Samstag, 29. April 2017

Memmingen: Zwei Verkehrsunfälle mit verletzten Radlern

Memmingen: Zwei Verkehrsunfälle mit verletzten Radlern
Symbolfoto
Am 28.04.2017, 14:15 Uhr, befuhr ein 62-jähriger Radler den Ratzengraben in nördliche Richtung, als an der Einmündung zum Zollergraben eine 79-jährige Radlerin auf die Straße einfahren wollte. Sie hatte den Mann offenbar übersehen, der noch versuchte auszuweichen. Aufgrund des folgenden, leichten Zusammenstoßes stürzte die Dame und zog sich Schmerzen im Beckenbereich zu, sodass sie mit einem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen gebracht wurde. Sachschaden entstand hier nicht. 
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Wenig später kam es in der Dr.-Karl-Lenz-Straße um 16:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein Radfahrer verletzt wurde. Der 21-Jährige benutzte in Richtung Donaustraße den für ihn linken und somit falschen Radweg. Eine 18-jährige Pkw-Führerin, welche aus dem Parkplatz eines Supermarktes auf die Dr.-Karl-Lenz-Straße einfahren wollte, übersah den Mann und fuhr ihm beim Anfahren in die Seite. Der Radler erlitt dadurch leichte Verletzungen am linken Bein und sein Fahrrad wurde beschädigt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen eingeliefert. Der hier entstandene Sachschaden beträgt insgesamt ca. 700,- Euro. (PI Memmingen)
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Altenstadt: Unfall zwischen PKW und Quad mit einer schwerverletzten Person

Altenstadt: Unfall zwischen PKW und Quad mit einer schwerverletzten Person
Symbolfoto
Der 21 Jährige Fahrer aus Aalen wollte am 29.04.2017, gegen 11:20 Uhr Uhr, von der St2031 nach links auf die Autobahn A7 abbiegen. Beim Abbiegen übersah er ein entgegenkommendes Quad. Der 21jährige Quadfahrer aus Altenstadt, konnte dem PKW nicht mehr ausweichen und prallte in die rechte Seite des PKW. Bei dem Zusammenstoß wurde der Qaudfahrer gegen den PKW geschleudert und erlitt schwere Kopfverletzungen. 
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Die beiden Insassen im PKW wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Zur Unfallaufnahme wurde ein Gutachter hinzugezogen. Der verletzte Quadfahrer wurde mit dem Hubschrauber in das Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht worden. Die beiden PKW-Insassen wurden in das Krankenhaus nach Weißenhorn gebracht. Bei den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 11.000€.
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Memmingen: Krematorium spendet 9.000 Euro - Unterstützung für die Bereiche Jugend, Kultur, Sport und Bildung

Memmingen: Krematorium spendet 9.000 Euro - Unterstützung für die Bereiche Jugend, Kultur, Sport und Bildung
Das Krematorium Memmingen hat 9.000 Euro gespendet. Bei der Spendenübergabe im Rathaus freuten sich (v.li.): vom Schützenverein Dickenreishausen Andrea Notz, Thomas Mann und Vorsitzender Helmut Rabus, die Musiklehrerin Liana Einwiller, der Betriebsleiter des Krematoriums Stefan van Dorsser, Simone Emmerz, Vorsitzende des Fördervereins "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen", Oberbürgermeister Manfred Schilder, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Memmingen, Josef Herz vom Förderverein und (hinten) das Streicher-Ensemble der Staatlichen Realschule. (Foto: Julia Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Das Krematorium Memmingen hat insgesamt 9.000 Euro gespendet, die auf drei Projekte in den Bereichen Jugend, Kultur, Sport und Bildung verteilt werden. Stefan van Dorsser, Betriebsleiter des Memminger Krematoriums, überreichte im Beisein von Oberbürgermeister Manfred Schilder die Spendenschecks an den Schützenverein Dickenreishausen (4.000 Euro), den Kinderschutzbund Memmingen (3.000 Euro) und den Förderverein "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen" (2.000 Euro). 
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"Seit der Eröffnung im Jahr 2006 spielt das Krematorium für viele Menschen in Memmingen und Umgebung eine sehr wichtige Rolle", sagte van Dorsser. Dies bestätigte Oberbürgermeister Schilder und dankte für die großzügige Spende. Bei einer kleinen Feierstunde im Rathaus übereichte van Dorsser die symbolischen Schecks an die Empfänger. 4.000 Euro erhielt Helmut Rabus, Vorsitzender des Schützenvereins Dickenreishausen, für die Verbesserung der Entwässerungssituation beim Schützenheim. 
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"Wir haben unser Schützenheim in den letzten Jahren mit erheblichen Eigenleistungen umgebaut und freuen uns sehr, dank dieser Spende finanziell auch wieder etwas mehr Möglichkeiten für die Unterstützung unserer Jugendarbeit zu haben", sagte Rabus. Einen Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro erhielt Bürgermeisterin Margareta Böckh als Vorsitzende des Kinderschutzbundes Kreisverband Memmingen-Unterallgäu. "Der Kinderschutzbund hat in der Geschäftsstelle in der Herrenstraße neue Räumlichkeiten erhalten, die noch ausgestattet werden müssen und für den sogenannten begleiteten Umgang gemütlich eingerichtet werden", erklärte Böckh. Dort sollen künftig Kinder von getrennt lebenden Eltern die Möglichkeit haben, in Begleitung einer dritten, neutralen Person den Elternteil zu treffen, mit dem es nicht zusammenlebt. 
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"Der Kinderschutzbund ist seit über 40 Jahren Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien und ich versichere Ihnen, das Geld ist bei uns in guten Händen", sagte Böckh und dankte dem Krematorium in Namen des Vorstands und der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Spende in Höhe von 2.000 Euro für den Förderverein "Freunde der Staatlichen Realschule Memmingen" nahmen die Vorsitzende Simone Emmerz und deren Stellvertreter Josef Herz, früherer Rektor der Schule dankend entgegen. "Wir möchten damit die musische Bildung der Schülerinnen und Schüler unterstützen, die wir für sehr wichtig erachten", sagte Josef Herz. 
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An der Staatlichen Realschule gebe es zwei Chöre, eine Trommelgruppe, eine Schulband und ein Streicher-Ensemble. Die Spendensumme werde in die Anschaffung neuer Musikinstrumente investiert, kündigte Simone Emmerz an. Das Streicher-Ensemble unter der Leitung der Musiklehrerin Liana Einwiller dankte für die großzügige Spende mit der Aufführung des "Frühlings" aus Vivaldis Violinkonzert "Die vier Jahreszeiten" und erntete dafür großen Applaus. (Quelle: Stadt Memmingen)

Herbern / Werne: Alkoholisiert mit dem PKW überschlagen

Herbern / Werne: Alkoholisiert mit dem PKW überschlagen
Foto: ©Polizei
Coesfeld (ots) - Am 28.04.17, 16.33 Uhr befuhr ein 38-jähriger PKW-Fahrer aus Werne die B 54 aus Richtung Herbern kommend in Fahrtrichtung Werne. Ausgangs einer leichten Linkskurve geriet er auf den rechtsseitigen, unbefestigten Fahrbahnrand und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Er schleuderte über die Fahrbahn, stieß mit der Fahrzeugfront in den linksseitigen Straßengraben, überschlug sich und kam entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung auf dem Dach liegend, im Straßengraben zum Stillstand. 
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Der Fahrer wurde dadurch leicht verletzt. Nach Landung des Rettungshubschraubers führte die Notärztin die Erstversorgung im hinzugezogenen Rettungswagen fort. Anlässlich einer Befragung zum Unfallhergang stellten die eingesetzten Polizeibeamten in der Atemluft des Verunfallten Alkoholgeruch fest. 
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Da ihm nach mehreren Versuchen die Durchführung eines Atemalkoholtests nicht gelang, erfolgte auf richterliche Anordnung die Entnahme einer Blutprobe im Krankenhaus Lünen, welchem er zwischenzeitlich mittels des RTW zugeführt wurde. Der Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt. Ein Abschleppunternehmen barg das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug und schleppte es ab. Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 3.500 EUR.

Freitag, 28. April 2017

Marktoberdorf: Verkehrsunfall zwischen einem Regionalzug und Klein-Lkw

Marktoberdorf: Verkehrsunfall zwischen einem Regionalzug und Klein-Lkw
Symbolfoto
Heute, kurz vor 11.00 Uhr, kam es im Bereich von Marktoberdorf, zwischen den Ortsteilen Fechsen und Thalhofen zu einem Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Klein-Lkw. Ein 50-jähriger Fahrer eines Klein-Lkw befuhr die Ortsverbindungsstraße von Fechsen in Richtung der Kreisstraße nach Thalhofen. Beim Heranfahren an einen unbeschrankten Bahnübergang übersah der Fahrer einen aus Richtung Füssen herankommenden Regionalzug. Auf die Hubsignale des Zugführers reagierte der Fahrer nicht. 
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Beim Überqueren des Bahnübergangs wurde der Klein-Lkw trotz einer Notbremsung des Zugs auf der Fahrerseite erfasst. Der Klein-Lkw wurde nach rechts über einen Feldweg hinweg in eine Wiese geschleudert. Der Zug kam nach dem Bahnübergang zu stehen. Der Lkw-Fahrer wurde zum Glück nur leicht verletzt. Im Zug, welcher mit 34 Fahrgästen besetzt war, wurden eine Zugbegleiterin und der Lok-Führer leicht verletzt. Am Klein-Lkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 15000 Euro. Der Schaden am Triebwagen des Regionalzugs kann derzeit noch nicht beziffert werden. 
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Zur Unfallstelle wurde ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Marktoberdorf und den Ortsteilen entsandt. Den Rettungseinsatz koordinierte ein Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Die Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Nach der Schadensaufnahme konnte der Regionalzug konnte mit den Fahrgästen noch bis zum Bahnhof Marktoberdorf weiterfahren. Beim Lkw-Fahrer wurde eine Alkoholisierung von rund 0,3 Promille festgestellt und durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Gegen ihn wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt. (PI Marktoberdorf)

Donnerstag, 27. April 2017

Germaringen: Schwerer Verkehrsunfall auf der B12

Germaringen: Schwerer Verkehrsunfall auf der B12
Fotos: Kiessling
Am Donnerstag gegen 5 Uhr morgens ereignete sich auf der B12 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Ein 58-Jähriger überholte mit seinem Sportwagen in Fahrtrichtung München eine Fahrzeugkolonne im zweispurigen Bereich. Da er trotz nasser Fahrbahn mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Er prallte in den entgegenkommenden Pkw eines 30-Jährigen. 
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Beide Fahrer wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 70.000 Euro. Zur Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung der Fahrbahn musste die B12 für ca. drei Stunden gesperrt werden. (PP Schwaben Süd/West)
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Dienstag, 25. April 2017

Buchloe / Bad Wörishofen / A96: Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Lkw

Buchloe / Bad Wörishofen / A96: Schwerer Verkehrsunfall mit zwei Lkw
Foto: Schreiegg / mindelmedia NEWS
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute Mittag (25.04.2017), gegen 13.40 Uhr auf der BAB A96 kurz vor dem Parkplatz Wertachtal Nord in Fahrtrichtung Lindau. Aufgrund noch nicht geklärter Ursache fuhr ein 23-jähriger Führer eines Sattelzuges auf einen am Ende eines baustellenbedingten Staus stehenden Sattelzug auf. Durch den Aufprall wurde der Fahrer schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Ebenso in Mitleidenschaft gezogen wurde der Pkw einer 52-jährigen Frau, die am Stauende auf der linken Fahrspur stand. 
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Sie wurde, ebenso wie der 42-jährige Fahrer des stehenden Lkws und dessen Beifahrerin, leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden von mindestens 100.000 Euro. Die Autobahn A96 musst in Fahrtrichtung in Lindau komplett gesperrt werden. Eine Ableitung wurde an der Anschlussstelle Buchloe West eingerichtet. Mit vor Ort waren auch rund 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Buchloe. (PP Schwaben Süd/West)
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Memmingen / Buxach: Gaststätte in Schrebergartenanlage niedergebrannt

Memmingen / Buxach: Gaststätte in Schrebergartenanlage niedergebrannt
Symbolfoto
Am Dienstag gegen 4 Uhr hatte eine Anwohnerin festgestellt, dass ein Gebäude in der Talstraße brennt. In dem Bereich befinden sich mehrere Schrebergärten. Darum war erst mit Eintreffen der Einsatzkräfte klar, dass hier keine Gartenhütte in Brand geraten ist, sondern die ehemalige Gaststätte „Zur Gartenschänke“, die seit dem letzten Jahr nicht mehr betrieben wird. 
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Die Feuerwehr kann verhindern, dass der Brand auf die benachbarten Gebäude übergreift. Allerdings wird die aus Holz erbaute „Gartenschänke“ durch Brand und Wasserschaden komplett zerstört. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Brandursache ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. (Einsatzzentrale PP Schwaben Süd-West)
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Update 16:00 Uhr: Durch den Brand wurden das Gebäude und das angrenzende Grundstück stark beschädigt. Zwischenzeitlich beziffert die Kriminalpolizei den Sachschaden auf ca. 30.000 Euro. Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Kriminalpolizei Memmingen von Brandstiftung aus. Die genaue Brandursache ist jedoch derzeit noch unklar. Zur Unterstützung werden nun ein Brandmittelspürhund und ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzugezogen. Aufgrund eines im Internet kursierenden linksorientierten Bekennerschreibens wurde das Staatsschutzkommissariat der Kripo Memmingen in die Ermittlungen mit eingebunden. (PP Schwaben Süd/West)

Montag, 24. April 2017

Immenstadt / Ratholz: Tödlicher Zugunfall am Bahnübergang

Immenstadt / Ratholz: Tödlicher Zugunfall am Bahnübergang
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Ein 28-Jähriger aus dem westlichen Landkreis Oberallgäu überquerte heute Vormittag, gegen 11.00 Uhr, den geschlossenen Bahnübergang bei Ratholz. Hierbei wurde der Mann tödlich durch einen Zug erfasst. Der Mann war mit seinem Fahrrad in Richtung Immenstadt unterwegs. Hierzu wollte er die Bahnstrecke Immenstadt - Lindau bei Ratholz überqueren. Trotz geschlossener Bahnschranke und Rotlicht überquerte er die Gleise. Ein herannahender Regionalzug aus Fahrtrichtung Oberstaufen konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.
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Der Radfahrer wurde durch den Unfall getötet. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Bahnstrecke musste zur Unfallaufnahme ca. zwei Stunden gesperrt werden. Bei dem Bahnübergang handelte es sich um einen halbbeschrankten Bahnübergang mit Lichtzeichenanlage. Neben einem Rettungshubschrauber, den Freiwilligen Feuerwehren Immenstad und Ratholz, waren die Bundespolizei sowie ein Notfallmanager der Deutschen Bahn vor Ort.
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Die ca. 35 Zuginsassen wurden unverletzt zur Fortführung ihrer Reise zum Bahnhof nach Immenstadt gebracht. Warum der Radfahrer trotz geschlossener Schranke und Rotlicht die Bahngleise überquerte ist nun Bestand weiterer Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Immenstadt. (PP Schwaben Süd/West)
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Sonntag, 23. April 2017

Marburg: Lkw stürzt nach Frontalzusammenstoß mit Pkw Brücke hinunter

Marburg: Lkw stürzt nach Frontalzusammenstoß mit Pkw Brücke hinunter
Foto: ©Polizei
Marburg-Biedenkopf (ots) - Am Samstag, 22. April, kam es gegen 12.20 Uhr auf der Brücke zwischen den Anschlussstellen zur B3 nach Marburg und B 62 nach Stadtallendorf zu einem folgenschweren Unfall zwischen einem blauen VW Tiguan und einem mit Steinerde beladenen Lkw-Kipper mit Doppelachsanhänger. Nach dem Zusammenstoß durchbrach der Lastwagen die Schutzplanke und das Brückengelände und stürzt entlang der Böschung hinunter auf die Kraftfahrstraße. Die beiden Fahrer erlitten schwere Verletzungen. Es kam bis in die Abendstunden zu Verkehrsbehinderungen. Nach den ersten Ermittlungen fuhr das Lkw-Gespann vom Bernsdorfer Kreisverkehr kommend auf der Bundesstraße 3 (B 3). Der Tiguan kam aus Richtung Ginseldorf und damit aus entgegengesetzter Richtung. 
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Der Frontalzusammenstoß ereignete sich an der Anschlussstelle Cölbe-Bürgeln (B3 / B62) Fahrtrichtung Marburg. Im weiteren Verlauf des Geschehens überquerte der Lastwagen die Straße nach links über die Gegenfahrbahn, durchbrach das Brückengeländer samt Schutzplanke und stürzte die Böschung hinunter auf die darunterliegende Fahrbahn der B 62 (Fahrtrichtung Marburg). Lkw und Anhänger kippten dabei um. Der 38-jährige Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde durch die Rettungskräfte am Unfallort reanimiert. Für den Marburger besteht nach den letzten Erkenntnissen derzeit keine Lebensgefahr mehr (Stand: 18h). Auch der Tiguanfahrer, ein 63-jähriger Marburger, musste ansprechbar aber augenscheinlich schwer verletzt ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstanden wahrscheinlich wirtschaftliche Totalschäden. 
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Allein dieser Schaden dürfte sich im hohen fünfstelligen Bereich bewegen. Hinzu kommt u.a. noch die Schäden an Schutzplanke und Brückengeländer, sodass der Gesamtschaden vermutlich sogar bei 100.000 Euro liegt. Die Staatsanwaltschaft Marburg ordnete zur Rekonstruktion des genauen Unfallhergangs und zur Klärung der derzeit nicht feststehenden Unfallursache die Hinzuziehung eines Kraftfahrzeugsachverständigen an. 
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Für die Bergung und Aufräumarbeiten u.a. mit Baggereinsatz war die B3/B62 (Kraftfahrtstraße bis 17 Uhr in beide Richtungen und anschließend bis in die Abendstunden noch für die Richtungsfahrbahn von Kirchhain nach Marburg voll gesperrt. Rundfunkwarnmeldungen waren veranlasst. Zeugen, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben werden dringend gebeten, dies nachzuholen. Polizei Marburg, Tel. 06421/406-0.