Donnerstag, 15. Juni 2017

Hochdorf / Appendorf (Lkr. BC): Tödlicher Verkehrsunfall auf der B30

Hochdorf / Appendorf (Lkr. BC): Tödlicher Verkehrsunfall auf der B30
Symbolfoto
Ulm (ots) - Schreckliche Folgen hatte ein Frontalzusammenstoß zweier Pkw an Fronleichnam gegen 11.50 Uhr auf der B30 Höhe Hochdorf- Appendorf. Die 26 Jahre alte Beifahrerin in einem VW Polo wurde dabei getötet. Wie die Polizei mitteilte, war ein 57 Jahre alter Mann mit seinem 1er BMW aus Richtung Bad Waldsee kommend in Richtung Biberach unterwegs. 
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Im Bereich der Einfahrt Appendorf kam er im zweispurigen Bereich nach links auf den Fahrstreifen für den Gegenverkehr. Dort stieß er ungebremst frontal mit dem entgegenkommenden VW Polo eines 26-Jährigen zusammen. Die beiden Fahrer erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen, die Beifahrerin im VW Polo wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. 
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Gegenüber den aufnehmenden Beamten gab der Unfallverursacher an, dass er plötzlich Kreislaufprobleme bekam und deshalb die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Die Bundesstraße war während der Unfallaufnahme bis gegen 14.10 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Mindelheim: Kletterunfall mit 2 Schwerverletzten

Mindelheim: Kletterunfall mit 2 Schwerverletzten
Symbolfoto
Am Mittwoch, gegen 17:00 Uhr ereignete sich an einer Outdoor-Kletteranlage im Süden von Mindelheim ein Unfall, bei welchem zwei Personen verletzt wurden. Ein 37-jähriger Mann kletterte, während dieser von einer 38-jährigen Frau gesichert wurde. Auf einer Höhe von ca. 12 Metern rutschte der Mann ersten Erkenntnissen nach ab und stürzte nahezu ungebremst in Tiefe. 
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Die Frau konnte den Sturz trotz Sicherungsgerät jedoch nicht mehr verhindern. Der 37-Jährige Kletterer erlitt durch den Sturz schwerste Verletzungen. Die 38-Jährige verletzte sich ebenfalls schwer. Beide wurden vom Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu den genauen Unfallumständen werden durch die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West geführt. (PI Mindelheim)
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Fellheim / Heimertingen: Schwerer Motorradunfall auf der St2031

Fellheim / Heimertingen: Schwerer Motorradunfall auf der St2031
Am Donnerstag, 15.06.2017, befuhr ein 29-jähriger Motorradfahrer in den späten Vormittagsstunden die Staatsstraße 2031 zwischen Fellheim und Heimertingen. Auf der Straße herrschte zum Unfallzeitpunkt stockender Verkehr und der Motorradfahrer überholte die Kolonne links. Zeitgleich wollte ein 44-Jähriger mit seinem Pkw aus einer Einmündung heraus nach links auf die Staatsstraße Richtung Fellheim abbiegen. Als er sich aus der Einmündung in die Staatsstraße hineintastete, fuhr ihm der Motorradfahrer frontal in die linke Seite.
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Er stürzte über den Pkw und landete auf der Fahrbahn. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Ulm geflogen. Er wurde schwer, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Der Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, der Gesamtsachschaden liegt bei ca. 15.000 Euro. (PI Memmingen)
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Mittwoch, 14. Juni 2017

Schwendi (Lkr. BC): Bagger kappt Gasleitung - Evakuierung von Anwohnern

Schwendi (Lkr. BC): Bagger kappt Gasleitung - Evakuierung von Anwohnern
Ulm (ots) - Rund 100 Anwohner mussten ihre Häuser vorübergehend verlassen. Verletze oder größerer Sachschaden blieben aus. Auslöser der Einsatzmaßnahmen waren Tiefbauarbeiten. Gegen 11.15 Uhr hatte ein 27-jähriger Baggerführer im Einmündungsbereich Herdweg/Pfarrer-Brändle-Weg eine Gasleitung beschädigt. 
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Größere Mengen Gas traten aus. Gasgeruch war auch in den angrenzenden Wohnstraßen deutlich wahrnehmbar. Der Gefahrenbereich der Gasaustrittsstelle wurde abgesperrt, die Anwohner aus den angrenzenden Gebäuden zu einer eingerichteten Sammelstelle geleitet. Rund 120 Feuerwehrleute und zahlreiche Helfer des Rettungsdienstes und der Polizei waren im Einsatz. 
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Die beschädigte Gasleitung wurde freigebaggert und instand gesetzt. Die Feuerwehr führte an verschiedenen Stellen Messungen durch, unter anderem in der Kanalisation und in Wohnhäusern angrenzender Straßen. Gegen 14.15 Uhr war das Leck beseitigt. Danach konnten die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Sonthofen: Marihuana Aufzuchtanlage sichergestellt

Sonthofen: Marihuana Aufzuchtanlage sichergestellt
Foto: Polizei
Aufgrund eines bestehenden Durchsuchungsbeschlusses wurde vergangene Woche Donnerstag die Wohnung einer 26-Jährigen in Sonthofen durchsucht. Dabei wurden durch die Kriminalpolizei Kempten mehrere Marihuana Pflanzen in einer Aufzuchtanlage und Behältnisse mit bereits getrocknetem Marihuana aufgefunden und sichergestellt. 
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Die Gesamtmenge des Rauschgifts liegt bei knapp 220 Gramm und ein in Auftrag gegebenes Gutachten beim Institut für Rechtsmedizin soll nun den genauen Wirkstoffgehalt ergeben. Die Kriminalpolizei Kempten hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
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Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Katzenelnbogen und Zollhaus

Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Katzenelnbogen und Zollhaus
Foto: Polizei
Diez (ots) - Zollhaus: Am 13.06.2017, um 17:26 Uhr kam es auf der Strecke zwischen Katzenelnbogen und Zollhaus (B274, sogenannte Schliem) zu einem Verkehrsunfall mit einer tödlich und einer schwer verletzten Person. Drei jugendliche Motorradfahrer befuhren die Strecke in Richtung Zollhaus. Aus noch ungeklärter Ursache verunglückten die drei Jugendlichen auf Höhe der Gemarkung Allendorf. 
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Ein Jugendlicher kollidierte hierbei mit einem Lastkraftwagen im Gegenverkehr und verstarb noch an der Unfallstelle. Aufgrund der Rettungsmaßnahmen und der Unfallrekonstruktion musste die B274 für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.
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Dienstag, 13. Juni 2017

Unterföhringen: Schießerei - Polizistin in Lebensgefahr - 4 Personen verletzt

Unterföhringen: Schießerei - Polizistin in Lebensgefahr - 4 Personen verletzt
Foto: pixabay
Am Dienstag, 13.06.2017, kam es gegen 08.20 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Bereich des S-Bahnhofes in Unterföhring. Einsatzgrund war eine Schlägerei, die laut Mitteiler in der S-Bahn S 8 (von Ismaning kommend) stattfand. Zu dem Einsatz fuhren daraufhin sowohl Beamte der PI 26 als auch der Bundespolizei. Als eine Streife der PI 26 mit zwei Polizeibeamten am Einsatzort eintraf, kam es dort nach dem bisherigen Ermittlungsstand zu einer Auseinandersetzung mit einem an der Schlägerei Beteiligten. Er schubste nach den bisherigen Erkenntnissen einen Beamten der PI 26 am Bahnsteig bei einfahrender S-Bahn. Dabei gelang es ihm, sich der Schusswaffe dieses Polizeibeamten zu bemächtigen. Nun kam es zu einem Schusswechsel, in dessen Verlauf eine 26-jährige Polizeibeamtin der PI 26 eine lebensgefährliche Kopfverletzung erlitt. 
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Der Täter, ein 37-jähriger Deutscher, konnte im Anschluss durch weitere Einsatzkräfte festgenommen werden. Er wurde bei dem Schusswechsel verletzt. Darüber hinaus wurden zwei unbeteiligte Personen ebenfalls verletzt. Sie befinden sich jedoch alle nicht in Lebensgefahr. Alle Verletzten wurden in Münchner Krankenhäuser verbracht. Aufgrund des polizeilichen Einsatzes kam es zu umfangreichen Absperrungen im Bereich des S-Bahnhofes Unterföhring. Der S-Bahn-Betrieb wurde hier eingestellt. Die Ermittlungen wurden von der Münchner Kriminalpolizei übernommen. Das Bayerische Landeskriminalamt ist informiert und wird ebenfalls in Bezug auf den polizeilichen Schusswaffengebrauch ermitteln. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Einzeltäter. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gibt es nicht.
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Zeugenaufruf: Wer hat Beobachtungen zu den Ereignissen in der S-Bahn S 8 und am Bahnhof in Unterföhring gemacht? Personen, die hier sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unverzüglich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hierfür steht die Telefonnummer 089/63007-1412 (oder -1415) zur Verfügung. Sie können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

Montag, 12. Juni 2017

Memmingerberg: Polizeibericht zum Ikarus-Festival 2017

Memmingerberg: Polizeibericht zum Ikarus-Festival 2017
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Am vergangenen Wochenende fand zum dritten Mal das Ikarus-Festival auf dem Flughafengelände in Memmingerberg statt, bei dem, laut Veranstalter, pro Tag rund 15.000 Besucher anwesend waren. Dass die Veranstaltung friedlich und ohne größere Sicherheitsstörungen verlief, ist unter anderem einer Vielzahl Polizeibeamten aus dem gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Bereitschaftspolizei zu verdanken, die während des Festivals im Einsatz waren. Diese wurden tatkräftig unterstürzt von weiteren Einsatzkräften der Bundespolizei und des Zolls. Insgesamt wurden bislang rund 290 Straftaten registriert, die in Zusammenhang mit dem IKARUS-Festival standen. 
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Intensivierte Kontrollmaßnahmen ergaben alleine über 270 Rauschgiftdelikte, was zu einer Sicherstellung von rund 400 Gramm Haschisch und Marihuana, über 120 XTC Tabletten und rund 100 Gramm Amphetamin sowie diverser Kleinmengen anderer Rauschmittel führte. Neben einzelner Anzeigen wegen Beleidigung, Diebstahl, Betrug und Hausfriedensbruch blieben Gewaltdelikte nahezu die Ausnahme. Zu zwei Badeunfälle im aufgestellten Pool kam es am vergangenen Donnerstag und Freitag. Dabei wurden ein 32-Jähriger aus Kassel leicht und ein 25-jähriger Kanadier schwer verletzt. Die Kriminalpolizei Memmingen hat hier die weiteren Ermittlungen übernommen. Bei An- und Abfahrt kam es zu keinerlei Verkehrsstörungen. Allerdings wurden bei den intensiven An- und Abfahrtskontrollen zusätzlich 64 Personen unter Drogeneinfluss und 8 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen. 
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Dass manche Personen unbelehrbar sind, zeigt der Fall eines jungen Erwachsenen, der zunächst bei der Anfahrt und dann drei Tage später bei der Abfahrt unter Drogenbeeinflussung kontrolliert wurde. Einer möglichen Problematik der übermäßigen Lärmbelästigungen wurde dieses Jahr durch Lärmschutzmessungen an vorher ausgewählten Messpunkten begegnet. Die Lautstärkepegel wurden entsprechend der Messergebnisse auf die Vorgaben des immissionschutzrechtlichen Bescheides zurückgeregelt, so dass die Anzahl der Beschwerden gering war. (PI Memmingen / PP Schwaben Süd/West)
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Westerburg: Schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden

Westerburg: Schwerer Verkehrsunfall mit Personenschaden 
Foto: Polizei
Westerburg (ots) - Am Samstag, 10.06.2017, 16:23 Uhr, ereignete sich auf der L 288 ein schwerer Verkehrsunfall bei dem 3 Personen schwer und zwei Personen leicht verletzt wurden. Der Unfallverursacher, ein 28-Jähriger Mann aus dem Raum Limburg-Weilburg, befuhr die L 288 aus Richtung Langendernbach kommend in Fahrtrichtung Westerburg. In einer Rechtskurve geriet dieser aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem in entgegengesetzter Fahrtrichtung fahrenden Pkw, der mit vier Personen besetzt war. 
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Unter den Verletzten befanden sich zwei Kinder im Alter von 4 und 9 Jahren. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 28.000 Euro. Im Einsatz befanden sich 5 Rettungswagen, 1 Rettungshubschrauber, Feuerwehren der VG Westerburg, 3 Streifenwagen der Polizei Westerburg, die Straßenmeisterei Rennerod und ein Spezialfahrzeug zur Reinigung der Fahrbahn. Die Vollsperrung ab der Abfahrt Gemünden bis zur Abfahrt Westerburg-Wörth dauerte bis 20:30 Uhr an.
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Memmingen: Motorradkontrolle - Zusatzbauten nicht eingetragen

Memmingen: Motorradkontrolle - Zusatzbauten nicht eingetragen
Foto: pixabay
Beamte der Autobahnpolizei Memmingen führten am Freitagnachmittag im Stadtgebiet Memmingen eine Kontrolle von Motorrädern durch. Ein Kraftrad Honda fiel durch verschiedene, so nicht zugelassene Anbauten auf. Am Motorrad waren eine Fußrasten Anlage, Lenkerstummel, Lenkungsdämpfer sowie Carbon-Radabdeckungen montiert. Keine der Anbauteile waren im Fahrzeugschein eingetragen oder besaßen eine Allgemeine Betriebserlaubnis. 
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Durch diese Anbauten war der Lenkeinschlag eingeschränkt, der Hinterreifen streifte an der scharfkantigen hinteren Radabdeckung. Zudem war der Hinterreifen abgefahren und das Kennzeichen zu flach montiert. Das Motorrad wurde sichergestellt und einem Gutachter zugeführt. Den 40-jährigen Fahrer erwartet eine Bußgeldanzeige in Höhe von mindestens 160 Euro und Punkte in Flensburg sowie die Kosten des Gutachtens. Außerdem muss er das Fahrzeug wieder in einen verkehrssicheren Zustand versetzen, was nach derzeitigen Schätzungen deutlich über 1.000 Euro kosten wird. (APS Memmingen)
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Ottobeuren / St2013: Verkehrsunfall mit Kleintransporter - schwere Verletzungen

Ottobeuren / St2013: Verkehrsunfall mit Kleintransporter - schwere Verletzungen
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An der Kreuzung der Staatsstraßen 2013 und 2011 (Langenberger Straße) kam es heute Morgen, gegen 08.15 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Ein mit fünf Personen besetzter Kleintransporter fuhr von Attenhausen kommend in Richtung Ottobeuren und wollte die Staatsstraße 2013 geradeaus überqueren. Dabei missachtete der 51-jährige Fahrer die Stoppstelle und kollidierte mit einem Kleintransporter Fahrer, der die Staatsstraße 2013 in Richtung Markt Rettenbach befuhr. 
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Der 46-jährige Fahrer kam im weiteren Verlauf nach links von der Fahrbahn ab und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher blieb, ebenso wie zwei weitere Mitfahrer, unverletzt, sein 61-jähriger Beifahrer und ein weiterer Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von mindestens 35.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)
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