Samstag, 4. Juni 2016

Erkheim / A96: Pkw überschlagen - Person im Pkw eingeschlossen

Erkheim / A96: Pkw überschlagen - Person im Pkw eingeschlossen
Am Samstag dem 04.06.2016 gegen 22:30 Uhr kam es auf der A96 zwischen Erkheim und Holzgünz zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 18-jähriger Schüler aus München befuhr mit seinem Mazda die A96 in Richtung Lindau. Auf Höhe Westerheim geriet er aus bislang unbekannter Ursache vom linken Fahrstreifen aus in die linke Betongleitwand. Dadurch verlor er die Kontrolle über seinen Pkw und prallte gegen das Heck eines auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Renault einer 61-jährigen Oberallgäuerin. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault im Anschluss nach rechts von der Fahrbahn geschleudert und überschlug sich im Grünstreifen. Die 61-jährige Fahrerin wurde in ihrem Pkw eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr Erkheim befreit werden. Die Oberallgäuerin wurde bei dem Verkehrsunfall schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, der 18-jährige Unfallverursacher und seine beiden 17-jährigen Beifahrer wurden leicht verletzt. Alle vier Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 8000 Euro. (APS-Memmingen)
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Senden: Versuchtes Tötungsdelikt in Gaststätte

Senden: Versuchtes Tötungsdelikt in Gaststätte
Archivfoto
Am Samstag (04.06.2016) kam es gegen 02.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zweier Männer, in deren Verlauf eine Person lebensgefährlich verletzt wurde. In einer Gaststätte kam es zwischen zwei Männern im Alter von 24 und 31 Jahren zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Daraufhin entwickelte sich im weiteren Verlauf eine handgreifliche Streitigkeit. 
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Als anwesende Personen die Streitenden zu trennen versuchten, sackte der Jüngere von beiden zu Boden. Er erlitt Wunden im Rumpfbereich und wurde dadurch lebensgefährlich verletzt. Im Anschluss an die Tat flüchtete der 31-Jährige zu Fuß vom Tatort. Die sofort eingeleitete Tatortbereichsfahndung verlief bislang ergebnislos, die Staatsanwaltschaft Memmingen prüft die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Flüchtigen. 
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Noch in der Nacht wurden alle Sofortmaßnahmen durch den Kriminaldauerdienst Memmingen getroffen. Der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe der Tat sind derzeit der Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Neu-Ulm. Beide Männer sind kroatische Staatsangehörige. (PP Schwaben Süd/West)

Schlegelsberg / Erkheim: Unfall - 20.000 Volt Stromschlag - Lebensgefahr

Schlegelsberg / Erkheim: Unfall - 20.000 Volt Stromschlag - Lebensgefahr
Archivfoto
Am Freitag dem 03.06.2016 gegen 17:15 Uhr ereignete sich ein schwerer häuslicher Unfall bei dem zwei Menschen lebensgefährlich durch einen Stromschlag verletzt worden sind. Mehrere Personen waren damit beschäftigt ein Segelboot aus einer Scheune zu ziehen, als dann der Segelmast aufgerichtet wurde, blieb dieser an der darüber führenden 20.000 Volt führenden Stromleitung hängen. 
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Dabei erlitt ein 25 Jahre alter Mann, welcher mehrere Minuten der Stromführung ausgesetzt war, schwerste Verletzungen. Er musste mittels Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München geflogen werden. Ein 24 Jahre alter Helfer wurde ebenfalls durch den Stromschlag lebensgefährlich verletzt in das Klinikum Memmingen eingeliefert. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang vor Ort haben die Beamten der PI Mindelheim und des KDD Memmingen übernommen. (PP SWS - Einsatzzentrale)
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Freitag, 3. Juni 2016

Lauben / Frickenhausen: Unwetter - Wohnhaus durch Hangrutsch unbewohnbar

Lauben / Frickenhausen: Unwetter - Wohnhaus durch Hangrutsch unbewohnbar
In Folge eines schweren Gewitter mit dem damit verbunden Starkregen ereignete sich ein Hangrutsch, welcher zunächst einen Pkw gegen ein Wohnhaus drückte. Im weiteren Verlaufe ergoss sich eine kleine Schlammlawine durch das Anwesen, welches derzeit nicht mehr bewohnbar ist. Die Familie konnte das Haus ohne Verletzungen verlassen. 
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Derzeit wird der Hang durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Frickenhausen und Lauben gegen ein weiteres Abgehen gesichert. Das THW Memmingen ist zur Begutachtung der Schäden am betroffenen Haus im Einsatz. Über die Höhe des entstanden Sachschadens kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Beamte der PI Mindelheim sind ebenfalls vor Ort. (PP SWS - Einsatzzentrale)
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Donnerstag, 2. Juni 2016

Landkreis Rottal-Inn: 4 Tote Personen - Plünderer festgenommen - Lage bleibt angespannt

Landkreis Rottal-Inn: 4 Tote Personen - Plünderer festgenommen - Lage bleibt angespannt
Archivfoto
Die Lage im Landkreis Rottal-Inn ist trotz leicht zurückgehender Pegelstände nach wie vor angespannt. Vier Tote sind bislang aus der betroffenen Region zu beklagen. Zwei Personen sind derzeit noch als vermisst gemeldet worden. Entsprechende Suchmaßnahmen, auch mit Tauchern werden im Laufe des Vormittages fortgesetzt. Probleme bereitet derzeit auch die Verkehrssituation, weil Verkehrsteilnehmer unvernünftiger Weise gesperrte Straßen befahren und dabei z. T. schon verunfallt sind. Eindringlich werden die Verkehrsteilnehmer in den vom Hochwasser betroffenen Regionen gebeten, die Verkehrssperrungen unbedingt zu beachten. 
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Die Radiosender werden gebeten, entsprechende Durchsagen an die Bevölkerung zu machen. Des Weiteren wird gebeten, die Bereiche Simbach am Inn, Tann, Triftern, Zeilarn, Anzenkirchen, Kirchdorf am Inn, Lanhofen, Untertürken, Bad Griesbach OT Wenig und Ruhstorf an der Rott weitgehend zu meiden. Vier Menschen verloren bislang wie bereits erwähnt aufgrund der Wassermassen ihr Leben. In einem Haus in Simbach am Inn wurden die Leichen von drei Frauen im Alter von 78, 56 und 28 Jahren aufgefunden, in Julbach starb eine 80-jährige Frau. In einer Schule in Triftern saßen 14 Schüler in ihren Klassenräumen bzw. in der Turnhalle fest. Sie mussten die Nacht in der Schule verbringen, wurden dort betreut und versorgt. An dieser Schule findet heute selbstverständlich kein Unterricht statt. 
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Auch erste Plünderer wurden in Simbach am Inn vorläufig festgenommen. Sie entwendeten aus Pkws Gegenstände. Innerhalb 24 Stunden ab Mittwochfrüh, 01.06.16, 11.00 Uhr, mussten durch die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern in Straubing annähernd 220 hochwasserbedingte Einsätze abgearbeitet und koordiniert werden. Rund 680 Notrufe gingen aus den betroffenen Gebieten in der Einsatzzentrale ein. Alle Einsatzkräfte sind nach wie vor im Dauereinsatz. Feuerwehren, Rettungsdienste, THW und Polizei, sowie zahlreiche freiwillige Helfer leisten rund um die Uhr Außergewöhnliches, um das Ausmaß der Personen- und Sachschäden einigermaßen in Grenzen zu halten. (Polizei)

Mittwoch, 1. Juni 2016

Kraftisried: Sechs Schwerverletzte nach Verkehrsunfall

Kraftisried: Sechs Schwerverletzte nach Verkehrsunfall
Insgesamt sechs Personen wurden beim Zusammenstoß zweier Autos heute Morgen schwer verletzt. Eine davon lebensgefährlich. Gegen 8.30 Uhr kam es heute auf der Kreisstraße OAL10 zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, deren Hergang derzeit für die ermittelnde Marktoberdorfer Polizei noch nahezu unklar ist. Ein mit fünf Personen besetzter Pkw war von Kraftisried in Richtung Wildpoldsried unterwegs und befuhr auf regennasser Fahrbahn eine Rechtskurve. Im Auslauf dieser Kurve stieß der Wagen mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. 
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Alle fünf Insassen des einen Pkw wurden schwer verletzt, der 18-jährige Fahrer sogar lebensgefährlich. Er wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Auch der 47-jährige Fahrer des unfallbeteiligten Wagen wurde schwer verletzt. Alle Personen wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht; ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz waren die Feuerwehren aus Kraftisried, Unterthingau und Obergünzburg. Die stark beschädigten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wir auf über 35.000 Euro geschätzt. 
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Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Unfallgutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Die Straße war zwischen Kraftisried und der Anschlussstelle zur B12 für etwa 3,5 Stunden gesperrt. Der Kreisbauhof war für Straßenreinigungsarbeiten im Einsatz. Wer Angaben zum Unfallhergang machen kann, wird gebeten sich unter der Rufnummer (08342) 9604-0 mit der Polizei Marktoberdorf in Verbindung zu setzen. (PP Schwaben Süd/West)

Kempten / A7: Tödlicher Motorradunfall auf der Autobahn - Zeugen gesucht

Kempten / A7: Tödlicher Motorradunfall auf der Autobahn - Zeugen gesucht
Zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam es heute auf der A7 bei Kempten, nachdem zwei Motorradfahrer bei einem riskanten Überholvorgang zu Sturz gekommen waren. Gegen 11.30 Uhr fuhr eine siebenköpfige Motorradgruppe aus Baden-Württemberg auf der A7 in südliche Richtung. Nach der Anschlussstelle Leubas überholten nach derzeitigem Kenntnisstand der Kemptener Verkehrspolizei zwei Kradfahrer auf dem Seitenstreifen einen Kleintransporter, der sich auf dem rechten Fahrstreifen befand. Dabei kam es zur Berührung der beiden Motorräder untereinander, und zum Sturz der beiden Fahrer.
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Ein 29-Jähriger zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, ein 25-Jähriger erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Außerdem wurde das Kriseninterventionsteam für die restlichen Fahrer der Motorradgruppe aufgerufen. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Unfallsachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Die Sperrung der Richtungsfahrbahn wird nicht vor 14.30 Uhr aufgehoben. Durch die Autobahnmeisterei wird der Verkehr an der Anschlussstelle Leubas ausgeleitet. Zur Verkehrsabsicherung im Einsatz war auch die Feuerwehr Kempten. (PP Schwaben Süd/West)
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Ergänzung: Zwischenzeitlich ging bei der Verkehrspolizei eine Meldung ein, die davon berichtete, dass die siebenköpfige Motorradgruppe bereits vor dem Unfall auf dem Seitenstreifen bei Kempten grob verkehrswidrig unterwegs war. Laut dieser Mitteilung überholten sie andere Verkehrsteilnehmer in verbotener Art und Weise und wechselten schnell zwischen den beiden Fahrstreifen hin und her. Die Kemptener Verkehrspolizei sucht nun Personen, die diese Mitteilung bestätigen oder dementieren können. Wem fiel am späten Vormittag die Motorradgruppe auf der A7 in Fahrtrichtung Füssen auf; wurden Verkehrsteilnehmer von ihr behindert oder gefährdet? Hinweise hierzu bitte unter der Rufnummer (0831) 9909-2050 an die Verkehrspolizei in Kempten.

Dienstag, 31. Mai 2016

Neu-Ulm: Ermittlungen im Rauschgiftmilieu dauern an

Neu-Ulm: Ermittlungen im Rauschgiftmilieu dauern an
Nachdem der Neu-Ulmer Polizei bereits Ende April ein Schlag gegen die Rauschgiftkriminalität gelungen ist, gingen die Ermittlungen weiter, und führten gestern zum Vollzug eines Haftbefehls gegen einen der Haupttäter; er sitzt nun in Untersuchungshaft. Ende April wurden 18 Durchsuchungen im Landkreis Neu-Ulm durchgeführt, die den Übergang der bis dato verdeckt geführten Ermittlungen in die Phase der offen geführten Ermittlungen markierte. Grundlage dieses umfangreichen Rauschgiftverfahrens waren Strukturveränderungen im örtlichen Milieu, die selbstverständlich auch der Neu-Ulmer Polizei nicht verborgen blieben. 
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Aus diesem Grund bildeten die Polizeiinspektion Neu-Ulm und Kriminalpolizei Neu-Ulm eine gemeinsame Ermittlungsgruppe, die über mehrere Monate hinweg Erkenntnisse und Beweise für das eingeleitete Strafverfahren sammelte und gemeinsam mit der Memminger Staatsanwaltschaft auswertete. Die akribische Arbeit führte zur Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen über 20 Personen aus dem Landkreis Neu-Ulm im Alter von 16 bis 28 Jahren, bei denen es sich überwiegend um Konsumenten und kleinere Händler handelte. Zwischenzeitlich gelang es den Ermittlern, zwei Personen aus Neu-Ulm als bedeutende Verkäufer zu identifizieren: Ein 16 und ein 18-Jähriger stehen im Verdacht, gemeinschaftlich über mehrere Monate hinweg mit diversen Betäubungsmitteln im Innenstadtbereich gehandelt zu haben. Ihnen wird nach derzeitigem Kenntnisstand eine Mindestmenge von über drei Kilogramm Marihuana zur Last gelegt. 
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Auf Grund der nun vorliegenden Erkenntnisse beantragte die Staatsanwaltschaft gegen den 18-Jährigen einen Haftbefehl, der durch die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Memmingen erlassen und durch Beamte der Inspektion Neu-Ulm gestern vollzogen wurde. Zeitgleich wurden die Wohnräume einer 36-jährigen Konsumentin aus Neu-Ulm durchsucht, die ebenfalls von den Ermittlungen erfasst wurde. Sie steht unter anderem im Verdacht der Drogenabgabe an Dritte. Da sich darunter auch Minderjährige befanden, wiegen diese Abgaben besonders schwer. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu weiteren Verkäufern und Hintermännern sind noch nicht abgeschlossen. 
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Die allermeisten Verkäufe wurden über den sogenannten „Straßenhandel“ abgewickelt, "weshalb wir besonders froh sind, dass wir wichtige Händler identifizieren und so dem Straßenhandel den Boden entziehen konnten. Gegen die Rauschgiftszene, vor allem gegen deren Hintermänner, werden wir weiterhin konsequent vorgehen“, so Polizeirat Marcus Hörmann, Leiter der Ermittlungsgruppe und der Neu-Ulmer Inspektion. (PP Schwaben Süd/West)