Freitag, 22. April 2016

Türkheim / Skylinepark: Schwerer Verkehrsunfall auf der "alten B18" - 6 Personen verletzt

Türkheim / Skylinepark: Schwerer Verkehrsunfall auf der "alten B18" - 6 Personen verletzt
Ein schwerer Verkehrsunfall mit 5 schwer verletzten Personen ereignete sich am Freitag dem 23.04.2016 kurz vor 17 Uhr auf der Staatsstraße von Mindelheim Richtung Türkheim nahe der Kläranlage der Stadt Bad Wörishofen. Ersten Ermittlungen zur Folge befuhr eine 22 jährige mit ihrem Pkw Daimler-Benz, welcher mit 3 weiteren Personen besetzt war, die St. 2518 von Mindelheim kommend in östliche Richtung. Aus bisher unklarer Ursache kommt der Pkw zunächst nach links auf die Gegenfahrspur. Dort kommt ein Lkw entgegen, welcher scharf abbremst. Dieses Verhalten wird von der Unfallverursacherin erkannt, bei dem nun folgenden Ausweichmanöver verliert die Fahrerin endgültig die Kontrolle über ihren Pkw und prallt dann in einem, den Lkw nachfolgenden Pkw Ford. Im unfallverursachenden Pkw werden bei dem Anprall 2 Personen eingeklemmt.
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Der 14 Jahre alter Beifahrer wird mit schwersten Verletzungen mit einen Rettungshubschrauber ins Klinikum Augsburg geflogen. Die beiden im Fond befindlichen Jugendlichen im Alter von 14 und 16 Jahren werden verletzt mit Rettungswagen in umliegende Kliniken eingeliefert. Die 22 jährige wird ebenfalls schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Die 51 Jahre alte Fahrerin des Ford wurde lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen. An beiden Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Im Einsatz waren 5 RTW, 4 Notärzte mit leitendem Notarzt, 2 RTH sowie der Organisationsleiter des Rettungsdienstes. Ferner waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Wörishofen, Mindelheim, Türkheim und Kirchdorf im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Bad Wörishofen, welche von einer Streife der PI Mindelheim und einem Polizeihubschrauber unterstützt wurden. (PP SWS- Einsatzzentrale)
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Donnerstag, 21. April 2016

Oy-Mittelberg / A7: Kontrolle verloren - Pkw überschlägt sich auf der Autobahn

Oy-Mittelberg / A7: Kontrolle verloren - Pkw überschlägt sich auf der Autobahn
Leichte Verletzungen zog sich am Donnerstag dem 21.04.2016 um kurz nach 14 Uhr ein 54-jähriger Autofahrer zu. Er geriet in nördlicher Fahrtrichtung auf Höhe der Anschlussstelle Oy-Mittelberg während eines Überholvorganges bei hoher Fahrgeschwindigkeit aus noch unklarer Ursache vermutlich auf das linke Fahrbahnbankett. Daraufhin verlor der Mann aus dem Landkreis Böblingen die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte nach rechts von der Fahrbahn herunter. Dort überschlug sich der Wagen. 
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Hinzukommende Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen von Verkehrspolizei und Rettungsdienst um die Absicherung und den verletzten Mann, der in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Vor Ort befand sich auch ein Rettungshubschrauber. Es kam lediglich zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen. Da der Unfallhergang noch nicht abschließend geklärt ist, bittet die Kemptener Verkehrspolizei unter der Rufnummer (0831) 9909-2050 um Hinweise zum Unfallhergang. (PP Schwaben Süd/West)
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Memmingen: Baggerbiss als offizieller Start der Baumaßnahmen in der Machnigstraße Süd

Memmingen: Baggerbiss als offizieller Start der Baumaßnahmen in der Machnigstraße Süd
Mit dem symbolischen Baggerbiss hat Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die letzte Baumaßnahme im Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt Memmingen West eingeläutet. (Fotos: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Den strahlenden Sonnenschein beim symbolischen Baggerbiss für die letzte Baumaßnahme im Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt West nahm Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger als "positives Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind". Nach dem Spatenstich für die Umgestaltung der Bahnunterführung Unteresch im vergangenen Monat März stehe nun die Neugestaltung der Außenanlagen der Machnigstraße Süd und der Braunstraße 21 bis 23 an. Holzinger dankte der Regierung von Schwaben für die finanzielle Unterstützung und der Siebendächer Baugenossenschaft als Bauträger für die gute Zusammenarbeit.
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Über den Auftakt zur Neugestaltung der Außenanlagen der Machnigstraße Süd und der Braunstraße 21 bis 23 freuen sich OB Dr. Ivo Holzinger, Bürgermeisterin Margareta Böckh, Bürgermeister Werner Häring, der Vorstand der Siebendächer Baugenossenschaft Waldemar Hildebrandt, Josef Martin Lang und Ewald Ziegler, der Referent des Stadtrates für Straßen und Beleuchtung Werner Walcher, Landschaftsarchitektin Lucia Schnug, die Sprecher des Arbeitskreises "Bürger für Bürger - lebendiger Westen" Wolfgang Decker und Huong Lam, die Quartiersmanagerinnen Isabel Schötta und Katrina Dibah-Lavorante und Vertreter der Baugenossenschaft sowie der Stadtverwaltung.
Deren Vorstandsvorsitzender Waldemar Hildebrandt erklärte, die Siebendächer Baugenossenschaft werde als Bauherr in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die Neugestaltung der Außenanlagen der Genossenschaft, der Eigentümergemeinschaft Machnigstraße 1 bis 5, der Stadt und eines privaten Anlegers durchführen. Die Planung und Bauleitung habe Landschaftsarchitektin Lucia Schnug übernommen. Die Gehwege und Parkplätze sollen analog zur Nordseite der Machnigstraße einen neuen Belag erhalten. "Außerdem schaffen wir weitere Fahrradabstellplätze insbesondere in der Braunstraße", so Hildebrandt. Auch Gas-, Strom- und Wasserleitungen würden teilweise neu verlegt. Die Straßenbeleuchtung werde erneuert und auf LED-Technik umgestellt. Auch einige Baumbestände sollen in Absprache mit der Stadt erneuert werden. "Der Müllplatz bei der Machnigstraße 5 wird nach Süden an das Gebäude beim Drogeriemarkt Müller verlegt", informierte er.
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In der Machnigstraße 11 1/2 wurde feierlich der symbolische Baggerbiss für die insgesamt rund 1,3 Millionen Euro teure Baumaßnahme begangen.
Im Rahmen des Fassadenprogramms der Stadt erfolge teilweise eine Neugestaltung der Eingangsbereiche, außerdem erhalte das Gebäude in der Braunstraße 21 einen neuen Anstrich. "Die Baumaßnahme soll im Sommer 2017 abgeschlossen sein", kündigte Hildebrandt an und bat um Verständnis für die Behinderungen während der Umbaumaßnahmen. Teilweise würden die Parkplätze und Gehwege nicht zu benutzen sein. Es sei aber auf jeden Fall sichergestellt, "dass die Bewohner zu ihren Häusern kommen und die Tiefgaragenzufahrt möglich ist". Gleiches gelte für die Gewerbetreibenden und Ärzte entlang beider Straßenzüge. Die Baumaßnahmen werden im Rahmen des Projekts "Soziale Stadt" vom Freistaat Bayern und der Stadt Memmingen gefördert. Von den Gesamtkosten in Höhe von ca. 1,3 Millionen Euro tragen der Freistaat und die Stadt Memmingen ca. 970.000 Euro, hinzu kommen die Kosten für das Fassadenprogramm. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)

Mittwoch, 20. April 2016

Oberstaufen: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens

Oberstaufen: Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens
Heute Morgen gegen 6 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Vollbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Vorderreute mitgeteilt. Aus bislang noch ungeklärter Ursache entstand im Bereich der Küche des Anwesens ein Brand. Dieser breitete sich schnell aus und griff sowohl auf das gesamte Wohngebäude als auch auf den angrenzenden Stall über. Der 68-jährige Eigentümer sowie seine Frau und deren Kind, also nicht wie zunächst angegeben sieben weitere Bewohner, konnten das Anwesen noch rechtzeitig verlassen. Dabei wurden der 68-Jährige und seine Frau leicht verletzt. Beide wurden zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Soweit es derzeit eingeschätzt werden kann, konnten bis auf ein Jungrind alle Tier rechtzeitig aus dem Stall getrieben werden.
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Das Anwesen brannte vollständig nieder und stürzte zum Teil ein. Der Sachschaden wird weiterhin auf über 400.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Kempten hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Vor Ort waren neben Immenstädter und Oberstaufener Polizeibeamten, die Feuerwehren aus Oberreute, Oberstaufen und Stiefenhofen, sowie das Rote Kreuz Oberstaufen, eingesetzt. Insgesamt waren über 100 Kräfte im Einsatz. Die Brandlöschung gestaltete sich wegen der umständlichen Löschwasserzuführung und der starken Rauchentwicklung als schwierig. In Kürze werden angeforderte Bagger die Brandruinen einreißen, und dadurch den Einsatzkräften der Feuerwehr das Ablöschen von immer wieder aufflammenden Glutnestern ermöglichen. Die Brandermittler des Fachkommissariats der Kripo Kempten haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
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Dienstag, 19. April 2016

Bad Wörishofen: Betrüger erschwindeln 19000 Euro übers Telefon

Bad Wörishofen: Betrüger erschwindeln 19000 Euro übers Telefon
Symbolfoto
Erst viel zu spät gelangte ein 57-jähriger Mann aus der Kurstadt zur Einsicht und erstattete Anzeige wegen Betrug bei der Polizei. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen bezahlte er insgesamt 19.000 Euro in mehreren Raten per Bargeld-Direkttransfer an Empfängerkonten im Ausland. Nach dem der Mann tatsächlich an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte, wurde ihm zunächst aus diesem ein Bargeldgewinn in Höhe von 28.000 Euro in Aussicht gestellt. 
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Dieser Gewinn sollte durch einen Notar persönlich überbracht werden, wofür zunächst 900 Euro für die anfallenden Spesen per Wertgutscheinen im Voraus eingefordert wurden. In der Folgezeit erhielt der 57-Jährige weitere Anrufe, mit welchen ihm jedes Mal mitgeteilt wurde, dass der Gewinn gestiegen sei und er dafür auch höhere Bereitstellungsgebühren bezahlen müsse. Erst nachdem sich der Schaden bereits auf 19.000 Euro belief und der Mann einen Kredit für weitere Vorzahlungen hätte aufnehmen müssen, 
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wurde dieser endlich misstrauisch, als ihm plötzlich ein Gewinn von über einer Million in Aussicht gestellt wurde und er dafür weitere 15.000 Euro bezahlen sollte. Der Kontakt erfolgte ausschließlich telefonisch, die Täter operieren vermutlich vom Ausland aus. Das der 57-Jährige sein Geld wieder bekommt, ist äußerst unwahrscheinlich. (PI Bad Wörishofen)

24h-Blitzermarathon am Donnerstag dem 21.04.2016

24h-Blitzermarathon am Donnerstag dem 21.04.2016
Auch in diesem Jahr wird ab kommenden Donnerstag eine bayernweite 24-stündige Geschwindigkeitsüberwachung stattfinden; der bekannte „Blitzmarathon“ wird heuer zum vierten Mal durchgeführt und ist noch immer dringend nötig. Dies belegen die Zahlen der polizeilichen Unfallstatistik seit Jahren: So gab es im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Schwaben Süd/West im vergangenen Jahr über 26.000 Unfälle. Auch wenn diese überwiegend einen Blechschaden zur Folge hatten, wurden dennoch über 5.700 Personen verletzt. 50 Personen wurden aufgrund Verkehrsunfällen so schwer verletzt, dass sie dadurch ihr Leben verloren. Die Untersuchungen der Polizei bei den Unfällen mit Schwerverletzten oder Getöteten ergaben, dass in über 21 Prozent die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich war. Über 75 Prozent der Unfälle mit schweren Folgen ereigneten sich auf Straßen außerorts, und demnach dort, wo hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.
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Präsident fordert mehr Rücksichtnahme
Werner Strößner, Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, fordert zu mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr auf und unterstreicht die Notwendigkeit von Geschwindigkeitskontrollen: „Verkehrsunfälle sind in der Regel kein unvermeidbares Schicksal, denn sie fußen nahezu immer auf menschlichem Fehlverhalten. Mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr würde der Entwicklung steigender Unfallzahlen entgegenwirken, weshalb ich hierzu deutlich appelliere. Damit geht auch einher, sich mit einer angemessenen und nicht überhöhten Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu bewegen, denn Verstöße dagegen sind seit Jahren eine der Hauptunfallursache mit oftmals tragischen Folgen. Geschwindigkeitsmessungen tragen dazu bei, diese viel zu oft vernachlässigte Gefahr wieder ins Bewusstsein der Kraftfahrer zu bringen.“ Bei Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit ließe sich so mancher Unfall mit schwerer Folge vermeiden. Schließlich führt eine Geschwindigkeitsüberschreitung von nur wenigen Kilometern pro Stunde zu einem deutlich längeren Anhalteweg und somit zu einer erheblich größeren Aufprallenergie. Um die Gefahren durch nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit wieder ins Bewusstsein zu rufen, beteiligen sich alle Dienststellen im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Schwaben Süd/West am bevorstehenden bayernweiten 24-Stunden-Blitzmarathon von Donnerstag (21. April 2016) 6 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages.
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Blitzmarathon zeigt Wirkung
Dass die Durchführung des Marathons und der damit verbundene Präventivgedanke Wirkung zeigen, belegt die festgestellte Beanstandungsquote: Während bei stationärer Messung im Durchschnitt rund 3,5 Prozent der Verkehrsteilnehmer wegen zu hoher Geschwindigkeit beanstandet werden müssen, sind es während der vergangenen Blitzmarathons durchwegs rund ein Prozent weniger gewesen. Diese Quote zu senken ist das Ziel der Polizei, denn trotz der alljährlichen offensiven Ankündigungen der Messungen wurden im vergangenen Jahr Überschreitungen von bis zu 80 km/h festgestellt (am Abend des 22. April 2015 im Landkreis Günzburg auf der Kreisstraße GZ17). (PP Schwaben Süd/West)