Samstag, 3. Juni 2017

Ottobeuren: Versuchtes Tötungsdelikt bei Familienstreit

Ottobeuren: Versuchtes Tötungsdelikt bei Familienstreit
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Zu einem Familienstreit kam es am gestrigen Freitagmittag in einem Wohnhaus in Ottobeuren. Zwischen der 39-jährigen Tatverdächtigen und dem 43-jährigen Geschädigten kam es aus noch nicht geklärter Ursache zu einem Streit, in dessen Verlauf die Tatverdächtige mit einem Messer auf den Geschädigten im Bereich des Oberkörpers und des Kopfes einstach. Die Polizei wurde von der Nachbarschaft informiert. 
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Die Tatverdächte konnte unmittelbar nach der Tat vor Ort von Einsatzkräften widerstandslos vorläufig festgenommen und das Messer sichergestellt werden. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und konnte dieses nach ambulanter Behandlung noch am späten Freitagnachmittag wieder verlassen. Bei dem Vorfall kamen keine weiteren Personen zu Schaden. Die Kinder des Ehepaars wurden bei Verwandten untergebracht. 
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Die Kriminalpolizei Memmingen hat noch am Tattag die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Memmingen ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und beantragte Haftbefehl gegen die 39-jährige Tatverdächtige. Sie wurde am heutigen Samstagvormittag der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt, die Haftbefehl erließ. (PP Schwaben Süd/West)

Freitag, 2. Juni 2017

Sonthofen: Falscher Kriminalbeamter - Betrüger erbeuten über 260.000 Euro

Sonthofen: Falscher Kriminalbeamter - Betrüger erbeuten über 260.000 Euro
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Ein 89-Jähriger übergab am gestrigen Mittwochnachmittag Wertgegenstände in Höhe von rund 260.000 Euro an einen falschen Kriminalbeamten. Bei dem Betrugsphänomen des falschen Polizeibeamten werden in der Regel ältere Menschen angerufen. Der Anrufer stellt sich als Polizeibeamter der örtlichen Polizei vor und gibt an, einen Einbrecher geschnappt zu haben. Bei diesem seien Aufzeichnungen gefunden worden, die darauf schließen lassen, dass bei dem Anrufer ein Einbruch geplant sei. Aus diesem Grund solle dieser sein Barvermögen in Sicherheit bringen. Entweder wird es durch einen Kollegen abgeholt, oder es wird eine Ablagemöglichkeit im Umfeld des Anwesens angeregt. 
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Dadurch könne nicht nur das Vermögen geschützt werden, sondern auch der Polizei bei den Ermittlungen zu Komplizen geholfen werden. In diesem Falle sollte der Geschädigte auch Wertgegenstände, welche er bei seinem Kreditinstitut verwahrte, in Sicherheit bringen. Der Anrufer äußerte, dass Bankmitarbeiter zu den Komplizen zählen sollen. Der Unbekannte nahm bereits am vergangen Freitag (26.05.2017) Kontakt mit dem Geschädigten auf und kontaktierte diesen an den folgenden Tagen vielfach telefonisch. Offensichtlich ist es dem Unbekannten gelungen, so das Vertrauen des Opfers zu gewinnen. Da es der Ehefrau ungewöhnlich vorkam, dass sich die Polizei an ihren Ehemann wandte, kontaktierte diese ihre Tochter, welche die Polizei Sonthofen am Mittwochnachmittag telefonisch über verdächtige Vorkommnisse informierte. 
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Als unverzüglich die Polizeibeamten der Inspektion Sonthofen den Geschädigten persönlich aufsuchten, hatte dieser bereits kurze Zeit vorher auf einem Parkplatz in Sonthofen rund 180.000 Euro Bargeld und Schmuck im Wert von mindestens 80.000 Euro an den unbekannten falschen Polizeibeamten übergeben. Der Mann wurde als Südländer, ca. 170 cm groß und schlank beschrieben. Er war in Begleitung einer korpulenten Frau. Die Personen verließen den Ort der Geldübergabe mit einem silbernen Fahrzeug über das keine näheren Erkenntnisse vorliegen. Die Unbekannten hatten mit dem Geschädigten bereits ein weiteres Treffen zu einer Geldübergabe vereinbart. Hierzu erschienen sie aber nicht. Umfangreiche polizeiliche Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen verliefen am gestrigen Mittwoch ergebnislos. Die Kriminalpolizei Kempten hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen und stellt folgende Fragen: Wem sind am Mittwochnachmittag zur Tatzeit zwischen 15.45 Uhr und 16.00 Uhr im Bereich der Promenadenstraße verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen? Wer hat unter Umständen bereits vor der Tat verdächtige Wahrnehmungen gemacht? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Kempten unter Telefon 0831/9909-0 entgegen.
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Ihre Polizei warnt eindrücklich:
Setzen Sie Familienangehörige und Nachbarn über diese Masche in Kenntnis.
Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche Verhältnisse.
Staatliche Stellen fordern niemals auf diese Art und Weise Bargeld und Wertgegenstände.
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Oftmals wird bei dieser Betrugsmasche im Telefondisplay die Nummer der örtlichen Polizei oder die Notrufnummer 110 angezeigt. Dabei handelt es sich um eine technische Manipulation, die der falschen Legende des Anrufers Nachdruck verleihen soll. Rufen Sie Ihre örtliche Polizei zurück und erkundigen sie sich. Verwenden Sie hierfür niemals die im Display angezeigte Rufnummer, sondern die Ihnen bekannte. (PP Schwaben Süd/West)

Landstuhl: Tödlicher Verkehrsunfall am Stauende

Landstuhl: Tödlicher Verkehrsunfall am Stauende
Foto: Polizei
Landstuhl (ots) - Am späten Nachmittag des 01.06.2017 ereignete sich auf der BAB 6, Fahrtrichtung Mannheim, in Höhe des Autobahnkreuzes Landstuhl ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Person getötet und zwei Personen, darunter ein 7-jähriges Kind, schwer verletzt wurden. Der Fahrer eines Klein-LKW fuhr an einem Stauende auf den PKW einer 29-jährigen Amerikanerin auf. Dieser PKW wurde gegen das Heck eines im Stau stehenden Sattelschleppers geschleudert. 
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Im Anschluss daran fuhr der Klein-LKW ebenfalls in das Heck des Sattelschleppers. Der Unfallverursacher wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und tödlich verletzt. Die PKW-Fahrerin und ihr 7-jähriger Sohn erlitten schwere Verletzungen und wurden mit dem Rettungshubschrauber ins Westpfalzklinikum Kaiserslautern verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von 50.000 Euro. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde ein Gutachter beauftragt. 
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Ein Polizeihubschrauber unterstützte die Autobahnpolizei bei der Unfallaufnahme. Die Feuerwehren Landstuhl und Ramstein waren mit 7 Fahrzeugen und 41 Einsatzkräften im Einsatz. Die Richtungsfahrbahn Mannheim musste bis gegen 00.00 Uhr gesperrt werden. Ursache für den Stau waren Bergungsarbeiten eines am Morgen völlig ausgebrannten Sattelschleppers, der zwischen den Anschlussstellen Ramstein-Miesenbach und Kaiserslautern-Einsiedlerhof stand.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Winterrieden: Messerstiche - Tierquälerei bei Stute - Zeugen gesucht

Winterrieden: Messerstiche - Tierquälerei bei Stute - Zeugen gesucht
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In der Nacht von Montag, 29.05. auf Dienstag, 30.05., wurde auf einer Koppel eine Stute mit mehreren tiefen Messerschnitten und -stichen im Genitalbereich massiv misshandelt und verletzt. Das Tier erlitt hierdurch starke Blutungen und musste durch einen Tierarzt notbehandelt werden. 
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Die Koppel liegt im Bereich Winterrieden, abgelegen am Waldrand. Eventuelle Zeugen, welche gegebenenfalls verdächtige Fahrzeuge oder Personen wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Memmingen unter Tel. 08331/100-0 zu melden. (PI Memmingen)
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Kassel: Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr

Kassel: Schwerer Verkehrsunfall im Berufsverkehr
Foto: Polizei
Kassel (ots) - Am Mittwoch, 31.05.2017, um 16:46 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der Sandershäuser Straße Ecke Dresdener Straße. Ein 70-jähriger PKW-Fahrer aus Bad Arolsen befuhr den Linksabbiegerstreifen der Sandershäuser Straße aus Richtung Leipziger Straße und wollte nach links auf die Dresdener Straße einbiegen. Hierbei missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden Audi-Fahrers, der den Geradeausfahrstreifen der Sandershäuser Straße aus Richtung Hannoversche Straße, in Richtung Leipziger Straße befuhr. 
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Es kam zum Zusammenstoß, bei dem beide Fahrer verletzt wurden. Der Unfallverursacher musste durch Rettungskräfte aus seinem PKW (ein Smart-Cabrio) geborgen werden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt 13 000 Euro geschätzt. Bedingt durch die Bergungsarbeiten musste der Verkehr bis 18:05 Uhr umgeleitet werden, so dass es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr kam.
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Mittwoch, 31. Mai 2017

Weißensberg: Schwanenfamilie beschäftigt Polizei

Weißensberg: Schwanenfamilie beschäftigt Polizei
Foto: Polizei
Am Dienstagvormittag wurde die Polizei Lindau nach Weißensberg gerufen, da eine 5-köpfige Schwanenfamilie auf der Straße wanderte. Zwei Streifen waren mit der verkehrsrechtlichen Absicherung des Ausfluges beschäftigt, bis die Familie sich dazu entschloss in einen Privatgarten zu ziehen und sich dort niederzulassen. Am Nachmittag erfolgte ein erneuter Anruf, dass die Schwäne wiederum polizeiliche Hilfe benötigten. 
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Nun hatten sich die Schwäne in einen Privatpool zurückgezogen und zogen dort im Wasser ihre Bahnen. Da die Küken aufgrund der zu hohen Kante nicht mehr selbständig aus dem Pool kamen half kurzerhand die Polizei, indem sie die Küken mit einem Kescher aus dem Becken fischte und sie wieder an Land setzte. Jetzt konnte die Schwanenfamilie ihre Wanderschaft wieder ohne polizeiliche Unterstützung fortsetzen. (PI Lindau)
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Dienstag, 30. Mai 2017

Kempten: Tödlicher Motorradunfall - 51-jähriger prallt in Pkw

Kempten: Tödlicher Motorradunfall - 51-jähriger prallt in Pkw
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Tödlich verunglückt ist ein 51-jähriger Motorradfahrer heute Mittag gegen 13.00 Uhr auf der Hohenrader Straße in Kempten. Der Mann war auf der Kreisstraße 14 stadtauswärts unterwegs und kam aus bislang noch nicht geklärter Ursache auf Höhe Untergrünberg nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Pkw einer 75-Jährigen. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle der schwere seiner Verletzungen. 
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Die Pkw-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Kempten einen Gutachter vor Ort beauftragt. Die Kreisstraße 14 wird bis voraussichtlich 17.00 Uhr komplett gesperrt bleiben. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von rund 14.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)
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Mindelheim / A96: Schwerer Lkw-Auffahrunfall - Person eingeklemmt

Mindelheim / A96: Schwerer Lkw-Auffahrunfall - Person eingeklemmt
Foto: Rizer  / mindelmedia NEWS
Ein schwerer Lkw Unfall ereignete sich am Dienstagvormittag, gegen 10.45 Uhr, auf der BAB A96 kurz nach der Anschlussstelle Mindelheim in Fahrtrichtung Lindau. Aufgrund des bereits berichteten schweren Verkehrsunfalls auf der BAB A96 bei Stetten kam es auf der Richtungsfahrbahn Lindau zu Verkehrsstauungen. Ein 27-Jähriger erkannte das Stauende aus noch nicht geklärter Ursache nicht rechtzeitig und fuhr ungebremst mit seinem Lkw mit Anhänger auf einen bereits stehenden Sattelzug auf, welcher auf einen weiteren bereits stehenden Sattelzug aufgeschoben wurde. Der Unfallverursacher musste von der Feuerwehr mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Führerhaus geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Der 52-jährige Fahrer des mittleren Lkw wurde leicht, der 46-jährige Fahrer des ersten Lkw nicht verletzt.
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Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von mindestens 130.000 Euro. Die BAB A96 ist in Fahrtrichtung Lindau nach wie vor komplett für den Verkehr gesperrt. Die Bergung der Fahrzeuge wird voraussichtlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Eine örtliche Umleitung an der Anschlussstelle Mindelheim ist eingerichtet, es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat einen Gutachter zur Unfallstelle entsandt. Neben einer umfangreichen Anzahl von Rettungskräften waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Mindelheim, Bad Wörishofen und Türkheim mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort. (PP Schwaben Süd/West;
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Stetten / A96: Schwerer LKW-Unfall - Pkw-Beifahrerin verstorben

Stetten / A96: Schwerer LKW-Unfall - Pkw-Beifahrerin verstorben
Foto: privat
Zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person getötet wurde, kam es am Dienstagmorgen, gegen 08.30 Uhr, auf der BAB A96 bei Stetten. Eine Sattelzugmaschine mit Auflieger war auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Lindau unterwegs als der 45-jähriger Fahrer aus noch nicht eindeutig geklärter Ursache, vermutlich aber aufgrund eines technischen Defekts, die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Dabei touchierte dieser den links daneben fahrenden Pkw und durchbrach mit diesem die Mittelleitplanke. Ein auf der Fahrbahn in Richtung München fahrender Pkw konnte den verkeilten Fahrzeugen zwar noch ausweichen, wurde aber von umherfliegenden Leitplankenteilen getroffen. Der 49-Jährige hatte Glück im Unglück und blieb unverletzt. Der 84-jährige Fahrer des touchierten Pkw wurde schwer verletzt, seine 82-jährige Beifahrerin erlag noch an der Unfallstelle der schwere ihrer Verletzungen.
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Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Sie wurde im Fahrzeug eigeklemmt und musste von den Rettungskräften geborgen werden. Der 45-jährige Lkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Die BAB A96 ist in Fahrtrichtung München seit 08.45 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt. Die Bergung der Fahrzeuge ist nach wie vor nicht abgeschlossen und wird voraussichtlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Die örtlich eingerichtete Umleitung an der Anschlussstelle Stetten ist überlastet. Umfahren Sie den Bereich weiträumig. Im Einsatz waren neben einem von der Staatsanwaltschaft Memmingen beauftragten Gutachter rund 75 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Mindelheim, Apfeltrach, Bad Wörishofen und Schlegelsberg sowie eine Vielzahl von Rettungskräften und ein Rettungshubschrauber. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Sachschaden auf mindestens 120.000 Euro belaufen. (PP Schwaben Süd/West;.
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Foto: privat

Montag, 29. Mai 2017

Pfaffenhausen: 4-jähriger nach Badeunfall verstorben

Pfaffenhausen: 4-jähriger nach Badeunfall verstorben
Symbolfoto
Zu einem tragischen Badeunfall kam es am Sonntagnachmittag an einem Badeweiher bei Pfaffenhausen. Familienangehörige konnten den Vierjährigen leblos im Wasser feststellen und bergen. Nach sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen wurde der Junge mit dem Rettungshubschrauber in eine Kinderklinik gebracht, wo er in den späten Nachmittag verstarb.
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Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Neben dem Rettungsdienst, der Freiwilligen Feuerwehr Pfaffenhausen waren auch die Wasserwachten Krumbach und Tannhausen und ein Kriseninterventionsteam im Einsatz. Die Kriminalpolizei Memmingen hat die Ermittlungen zum Unglücksfall aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
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Fellheim / Pleß: Pkw prallt gegen Baum - Fahrerin schwerverletzt

Fellheim / Pleß: Pkw prallt gegen Baum - Fahrerin schwerverletzt
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In den späten Nachmittagsstunden des 29.05.2017 kam es auf der Staatsstraße 2031 zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Eine 63-jährige Fahrzeugführerin aus dem Landkreis Unterallgäu befuhr mit ihrem Pkw die Staatsstraße 2031 von Fellheim in Richtung Pleß. Kurz nach der Ortschaft Fellheim kam sie auf gerader Strecke aus noch nicht geklärten Umständen nach links von der Fahrbahn ab und stieß massiv gegen einen Baum. 
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Die Dame konnte von Ersthelfern schwerverletzt aus dem Pkw geborgen werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Kempten geflogen. Zur Klärung des Unfallherganges wurde von der Staatsanwaltschaft Memmingen ein Unfallgutachter hinzugezogen. Die Feuerwehren von Memmingen, Buxheim, Boos und Fellheim waren mit 48 Einsatzkräften vor Ort und unterstützten bei den Bergungsarbeiten und der Verkehrslenkung. 
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Der Sachschaden an dem total beschädigten Pkw und dem Baum wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Staatsstraße war bis kurz vor 19.00 h zur Unfallaufnahme und Bergung des Pkw komplett gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen, die über den Unfallhergang Angaben machen können, sich bei der PI Memmingen (Tel. 08331-100-0) zu melden.

Memmingen / A96: Sattelzug kippt auf Autobahn um - Stundenlange Vollsperrung

Memmingen / A96: Sattelzug kippt auf Autobahn um - Stundenlange Vollsperrung
Am Montag dem 29.05.2017 gegen 13.45 Uhr erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Kempten Notrufe über einen umgestürzten Lkw auf der A96 zu Beginn des Baustellenbereichs bei Memmingen in Fahrtrichtung Lindau. Nach derzeitigen Informationen der Autobahnpolizei Memmingen geriet der Fahrer eines Sattelzuges aus noch unklarer Ursache auf die rechtsseitig beginnende Betongleitwand, schlitterte auf dieser ein paar Meter und stürzte dann auf die linke Fahrzeugseite um. Seitdem ist die Richtungsfahrbahn Lindau gesperrt. 
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Der 51-jährige Fahrer und sein 22-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Zur Behandlung der Verletzten und als Arbeitsbereich für die Rettungs- und Polizeikräfte musste ein Fahrstreifen in Richtung München gesperrt werden, was in diese Richtung für deutliche Behinderungen sorgte. Als umständlich erweiste sich die Bergung des mit 24 Tonnen Papier beladenen Sattelzuges aus dem Zulassungsbezirk Barnim. Dieser wurde zunächst durch ein Bergungsunternehmen entladen, dann mit einem Spezialkran aufgestellt und im Anschluss abgeschleppt. 
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Durch die Autobahnmeisterei wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Memmingen-Ost abgeleitet. Es bildete sich ein deutlicher Rückstau. Durch die Beamten der Autobahnpolizei wurden die im Unfallbereich aufgestauten Fahrzeuge über eine Baustellenzufahrt abgeleitet. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Memmingen und Buxheim. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht zu beziffern. (PP Schwaben Süd/West)

Sonntag, 28. Mai 2017

Markt Rettenbach: Unfall mit eingeklemmter Person - Alkoholtest mit 2 Promille

Markt Rettenbach: Unfall mit eingeklemmter Person - Alkoholtest mit 2 Promille
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Am Sonntag den 28.05.2017 ereignete sich gegen 05:30 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen Eutenhausen und Lannenberg. Eine 41-jährige Fahrzeuglenkerin war von der Fahrbahn abgekommen, hatte zunächst ein Feldkreuz überfahren und sich anschließend in einem Feld überschlagen. Da die Fahrerin, durch die Wucht des Aufpralls, in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste sie durch die Feuerwehren Markt Rettenbach, Eutenhausen und Erisried aus ihrem Fahrzeug befreit werden. 
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Die Feuerwehren waren mit ca. 40 Mann im Einsatz. Die Fahrzeugführerin zog sich bei dem Unfall diverse Prellungen und eine Gehirnerschütterung zu und musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Zu ihrem Nachteil war die Fahrerin erheblich alkoholisiert. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Der Führerschein wird ihr somit entzogen. Zur endgültigen Klärung des Unfallherganges werden noch Zeugen gesucht. 
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Kurz nach dem Unfall wurden durch einen Feuerwehrmann zwei Pkw beobachtet die jeweils in entgegengesetzter Richtung an der Unfallstelle vorbei gefahren sind. Es wäre möglich, dass die Fahrer jeweils Angaben machen können. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Mindelheim unter der Telefonnummer 08261/76850. (PI Mindelheim)

Schwangau: Drachenflieger stürzt auf Straße

Schwangau: Drachenflieger stürzt auf Straße
Am Samstagnachmittag schätzte ein 48-jähriger Drachenflieger aus dem Ostallgäu bei seinem Landeanflug die Windverhältnisse falsch ein und stürzte dabei aus ca. sechs Metern zu Boden. Er verfehlte den eigentlichen Landeplatz unterhalb des Tegelbergs und stürzte auf die nahegelegene Colomanstraße, wo zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keine Autos verkehrten. 
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Der Pilot brach sich bei dem Aufprall den Arm, weshalb er zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Flugdrachen wurde bei dem Absturz stark beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. (PI Füssen)
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Wengen: Verkehrsunfall mit Motorrad

Wengen: Verkehrsunfall mit Motorrad
Zu einem schweren Motorradunfall kam es zur Mittagszeit des 27.05.2017 auf der Staatsstraße 2055 zwischen Wengen und Isny. Der Unfallhergang konnte zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden. Nach jetzigem Ermittlungsstand fuhr eine Fahrzeugkolonne, bestehend aus zwei Traktoren, einem Pkw, einem dahinter fahrenden Kradfahrer und dem an letzter Stelle fahrenden Pkw, die Staatstraße in Richtung Isny. 
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Am Ende des Ortsausgangs von Wengen setzte der Pkw an letzter Stelle zum Überholen der Kolonne an. Als der Pkw vermutlich auf Höhe des 50-jährigen Kradfahrers war, setzte auch dieser zum Überholen der vor ihm fahrenden Fahrzeuge an und übersah dabei den links von ihm fahrenden Pkw. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers kam der Kradfahrer daraufhin zu Sturz, streifte hierbei den Pkw an dessen rechten Seite und verletzte sich aufgrund des Sturzes schwer. 
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Der Kradfahrer wurde ins Klinikum Kempten verbracht. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 4500€ geschätzt. Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Kempten unter der Tel.-Nr. (0831) 9909-2050 entgegen. (Verkehrspolizeiinspektion Kempten)