Donnerstag, 2. Februar 2017

Memmingen: Hohe Geldstrafen wegen Ausschreitungen bei Eishockeyspiel verhängt

Memmingen: Hohe Geldstrafen wegen Ausschreitungen bei Eishockeyspiel verhängt
Symbolfoto
Nach massiven Ausschreitungen zum Nachteil von Polizeibeamten im Rahmen des Eishockeyspiels ECDC Memmingen gegen Höchstädter EC am 6. November 2015 sind zwischenzeitlich alle Strafverfahren abgeschlossen. Von insgesamt 34 zur Anzeige gebrachten Personen wurden 17 durch die Staatsanwaltschaft mit einem Strafbefehl belegt - mehrheitlich wegen des Tatvorwurfs der Beleidigung, in zwei Fällen auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Die dabei verhängten Geldstrafen bewegen sich zwischen 400 und 7.800 Euro; insgesamt wurden 33.300 Euro an Geldstrafen verhängt. Zehn Jugendliche wurden zur Erbringung von Arbeitsleistungen verurteilt, bei sieben Personen wurde das Verfahren eingestellt. Darüber hinaus gehende Informationen können aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht gegeben werden.
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Bezugsmeldung vom 7. November 2015: 
MEMMINGEN. Zu massiven Ausschreitungen gegenüber den Polizeikräften kam es am Freitagabend (06.11.15) beim Eishockey-Bayernligaspiel ECDC Memmingen-Höchstädter EC. Bereits vor dem Spiel wurden auf dem Parkplatz die Höchstädter Fans von den Memminger Fans angegriffen. Beim anschließenden Trennen der Fan-Gruppierungen wurden die Polizeikräfte mit einer Flasche beworfen. Während des Spieles sollte dann ein Memminger Fan von einem Ordner aus der Halle verwiesen werden. Der Memminger Fan-Block solidarisierte sich mit dem Verwiesenen und griff die Ordner und die Polizeikräfte an. Unter Einsatz von Pfefferspray und durch die Hinzuziehung von starken Polizeikräften konnte die Lage unter Kontrolle gebracht werden. Durch den Einsatz des Pfeffersprays mussten vier unbeteiligte Zuschauer und eine Polizeibeamtin wegen Augenreizungen behandelt werden. Die Ermittlungen wurden gegen rund 30 Personen aufgenommen. (PI Memmingen)
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Mittwoch, 1. Februar 2017

Jülich: Riskantes Überholmanöver endet an Baum

Jülich: Riskantes Überholmanöver endet an Baum
Foto: Polizei
Jülich (ots) - Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 56 zwischen Jülich und Altenburg. Ein 21-Jähriger wurde hierbei verletzt. Gegen 06:30 Uhr befuhr der junge Mann aus Aldenhoven die B 56 in Fahrtrichtung Düren. Trotz eines bestehenden Verbots scherte er nach links aus, um die vor ihm fahrenden Fahrzeuge zu überholen. Er nutzte hierzu die Fahrspur des Gegenverkehrs, laut Angaben von Zeugen sogar dessen Seitenstreifen. 
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Nach etwa 1000 Metern kam ihm ein Lastwagen entgegen, so dass der Heranwachsende zum Einscheren auf seinen eigentlichen Fahrstreifen gezwungen wurde. Hierbei kam er nach rechts von der Straße ab und geriet in den dortigen Grünstreifen. Nach einer Kollision mit einem Baum überschlug sich der Pkw und kam schließlich auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Der total beschädigte Wagen wurde später abgeschleppt. 
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Mit einem Rettungswagen wurde der 21-jährige Unfallfahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An den Unfallhergang konnte er sich zunächst nicht erinnern. Während der Dauer der Bergungsmaßnahmen sowie polizeilichen Unfallaufnahme kam es aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Gegen 09:30 Uhr konnten die verkehrsregelnden Maßnahmen der Polizei eingestellt und der Verkehr wieder frei gegeben werden.

Montag, 30. Januar 2017

Benningen: Gebäudebrand auf Sägewerkgelände

Benningen: Gebäudebrand auf Sägewerkgelände
Am Montag dem 30.01.2017 gegen 14:45 Uhr kam es heute zu einem Brand im Sägespänelager einer Schreinerei. Dort hatte es bereits am 25.01.2017 eine Verpuffung gegeben. Bei dem heutigen Brand entstand vermutlich kein weiterer Sachschaden an dem freistehenden Gebäude, das Feuer konnte durch die eingesetzten Feuerwehren aus Benningen, Memmingen und Memmingerberg schnell gelöscht werden.
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Auch Personen kamen nicht zu Schaden. Da ein enger zeitlicher Bezug zu der Verpuffung vom 25.01. besteht, wurden die Ermittlungen zur Brandursache in beiden Fällen durch die Kriminalpolizei Memmingen übernommen. Aktuell wird jedoch eine vorsätzliche Brandlegung ausgeschlossen. (PP Schwaben Süd/West
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Sonntag, 29. Januar 2017

Memmingen: Bahnübergang nach Notarzteinsatz gesperrt

Memmingen: Bahnübergang nach Notarzteinsatz gesperrt
Am Sonntagmittag des 29.01.2016 kam es am Bahnübergang Bodenseestraße zu einem Notarzteinsatz. Gegebenenfalls berichten wir nach.
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