Samstag, 13. Mai 2017

Tussenhausen: Schwerer Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen

Tussenhausen: Schwerer Verkehrsunfall mit 3 verletzten Personen
Archivfoto
Am Samstagmorgen des 13.05.2017 kam es auf der Lettenbachstraße zwischen Zaisertshofen und Mattsies zu einem folgenschweren Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr zweier Pkw. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierten zwei entgegenkommende Autos seitlich aneinander, sodass diese jeweils von der Fahrbahn in den Grünstreifen z.T. gegen Bäume geschleudert wurden. Die drei Insassen der verunfallten Autos, eine 56-jährige Unterallgäuerin mit ihrem 15-jährigen Beifahrer und ein 20-jähriger Unterallgäuer, 
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wurden bei dem Unfall z.T. schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die 56-jährige Pkw-Lenkerin musste durch die herbeigeeilten FFW aus Ettringen, Mattsies und Zaisertshofen mittels Rettungsschere aus ihrem Pkw befreit werden. Sie wurde mit einem Helikopter ins Krankenhaus verbracht. An beiden Autos entstand Totalschaden in Höhe von etwa 14.000 EUR. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bad Wörishofen unter der 08247/96800 zu melden. (PI Bad Wörishofen)
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Freitag, 12. Mai 2017

Tödlicher Bahnunfall in Immenstadt i. Allgäu

Tödlicher Bahnunfall in Immenstadt i. Allgäu
Zu einem tödlichen Bahnunfall kam es am Freitagnachmittag gegen 14.45 Uhr in Immenstadt. Ein 86-Jähriger überquerte mit seinem Rollator trotz rotem Blinklicht und geschlossener Halbschranke den Bahnübergang zwischen der Liststraße und der Mummener Straße. Der Mann wurde dabei von einem herannahenden Zug, trotz eingeleiteter Notbremsung, tödlich erfasst. 
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Weder der Zugführer noch die rund 30 Insassen wurden durch den Unfall verletzt. Es waren etwa 35 Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Ferner war ein Kriseninterventionsteam vor Ort. Der Bahnübergang war für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Die Zuginsassen konnten ihre Fahrt mittels eines bereitgestellten Busses fortsetzen. (PP Schwaben Süd/West)
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Donnerstag, 11. Mai 2017

Wetter (Ruhr): Drehleiter verunglückt - Fahrer verletzt

Wetter (Ruhr): Drehleiter verunglückt - Fahrer verletzt
Foto: Feuerwehr Wetter (Ruhr)
Wetter (Ruhr) (ots) - Am Mittwoch um 14:31 Uhr wurden die Löschzüge II (Volmarstein/ Grundshöttel) und III (Wengern/Esborn) der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zu einer angeblichen Rauchentwicklung im Kellerbereich eines Wohnhauses in der Zeppelinstraße gerufen. Da auch deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar war, hatten die Bewohner bereits selbständig das Haus verlassen. Ein Trupp ging unter Atemschutz mit einer Wärmebildkamera zur Erkundung vor. Mit der Wärmebildkamera konnte eine erhöhte Temperatur in der Holzverkleidung des Treppenabganges zum Kellergeschoss festgestellt werden. 
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Die Deckenverkleidung wurde durch die Feuerwehr demontiert, hierbei wurde ein Schwelbrand an der Unterseite der Verkleidung entdeckt. Das betroffene Deckenteil wurde nach Außen verbracht. Entstehungsursache für den Brand war vermutlich ein überhitzter Einbaustrahler. Auf der Anfahrt zum vermeintlichen Kellerbrand ereignete sich ein schwerer Unfall mit der Drehleiter. Das Fahrzeug kam von der Straße ab und stürzte ca. 2 m tief eine Böschung herunter. Als dieses an der Einsatzstelle Zeppelinstraße bekannt wurde, entsandte der Einsatzleiter sofort freie Kräfte zur Unfallstelle. Sie sicherten die Einsatzstelle und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung des Fahrers. Der Fahrer befand sich alleine im Fahrzeug, wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. 
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Durch die Leitstelle wurden sofort weitere Feuerwehrkräfte aus Wetter alarmiert. Sie rückten umgehend mit weiteren Spezialfahrzeugen zur Grünewalder Straße aus. Mit dem Rüstwagen wurde die Drehleiter bis zum Eintreffen eines Abschleppunternehmens gesichert. Zeitgleich wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsmittel aufgefangen. Zum Unfallhergang können noch keine Informationen gegeben werden. Die Polizei, mit mehreren Streifenwagen vor Ort, übernahm die Verkehrsregelung und hat die Ursachenermittlung aufgenommen.
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Ludwigshafen: Tanklastzug umgekippt - Chemikalien ausgetreten

Ludwigshafen: Tanklastzug umgekippt - Chemikalien ausgetreten
Foto: Polizei
Frankenthal, B9/A6, AS Ludwigshafen-Nord (ots) - Am 11.05.2017 gegen 01:10h befuhr ein beladener Tanklastzug die B9 von Worms kommend und wollte an der Anschlussstelle LU-Nord auf die A6 in Richtung Kaiserslautern wechseln. Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über das Gespann und der Tankwagen kippte nach rechts um. Die geladene Chemikalie begann in Folge auszutreten, weshalb neben der Autobahnpolizei auch Kräfte der Feuerwehr Frankenthal und der Werksfeuerwehr der BASF in Einsatz kamen, um ein weiteres Austreten der Ladung zu verhindern. 
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Beim 32-jährigen LKW-Fahrer aus NRW wurden bei Überprüfung der Fahrtüchtigkeit Verdachtsmomente auf Alkohol- und BTM-Einnahme festgestellt. Die Auffahrt zur A6 bleibt vom Unfallzeitpunkt bis zur endgültigen Bergung durch eine beauftragte Firma weiterhin gesperrt. Der Sachschaden wird auf ca. 100.000 EUR geschätzt. Eine Gefährdung für Mensch und Umwelt ist laut Einschätzung der Feuerwehr nicht entstanden, bzw. zu befürchten.
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Mittwoch, 10. Mai 2017

Marktoberdorf: Anrufe durch falschen Polizeibeamten

Marktoberdorf: Anrufe durch falschen Polizeibeamten
Am gestrigen Abend (09.05.2017), zwischen 21:00 Uhr und 23:30 Uhr, meldeten sich mehrere Bürger aus Marktoberdorf und Umgebung bei der Polizeiinspektion Marktoberdorf und teilten mit, dass bei ihnen ein Polizeibeamter von der Polizei Marktoberdorf angerufen hat. Es wurde immer die Telefonnummer 08342/110 im Display angezeigt. Der vermeintliche Beamte gab an, dass er gerade Einbrecher festgenommen habe, welche eine Liste der von ihm angerufenen Personen bei sich getragen hätten. Diese Namen müsse er nun überprüfen. 
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Nachdem den Angerufenen im Verlauf des Gesprächs dubiose Fragen gestellt wurden, beendeten die meisten das Gespräch. Die Polizei Marktoberdorf weist darauf hin, dass diese angezeigte Telefonnummer nicht von der Polizei verwendet wird. Geben sie am Telefon keine Auskünfte über An- und Abwesenheiten, Vermögensverhältnisse, Aufbewahrung von Wertgegenständen. Seien Sie misstrauisch und geben keine persönlichen Auskünfte preis. Melden sie verdächtige Anrufe umgehend bei der Polizeiinspektion Marktoberdorf unter Telefon 08342/96040 oder im Eilfall auch unter der Notrufnummer 110. (PI Marktoberdorf; PP Schwaben Süd/West)
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Montag, 8. Mai 2017

Memmingen trauert um Bürgermeister Werner Häring

Memmingen trauert um Bürgermeister Werner Häring
Foto: Stadt Memmingen
Memmingens Bürgermeister Werner Häring ist im Alter von 73 Jahren nach schwerer Krankheit am 8. Mai 2017 verstorben. „Die Stadt Memmingen hat in Werner Häring eine herausragende Persönlichkeit und einen profilierten Politiker verloren, der sich um Memmingen in besonderer Weise verdient gemacht hat“, erklärte Oberbürgermeister Manfred Schilder. „Wir sind alle tief erschüttert und trauern um einen sehr liebenswerten, aufrechten und immer kollegialen Mitstreiter im Memminger Stadtrat. Ich habe nicht nur einen Bürgermeister, sondern auch einen persönlichen Freund verloren“, betonte der Oberbürgermeister, der mit dem Verstorbenen auch verwandt war.
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Oberbürgermeister Schilder schätzte besonders die "integrative Art" des Verstorbenen. Der Dritte Bürgermeister war seit Mai 2014 im Amt und hat Kompromisse über Parteigrenzen hinweg gesucht. Dadurch hat er sich ein hohes Ansehen erworben und sein Amt engagiert wahrgenommen. „Er hat das Amt des Dritten Bürgermeisters mit seiner ganzen Persönlichkeit geprägt“, erklärt Oberbürgermeister Manfred Schilder und fügt an: „Werner Häring war ein hervorragender Repräsentant unserer Stadt.“ Die Zusammenarbeit mit ihm sei von Vertrauen geprägt gewesen. „In Zeiten der schweren Krankheit hat er mit fast übermenschlichem Willen gegen den Tod gekämpft. Unsere Gedanken sind jetzt bei seiner Familie“, erklärte der Oberbürgermeister.

Werner Häring wurde am 20. Dezember 1943 in Memmingen geboren. Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2010 war der gelernte Wirtschaftsfachwirt als Leiter der Materialwirtschaft bei der Firma Schwing/Stetter in Memmingen tätig. Er hinterlässt seine Frau Rita und einen erwachsenen Sohn. Mit Werner Häring verliert die Stadt Memmingen einen politisch sehr engagierten Bürger, der für die SPD 33 Jahre lang im Memminger Stadtrat saß. Bis zur Wahl zum Dritten Bürgermeister am 5. Mai 2014 war er Vorsitzender der SPD-Fraktion (seit 1995). 
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Im März 1984 wurde Werner Häring erstmals in den Stadtrat gewählt und gehörte damit zu den Dienstältesten in diesem Gremium. Während seiner Zeit im Stadtrat war er in diversen Ausschüssen aktiv und hat dabei wichtige Weichenstellungen der Stadt maßgeblich mitbegleitet. Er war seit Beginn seiner Amtszeit im Stadtrat ununterbrochen als Mitglied im I. Senat (Finanz- und Wirtschaftsausschuss) vertreten. Darüber hinaus gehörte er von 1984 bis 1990 dem Schlachthofsenat, dem Jungendwohlfahrtausschuss und dem Bauausschuss Stadthalle an. Von 1990 bis 1996 war er u.a. im Ausländerbeirat und im Bauausschuss Krankenhaus vertreten sowie von 1990 bis 2002 im Verkehrsbeirat. Seit 2002 war er stellvertretender Vorsitzender im Rechnungsprüfungsausschuss und seit 2003 Mitglied im Klinikumsenat.

Zudem war er seit 1992 Verbandsrat des Zweckverbands Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim. Von 1997 bis 2002 war er im Aufsichtsrat der KoMMbau GmbH und seit 2010 im Aufsichtsrat Klinikmanagement Memmingen-Unterallgäu gGmbH. Von 2002 bis 2014 war er Referent für das Klinikum. Zuvor war er 18 Jahre lang Referent für Verkehr. Durch die Übernahme zahlreicher Funktionen im Stadtrat hat er sich in besonderem Maße für die kommunale Selbstverwaltung in Memmingen eingesetzt und erhielt dafür zahlreiche Ehrungen. So wurde ihm im Oktober 2003 die kommunale Dankurkunde überreicht. Am 18. Mai 2009 wurde er für 25 Jahre Stadtratszugehörigkeit ausgezeichnet, am 5. Mai 2014 für die 30-jährige Zugehörigkeit. Am 28. April 2014 erhielt er die kommunale Verdienstmedaille in Bronze.
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Der beliebte Memminger war im gesellschaftlichen Leben der Stadt eine feste Größe. Als Fußballschiedsrichter und Wallenstein Gruppenleiter war er ehrenamtlich engagiert. Zudem war er Mitglied in zahlreichen Vereinen wie beispielsweise dem FCM, dem Naturheilverein, dem Fischertagsverein, dem ADFC, dem Historischen Verein Memmingen, dem Deutsch-Italienischen Freundeskreis, der DIG und der AWO.

Sonntag, 7. Mai 2017

Weeze: Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge

Weeze: Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge 
Foto: ©Feuerwehr Weeze
Weeze (ots) - Grund für das Ausrücken der Feuerwehr Weeze am Samstag Abend war ein schwerer Motorradunfall auf der B9 in Höhe Schloss Wissen. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte ein Motorradfahrer mit einem Landwirtschaftsfahrzeug. Der Motorradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle. 
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Die B9 blieb noch bis kurz vor 1 Uhr in beide Richtungen zur Unfallaufnahme gesperrt. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und ca. 20 Einsatzkräften vier Stunden vor Ort, leuchtete die Unfallstelle aus und nahm auslaufenden Betriebsstoffe auf. Des Weiteren war der Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber und die Polizei an der Einsatzstelle.
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Thannhausen: Verkehrsunfall Pkw gegen Motorrad – Motorradfahrer verstorben

Thannhausen: Verkehrsunfall Pkw gegen Motorrad – Motorradfahrer verstorben
Symbolfoto
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstag gegen 14.30 Uhr auf der Staatsstraße 2025 zwischen Thannhausen und Balzhausen. Ein 18 Jahre alter Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Heidenheim war von Thannhausen in Richtung Balzhausen unterwegs. Ihm entgegen kam ein 22 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Landkreis Augsburg. Beide Fahrzeuge prallten frontal aufeinander. 
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Der Motorradfahrer wurde hierbei schwer verletzt und erlag wenig später seinen Verletzungen. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca.7000 Euro. Zur Klärung, welches der beiden Fahrzeuge auf die Gegenfahrspur kam, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Unfallsachverständiger zur Verkehrsunfallaufnahme hinzugezogen. Die Staatsstraße 2025 war aufgrund der Verkehrsunfallaufnahme für etwa drei Stunden gesperrt. 
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Am Einsatzort waren die Feuerwehren von Thannhausen und Burg mit 30 Einsatzkräften, das Notarztteam und ein Rettungshubschrauber. Der Unfall wurde von der Polizeiinspektion Krumbach aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)