Samstag, 24. September 2016

Ottobeuren: Schwerer Motorradunfall auf der St2013

Ottobeuren: Schwerer Motorradunfall auf der St2013
Auf der St2013 in Ottobeuren kam es am Samstagnachmittag, den 24.09.2016 gegen 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Während der 35-Jährige Motorradfahrer die St2013 aus Richtung Memmingen befuhr, wollte die 55-Jährige Pkw-Fahrerin von der Memminger Straße auf die St2013 einbiegen. Dabei übersah sie den bevorrechtigen Motorradfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der 35-Jährige wurde dabei schwer verletzt und kam mit dem Rettungsdienst zur ärztlichen Versorgung ins Klinikum Memmingen. Die Pkw-Lenkerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Ottobeuren gebracht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000 Euro. Die St2013 war für die Unfallaufnahme komplett gesperrt. Die Verkehrsleitung übernahm die Feuerwehr Ottobeuren. (PI Memmingen)
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Memmingen: Exhibitionistische Handlung - 16-jährige Geschädigte

Memmingen: Exhibitionistische Handlung - 16-jährige Geschädigte
Symbolfoto
Am Freitag dem 23.09.2016 gegen 15:25 Uhr verließ die 16-jährige Schülerin das BBZ Gelände in der Bodenseestraße in Memmingen, um an der dortigen Bushaltestelle zu warten. Von dort aus erblickte sie einen ihr unbekannten Mann, der an die Mauer am Unterführungsausgang urinierte. Die Jugendliche und der Mann hatten kurz Blickkontakt, den die Geschädigte jedoch nicht aufrecht erhielt. Aus dem Augenwinkel konnte sie dann jedoch wahrnehmen, wie sich der Mann breitbeinig aufgebaut hat und deutlich an seinem Glied manipulierte. 
Anzeige
Dabei sei der Mann die 16-Jährige ständig an. Als diese ihr Handy nahm um Hilfe zu holen, zog der Mann seine Hose wieder an und flüchtete zu den Treppen des Fuß-und Radweges. Zu diesem Zeitpunkt sei auch eine ca. 40 Jahre alte Dame mit einem Fahrradhelm und schulterlangen lockigen braunen Haaren dort gewesen. Der unbekannte Täter war ca. 25 Jahre alt und war schlank. Er war bekleidet mit einem hellblauen T-Shirt und einer blauen Jeans. Die Polizeiinspektion Memmingen bittet eventuelle Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. (08331) 1000 zu melden. (PI Memmingen)
Anzeige

Freitag, 23. September 2016

Minden: Handy benutzt - Pkw prallt gegen Baum

Minden: Handy benutzt - Pkw prallt gegen Baum
Foto: Polizei
Minden (ots) - Am Mittwochmorgen verlor eine VW-Fahrerin auf der Mindener Straße die Kontrolle über ihr Auto und krachte gegen einen Baum. Hierbei zog sich die 35-Jährige schwere Verletzungen zu. Die Ursache für den Unfall dürfte in der Handynutzung während der Fahrt liegen. Die Mindenerin befuhr gegen 7.50 Uhr die Mindener Straße in Richtung Hartum. Kurz vor dem Ortseingang nutze sie ihr Handy. Vermutlich durch die Ablenkung geriet sie nach rechts von der Fahrbahn auf den Grünstreifen und überfuhr einen Leitpfosten. Beim anschließenden Gegenlenken verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen und schleuderte quer über die Straße. 
Anzeige
Im linken Grünstreifen flog sie mit ihrem Golf über den Straßengraben und krachte anschließend mit der Beifahrerseite gegen einen Straßenbaum. Mit schweren Verletzungen wurde sie ins Klinikum Minden eingeliefert. Der Wagen hat nur noch Schrottwert. Der Gesamtschaden wird auf rund 4.000 Euro taxiert. In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Ablenkung durch Handynutzung nicht nur für den Nutzer, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer eine hohe Gefahr darstellt. Schon bei Tempo 50 bedeutet ein fünf Sekunden kurzer Blick des Fahrers aufs Handy 70 Meter Blindfahrt.
Anzeige

Wöhrden: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 153

Wöhrden: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 153
Foto: Polizei
Wöhrden (ots) - In der Nacht zum Freitag hat sich auf der L153 in Wöhrden ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Um 23.20 Uhr befuhr ein 26-Jähriger die L 153 aus Richtung Ketelsbüttel kommend in Richtung Wöhrden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Dithmarscher auf gerader Strecke mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Grabenböschung. Dort schleuderte sein Wagen hoch, streifte einen Baum, kam zurück auf die Fahrbahn und blieb dort schließlich auf dem Seitenstreifen auf dem Dach liegen. 
Anzeige
Der Fahrzeugführer wurde bei dem Unglück - vermutlich durch die Heckscheibe - aus dem Auto auf den angrenzenden Acker geschleudert. Er erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen. Nach Angaben des eingesetzten Notarztes und nach Inaugenscheinnahme der Anschnallvorrichtung im Fahrzeug dürfte der 26-Jährige seinen Sicherheitsgurt nicht angelegt haben. An dem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden - für eine spätere Begutachtung stellten die Einsatzkräfte den Honda zunächst sicher.
Anzeige

Marktoberdorf: Traktorfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt

Marktoberdorf: Traktorfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verunglückt
Symbolfoto
Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Altdorf und Bertholdshofen hat sich heute, gegen 14:30 Uhr ein schwerer Unfall ereignet, bei dem ein 71-jähriger Fahrer eines Traktors seinen Verletzungen erlag. Zum Unfallzeitpunkt befuhr der Fahrer der Landmaschine die Kreisstraße OAL 5 von Altdorf kommend Richtung Bertholdshofen. Neben dem 71-jährigen Fahrer befand sich noch ein 81-jähriger Beifahrer auf dem Traktor. Dahinter folgte ein Kleintransporter, der von einem 34-Jährigen gelenkt wurde. 
Anzeige
Nach jetzigem Erkenntnisstand überholte dieser das vorrausfahrende, landwirtschaftliche Gefährt. Auf Höhe der Ortschaft Kreen wollte der Traktorfahrer nach links in eine Seitenstraße abbiegen und übersah dabei, dass sich der Lieferwagen bereits auf gleicher Höhe befand. Die Fahrzeuge kollidierten, worauf der Traktor auf die rechte Seite umkippte. Der 71-jährige Fahrer erlitt dabei tödliche Verletzungen, der 81-jährige Beifahrer wurde schwer verletzt und mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Lieferwagens, der sich alleine im Fahrzeug befand, wurde leicht verletzt. 
Anzeige
Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von über 10.000 Euro. Derzeit läuft die Verkehrsunfallaufnahme durch Beamte der Polizei Marktoberdorf unter Hinzuziehung eines Unfallgutachters. Die Kreisstraße OAL 5 ist bis ca. 17:00 Uhr im Bereich der Unfallstelle vollgesperrt. Der Verkehr wird über Bertholdshofen und Altdorf umgeleitet. Bei dem Verkehrsunfall waren die Feuerwehren Marktoberdorf, Altdorf und Bertholdshofen im Einsatz. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 22. September 2016

Größte Marihuana-Sicherstellung in der Geschichte Hannovers Werkshalle "randvoll" mit rund 500 Kilogramm Marihuana

Größte Marihuana-Sicherstellung in der Geschichte Hannovers Werkshalle "randvoll" mit rund 500 Kilogramm Marihuana
Foto: Polizei
Hannover (ots) - Nach monatelangen Ermittlungen gelang Fahndern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift ( GER ) des LKA Niedersachsen / Zollfahndungsamt Hannover in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover die größte Einzelsicherstellung von Marihuana in der Geschichte der Stadt und Region Hannover. Am Montagnachmittag schlugen die Ermittler mit der Unterstützung von Kollegen der Spezialeinheiten zu und drangen in eine Werkshalle in Hannover-Hainholz ein, die dem Anschein nach als Autowerkstatt genutzt wurde. Tatsächlich, so die bisherigen Ermittlungsergebnisse, nutzten die Tatverdächtigen, bei denen es sich um Staatsangehörige aus Montenegro Albanien handelt, die Halle offensichtlich zur Abwicklung ihrer Rauschgiftgeschäfte. Die Fahnder gingen davon aus, dass in der Halle große Mengen Rauschgift eingelagert, umgepackt und über die Halle auch abgesetzt werden. Bereits am vergangenen Montag entschlossen sich die Beamten deshalb dazu mit vorliegenden richterlichen Durchsuchungsanordnungen des Amtsgerichtes Hannover mehrere Wohn- u. Geschäftsobjekte der Tatverdächtigen in Hannover zu durchsuchen. 
Anzeige
Foto: Polizei
Den Schwerpunkt bildeten dabei die Geschäftsräume und insbesondere die Werkshalle der Tatverdächtigen im Bereich Hainholz. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie in der Werkshalle vier Personen antrafen, die damit beschäftigt waren, enorme Mengen Marihuana aus großen 30-Kilogramm schweren Paketen in kleinere Verkaufseinheiten zu je ein Kilogramm im nahezu gesamten Hallenbereich um zu verpacken. Die Täter nutzten dazu u. a. eine kurz zuvor beschaffte Verpackungsmaschine, um professionell und schnell arbeiten zu können. In der Halle konnten insgesamt ca. 500 KG Marihuana in unterschiedlichen Verpackungseinheiten und in loser Schüttung auf dem Boden beschlagnahmt werden. Die Sicherung des überall in der Halle verteilten Rauschgiftes dauerte mehrere Stunden an. Die vier tatverdächtigen Personen konnten von den Polizeibeamten der eingesetzten Spezialeinheiten ohne Widerstand festgenommen werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Staatsangehörigen aus Montenegro, sowie drei albanische Staatsangehörige im Alter von 33, 36 und 39 Jahren. 
Anzeige
Foto: Polizei
Gegen den 35-jährigen Staatsangehörigen aus Montenegro wurde bereits 2015 wegen des unerlaubten Handels mit Marihuana in nicht geringen Mengen umfangreich ermittelt. Das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Ein Bruder des aus Montenegro stammenden Mannes, 40 Jahre alt, konnte in seiner Wohnung in Hannover festgenommen werden. Ihm wird vorgeworfen, an der Beschaffung des Rauschgiftes beteiligt gewesen zu sein. Neben der Werkshalle wurden mit Unterstützung von Polizeibeamten der Polizeidirektion Hannover insgesamt 13 Objekte ( Wohnungen, Geschäftsräume, Garagen und Kleingarten ) durchsucht. Auch ein Rauschgiftspürhund war dabei im Einsatz. Neben dem Marihuana wurden ca. 60 Tsd. Euro Bargeld, Schmuck sowie Hieb- u. Stichwaffen aufgefunden und beschlagnahmt. In einer Wohnung in Hannover-Bothfeld konnten die Beamten in einer Wohnung und einem Kleingarten noch ca. 2,3 KG Marihuana sicherstellen, die vermutlich aus einer früheren Lieferung stammen. Die Ermittlungen dazu dauern an. Das sichergestellte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von ca. 2 Millionen Euro und dürfte für den hiesigen Markt bestimmt gewesen sein. Die festgenommenen Personen wurden auf Antrag der StA Hannover am 20.09.2016 dem Haftrichter vorgeführt. Gegen sämtliche Tatverdächtigen wurde die Untersuchungshaft angeordnet.

Waltenhofen: Schwerer Verkehrsunfall – eine Beteiligte lebensbedrohlich verletzt

Waltenhofen: Schwerer Verkehrsunfall – eine Beteiligte lebensbedrohlich verletzt
Am Donnerstag gegen 07:30 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße OA 22 zwischen Waltenhofen und Niedersonthofen ein schwerer Verkehrsunfall. Die 19-Jährige Lenkerin eines Klein-Pkw bog von einer Seitenstraße bei Memhölz nach links auf die Kreisstraße ein. Dabei übersah sie nach derzeitigem Sachstand einen aus Richtung Waltenhofen kommenden Pkw, der von einem 25-Jährigen gelenkt wurde. Im Einmündungsbereich kam es zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Pkw der 19-Jährigen schleuderte aufgrund des Anstoßes von der Fahrbahn ab und kam in einem angrenzenden Feld zum Stehen. 
Anzeige
Die Fahrerin musste von der eingesetzten Feuerwehr Waltenhofen aus dem Pkw befreit werde. Sie erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde in das Krankenhaus gebracht. Der zweite Unfallbeteiligte wurde leicht verletzt. Beide Fahrzeuglenker befanden sich allein im Fahrzeug. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von mindestens 10.000 Euro. Zur Unfallaufnahme war die OA 22 für ca. eine Stunde komplett gesperrt, bis der Verkehr auf einem Fahrstreifen wieder freigegeben wurde. Derzeit läuft die Bergung der Fahrzeuge. Die Kreisstraße wird ab ca. 10:00 Uhr wieder in beide Richtungen befahrbar sein. (PP Schwaben-Süd/West)
Anzeige


Vöhringen: Tödliches Überholmanöver - 57-jähriger Motorradfahrer verstorben

Vöhringen: Tödliches Überholmanöver - 57-jähriger Motorradfahrer verstorben
Symbolfoto
Am 21.09.2016 kam es auf der Vöhringer Illerstraße gegen 17.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57 Jahre alter Motorradfahrer ums Leben kam. Ein 48 Jahre alter Mann fuhr mit seinem Pkw von Illerrieden in Richtung Vöhringen. Kurz vor Vöhringen, die Geschwindigkeit ist dort außerorts auf 70 km/h beschränkt, überholte der Pkw-Fahrer ein vor ihm fahrendes Mofa. Im Zuge dieses Überholvorganges stieß der Pkw mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen. Der Motorradfahrer stürzte und schleuderte gegen die Schutzplanke am Fahrbahnrand. Aufgrund der bei dem Sturz erlittenen Verletzungen verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle. 
Anzeige
Laut Zeugenaussagen war das Licht am Motorrad eingeschaltet, der Fahrer hatte einen Helm getragen. Der Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall nicht verletzt, erlitt aber einen heftigen Schock. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird derzeit auf 25.000 Euro geschätzt. Zur genauen Klärung der Unfallursache ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen an. Zur Sperrung der Fahrbahn und Abbinden von auslaufenden Betriebsstoffen waren die Feuerwehr aus Vöhringen und die Werksfeuerwehr der Wielandwerke an der Unfallstelle eingesetzt. Die Fahrbahn war bis 21.25 Uhr zur Unfallaufnahme bzw. Reinigung der Fahrbahn gesperrt.
Anzeige

Mittwoch, 21. September 2016

Plettenberg: LKW kollidiert auf unbeschranktem Bahnübergang mit Diesellok

Plettenberg: LKW kollidiert auf unbeschranktem Bahnübergang mit Diesellok
Foto: Feuerwehr Plettenberg
Plettenberg (ots) - Zu einem Unfall auf einem unbeschrankten Bahnübergang im Industriegebiet Bannewerth kam es am heutigen Dienstagnachmittag gegen 13:15 Uhr. Dabei kollidierte eine Diesellok eines privaten Eisenbahnunternehmens mit einem LKW im Kreuzungsbereich Feldstraße/Bannewerthstraße. Trotz sofort eingeleiteter Notbremsung schob die Lok den dreiachsigen LKW zehn Meter weit in eine Böschung, bevor beide zum Stehen kamen. 
Anzeige
Dabei wurde der LKW nicht unerheblich beschädigt. Der Fahrer des LKW wurde zum Glück nur leicht verletzt und musste nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Kurz nach 13:15 Uhr wurden die hauptberuflichen Kräfte der Plettenberger Feuerwehr in die Bannewerthstraße alarmiert. Aus dem durch den Unfall beschädigten Dieseltank lief Kraftstoff aus. Die Feuerwehr sicherte vor Ort den Brandschutz und unterband ein weiteres Auslaufen des Kraftstoffes durch Aufbringen von Bindemittel. 
Anzeige
Auch ein Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde zur Unfallaufnahme hinzugerufen, war letztlich auf Grund des privaten Gleisnetzes im dortigen Industriegebiet aber nicht zuständig. Nach der Bergung des LKW konnte die Feuerwehr nach knapp eineinhalb Stunden wieder einrücken. Zum genauen Unfallhergang und zur Sachschadenshöhe kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen.

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf

Gemarkung Armsheim: Gefahrgutauflieger geht in Flammen auf
Foto: Polizei
Gemarkung Armsheim (ots) - Am Dienstagabend, den 21.09.2016 gegen 21.45 Uhr kam es zu einem Brand von einem Gefahrgutauflieger auf dem Parkplatz Wiesbach an der A61 Fahrtrichtung Koblenz. Die sofort entsandten Einsatzkräfte stellten vor Ort einen in Vollbrand stehenden Gefahrgutauflieger am Ende des Parkplatzes fest und sicherten bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Gefahrenstelle weiträumig ab, da zunächst nicht bekannt war, welche Stoffe der Auflieger geladen hatte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer des Gefahrguttransportes auf dem Parkplatz Wiesbach seine Ruhepause eingelegt hatte und von anderen LKW-Fahrern darauf aufmerksam gemacht wurde, dass der Auflieger brenne. 
Anzeige
Geistesgegenwärtig fuhr der Fahrer das Gespann aus dem Gefahrenbereich an den Beginn der Einfädelungsstreifens am Ende des Parkplatzes und koppelte die Zugmaschine ab. Dort geriet der Anhänger letztlich in Vollbrand und wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Im Anschluss konnte die Ladung, bei der es sich um gemischte Plastikabfälle handelte, abgeladen und gänzlich abgelöscht werden. Die Abfälle konnten auf einen geeigneten Anhänger umgeladen und fachgerecht entsorgt werden. Während der Lösch-und Bergungsarbeiten kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen. Vorsorglich wurden während Lösch-und Bergungsarbeiten in der angrenzenden Ortschaft Armsheim durch Funkstreifen Lautsprecherdurchsagen, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, gemacht. 
Anzeige
Diese konnten aber gegen 00:30 Uhr eingestellt werden, da sich herausstellte, dass durch die Rauchentwicklung keine giftigen Gase entstanden sind und keine Gefahr für die Bevölkerung bestand. Durch das umsichtige Verhalten des 32-jährigen Gefahrguttransportfahrers aus Frankreich wurde glücklicherweise niemand verletzt. Als Brandursache dürfte ein Gärungsprozess der Abfälle in Frage kommen, der zur Selbstentzündung führte.~ Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50000 Euro geschätzt.

Erneuter Diebstahl vom Gelände eines Autohauses in Buchloe

Erneuter Diebstahl vom Gelände eines Autohauses in Buchloe
In der Nacht zum Dienstag, dem 20.09.2016, wurden vom Gelände eines Autohauses in Buchloe in der Amberger Straße zwei zum Verkauf stehende, gebrauchte Pkw entwendet. Bei den gestohlenen Pkw handelt es sich um einen Opel Insignia und einen Opel Mokka. Aus drei weiteren abgestellten Pkw wurden Airbags und Scheinwerfer ausgebaut und mitgenommen. 
Anzeige
Vor einem halben Jahr waren vom Gelände des gleichen Autohauses schon einmal ein Opel Insignia und weitere Fahrzeugteile entwendet worden. Die Kriminalpolizei vermutet einen Tatzusammenhang zu einer bayernweiten Serie von Pkw-Diebstählen. Der Entwendungsschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Hinweise werden erbeten an die Kripo Kaufbeuren unter 08341/933-0. (KPS Kaufbeuren)
Anzeige

Bad Wörishofen: 42-Jähriger am Bahnhof angegriffen

Bad Wörishofen: 42-Jähriger am Bahnhof angegriffen
Symbolfoto
Am gestrigen Dienstagmorgen, gegen 01:00 Uhr, wurde ein Fußgänger, der sich vom Bahnhof aus auf dem Heimweg befand, auf der Irsinger Straße von drei männlichen unbekannten Personen verfolgt und leichtverletzt. Die unbekannten Täter lauerten dem 42-jährigen Mann am Bahnhof offenbar auf, als dieser mit einem Bus dort eintraf. Im Anschluss folgten sie ihn einige hundert Meter und griffen ihn an, als er sich allein auf Höhe einer zu dieser Zeit geschlossenen Gaststätte befand. 
Anzeige
Der 42-Jährige versuchte zu flüchten, wurde aber von einem der Täter zu Sturz gebracht. Als sich das Opfer wieder aufrichtete und sofort körperlich vehement wehrte, stoppten die Angreifer und rannten in Richtung Bahnhof davon. Eine Tatortfahndung der Polizei mit mehreren Streifen blieb leider ohne Erfolg. Der Geschädigte konnte nur einen Angreifer näher beschreiben. Dieser sei etwa 170 cm groß gewesen, schlank und soll einen grauen Kapuzenpulli getragen haben. Hinsichtlich Alter der Angreifer liegen derzeit keine genauen Angaben vor. 
Anzeige
Über das Motiv der Täter ist bisher nichts bekannt. Es kam weder zu einer Geldforderung noch zu Äußerungen, die auf einen persönlichen Hintergrund eines Streites schließen lassen. Die Polizeiinspektion Bad Wörishofen bittet um Hinweise unter Tel. 08247/96800: Wem sind verdächtige Personen zur Tatzeit am Bahnhof aufgefallen? Wer hat die Verfolgung und den Angriff auf der Irsinger Straße beobachtet? (PI Bad Wörishofen)

Memmingerberg / Flughafen: Ermittlungen gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt

Memmingerberg / Flughafen: Ermittlungen gegen Polizisten wegen Körperverletzung im Amt
Archivfoto Merkel
Eine 61-jährige Frau zeigte bei der PI Freising (Polizeipräsidium Oberbayern Nord) einen Polizeibeamten der Flughafenwache Memmingerberg wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung an. Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstag den 15. September im Abflugbereich des Allgäu Airport Memmingerberg und wurde am Sonntag zur Anzeige gebracht. Demnach gab die Anzeigenerstatterin an, dass sie sich gegen 17:00 Uhr im Wartebereich eines Gates befand und auf den Flug Richtung Kiew wartete. 
Anzeige
Nachdem sich dieser Flug zeitlich verschob, wurden sie und weitere Fluggäste von Beamten der Flughafenwache aufgefordert, den Bereich zu verlassen. Dieser Aufforderung kam die Frau zunächst nicht nach. Den Angaben der 61-Jährigen zu Folge, wollte daraufhin ein Polizeibeamter ihre Personalien anhand ihres Ausweisdokumentes feststellen. Nachdem sie der Aufforderung zur Identitätsfeststellung nicht nachkam, musste zur Wegnahme des Dokuments durch den Polizisten unmittelbarer Zwang angewendet werden. Die Frau beklagte, durch diese Maßnahme leichte Verletzungen am Handgelenk erlitten zu haben. Außerdem sei im weiteren Verlauf der Personalienaufnahme ein von ihr mitgeführtes Tablet beschädigt worden. 
Anzeige
Die Ermittlungen hinsichtlich des Verdachts der Körperverletzung im Amt und Sachbeschädigung werden durch das hierfür zuständige Sachgebiet Interne Ermittlungen des Landeskriminalamtes in München geführt. Ob es zu disziplinarrechtlichen Verfehlungen des Beamten kam, wird im Anschluss des Strafermittlungsverfahrens geprüft. (Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)

Dienstag, 20. September 2016

Memmingen: Neue Taucher bei der DLRG Memmingen / Unterallgäu

Memmingen: Neue Taucher bei der DLRG Memmingen / Unterallgäu
Die drei neuen Taucher der DLRG Memmingen/Unterallgäu mit ihren beiden Ausbildern. Anton Wiedergrün, Jonas Ledermann, Oliver König, Robin Rehm und Tobias Weimer (v.l.n.r.) (Foto: DLRG Memmingen)
Drei Wasserretter der DLRG Memmingen/Unterallgäu haben nun die Prüfung zum CMAS *-Taucher bestanden. Sie haben damit den Grundstein auch fürs Tauchen im Urlaub erworden. Gleichzeitig wurden aber auch weitergehende Fertigkeiten vermittelt, um auf dem Kurs aufbauend die Qualifikation zum Einsatztaucher zu erwerben. Viel intensiver als die Tauchausbildungen die teilweise im Urlaub angeboten werden, war die Ausbildung, die die angehenden Einsatztaucher schon in ihrer Grundlagenausbildung zu absolvieren hatten. 
Anzeige
Zwar ist der geforderte Ausbildungsumfang bei PADI, SSI oder CMAS in etwa der selbe, jedoch legt die DLRG Memmingen/Unterallgäu traditionell auf eine umfangreichere Ausbildung wert. Den neuen Tauchern soll damit von Anfang an das Rüstzeug zum entspannten und insbesondere sicheren Tauchen an die Hand gegeben werden. Den ganzen Sommer über waren die drei Anwärter und Ihre Ausbilder, Tobias Weimer und Anton Wiedergrün, beschäftigt. Theoriestunden mit Tauchphysik, der Behandlung von Gefahren beim Tauchen, dem Verhalten bei Tauchunfällen, Gewässerkunde, … folgten Praxisstunden zuerst im Hallenbad und dann im Freigewässer. Hier lag neben den allgemeinen Tauchfertigkeiten ein Hauptaugenmerk auf ökologisch unbedenklichem Tauchen. 
Anzeige
Dem sicheren Tarieren, dem Halten einer bestimmten Tiefe, um z.B. keinen Grund aufzuwirbeln kommt hierbei eine herausgehobene Stellung zu und nimmt daher breiten Raum in der Ausbildung ein. Nach dem letzten Prüfungstauchgang gratulierten die beiden Ausbilder ihren Schützlingen zur bestandenen Prüfung. Gleichzeitig äußerten Sie die Hoffnung, dass die nun frischgebackenen Taucher ihre Ausbildung zu Einsatztauchern fortsetzen mögen.

Schwere Explosion in Harsefelder Wohngebiet - 2 Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt

Schwere Explosion in Harsefelder Wohngebiet - 2 Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt
Foto: Polizei
Stade (ots) - Am heutigen frühen Nachmittag kam es gegen 14:15 h aus bisher ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus in einem Harsefelder Wohngebiet zu einer schweren Explosion. Im Issendorfer Weg war ein Gärtner aus einem Nachbargrundstück gerade dabei die Hecke eines Kunden zu schneiden, als es plötzlich einen lauten Knall gab und der Anbau eines dortigen Hauses einstürzte. Trümmerteile und Scherben wurden dabei über die Straße bis auf die gegenüber liegenden Grundstücke geschleudert. Der 26-jährige Gärtner aus Ahlerstedt erlitt erhebliche Verletzung durch diese herumfliegenden Geschosse. Eine in dem Anbau wohnende 52-jährige Frau konnte sich nach der Verpuffung noch selbst ins Freie retten und wurde dann dort von den ersten der ca. 55 Feuerwehrleute der Ortswehren Harsefeld, Issendorf, Ohrensen und Hollenbeck aufgefunden und erstversorgt. 
Anzeige
Da noch Qualm aus den Trümmern des Hauses drang, mussten Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz ins Gebäude vordringen. Offenes Feuer war dann aber nicht mehr zu sehen. Neben den beiden Notärzten aus Stade und Buxtehude sowie der Besatzung dreier Rettungswagen wurde ebenfalls noch der Hamburger Rettungshubschrauber Christoph Hansa angefordert. Der Notarzt und die Besatzung des Hubschraubers flogen die lebensgefährliche brandverletzte 52-jährige Bewohnerin nach ihrer Erstversorgung in eine Hamburger Klinik. Auch der Gärtner wurde vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum eingeliefert. Ihr Mann, der auf der Arbeitsstelle erreicht wurde und zur Unglücksstelle eilte, erlitt einen Schock und musste sich ebenfalls in Behandlung begeben. 
Anzeige
Der 80-jährige Bewohner des Obergeschosses hielt sich zum Zeitpunkt der Explosion im hinteren Teil des Hauses auf, dass nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, er blieb unverletzt. Nachbarn, Feuerwehrleute und Rettungsdienstpersonal übernahmen die erste Betreuung der Bewohner. Nachdem die Energieversorgung des Hauses durch eine Fachfirma abgestellt werden konnte, ist dieses derzeit nicht mehr bewohnbar, die Bewohner werden anderweitig untergebracht. Noch am Abend wurde vorsichtshalber eine Rettungshundestaffel des DRK aus Harburg eingesetzt, um die Trümmer mit Suchhunden abzusuchen. Es wurden bei der Suche keine weiteren Verschütteten gefunden. 
Anzeige
Polizeibeamte der Harsefelder Polizeistation und Tatortermittler der Polizeiinspektion Stade haben noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Explosionsursache aufgenommen, genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Experten der Polizeiinspektion erwartet, die in den nächsten Tagen anlaufen werden. Möglicherweise kann eine Gasexplosion nicht ausgeschlossen werden. Der Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf mindestens 200.000 Euro belaufen. Fotos in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

Nienburg: Fahrer flüchtig - Beifahrer tödlich verletzt

Nienburg: Fahrer flüchtig - Beifahrer tödlich verletzt
Foto: Polizei
Nienburg (ots) - NIENBURG (dan) - Am Montagabend, gegen 19.40 Uhr, ereignete sich in Nienburg, in der Verdener Landstraße, in Höhe der Lübecker Straße ein folgenschwerer Verkehrsunfall, durch den eine Person getötet wurde. Ein weiterer Insasse erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein weiterer Beteiligter wurde leicht verletzt. Ein aus Richtung stadtauswärts kommender VW Golf wollte von der Verdener Landstraße nach links in den Einmündungsbereich der Lübecker Straße abbiegen. Ein hinter ihm in gleicher Richtung fahrender PKW Daimler Benz wollte den Golf überholen und stieß mit ihm zusammen. 
Anzeige
Durch den Aufprall wurde der Daimler gegen ein Brückengeländer geschleudert, dessen Teile den Beifahrer tödlich verletzten. Ein weiterer Insasse, der auf dem Rücksitz gesessen hatte, wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Fahrzeugführer und ein vierter Insasse blieben unverletzt. Noch während die ersten Rettungskräfte eintrafen, floh der Fahrer zu Fuß von der Unfallstelle. Der Fahrer des VW Golf erlitt leichte Verletzungen und wurde, ebenso wie der Schwerverletzte, durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Für die Unfallaufnahme, bei der auch ein Sachverständiger eingesetzt wurde, musste die Verdener Landstraße bis nach Mitternacht voll gesperrt werden. Die Fahndung nach dem flüchtigen Fahrzeugführer dauert noch an.
Anzeige

Ramstein-Miesenbach: Stauende übersehen - Lkw prallt in Kleintransporter

Ramstein-Miesenbach: Stauende übersehen - Lkw prallt in Kleintransporter
Foto: Polizei
Ramstein-Miesenbach (ots) - Am Montagnachmittag kam es auf der A6 zwischen den Ausfahrten Einsiedlerhof und Ramstein-Miesenbach zu einem Auffahrunfall. Bei hohem Verkehrsaufkommen staute sich der Verkehr in Fahrtrichtung Saarbrücken. Der Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation zu spät und fuhr am Stauende ungebremst auf einen Lkw auf. Der Citroen Jumper wurde durch den Aufprall so stark beschädigt, 
Anzeige
dass er nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Glücklichen Umständen war es zu verdanken, dass der 26 jährige Citroen-Fahrer nur leichte Verletzungen erlitt. Während der Unfallaufnahme und den Bergungsarbeiten war der rechte und der mittlere Fahrstreifen gesperrt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 25.000 Euro.
Anzeige
Foto: Polizei

Montag, 19. September 2016

Memmingen: Bedrohung in Gaststätte mit Schlagstock - Zeugen gesucht

Memmingen: Bedrohung in Gaststätte mit Schlagstock - Zeugen gesucht
Symbolfoto
In der Nacht von Samstag auf Sonntag pöbelte ein Unbekannter in der Gaststätte „Treff“ in Memmingen zunächst mehrere Gäste an. Als die Geschädigten einige Zeit später in einer weiteren Gaststätte in Memmingen sich mit der Freundin des Unbekannten über diesen unterhielten, verfolgte der Unbekannte die beiden in eine dritte Gaststätte. Dort zog er einen Schlagstock hervor und bedrohte sie. 
Anzeige
Als ein Begleiter des Unbekannten dazwischen ging, konnten die beiden Geschädigten flüchten. Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: oben kurze, hochgestellte Haare, an den Seiten abrasiert, brauner kurzer Vollbart, großes Comic-Tattoo am linken Unterarm, ca. 185 cm groß, kräftig. Hinweise zu dieser Person bitte an die Polizeiinspektion Memmingen, Tel.08331-1000. (PI Memmingen)
Anzeige

Scheidegg: Entwichenen 55-Jährigen festgenommen – Fahndungswiderruf

Scheidegg: Entwichenen 55-Jährigen festgenommen – Fahndungswiderruf
Symbolfoto
Die Öffentlichkeitsfahndung nach dem verurteilten Straftäter, der aus einer württembergischen Forensischen Klinik entwichen ist, wurde heute Abend nach einem Hinweis festgenommen. Heute Mittag gegen 11.30 Uhr war der Mann bei einem Toilettengang seinem Betreuer entkommen, als sich die Beiden in einem Naturerlebnispark bei Scheidegg befanden. Der 55-Jährige war vom Landgericht Ellwangen wegen Sexual- und Eigentumsdelikten verurteilt und in der Forensischen Abteilung eines Zentrums für Psychiatrie im württembergischen Landkreis Biberach untergebracht worden. 
Anzeige
Die verständigte Lindenberger Polizei leitete sofort eine umfangreiche Suche nach dem Entwichenen ein, in die neben einer Vielzahl von Polizeibeamten auch ein Polizeihubschrauber und Diensthunde eingesetzt waren. Außerdem wurde durch die öffentliche Fahndung nach dem Flüchtigen veranlasst. Diese führte dazu, dass eine Frau aus Scheidegg von der Fahndung Kenntnis erlangte und ihren Mann darüber informierte, da dieser mit einem Bekannten auf Fahrrädern unterwegs war. Am Abend fiel den beiden Radfahrern ein Mann auf den Feldern zwischen Scheidegg und dem Ortsteil Oberschwenden auf. Nachdem sie ihn kurzzeitig aus den Augen verloren hatten, sichteten sie ihn später im Bereich des Scheidegger Kurhauses wieder. 
Anzeige
Da diese Person auf die Beschreibung des Gesuchten passte, blieb einer der beiden Radfahrer am Kurhaus zurück und informierte die Polizei. Der andere fuhr der Person hinterher; Beide lotsten die Streifenbesatzung zu der fraglichen Person, die von den Beamten schnell als der entwichene Verurteilte identifiziert wurde. Seiner Angaben nach hatte er sich in den großen umliegenden Waldstücken versteckt gehalten. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Seine Rückführung in die Forensische Klinik steht ihm bevor. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige

Illertissen: Betriebsunfall – 47-Jährige von Fertigbauelement eingeklemmt

Illertissen: Betriebsunfall – 47-Jährige von Fertigbauelement eingeklemmt
Symbolfoto
Am Montag Vormittag ereignete sich in einer Holzhausfertigungsfirma ein folgenschwerer Unfall. Eine Mitarbeiterin wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Ein zur Auslieferung bereitgestelltes Fertighaus-Wandelement sollte mittels Lastenkran auf einen Sattelauflieger verfrachtet werden. Aus noch ungeklärter Ursache löste sich das Element beim Anheben von den Transportgurten. Das über eine Tonne schwere Wandteil fiel aus geringer Höhe wieder zu Boden und kippte. Dabei wurde die 47-jährige Kranführerin zwischen dem kippenden Wandelement und einem weiteren bereitgestellten Bauteil eingeklemmt. 
Anzeige
Ein 27-jähriger Mitarbeiter, der sich ebenfalls im Gefahrenbereich aufhielt, konnte sich durch einen Sprung zur Seite noch in Sicherheit bringen. Mit vereinten Kräften der Belegschaft konnte das Teil so weit angehoben werden, dass die Frau herausgezogen werden konnte. Aufgrund der lebensbedrohlichen Verletzungen wurde die Frau mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Polizei Illertissen hat die Ermittlungen zu den Umständen des Unfalles aufgenommen. (PI Illertissen)
Anzeige

Sonntag, 18. September 2016

Lechbruck: Landwirt auf Viehweide durch Jungstier getötet

Lechbruck: Landwirt auf Viehweide durch Jungstier getötet
Symbolfoto
Am vergangen Samstagabend veranlasste die Ehefrau eines 48-jährigen Landwirts eine Suche nach ihrem Mann, da dieser nach Feldarbeiten nicht nach Hause gekommen war. Angehörige der freiwilligen Feuerwehr Roßhaupten fanden in der Nacht den leblosen Landwirt schließlich auf seiner gepachteten Viehweide in unwegsamem Gelände. Die anwesende Notärztin konnte bei dem Landwirt, der vermutlich schon mehrere Stunden im Feld lag, nur noch den Tod feststellen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand, wurde der Landwirt durch einen aggressiven Jungstier angegriffen und tödlich verletzt. 
Anzeige
Aufgrund der aktuellen Gefahrensituation wurde durch den hinzugezogenen Veterinärarzt die unverzügliche Tötung des Stieres angeordnet und durchgeführt. Insgesamt waren 35 Einsatzkräfte der Feuerwehr Roßhaupten, Polizei, Bergwacht Steingaden/Füssen, Rettungsdienst, sowie ein Kriseninterventionsteam (zur Betreuung) im Einsatz. Noch in derselben Nacht übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die Ermittlungen. (PI Füssen)
Anzeige