Freitag, 6. Mai 2016

Immenstadt:Cannabisaufzucht sichergestellt

Immenstadt:Cannabisaufzucht sichergestellt
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Die Kriminalpolizei Kempten durchsuchte im Zuge eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von Betäubungsmittel am Montagnachmittag die Wohnung eines 42-Jährigen in Immenstadt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten war im Vorfeld ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Kempten ergangen. 
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Im Verlauf der Durchsuchungsmaßnahmen wurden die Beamten umfangreich fündig. In einem Nebenraum der Wohnung befanden sich über 15 zum Teil mannshohe Cannabispflanzen, welche dort unter professionellen Bedingungen kultiviert wurden. Die aufwändig gestaltete Aufzuchtanlage wurde mit Unterstützung eines Elektrikers abgebaut und wird der Einziehung zur Vernichtung zugeführt. 
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In der Wohnung stellten die Ermittler deutlich über 1,5 kg Marihuana sicher. Gegen den Beschuldigten mussten Maßnahmen nach dem Unterbringungsgesetz getroffen werden. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall durch die Kriminalpolizei Kempten dauern noch an. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 5. Mai 2016

Krumbach: 9-jähriges Kind bei Unfall mit Bus schwerverletzt

Krumbach: 9-jähriges Kind bei Unfall mit Bus schwerverletzt
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Am Mittwoch, den 04.05.2016 kam es gegen 17:40 Uhr in der Lichtensteinstraße in Krumbach zu einem Verkehrsunfall. Bei dem Unfall wurde ein 9-jähriges Kind von einem Bus erfasst und schwer verletzt. Das syrische Kind fuhr mit dem Rad auf dem Gehweg. An einem Fußgängerüberweg überquerte das Kind ohne auf den Verkehr zu achten die Fahrbahn. 
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Der 50äjährige Busfahrer konnte den Zusammenstoß nicht verhindern. Bei dem Zusammenprall wurde das Kind schwer am Kopf verletzt. Eine zufällig am Unfallort anwesende 37äjährige Rettungsassistentin leistete mit Passanten Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Lichtensteinstraße war für die Unfallaufnahme ca. 3 Std. gesperrt. 
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Die Feuerwehr Krumbach hat mit 20 Mann die Umleitung errichtet und betreut. Das Kind wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Kinderklinik nach Ulm gebracht. Die Unfallaufnahme wurde durch ca. 100 Personen aus der Umgebung am Anfang erschwert. Durch Unterstützungskräfte konnte die Situation beruhigt werden.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Erkheim / A96: Milch-LKW umgekippt - Molke ausgelaufen

Erkheim / A96: Milch-LKW umgekippt - Molke ausgelaufen
Am späten Dienstagabend geriet der 27jährige Fahrer eines kroatischen Milchlastzuges aus bislang unbekannter Ursache auf der A 96 zwischen den Anschlussstellen Stetten und Erkheim nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf dem vom Regen aufgeweichten Bankett, kippte der mit ca. 20 000 Liter Molke gefüllte Lkw auf die rechte Seite um und blieb am Fuße der Böschung liegen. Der Fahrer konnte sich unverletzt aus seinem Führerhaus befreien. Da ersichtlich war, dass aus dem beschädigten Milchtank bereits etliche Liter Molke ausgelaufen waren, wurde das Wasserwirtschaftsamt Kempten hinzugerufen, das ein nahegelegenes Regenrückhaltebecken auspumpen ließ. 
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Laut Auskunft des Wasserwirtschaftsamtes bestand allerdings keine akute Gefahr für die Umwelt. Zur Bergung des 40-Tonners musste schweres Gerät in Form eines Bergekranes hinzugeholt werden. Zur Absicherung der Unfallstelle waren die Autobahnmeisterei Mindelheim, sowie die Feuerwehren aus Mindelheim und Erkheim mit insgesamt ca. 50 Mann vor Ort. Die Bergungsarbeiten dauerten fünf Stunden an, zur Aufstellung des verunglückten Milchlastzuges musste die Autobahn für ca. 20 Minuten komplett gesperrt werden. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 100 000 Euro.
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Sonntag, 1. Mai 2016

Freinacht - Polizei zieht überwiegend positive Bilanz

Freinacht - Polizei zieht überwiegend positive Bilanz
Die Freinacht verlief aus polizeilicher Sicht im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West überwiegend positiv. Erwartungsgemäß war für die Kolleginnen und Kollegen ein erhöhtes Notruf- und Einsatzaufkommen zu bewältigen. In der vergangenen Nacht (19-07 Uhr) wurden bei der Einsatzzentrale in Kempten insgesamt 184 eingehende Notrufe registriert. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die ein deutlicher Rückgang (-23 Notrufe). Der Schwerpunkt des Notrufaufkommens lag in den Stunden von 21 bis 2 Uhr. Örtliche Schwerpunkte waren dabei nicht zu erkennen. Noch deutlicher fällt der Rückgang bei den Polizeieinsätzen mit Freinachtbezug aus. So mussten 35 Einsätze mit direktem Bezug zur Freinacht bewältigt werden. Dies stellt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 33 Einsätze dar. 
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Die Mehrzahl der Einsätze wurde durch Sachbeschädigungen bzw. damit im Zusammenhang stehende Verhaltensweisen unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit verursacht. Mehrere Jugendliche wurden durch die Polizei ihrem Erziehungsbeauftragen übergeben. So musste im Bereich Türkheim gegen Mitternacht ein stark alkoholisiertes 14-jähriges Mädchen ihren Eltern übergeben werden, nachdem der Rettungsdienst die Untersuchung, des zunächst schlafenden Mädchens, abgeschlossen hatte. Zum Berichtszeitpunkt bildeten Körperverletzungen mit Bezug zur Freinacht die Ausnahme. Im Landkreis Neu-Ulm ereigneten beispielsweise zwei Einsätze auf Grund von körperlichen Auseinandersetzungen. In beiden Fällen war lediglich eine ambulante Versorgung von Verletzungen erforderlich. Das geringere Einsatzaufkommen in Verbindung mit einem erhöhten Kräfteansatz führte zu einer Vielzahl von Aufgriffen im Bereich des Straßenverkehrs. So wurden in der vergangenen 
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Nacht im Bereich der Polizeistation Senden sechs Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln festgestellt. Negative Höhepunkte der Mainacht bildeten Sachbeschädigungen durch Brandstiftungen. Im Bereich Türkheim wurden an einem Erdbeerfeld sechs Strohballen entzündet, was einen Einsatz der Feuerwehr zur Folge hatte. Des weiteren wurden von dem Tennisheim in Türkheim ein Müllbehältnis sowie ein Fahrrad angezündet. Ebenfalls Feuer legten Kinder im Alter von 9-13 Jahren gegen 20 Uhr an einem Altpapiercontainer in Illertissen. Aufmerksame Zeugen griffen sofort ein und löschten das Feuer noch bevor größerer Schaden entstand. Die Kinder wurden ihren Eltern übergeben. In Kempten musste die Polizei zu mehrere Einsätze bezüglich brennender Müllbehältnisse fahren. Hier entstand glücklicherweise jeweils kein Sachschaden. 
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Im Bereich der Polizeiinspektion Burgau verursachte eine 17-Jährige sehr hohen Sachschaden. Das Mädchen befand sich mit einer Gruppe von Jugendlichen unerlaubterweise auf dem Gelände der Realschule. Dort beschmierte das Mädchen das Gebäude und verursachte so einen Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Trotz des erhöhten Einsatzaufkommens kann Seitens der Polizei ein bislang positives Fazit zur Freinacht gezogen werden. Der Vielzahl an Veranstaltungen wurde mit einem angepassten Kräfteansatz begegnet. Die überwiegend nasse und kalte Witterung dürfte mitursächlich für das geringere Einsatzaufkommen gewesen sein. Erfahrungsgemäß steigert sich die Anzahl der Einsätze sowie die festgestellten Schäden im Verlauf des 01.05.2016 weiter, da erst im Nachgang eine Vielzahl an Anzeigen bei der Polizei erstattet werden.