Freitag, 27. Januar 2017

Wangen: Autofahrer erfasst freilaufende Pferde

Wangen: Autofahrer erfasst freilaufende Pferde
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Ravensburg (ots) - Einen leicht verletzten Autofahrer, zwei tote Pferde und einen Sachschaden von rund 10.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall am heutigen Freitagmorgen, kurz nach 05.30 Uhr, auf der L 320 zwischen Wangen und Niederwangen in Höhe Lottenmühle. Der 51-jährige Lenker eines VW Touran hatte die Landesstraße von Neuravensburg kommend in Richtung Wangen befahren, als plötzlich freilaufende Pferde auf der Fahrbahn auftauchten. 
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Während zwei der insgesamt drei Tiere, die kurz zuvor aus einer Koppel ausgebrochen waren, von dem Pkw erfasst wurden und aufgrund der Verletzungen noch an der Unfallstelle verendeten, konnte das dritte Pferd wenig später unversehrt eingefangen werden. Der Autofahrer, der bei der Kollision leichte Verletzungen erlitt, musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Sein total beschädigtes Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Einsatzmaßnahmen musste die L 320 bis 07.00 Uhr voll gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden.
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Donnerstag, 26. Januar 2017

Benningen: Verpuffung in Schreinerei - 50.000 Euro Sachschaden

Benningen: Verpuffung in Schreinerei - 50.000 Euro Sachschaden
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Während der Arbeit an einem Spanhacker kam es nach jetzigem Kenntnisstand der Polizei gegen 10.30 Uhr in einer Schreinerei zu einem Funkenschlag. Diese führte zur Entzündung von Späne und einer Verpuffung im Gebäude. Dadurch wurde nicht nur das Rolltor des Gebäudes herausgerissen, sondern auch Teile der Inneinrichtung stark beschädigt. Die beiden Arbeiter erlitten neben einer leichten Rauchgasintoxikation keine weiteren Verletzungen und konnten das Gebäude verlassen. 
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Die Feuerwehren Benningen, Lachen, Woringen, Memmingen und Memmingerberg waren mit rund 75 Mann im Einsatz und hauptsächlich mit der Bekämpfung von Glutnestern beschäftigt und übernahm die Verkehrsregelung vor Ort. Auch der Rettungsdienst und die Memminger Polizei waren vor Ort, welche die Ermittlungen zu den genauen Umständen aufgenommen hatte. Der entstandene Schaden wird grob auf rund 50.000 Euro geschätzt. Der Bewohner einer Wohnung oberhalb der Schreinerei blieb unverletzt. (PP Schwaben Süd/West)
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Breitenbrunn: Schwerer Verkehrsunfall - 6-jähriges Mädchen rennt auf Straße

Breitenbrunn: Schwerer Verkehrsunfall - 6-jähriges Mädchen rennt auf Straße
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Am späten Nachmittag des 24.01.2017 ist es in Loppenhausen auf der Hauptstraße (B16) auf Höhe der Kirche zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand rannte ein sechsjähriges Mädchen unvermittelt auf die Straße und prallte dabei gegen einen Pkw, welcher die Straße in Richtung Norden befuhr und von einem 48-jährigen gesteuert wurde. 
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Das Mädchen blieb ansprechbar und wurde mit Verdacht auf Kopfverletzungen in das Krankenhaus Memmingen eingeliefert. Direkt nach dem Unfall kümmerte sich eine hinzukommende Ärztin als Ersthelferin um das Kind. (PI Mindelheim)
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Dienstag, 24. Januar 2017

Woringen / A7: Tödlicher Verkehrsunfall nach überfrierender Glätte

Woringen / A7: Tödlicher Verkehrsunfall nach überfrierender Glätte
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An der Anschlussstelle Woringen der BAB 7, wollte um 16:20 Uhr ein 37jähriger Fahrer eines Kleinwagens in Richtung Ulm auffahren, als er am Beginn des Beschleunigungsstreifens aufgrund überfrierender Glätte die Kontrolle verlor und über die komplette Fahrbahn auf die linke Fahrspur rutschte.
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Auf dieser näherte sich zu diesem Zeitpunkt die 67jährige Fahrerin eines Mittelklassewagens, welche trotz Vollbremsung einen Auffahrunfall nicht mehr vermeiden konnte. Ein nun herannahender 32jähriger Fahrer eines Vans, konnte mittels eines Ausweichmanövers gerade noch vorbeifahren, jedoch eine Kollision mit dem querstehenden Kleinwagens nicht mehr vermeiden. Dieser wurde durch den erneuten Anstoß weitere 100 Meter fortgeschleudert. Der eingeklemmte Fahrer des Kleinwagens musste durch die Feuerwehr Woringen aus seinem Fahrzeug befreit werden.
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Der Fahrer des Kleinwagens erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen, die beiden anderen Fahrzeugführer wurden schwer- bzw. leichtverletzt. Zur Unfallanalyse und Unfallhergang wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Die Autobahn A7 musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. (APS Memmingen)

Biessenhofen / B16: Autofahrerin verstirbt bei Verkehrsunfall

Biessenhofen / B16: Autofahrerin verstirbt bei Verkehrsunfall
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Bei einem Verkehrsunfall kam heute eine Pkw-Fahrerin ums Leben. Sie war zuvor auf die Gegenfahrbahn gekommen und mit einem Sattelzug kollidiert. Gegen 13.40 Uhr war die Autofahrerin auf der B16 in Richtung Marktoberdorf unterwegs. Zwischen Biessenhofen und der Kreisverkehr zur Kreisstraße OAL5 geriet die Fahrerin aus noch unklaren Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte der Pkw mit einem entgegenkommenden Sattelzug. 
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Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Altdorf und Marktoberdorf konnten die 70-jährige Fahrerin aus ihrem Fahrzeug befreien; sie erlag jedoch noch an der Unfallstelle ihren erlittenen Verletzungen. Die beiden Insassen des Sattelzuges aus dem Landkreis Steinfurt blieben nach jetzigem Kenntnisstand unverletzt, wurden aber für weitere Untersuchungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Polizei Marktoberdorf wurden die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Von der Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. 
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Beide Fahrzeuge müssen durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Bundesstraße wird in dem Bereich voraussichtlich noch mindestens ein bis zwei Stunden komplett gesperrt sein; der Verkehr wird durch die Straßenmeisterei Marktoberdorf örtlich umgeleitet. (PP Schwaben Süd/West)

Buchloe: Kurioser Betrugsfall - Überzahlungsbetrug

Buchloe: Kurioser Betrugsfall - Überzahlungsbetrug
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Ein 61-jähriger Rentner hatte seinen fast noch neuen Mofaroller auf der Internetplattform Shpock für 1.200 Euro zum Kauf angeboten. Auf dieses Angebot meldete sich ein Unbekannter, der sich als Manfred Rank ausgab. Dieser gab an, dass er den Roller kauft und den Kaufpreis mittels Verrechnungsscheck bezahlt. Statt der 1.200 Euro war der Scheck jedoch auf 4.700 Euro ausgestellt. Der Käufer begründete dies damit, dass er jetzt im Ausland wohnt und eine Spedition beauftragt hat, seine Sachen zusammen mit dem Roller, der noch abgeholt wird, ins Ausland zu transportieren. Der Buchloer solle deshalb das überzählige Geld in Höhe von 3.500 Euro abheben und mittels eines Bargeldtransfers an den Speditionsinhaber überweisen. Der Rentner hob zwar das Geld ab, überwies es aber nirgends hin, sondern zahlte damit Schulden ab und kaufte Heizöl und Lebensmittel ein.
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Kurze Zeit später wurde er von seiner Bank darüber informiert, dass eine Prüfung ergeben habe, dass der Scheck gefälscht war und er das Geld nun an die Bank zurückzahlen muss. Da der Rentner das nicht konnte, musste er einen Kredit aufnehmen, den er nun zurückzahlen muss. Ob sich auch der Buchloer Rentner strafbar gemacht hat, weil er über das Geld verfügte, obwohl sein Roller nie abgeholt worden war, muss eine rechtliche Prüfung durch die Staatsanwaltschaft ergeben.
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Die Polizei, bei der er den Sachverhalt zur Anzeige brachte, nennt diese Masche Überzahlungsbetrug. Meist sind es Täter aus dem Ausland, die sich auf Kaufangebote im Internet melden und die angebotene Ware, aber auch Dienstleistungen wie Ferienwohnungen im Vorhinein mit einem überhöht ausgestellten Scheck bezahlen. An den Gegenständen oder Dienstleistungen sind sie jedoch nie interessiert, nur an der überhöhten Summe, die auf verschiedene Weise begründet wird. Diese soll dann immer mittels Bargeldtransfer ins Ausland überwiesen werden. Bis die Banken die Scheckfälschung erkennen vergehen meist einige Tage und das Geld ist bereits ins Ausland transferiert.
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Die Polizei rät daher:
- Sind sie sehr vorsichtig mit Scheckzahlungen und fragen sie sich, warum der Käufer nicht mittels normaler Überweisung bezahlt. Scheckgutschriften können von den Banken wieder storniert werden, wenn sich herausstellt, dass er gefälscht oder nicht gedeckt ist.
- Überweisen Sie niemals Geld ins Ausland oder aber mit einem Bargeldtransferdienst wie z.B. Western Union an Personen, die Sie nicht kennen. Das Geld kann bereits nach kurzer Zeit im Ausland abgehoben werden. Die Täter entkommen in aller Regel unerkannt, da sie mit falschen Ausweispapieren das Konto eröffnet bzw. sich das Geld haben auszahlen lassen. (PI Buchloe)

Zaisertshofen: Maschinenhalle brennt völlig nieder - 100.000 Euro Sachschaden

Zaisertshofen: Maschinenhalle brennt völlig nieder - 100.000 Euro Sachschaden
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In den frühen Morgenstunden der vergangenen Nacht geriet eine landwirtschaftliche Maschinenhalle in Brand. Diese brannte komplett ab. Personen wurden nicht verletzt. Gegen 3.45 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Polizei und der Integrierten Leitstelle Donau-Iller Mitteilungen über ein großes Feuer im Ortsteil Zaisertshofen ein. Unter anderem berichtete eine Zeitungsausträgerin aus der Ferne über einen nicht näher verifizierbaren Großbrand, weswegen die örtlichen Feuerwehren der umliegenden Ortschaften, sowie die Polizei Bad Wörishofen und der Rettungsdienst alarmiert wurden.
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Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich bei dem im Vollbrand stehenden Gebäude nicht um ein Wohnhaus, sondern um einen freistehenden Stadel handelte. Personen befanden sich nicht in Gefahr. Noch während der Löscharbeiten musste ein Streufahrzeug vom Bauhof der Gemeinde ausrücken, weil die Zufahrtsstraßen durch gefrorenes Löschwasser gefährlich glatt wurden. Zwischenzeitlich wurde der Brand abgelöscht; die Feuerwehr befindet sich noch immer vor Ort, bekämpft Glutnester und hält Brandwache. 
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Im Laufe des Tages wird die Memminger Kriminalpolizei die Ermittlungen der Wörishofener Polizei zu noch unbekannten Brandursache übernehmen. Wann die Ermittler den Brandort betreten können, steht noch nicht fest. Der entstandene Schaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt, da in Stadel befindliches Heu und Stroh, vor allem aber diverse landwirtschaftliche Maschinen zerstört wurden. (PP Schwaben Süd/West)