Samstag, 16. April 2016

Eine Reihe von Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen

Eine Reihe von Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen
Symbolfoto
Eine Reihe von insgesamt neun Unfällen beschäftigte die Autobahnpolizei Memmingen am Freitag bis zum frühen Samstagmorgen. Dabei wurden insgesamt vier Personen leicht verletzt. Der erste Unfall ereignete sich am Freitagmorgen um acht Uhr auf der A96 in Richtung München, bei Bad Wörishofen. Der Fahrer eines weißen Kastenwagens wechselte so knapp vor dem Pkw einer rumänischen Verkehrsteilnehmerin vom linken auf den rechten Fahrstreifen, dass diese nach rechts ausweichen musste und dabei ins Schleudern geriet. Sie streifte daraufhin einen nachfolgenden Lkw, wobei ein Schaden von ca. 2500 Euro entstand. 
Anzeige
Der Fahrer des weißen Kastenwagens setzte dabei seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Es ist möglich, dass er den Unfall nicht bemerkt hatte. Ein weiterer Auffahrunfall mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen ereignete sich am Freitagmittag auf der A 96 in Richtung Lindau bei Apfeltrach. Ein 68jähriger Pkw-Fahrer musste aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens im einspurigen Baustellenbereich bis zum Stillstand abbremsen. Während der nachfolgende Fahrzeugführer noch rechtzeitig bremsen konnte, erkannte ein 50jähriger Kaufbeurer die Situation zu spät und prallte trotz einer Vollbremsung dem vor ihm haltenden Pkw ins Heck. Ein wiederum nachfolgender 25jähriger Münchner schaffte es ebenfalls nicht mehr, rechtzeitig abzubremsen, streifte den direkt vor ihm stehenden Pkw und schob im Anschluss die beiden zuvor kollidierten Pkw nochmals ineinander. Zum Glück blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt, es entstand ein Schaden von ca. 13000 Euro. 
Anzeige
Neben fünf weiteren Verkehrsunfällen an diesem Freitag, bei denen zum Glück keine Personen zu Schaden kamen, erschien am frühen Samstagmorgen ein 25jähriger Auszubildender aus dem Unterallgäu auf dem Polizeirevier in Leutkirch und wollte Anzeige wegen einer Unfallflucht erstatten. Er gab dabei an, dass sein Pkw Skoda Octavia am Memminger Kaminwerk angefahren wurde. Da die Schäden am Pkw jedoch eher auf eine Kollision mit einer Leitplanke hindeuteten, baten die Leutkircher Beamten ihre bayerischen Kollegen der Autobahnpolizei Memmingen um Nachschau auf der A96. Diese fanden daraufhin frische Unfallspuren an einer Leitplanke im Bereich Memmingen. Der Anzeigenerstatter räumte daraufhin ein, den Unfall am Kaminwerk nur vorgetäuscht zu haben. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Unfallflucht und Vortäuschen einer Straftat. (APS Memmingen)

Donnerstag, 14. April 2016

Kaufbeuren / Neugablonz: Nachtrag - 23-jähriger türkischer Staatsbürger vor Kneipe erstochen

Kaufbeuren / Neugablonz: Nachtrag - 23-jähriger türkischer Staatsbürger vor Kneipe erstochen
Symbolfoto
Am Mittwoch in frühen Morgenstunden ereignete sich ein Tötungsdelikt in einer Gaststätte in Neugablonz. Wie bereits berichtet, gerieten ein 49-jähriger Kaufbeurer und die 32-jährige Wirtin der Gaststätte in Streit. Auslöser des Streites war, dass sich der alkoholisierte Gast eine Zigarette angezündet hatte und der Aufforderung der Wirtin nicht nachkam, sich nach draußen zu begeben. Auf diese verbale Auseinandersetzung wurden weitere Gäste aufmerksam, darunter zwei 23-Jährige Kaufbeurer. 
Anzeige
Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine eigenständige Streitigkeit zwischen den beiden jungen Männern und dem 49-Jährigen, auf deren Verlauf auch die Wirtin nicht mehr deeskalierend einwirken konnte. Der Konflikt zwischen dem 49-Jährigen Tatverdächtigen und seinem 29-jährigen Begleiter aus Kaufbeuren auf der einen Seite und den beiden 23-Jährigen und einem 20-jährigen Begleiter auf der anderen Seite verlagerte sich danach vor die Gaststätte. Dort ereignete sich dann auch der in der Folge tödlich verlaufende Angriff des 49-Jährigen auf einen der beiden 23-Jährigen. Zusätzlich erlitt auch der zweite 23-Jährige eine Schnittverletzung. Zwischen den handelnden Personen bestand nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Vorbeziehung. 
Anzeige
Der genaue Ablauf der Auseinandersetzung sowie das Handeln und Verhalten der einzelnen Personen ist derzeit zentraler Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Kaufbeuren. Der 49-Jährige Tatverdächtige, welcher in unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang festgenommen werden konnte, legte in seiner Beschuldigtenvernehmung ein Teilgeständnis ab. Am heutigen Tage wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl wegen Totschlag. (PP Schwaben Süd/West) Haupmeldung vom 13.04.2016 (hier...)

Waltenhofen / Brenden: Tödlicher Traktorunfall

Waltenhofen / Brenden: Tödlicher Traktorunfall
Foto: Liss
Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es heute Mittag gegen 12.30 Uhr auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Waltenhofen und dem Weitnauer Ortsteil Hellengerst. In einer Rechtskurve überschlug sich das landwirtschaftliche Gespann aus noch unbekannter Ursache. Der 64-jährige Fahrer zog sich dabei - trotz Erster-Hilfe durch hinzukommende Ersthelfer - tödliche Verletzungen zu. Durch die Staatanwaltschaft Kempten wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt. Außerdem wurde die Augsburger Berufsgenossenschaft hinzugezogen. Die Kemptener Verkehrspolizei ermittelt. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige

Memmingen: Vorfahrt missachtet - Unfall mit Polizeifahrzeug

Memmingen: Vorfahrt missachtet - Unfall mit Polizeifahrzeug
Symbolfoto
In den Nachmittagsstunden des Mittwoch 13.04.2016, befuhr ein 54-Jähriger mit seinem Pkw den Tiroler Ring in nördlicher Richtung und wollte nach links in die Bergermühlstraße abbiegen. Er wartet bis die Lichtzeichenanlage grün zeigte, fuhr in die Kreuzung ein und bog nach links ab. Hierbei übersah er allerdings einen ihm geradeaus entgegenkommenden und damit vorfahrtsberechtigten Pkw. 
Anzeige
Bei diesem handelte es sich um ein Streifenfahrzeug der Polizei. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt, allerdings entstand ein Sachschaden von über 30.000 Euro. Das Streifenfahrzeug musste abgeschleppt werden. (PI Memmingen)
Anzeige

Lindenberg: Mehrere tausend Euro gefunden und abgegeben

Lindenberg: Mehrere tausend Euro gefunden und abgegeben
Ein glückliches Ende nahm der Verlust eines Stoffbeutels, den sein Besitzer unlängst verloren hatte. Er wurde mitsamt Inhalt gefunden und bei der Polizei abgegeben. Völlig verzweifelt wandte sich am vergangenen Dienstagnachmittag ein Lindenberger hilfesuchend an die örtliche Polizeidienststelle. Er hatte sich am Vormittag ein nagelneues E-Bike ausgesucht, und das Geld für den Kauf von seiner Bankfiliale abgehoben. 
Anzeige
Als sich der 75-Jährige damit auf den Weg zum Fahrradhändler machte, verlor er einen Stoffbeutel mitsamt dem Bargeld – insgesamt 2.700 Euro – unbemerkt. Offenbar war der Beutel, in dem das Geld verstaut war, vom Gepäckträger des neuen Fahrrads, mit dem er bereits unterwegs war, gefallen. Am nächsten Tag wurde der Beutel von einem ehrlichen Finder bei der Polizei Lindenberg abgegeben. 
Anzeige
Als die Beamten den Verlierer verständigten, kam dieser sofort auf die Dienststelle und konnte sich noch persönlich beim gleichaltrigen Finder bedanken. Bei diesem bedankte er sich mit einem spendablen Finderlohn in nicht bekannter Höhe. Auch beim Fahrradhändler konnte er nun die noch offene Rechnung begleichen. (PI Lindenberg)

Memmingen: Bande bricht Parkscheinautomaten auf - Festnahme

Memmingen: Bande bricht Parkscheinautomaten auf - Festnahme
Die Memminger Polizeiinspektion ermittelt derzeit gegen zwei tatverdächtige Personen, denen Aufbrüche von 15 Parkscheinautomaten zur Last gelegt werden. Nachdem im Zeitraum von Anfang Februar bis Mitte März 2016 in drei Serien insgesamt 14 Parkscheinautomaten gewaltsam geöffnet wurden und das darin befindliche Bargeld entwendet wurde, zahlte sich die Hartnäckigkeit der Polizei nun aus: Am 24. März 2016 gegen 23.30 Uhr gelang Zivilbeamten der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm auf frischer Tat am Westertorplatz die Festnahme zweier Personen, gegen die zwischenzeitlich ein Untersuchungshaftbefehl erlassen wurde.
Anzeige
Die Memminger Polizei legt den beiden Rumänen im Alter von 27 und 30 Jahren derzeit den Aufbruch von 15 Parkscheinautomaten zur Last, die sich allesamt im Stadtgebiet befanden. Dadurch gelangten sie demnach an rund 7.000 Euro Bargeld während der entstandene Sachschaden zum Nachteil der Stadt Memmingen geschätzte 6.000 Euro beträgt. Bei dem festgenommenen 30-Jährigen handelt es sich offensichtlich um jemanden, der im Zusammenwirken mit unterschiedlichen Mittätern zumindest im Süden Deutschlands und Österreich unterwegs war, um Parkscheinautomaten aufzubrechen:
Anzeige
Bei einer Kontrolle bayerischer Schleierfahnder im Oktober 2015 auf der A6 im Landkreis Neustadt an der Waldnaab wurde sein damaliger Begleiter festgenommen. Gegen diesen bestand ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Aufbruchs von neun Parkscheinautomaten im württembergischen Landkreis Esslingen. Das Fahrzeug des Festgenommenen, damals noch mit deutscher Zulassung, war nun bei der Festnahme in Memmingen im Besitz des 30-Jährigen, jetzt allerdings mit bulgarischer Zulassung versehen. Die Memminger Ermittlungen erbrachten außerdem, dass gegen den 30-Jährigen ein nationaler österreichischer Haftbefehl besteht, da er im Verdacht des mindestens vierfachen Automatenaufbruchs im Bundesland Steiermark steht. Außerdem führen die Staatsanwaltschaften in Kaiserslautern und Karlsruhe Ermittlungen wegen Eigentumsdelikten gegen ihn.
Anzeige
Die Memminger Beamten gehen derzeit davon aus, dass sich die Beiden auf das Aufbrechen von Automaten spezialisierten. Die Ermittlungen hinsichtlich möglicher weiterer Tatorte in Deutschland und Europa sind noch nicht abgeschlossen. Beide Tatverdächtige wurden auf Anordnung der Memminer Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Da dieser einen Untersuchungshaftbefehl erließ, sitzen die beiden nun in verschiedenen Justizvollzugsanstalten ein. (PI Memmingen)

Mittwoch, 13. April 2016

Ulm / Neu-Ulm: Mutmaßliche IS-Terrorunterstützer in Haft

Ulm / Neu-Ulm: Mutmaßliche IS-Terrorunterstützer in Haft
Unter dem dringenden Verdacht der Terrorismusfinanzierung ergingen jetzt Haftbefehle gegen drei Männer aus dem Raum Ulm bzw. dem Landkreis Neu-Ulm. Seit Montag, den 10. April 2016, befinden sich drei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren in Untersuchungshaft. Vorausgegangen waren umfangreiche und intensive Ermittlungen der Sicherheitsbehörden. Den Ermittlern liegen Hinweise vor, wonach die Männer Gelder sammelten und sich dem bewaffneten Kampf der terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS) anschließen wollten. 
Anzeige
Die Drei sollen dazu im Raum Ulm mehrere Koran-Verteilaktionen im Rahmen des Projekts „LIES!“ organisiert haben. Die gesammelten Gelder sollen die drei jetzt festgenommenen Männer direkt oder indirekt Mitgliedern des IS zukommen lassen haben, so der Verdacht der Behörden. Die Ermittler gehen auch davon aus, dass die Drei sich darauf vorbereiteten, alsbald ebenfalls in den bewaffneten Kampf zu ziehen. Zuvor, so die Erkenntnisse der Ermittlungsbehörden bislang, wollten sie sich ausbilden lassen.
Anzeige
Nachdem bereits Ende des vergangenen Jahres der Verdacht bestand, verhängten die zuständigen Behörden Ausreiseverbote gegen die Männer. Auf diese Weise sollte verhindert werden, dass sie sich tatsächlich dem IS anschließen können. Zwischenzeitlich hatte sich der Verdacht soweit erhärtet, dass die Behörden zugriffen. Am Sonntag wurden in Ulm ein 25-Jähriger mit deutschem Pass und ein 25-Jähriger mit türkischem Pass festgenommen. Die Festnahme eines weiteren 20-Jährigen türkischen Staatsangehörigen erfolgte ebenfalls am Sonntag im Alb-Donau-Kreis. 
Anzeige
Anschließend durchsuchten Polizeibeamte die Wohnungen der Männer. Die sichergestellten Beweismittel müssen jetzt ausgewertet werden. Am Montag wurden die Festgenommenen dem Haftrichter vorgeführt, der die Haftbefehle erließ. (StA Stuttgart/ PP Ulm/ PP Schwaben Süd/West - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Stuttgart und der Polizeipräsidien Ulm und Schwaben Süd/West)

Kaufbeuren / Neugablonz: 23-jähriger türkischer Staatsbürger vor Kneipe erstochen

Kaufbeuren: 23-jähriger türkischer Staatsbürger vor Kneipe erstochen
Symbolfoto
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fand eine Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten in Neugablonz statt, in deren Verlauf eine Person getötet wurde. In einer Gaststätte in der Ortsmitte kam es zwischen einem 49-jährigen Kaufbeurer und der Kneipenwirtin gegen 1 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Der Aufforderung, das Lokal zu verlassen, wollte der Mann zunächst nicht nachkommen. Daraufhin entwickelte sich im weiteren Verlauf eine Streitigkeit zwischen zwei weiteren Besuchern der Gaststätte, einem 23-jährigen Kaufbeurer und einem ebenfalls 23-jährigen in Kaufbeuren lebenden türkischen Staatsangehörigen. 
Anzeige
Vor der Gaststätte stach der 49-Jährige dann mehrfach auf den 23-jährigen türkischen Staatsangehörigen ein. Dabei wurde der junge Mann schwer verletzt und erlag noch in der Nacht seinen Verletzungen. Der Begleiter des 23-Jährigen wurde ebenfalls leicht verletzt. Im Anschluss an seine Tat flüchtete der 49-Jährige zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen der sofort ausgelösten Tatortbereichsfahndung wurde der Tatverdächtige kurze Zeit später von den Beamten der PI Kaufbeuren vorläufig festgenommen. 
Anzeige
Noch in der Nacht wurden vom Kriminaldauerdienst Memmingen alle kriminalpolizeilichen Sofortmaßnahmen getroffen. Der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe der Tat sind derzeit der Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Kaufbeuren. Der 49-jährige Tatverdächtige wird am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. (PP Schwaben Süd/West) 1. Nachtrag vom 14.04.2016 (hier...)

Dienstag, 12. April 2016

Dietmannsried: Nach Unfall schwerverletzte Mitfahrerin zurückgelassen

Dietmannsried: Nach Unfall schwerverletzte Mitfahrerin zurückgelassen 
Zu einem Verkehrsunfall kam es gestern gegen 19 Uhr zwischen Heising und Dietmannsried. Ein 32-jähriger Mann verlor bei einem Überholmanöver in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dieses kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo es sich in der angrenzenden Wiese mehrmals überschlug. Der Fahrer und sein 29-jähriger Beifahrer stiegen aus und entfernten sich zu Fuß von der Unfallstelle. 
Anzeige
Ihre 20-jährige schwerverletzte Mitfahrerin ließen sie im Fahrzeugwrack zurück, sie wurde von Ersthelfern von der Rücksitzbank aus dem Fahrzeug befreit und mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Die beiden flüchtigen Männer konnten aufgrund einer von Zeugen abgegebenen Personenbeschreibung im Rahmen der Fahndung von Zivilbeamten der Polizei festgenommen werden, noch bevor der angeforderte Polizeihubschrauber vor Ort war. 
Anzeige
Es stellte sich heraus, dass der Fahrer mit über 1,2 Promille unter Alkoholeinfluss stand und vermutlich auch nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Gegen den Mann wurde wegen mehrerer Straftaten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (VPI Kempten)

Memmingen: Pkw prallt mit LKW und Bus zusammen

Memmingen: Pkw prallt mit LKW und Bus zusammen
Zusammenstoß mit Sattelzug und Linienbus MEMMINGEN. Der 89-jährige Fahrer eines Pkw befuhr heute gegen 10.25 Uhr den Bayernring aus dem Kreisverkehr heraus und geriet kurz danach auf die Gegenfahrbahn. Ein auf dieser befindlicher Sattelzug versuchte zwar noch auszuweichen, schaffte es aber nicht mehr, weswegen es zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Daraufhin geriet der Wagen des Unfallverursachers auf den links befindlichen Grünstreifen, überfuhr diesen und kollidierte in der Folge mit einem Linienbus ohne Fahrgäste, der Im Kalker Feld wartete.
Anzeige
Der Unfallverursacher und der Busfahrer wurden leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Glücklicherweise blieb der Fahrer des Sattelzuges unverletzt. Das Fahrzeug des Unfallverursachers musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf deutlich über 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur noch unklaren Unfallursache hat die Memminger Polizei übernommen. (PP Schwaben Süd/West)
Anzeige


Anzeige

Anzeige

Ottobeuren / St2013: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw

Ottobeuren / St2013: Schwerer Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw
Am Montag dem 11.04.2016 gegen 14 Uhr kam es auf der Umgehungsstraße Ottobeuren zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 44-jährige Frau befuhr mit ihrem Pkw die Staatsstraße 2011 in südlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Staatsstraße 2013, nordöstlich von Ottobeuren, übersah sie, nachdem sie am Stopp-Schild angehalten hatte, einen vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer, der die Staatsstraße 2013 in Richtung Memmingen befuhr. Der Motorradfahrer konnte nicht mehr ausweichen bzw. bremsen und es kam im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß.
Anzeige
Das Motorrad wurde hierbei von der linken Fahrzeugfront erfasst. Im weiteren Verlauf schleuderte das Motorrad samt Fahrer auf die Gegenfahrbahn. Der Motorradfahrer zog sich hierbei schwere Verletzungen (mehrere Frakturen an Armen und Beinen) zu. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen eingeliefert. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Ottobeuren übernahm die Verkehrsregelung sowie das Binden der auslaufenden Betriebsstoffe. Das Motorrad wurde abgeschleppt. (PI Memmingen)
Anzeige

Anzeige

Anzeige



Montag, 11. April 2016

Memmingen / Lauben: Rauschgiftgeschäft - Durchsuchungen beim Motorradclub Black Rider Germany

Memmingen / Lauben: Rauschgiftgeschäft - Durchsuchungen beim Motorradclub Black Rider Germany
Seit einigen Monaten führt die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben [KPI(Z)] Rauschgiftermittlungen wegen dem Verdacht des unerlaubten Handels. Heute Morgen kam es zu Festnahmen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die bereits seit Herbst 2015 laufen, führten heute zur Festnahme zweier Hauptverdächtigen im Alter von 40 und 51 Jahren aus dem Rockerbereich . Sie konnten im Bereich Memmingen bei einem vermuteten Rauschgiftgeschäft auf frischer Tat festgenommen werden. Die beiden Männer werden heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt.
Anzeige
Im Nachgang zu dieser Festnahme kam es zur Durchsuchung von mehreren Objekten, die sich überwiegend in der Region Allgäu befanden. Zur Durchführung dieser Durchsuchungen, wie auch bei der vorangegangenen Festnahme, waren neben den ermittelnden Beamten der KPI(Z) des Präsidiums Schwaben Süd/West aus Neu-Ulm, auch Beamte von Spezialeinheiten im Einsatz. Insgesamt wurde heute eine nicht unbedeutende Menge Rauschgift sichergestellt. Die Ermittlungen, die durch die Kemptener Staatsanwaltschaft geführt werden, sind noch nicht abgeschlossen. Aus diesem Grund kann derzeit von der Polizei über diesen Sachverhalt hinaus weitere Information erteilt werden. Bei der Festnahme wurden zwei Tatverdächtige leicht verletzt. Außerdem wurde ein Polizeifahrzeug beschädigt. Entgegen anderslautender Meldungen kam es nicht zur Abgabe von Schüssen.
Anzeige
Ergänzende Informationen:
Die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben in Neu-Ulm ist für den gesamten Bereich des Präsidiums Schwaben Süd/West unter anderem zuständig für die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität. Der heutige Polizeieinsatz steht nicht im Zusammenhang mit der jüngsten Auseinandersetzung unter Rockern in Heidenheim. (PP Schwaben Süd/West)