Samstag, 23. Juli 2016

Pokémon GO und Polizei - Reiz und Risiken von Computerspielen

Pokémon GO und Polizei - Reiz und Risiken von Computerspielen
Bild: Polizei Rosenheim
Der mediale und reale Hype rund um „Pokémon Go“ waren für das Polizeipräsidium Oberbayern Süd der ideale Anlass, sich am Freitagnachmittag, 22.07.16, während einer bislang einzigartigen Präventionsveranstaltung mit den Gefahren und rechtlichen Folgen von Computerspielen auseinanderzusetzen. Die durchwegs positiven Reaktionen und das große Interesse bereits im Vorfeld und während der Veranstaltung bestätigten diesen Vorstoß.
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Als vor gut einer Woche der deutschlandweite Startschuss für das Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go gegeben wurde, konnte man die Ausmaße noch nicht abschätzen. Zwischenzeitlich ist die App ein globales Thema, das die Menschen in ihrem medialen Alltag begleitet. Momentan sind viele von dem weltweiten Hype schlichtweg überfordert. Dies hat das Polizeipräsidium Oberbayern Süd zum Anlass genommen, Hilfestellung in der Bewertung und dem Umgang mit dem Spiel zu leisten, aber auch auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Zusammen mit Experten aus den Bereichen Social Media, Jugendarbeit, Prävention, Verkehr und Cybercrime wurde auf einen kommunikativen Dialog mit Spielern, Eltern und auch Lehrern gesetzt um einen verantwortungsvollen Umgang mit der App zu erreichen.

„Kein Pokémon ist es wert, die eigene Gesundheit oder die von anderen Menschen aufs Spiel zu setzen!“

so Polizeipräsident Robert Kopp zu der Thematik. „Uns ist es wichtig, zu diesem Thema schnell und umfassend zu informieren. Daher haben wir diese ungewöhnliche und zeitnahe Aktion gewählt, um umfassend über den Reiz und die Risiken von Computerspielen zu informieren.“
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Verkehr
Die Berührungspunkte für die Polizei sind sehr vielfältig. Im Komplex Verkehr soll vorrangig Gefahrenbewusstsein für Spieler geschaffen werden, die „kopflos“ durch die Straßen irren und so zur Gefahr für sich und andere werden. Ferner ist allem voran die Handynutzung am Steuer eines Fahrzeugs gefährlich, denn das Ablenkungspotential des Spiels ist enorm. Wer seinem Hobby nachgeht sollte sich auf jeden Fall bewusst Zeit dafür nehmen und keinesfalls nebenher im Straßenverkehr

Kriminalität
Nicht jeder ist ein Fan von Pokémon und hat Verständnis für seine Anhänger. Hausfriedensbruch oder Ruhestörungen sind in unserem Dienstbereich zwar noch kein Thema geworden, allerdings sollten Spieler die Grenzen kennen. Der Fang eines seltenen Wesens rechtfertigt es nicht auf fremden Grundstücken herumzustöbern oder lautstark als Gruppe die Sichtung eines solchen in Ruhe- und Nachtzeiten zu verkündigen. Die Spielergemeinschaft trat bisher immer als offen, freundlich und verständnisvoll auf, daher geht die Polizei davon aus, dass wir in dem Bereich keine Auffälligkeiten feststellen werden.
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Datenschutz / Suchtprävention
Datenschutz, Medienkompetenz aber auch vor allem Suchtprävention sind uns besonders wichtig und liegen uns sehr am Herzen. Viele Nutzer sind sich gar nicht bewusst, welche umfassenden Daten im Hintergrund gesammelt werden und zu deren Weitergabe man sein Einverständnis gibt. Ferner sind der Umgang mit einem solchen Spiel, aber auch die Bewertung ein wichtiger Aspekt. Hier will die Polizei Hilfestellung für Spieler, Eltern aber auch Lehrer leisten und so umfassend und aktuell informieren. Das Suchtpotential einer kompetitiven Anwendung wie Pokémon Go darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. Man ist im ständigen Konkurrenzkampf mit anderen Spielern und misst dabei ständig seinen Fortschritt. Der damit verbundene Leistungsdruck und enorme Zeitaufwand sollte keinesfalls unterschätzt werden.

Ausblick
Spiele wie Pokémon Go werden zukünftig immer mehr in der Medienlandschaft zu finden sein. Es bietet sich jetzt die Möglichkeit sich mit Chancen und Risiken auseinander zu setzen. Wir als Polizei wollen dabei Unterstützung geben. Neben unseren Präventionsexperten und Jugendbeamten wird das Polizeipräsidium Oberbayern Süd auch auf seinen Social Media Kanälen (facebook und twitter) das Thema weiterhin behandeln und begleiten. (Quelle: Polizei Rosenheim)

Dirlewang: 28-jähriger Motorradfahrer an Unfallstelle verstorben

Dirlewang: 28-jähriger Motorradfahrer an Unfallstelle verstorben
Symbolfoto
Ein Motorradfahrer fuhr gestern auf einen langsam vor ihm fahrenden Pkw auf. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die Bundesstraße 16 ist derzeit noch gesperrt. Der 28 Jahre alte Kradfahrer bemerkte nach jetzigem Kenntnisstand während der Fahrt auf der Bundesstraße 16 von Mindelheim in Richtung Dirlewang offenbar nicht, dass die vor ihm fahrenden Fahrzeuge verkehrsbedingt mit deutlich reduzierter Fahrgeschwindigkeit unterwegs waren. 
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Aus diesem Grund kam es zum Auffahrunfall des Unterallgäuers auf den vor ihm befindlichen Pkw, der von einem 34-Jährigen aus dem Landkreis Mayen-Koblenz gesteuert wurde. Während der Autofahrer unverletzt blieb, erlitt der Motorradfahrer tödliche Verletzungen. Derzeit ist die Bundesstraße im Unfallbereich bis mindestens 15.30 Uhr komplett gesperrt. Die Feuerwehren aus Apfeltrach, Mindelau und Mindelheim leiten den Verkehr ab; sie waren auch zur technischen Hilfeleistung im Einsatz. 
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Während die Mindelheimer Polizei die Ermittlungen zu Unfallhergang aufgenommen hat, wurde durch die Memminger Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Im Einsatz war auch ein Kriseninterventionsteam. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 21. Juli 2016

Kraftisried: Betriebsunfall auf der B12 - Arbeiter kommt in Betonfräsmaschine

Kraftisried: Betriebsunfall auf der B12 - Arbeiter kommt in Betonfräsmaschine
Symbolfoto
Im Baustellenbereich auf der B12 kam es heute zu einem Betriebsunfall, weil ein Arbeiter gegen 14.30 Uhr aus noch unklaren Gründen mit einem Arm in eine Betonfräsmaschine geriet. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. 
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Der Fahrer des Baustellenfahrzeugs erlitt einen Schock und wurde vor Ort behandelt. Aufgrund der Ermittlungen zu dem Betriebsunfall durch die Marktoberdorfer Polizei und der Kemptener Kriminalpolizei, vor allem aber wegen der ersten Rettungsmaßnahmen war die Straße in Richtung Kempten bis etwa 15.45 Uhr gesperrt. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren Kraftisried, Unterthingau und Marktoberdorf. (PP Schwaben Süd/West)
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Markt Rettenbach: Pkw erfasst Fußgänger auf Gehweg und flüchtet

Markt Rettenbach: Pkw erfasst Fußgänger auf Gehweg und flüchtet
Im Ortsteil Mussenhausen wurde bereits in der Nacht vom vergangenen Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht ein Fußgänger in der Ortsstraße von einem Pkw auf dem Gehweg angefahren. Der Pkw fuhr zunächst an einem 17-Jährigen vorbei, setzte dann zum Rückwärtsfahren an und erfasste schließlich den jungen Mann auf dem Gehsteig mit dem Heck. Der Mann wurde dabei gegen einen Baum gedrückt, rappelte sich nach dem Zusammenstoß wieder hoch und verließ unter Schock leicht verletzt mit Prellungen und Abschürfungen die Unfallstelle. 
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Der unfallverursachende Pkw setzte seine Fahrt fort, ohne sich bei der Polizei zu melden oder nach dem Fußgänger weiter zu sehen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen dunklen „SUV“ mit ausländischem Kennzeichen. Zeugen, die Hinweise zum unfallverursachenden Pkw geben können, oder den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Mindelheim, Tel. 08261-76850, in Verbindung zu setzen. (PI Mindelheim)
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Dienstag, 19. Juli 2016

Mindelheim / A96: Kontrolle verloren - Pkw überschlagen

Mindelheim / A96: Kontrolle verloren - Pkw überschlagen
Am Montagnachmittag des 18.07.2016 kam ein Österreicher aus noch unbekannter Ursache mit seinem PKW von der A96 ab, schleuderte über eine Leitplanke, überschlug sich und blieb mit dem Fahrzeug auf dem Dach liegen. Zur Absicherung der Unfallstelle, sowie zur Versorgung des verletzten Insassen wurde der Rettungsdienst sowie die Freiwillige Feuerwehr Mindelheim zum Einsatzort alarmiert. 
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Aufgrund der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der A96 zwischen Mindelheim und Bad Wörishofen zu Verkehrsbehinderungen und Stau. Zur Schadenshöhe und dem Grad der Verletzungen liegen noch keine Informationen vor.
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