Samstag, 12. November 2016

Qy-Mittelberg / A7: Gefahrgutunfall - Verkehrsunfall mit radioaktivem Material

Qy-Mittelberg / A7: Gefahrgutunfall - Verkehrsunfall mit radioaktivem Material
Symbolfoto
Nach jetzigem Kenntnisstand der Verkehrspolizeiinspektion Kempten befuhr ein Transporter am 11.11.2016 gegen 22.30 Uhr die BAB 7 in Richtung Füssen. Auf schneebedeckter Fahrbahn schleuderte der Transporter zunächst in die rechte Schutzplanke und dann in die Mittelschutzplanke. Anschließend stürzte der Transporter um und kam auf der Fahrerseite zum Liegen. Die eintreffende Streife der Verkehrspolizei konnte sich mit dem ausländischen Fahrer nicht verständigen, erkannte jedoch die an dem Transporter angebrachten Gefahrguttafeln. 
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Beim Transportgut handelte es sich offensichtlich um radioaktives Material. Die Feuerwehr wurde mit Spezialausrüstung zur Unfallstelle angefordert. Die Autobahn wurde in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Feuerwehr überprüfte mit ihren Messgeräten das verunfallte Fahrzeug, den Bereich der Unfallstelle und die am Unfallort anwesenden Personen. Bei dieser Überprüfung wurde keine gefährdende Strahlung festgestellt. Die Ladung des Transporters, in Karton verpackte Produkte für medizinische Zwecke, zeigte sich unversehrt. Der Fahrer des Transporters wurde bei dem Verkehrsunfall augenscheinlich nicht verletzt. Die Fahrbahn Richtung Füssen ist derzeit noch gesperrt. Momentan wird die Ladung des Transporters umgeladen. Im Anschluss wird das Fahrzeug geborgen und abtransportiert werden. 
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Der Verkehr wurde durch die Autobahnmeisterei Sulzberg am Autobahndreieck Allgäu abgeleitet. Im Einsatz waren Streifen der Verkehrspolizei Kempten und der Gefahrguttrupp der Autobahnpolizei Memmingen. Zur Verkehrsableitung und – absicherung sowie zur Strahlenmessung waren die Feuerwehren aus Oy-Mittelberg, Sulzberg, Waltenhofen und Kempten mit 140 Einsatzkräften im Einsatz Feuerwehr und Polizeieinsatzleitung vor Ort standen in Kontakt mit dem Landesamt für Umweltschutz. (PP Schwaben Süd/West / VPI Kempten)

Freitag, 11. November 2016

Erkheim: Ehemalige Fischerhütte angebrannt - Brandstiftung nicht ausgeschlossen

Erkheim: Ehemalige Fischerhütte angebrannt - Brandstiftung nicht ausgeschlossen
Symbolfoto
Am nordwestlichen Ortsrand von Erkheim geriet ein Holzschuppen in Brand, welcher früher als Fischerhütte diente. Durch das Feuer wurde die etwa 4,5 Meter auf 3 Meter große Hütte vollständig zerstört, Personen kamen hierbei nicht zu Schaden. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. 
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Die Erkheimer Feuerwehr war mit ca. 20 Mann am Einsatzort, sodass der Brand schnell gelöscht war. Der Kriminaldauerdienst nahm vor Ort die erforderlichen Ermittlungen auf. Der durch den Brand entstandene Sachschaden wird auf ca. 2500 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei Memmingen bittet zu dem Brand um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 08331/100-0. (KPI Memmingen / KDD)
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Mittwoch, 9. November 2016

Memmingen: Schwere Kopfverletzungen durch Betriebsunfall

Memmingen: Schwere Kopfverletzungen durch Betriebsunfall
Symbolfoto
Am 08.11.2016, kurz vor 20.00 Uhr, war ein 51-jähriger Mann mit Warnweste bekleidet zu Fuß bei Dunkelheit auf einem Betriebsgelände in der Fraunhoferstraße unterwegs. Ein Beschäftigter dieser Firma erfasste mit seinem Arbeitsgerät beim Rangieren bei einer Kurvenfahrt nach links aufgrund toten Winkels 
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und erhöhter Sitzposition im Fahrzeug den Mann mit einer Geschwindigkeit von ca. 25 km/h, woraufhin dieser zu Boden geschleudert wurde und sich schwere Kopfverletzungen zuzog. Er wurde in ein Klinikum verbracht und anschließend mit dem Rettungshubschrauber in eine weitere Spezialklinik geflogen. (PI Memmingen)
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Montag, 7. November 2016

Buchloe: Wintereinbruch führt zu Verkehrsbehinderungen durch falsche Bereifung

Buchloe: Wintereinbruch führt zu Verkehrsbehinderungen durch falsche Bereifung 
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Der heutige Wintereinbruch mit starken Schneefällen im Bereich Buchloe führte zu erheblichen Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Unter anderem blieb ein Fahrer mit seinen Sommerreifen am Buchloer Postberg hängen und sorgte für einen längeren Stau. Eine Fahrerin rutschte auf ihren Sommerreifen gegen den Kreisverkehr zwischen Buchloe und Dillishausen und beschädigte ihren Pkw erheblich an der Vorderachse. In einem weiteren Fall rutschte ein Pkw-Lenker auf seinen Sommerrädern zwischen Lamerdingen und Dillishausen in den Acker und ein weiterer Fahrer rutschte in Gegenrichtung ebenfalls seitlich tief in den Graben. 
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Alle vier Beteiligten erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen der unvorschriftsmäßigen Bereifung ihres Fahrzeugs. In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals darauf hin, dass bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis oder Reifglätte nur mit entsprechender Bereifung gefahren bzw. weitergefahren werden darf. Dies gilt auch für Zweiräder. Bereits ohne Behinderung ist hier ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und einem Punkt im Verkehrszentralregister die Folge. (PI Buchloe)
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Memmingen: Gefährliche Körperverletzung bei Eishockeyspiel

Memmingen: Gefährliche Körperverletzung bei Eishockeyspiel
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Am Freitag, 04.11.2016, gegen 22.30 Uhr, kam es auf dem Verbindungsweg zwischen der Eishalle und der Bodenseestraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Anhängern des Eishockeyvereins aus Pegnitz und des ECDC Memmingen. Der Auslöser der Auseinandersetzung muss noch ermittelt werden. Zwei jungen Männern wurde hierbei mit der Faust ins Gesicht geschlagen, 
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im Weiteren wurden im Tumult die Fanschals zweier ECDC-Fans entwendet. Mit starken Polizeikräften konnte der Bus der Gästefans angehalten und die Personalien der Insassen festgestellt werden. Im Rahmen dieser Maßnahme konnten zumindest zwei Männer im Alter von 20 und 23 Jahren als Tatverdächtige ermittelt werden. (PI Memmingen)
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Sonntag, 6. November 2016

Sulzberg / A7: Nicht angepasste Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn

Sulzberg / A7: Nicht angepasste Geschwindigkeit bei schneebedeckter Fahrbahn
Symbolfoto
Ein 29-jähriger Pkw-Fahrer befuhr die A7 von Kempten kommend in Richtung Füssen. Nach dem Autobahndreieck Allgäu war die Fahrbahn schneebedeckt. Der Fahrer passte seine Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen nicht an und kam, trotz Winterreifen, nach rechts von der Fahrbahn ab. Er schleuderte gegen ein Verkehrszeichen. 
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Anschließend streifte er die Schutzplanke und überfuhr eine Notrufsäule. Seine Beifahrerin und er wurden durch den Unfall leicht verletzt und ins Klinikum Kempten verbracht. Das Fahrzeug hatte einen wirtschaftlichen Totalschaden in einer Höhe von ca. 8.000,00 Euro. Ein Fremdschaden entstand in Höhe von 1.300,00 Euro. Den Fahrer erwartet jetzt eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung. (Verkehrspolizeiinspektion Kempten)
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Gemeinsame Ausbildung von THW Memmingen mit der Feuerwehr Memmingen und dem THW Neu-Ulm - Abstützung Gebäude

Gemeinsame Ausbildung von THW Memmingen mit der Feuerwehr Memmingen und dem THW Neu-Ulm - Abstützung Gebäude
Fotos: THW Memmingen
Decken und instabile Wände abzustützen zählt nach Gasexplosionen, Bränden oder Erdbeben immer wieder zu den Aufgaben des Technischen Hilfswerks (THW). Um Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen werden angeschlagene Gebäude abgestützt. Dazu stehen dem THW verschiedene Systeme zur Verfügung. Am 5. November führte der THW Ortsverband Memmingen zusammen mit der Feuerwehr Memmingen und dem THW Ortsverband Neu-Ulm eine Ausbildung durch. Gemeinsam sollte an der „Alten Molkereischule“ in Boos mit Hilfe des Abstützsystems Holz (ASH) eine Abstützung von 10m Höhe errichtet werden. Seit diesem Jahr verfügt der Ortsverband Memmingen über einzelne Elemente dieses Systems, das in Bayern komplett nur an den THW-Standorten Freising, Weilheim und Marktredwitz vorgehalten wird. 
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Einer der großen Vorteile des Systems ist, dass die für den Aufbau benötigten Holzelemente vorgefertigt eingelagert sind. Traditionelle Abstützmaßnahmen, bei denen vor Ort aus Holz eine Abstützung gebaut wird, sind vielfach zu zeitintensiv. In rund drei Stunden errichteten die 18 Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr ein Segment einer Abstützung von 10m Höhe um die Giebelwand des Gebäudes zu sichern. Wegen der Größe und des Gewichtes der Abstützung ist der Einsatz eines Krans (THW Neu Ulm) und einer Drehleiter (Feuerwehr Memmingen) unverzichtbar. Ziel der Ausbildung war es das Zusammenspiel der Einsatzkräfte am Boden des Krans und der Besatzung der Drehleiter zu üben. THW und Feuerwehr konnten dabei wichtige Erfahrungen für die Verwendung dieses Systems im Einsatz sammeln. (Quelle: THW Memmingen)
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Fünf Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall zwischen Gey und Großhau

Fünf Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall zwischen Gey und Großhau
Foto: Polizei
Hürtgenwald (ots) - Am Samstagabend musste die Bundesstraße 399 zwischen Großhau und Gey nach einem Verkehrsunfall in Höhe des Waldstücks "Honighecke" für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Fahrer eines Sportwagens war in den Gegenverkehr geraten. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte der 48 Jahre alte Fahrer eines hochmotorisierten Pkw gegen 19:15 Uhr die kurvenreiche und aus seiner Sicht ansteigende Bundesstraße 399 zwischen den Ortslagen Gey und Großhau befahren. Dabei war der Simmerather, so Zeugen, mit hoher Geschwindigkeit ins Schleudern und dann auf die Gegenfahrbahn geraten. 
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Dort prallte sein Wagen mit dem entgegenkommenden Auto eines 43-Jährigen aus Hürtgenwald frontal zusammen. Ein unmittelbar davor in Richtung Düren gesteuertes Auto eines Zeugen entging nur knapp dem Zusammenstoß. Die Folgen der heftigen Kollision sind für alle Beteiligten erheblich. So mussten nicht nur die beiden Fahrzeugführer durch den Rettungsdienst versorgt werden. Auch drei im Fahrzeug des Mannes aus Hürtgenwald mitfahrende Familienangehörige, bestehend aus zwei 11 und 15 Jahre alte Jungen sowie einer 46-jährigen Frau, erlitten multiple Verletzungen. Bis auf den 15-Jährigen mussten alle Verletzten zur stationären Behandlung mit zum Teil sehr schweren Verletzungen in umliegenden Krankenhäusern aufgenommen werden. 
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Für die Dauer der notwendigen Maßnahmen an der Unfallstelle war die Bundesstraße bis gegen 22:30 Uhr gesperrt; der Verkehr wurde abgeleitet. Die völlig zerstörten Fahrzeuge mussten durch Abschleppdienste von der Unfallstelle geholt werden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf mehr als 57000 Euro geschätzt. Zur Feststellung aller beweiserheblicher Umstände wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit einbezogen; auch dessen Untersuchungen und Auswertungen dauern derzeit an.

Immenstadt: Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt

Immenstadt: Waffen und verbotene Gegenstände sichergestellt
Am Samstag um 01.15 Uhr kontrollierten Beamte einen österreichischen Pkw mit mehreren Insassen. Bei der Kontrolle wurden im Fahrzeug eine täuschend echt aussehende Nachbildung eines G36 (Maschinengewehr) sowie ein etwas abgeänderter Baseballschläger aufgefunden. Im Laufe der weiteren Kontrolle konnten durch die Beamten noch einige Gramm Marihuana sichergestellt werden. Der Straftaten noch nicht genug, stellte sich zudem heraus, dass sich an dem Pkw ein falsches Kennzeichen befand. 
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Das Fahrzeug, zu dem das montierte Kennzeichen gehörte, befand sich in Reutte und sollte eigentlich eingewintert werden. Um trotzdem mobil zu sein, montierte der 31-jährige Fahrer kurzerhand die Kennzeichen von einem geliehenen Pkw um. Gegen ihn wird nun wegen mehrere Delikte ermittelt. (PI Immenstadt)
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