Samstag, 2. April 2016

Thalkirchdorf: Brandstiftung - Garagengebäude neben einer Gemeinschaftsunterkunft brennt

Thalkirchdorf: Brandstiftung -  Garagengebäude neben einer Gemeinschaftsunterkunft brennt
Foto: Blaulichtreport Südschwaben / Allgäu
Wie bereits berichtet, kam es vergangene Nacht (01.04.2016), gegen 01.00 Uhr zu einem Brandausbruch in einem Garagengebäude. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 31 Personen verschiedener Nationalitäten in der angrenzenden Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber, die aus Sicherheitsgründen während der Löscharbeiten geräumt werden musste. Alle Personen konnten die Unterkunft unverletzt verlassen und wurden zunächst im örtlichen Feuerwehrhaus untergebracht. Die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehren Thalkirchdorf und Oberstaufen, die mit rund 70 Einsatzkräften vor Ort waren, konnten gegen 02.30 Uhr beendet und ein Übergreifen des Brandes auf das benachbarte Wohngebäude verhindert werden. 
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Nach ersten Schätzungen entstand an dem Garagentrakt ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei Kempten hat in den Morgenstunden die bereits in der Nacht durch den Kriminaldauerdienst Memmingen aufgenommenen Ermittlungen vor Ort übernommen. Zur Durchführung der Spurensicherung mussten die Bewohner in den Morgenstunden das Gebäude erneut verlassen. Sie wurden von rund zwei Dutzend freiwilligen Helfern, u. a. des Bayerischen Roten Kreuzes, betreut, versorgt und provisorisch in einem Festsaal im Ort untergebracht. Zwischenzeitlich konnten die Personen in ihre Unterkunft zurückkehren. Die Ermittler, die von einem Brandmittelspürhund unterstützt wurden, gehen davon aus, dass der Brand innerhalb des Garagengebäudes ausgebrochen ist. Dieses diente als Fahrradabstellplatz. Unter anderem waren dort auch Unrat und Papier gelagert. 
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Die Brandursache ist derzeit ungeklärt. Nach ersten Vernehmungen der Bewohner liegen Erkenntnisse vor, dass kurze Zeit vor Brandausbruch eine Person außerhalb des Wohngebäudes an einem Fenster im Erdgeschoss beobachtet wurde, die sich anschließend in Richtung des Garagengebäudes entfernt haben soll. Bereits in der Nacht wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen, auch unter Einbeziehung eines Polizeihubschraubers, eingeleitet, die bislang ergebnislos verliefen. Die Kriminalpolizei Kempten sucht in diesem Zusammenhang eine männliche Person, ca. 175 cm bis 190 cm groß, schlank, dunkle nach hinten gekämmte Haare. Der bislang Unbekannte war mit einer dunklen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Kempten unter der Rufnummer 0831/9909-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (PP Schwaben Süd/West)

Immenstadt: Schwelbrand im Krankenhaus

Immenstadt: Schwelbrand im Krankenhaus
Vermutlich Flexarbeiten im Deckenbereich waren Ursache für einen Schwelbrand am Freitag im Krankenhaus Immenstadt, Im Stillen. Dieser führte auch zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehren Immenstadt und Sonthofen konnten den Brandort im Bereich der Station A schnell lokalisieren und ablöschen. 
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Vor allem auf Grund der starken Rauchentwicklung wurde die Station teilweise geräumt und Patienten in andere Gebäudeteile des Krankenhauses verlegt. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.
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Freitag, 1. April 2016

Konzepteinsatz „Senkung der Zahlen bei Verkehrsunfalltoten“

Konzepteinsatz „Senkung der Zahlen bei Verkehrsunfalltoten“
Symbolfoto
Im laufenden Jahr verloren bereits 13 Verkehrsteilnehmer ihr Leben auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Die Polizei steuert mit Kontrollen dagegen. 2015 ereigneten sich über 26.000 registrierte Verkehrsunfälle, bei denen mehr als 5.000 Personen verletzt und 50 getötet wurden. 38 davon ereigneten sich außerhalb geschlossener Ortschaften. Heuer kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West bereits zu 13 Unfällen mit tödlichem Verlauf (Vergleichszeitraum zum Vorjahr: Sieben). Vier Menschen verloren dabei innerorts, neun außer Orts ihr Leben. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und schwerwiegende Unfälle zu reduzieren, richtete die Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm und die nachgeordneten Autobahnpolizeistationen Günzburg und Memmingen mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei Königsbrunn im Zeitraum 22. bis 31. März 2016 in den Landkreisen Neu-Ulm, Günzburg und Unterallgäu ihr Augenmerk schwerpunktmäßig auf die Überwachung der Geschwindigkeit. 
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Ziel der Verkehrskontrollen war die Bekämpfung der Hauptunfallursachen: Nicht angepasste Geschwindigkeit, Unterschreitung des Sicherheitsabstandes sowie Alkohol- und Drogenbeeinflussung. Daneben beteiligten sich Schleierfahnder der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm sowie der Polizeistation Fahndung Pfronten und unterstützten die Einsatzkräfte an zwei Tagen an einer Kontrollstelle an der BAB A 8, Rastanlage Leipheim Süd. Im Fokus standen hier die Prüfung von vorgelegten Ausweispapieren, der Kontrolle der illegalen Einreise und der Fahndungsüberprüfung von Fahrzeugen. Insgesamt wurden bislang mehrere tausend Verkehrsteilnehmer kontrolliert. Davon mussten rund 450 Kraftfahrer wegen Geschwindigkeitsverstößen beanstandet werden, 60 davon wurden angezeigt. Daneben stellten die Beamten weitere Verstöße nach den Verkehrsvorschriften fest, hierzu zählten insbesondere verbotene Nutzung des Mobiltelefons, technische Mängel an Kraftfahrzeugen, Missachtung des Überholverbotes.
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Besonderheiten aus den Landkreisen:
Die „Spitzenreiter“ in Sachen überhöher Geschwindigkeit wurden bei Kontrollen im Landkreis Unterallgäu beanstandet. Auf der Kreisstraße 37 bei Erkheim fuhr ein Verkehrsteilnehmer statt der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h 149 km/h. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle zwischen Boos und Winterrieden überschritt ein weiterer die zulässige Höchstgeschwindigkeit (100 km/h) um 52 km/h. Beide erwarten nun ein Fahrverbot von einem Monat, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Bußgeld in Höhe von mindestens 160 bzw. 480 Euro. Im Landkreis Neu-Ulm mussten bislang etwa 250 Verkehrsteilnehmer wegen überhöhter Geschwindigkeit beanstandet werden. Zudem wurden auf der Staatsstraße 2019 bei Weißenhorn sowie der Bundesstraße 10, Höhe der Anschlussstelle BAB A 7 Nersingen, der Schwerlastverkehr überwacht und dabei 40 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei stellten die Beamten u. a. Verstöße nach dem Gefahrgutrecht, der Straßenverkehrszulassungsordnung sowie diverse Fahrzeugmängel fest. Bei zusätzlichen Fahndungskontrollen an der BAB 8, Rastanlage Leipheim Süd (Landkreis Günzburg), wurden an einem Kontrolltag rund 350 Personen überprüft. Dabei stellten die Fahnder eine geringe Menge Betäubungsmittel sicher, eine Person wurde wegen illegaler Einreise/Aufenthalt angezeigt und ein Haftbefehl vollzogen. (PP Schwaben Süd/West)

Frontalzusammenstoß zwischen Dollern und Guderhandviertel

Frontalzusammenstoß zwischen Dollern und Guderhandviertel
Foto: Polizei
Stade (ots) - Am heutigen späten Nachmittag gegen 16:50 h kam es auf der Landesstraße 125 zwischen Dollern und Guderhandviertel zu einem schweren Unfall, bei dem drei Autoinsassen zum Teil schwere Verletzungen erlitten. Nach Aussagen von Zeugen war ein 37-jähriger Fordfahrer aus Stade mit seinem PKW aus Guderhandviertel in Richtung Autobahn A 26 unterwegs und hatte auf gerader Strecke in Höhe des dortigen Gewerbegebietes bei km 0,8 mindestens einen vor ihm in gleicher Richtung fahrenden Transporter überholt. 
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Dabei übersah er offenbar einen aus Richtung Dollern in Richtung Guderhandviertel entgegenkommenden weiteren Transporter. Der 32-jährige Fahrer aus Horneburg konnte sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen und versuchte noch nach rechts auf den Grünstreifen auszuweichen. Der Fordfahrer war ebenfalls dorthin ausgewichen, um in letzter Sekunde einen Zusammenstoß zu verhindern, dies gelang aber nicht und beide Fahrzeuge kollidierten frontal miteinander. 
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Foto: Polizei
Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Ford und kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der Citroen-Transporter wurde herumgeschleudert und blieb entgegen seiner Fahrtrichtung auf dem Radweg auf der Seite liegen. Durch Glück erlitt der Fordfahrer nur mittelschwere Verletzungen, er konnte sich noch selbst aus dem völlig zerstörten Wrack befreien und auch der Transporterfahrer sowie sein 19-jähriger Beifahrer aus Dollern wurden bei dem Unfall nur leicht verletzt. Auch sie konnten sich beide aus eigener Kraft aus ihrem ebenfalls total beschädigten Fahrzeug retten. 
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Nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt wurden alle drei verletzten Autoinsassen von der Besatzung dreier Rettungswagen ins Elbeklinikum eingeliefert werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Die L 125 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die Unfallaufnahme zeitweise halbseitig gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Polizei wechselseitig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Es kam zu Behinderungen im Feierabendverkehr.

Oberstaufen: Brand eines Garagengebäudes in Thalkirchdorf

Oberstaufen: Brand eines Garagengebäudes in Thalkirchdorf
Symbolfoto
Im Ortsteil Thalkirchdorf wurde gegen 01:00 Uhr der Brand eines Gebäudes festgestellt. Bei dem Brandobjekt handelt es sich um ein Garagengebäude, das in vier Stellplätze unterteilt ist. Es steht in Nachbarschaft zu einem Asylbewerberheim. Aktuell waren in dem Gebäude vor allem Müll und Gerümpel gelagert. Das Feuer ist mittlerweile gelöscht. 
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Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Thalkirchdorf und Oberstaufen mit rund 70 Einsatzkräften. Die Brandursache ist noch unbekannt. Erste Ermittlungen hierzu werden durch den Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen übernommen. Aus dem benachbarten Wohnheim, das sich in mehreren Metern entfernt befindet, wurden etwa 30 Asylbewerber vorübergehend im örtlichen Feuerwehrhaus untergebracht. 
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Sie werden durch Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes betreut. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. (Einsatzzentrale PP Schwaben Süd-West)

Donnerstag, 31. März 2016

Wildbergerhütte: Schwerer Verkehrsunfall mit Lkw - Verursacher flüchtig

Wildbergerhütte: Schwerer Verkehrsunfall mit Lkw - Verursacher flüchtig
Foto: Polizei
Gemarkung Friesenhagen, Krs. Altenkirchen (ots) - Am Mittwoch, 30.03.2016, gegen 15.30 Uhr, befuhr ein 56-jährige Lkw-Fahrer eines 26 Tonners die Landesstraße 278 zwischen Wildbergerhütte und Friesenhagen. Eingangs einer leichten Linkskurve kam ihm ein Pkw auf seiner Fahrbahnseite entgegen, woraufhin der Lkw-Fahrer nach rechts ausweichen musste. Hier kam er auf den unbefestigten Seitenstreifen, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte quer über die Fahrbahn. 
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Anschließend stieß er mit der rechten Fahrzeugfront gegen einen Baum. Der Lkw wurde herum geschleudert, kippte um und kam auf der linken Fahrzeugseite, fast vollständig entgegengesetzt zur ursprünglichen Fahrtrichtung, zu stehen.. Der Fahrer konnte noch von Ersthelfern aus dem Führerhaus befreit werden, bevor dieses in Brand geriet. Schwer verletzt wurde der 56-jährige ins Krankenhaus verbracht. Am Lkw entstand wirtschaftlicher Totalsachschaden in Höhe von ca. 25.000.-EUR. Der Verursacher, also der entgegenkommende PKW, flüchtete von der Unfallstelle. 
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Laut Zeugenaussagen könnte es sich bei dem unfallverursachenden Fahrzeuges um einen roten VW Caddy handeln. Hinweise bitte an die Polizei Betzdorf unter 02741/926-0. Vor Ort eingesetzt waren die Löschzüge der freiwilligen Feuerwehren aus Friesenhagen, Harbach, Niederfischbach und Kirchen. Darüber hinaus waren das DRK und die Straßenmeisterei Scheuerfeld im Einsatz. Zur Bergung des Lkw musste ein Kranfahrzeug hinzugezogen werden.

Friedrichshafen: 250-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft - Evakuierung von 670 Anwohnern

Friedrichshafen: 250-Kilo-Bombe erfolgreich entschärft - Evakuierung von 670 Anwohnern
Symbolfoto
Friedrichshafen (ots) - Am Mittwochnachmittag, 30. März, wurden in Friedrichshafen auf der Baustelle für den Neubau Sportbad eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Herkunft gefunden. Die Bombe lag 1,5 Meter tief im Erdreich. Wenige Stunden später, gegen 20 Uhr, konnte die Bombe erfolgreich entschärft werden. Bereits ein Tag zuvor hatte ein Suchdienst das Gelände sondiert, da aufgrund von Luftbildern der Verdacht auf einen Bombenfund nahelag - und in Friedrichshafen immer wieder Bomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden werden. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
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Unmittelbar nachdem der Bombenverdacht bestätigt worden war, wurden Polizei, Kampfmittelbeseitigungsdienst, die Feuerwehr Friedrichshafen, Rettungsdienste und die Stadtverwaltung informiert. Nach einer ersten Einschätzung wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Sicherheitsgründen eine Evakuierung im Radius von 300 Metern festgelegt. Das Bodensee Center wurde informiert, damit die Halle 10 mit Gastronomie, Kino und Media Markt geräumt werden konnte. 
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Nicht geräumt, da außerhalb des zu evakuierenden Bereichs, war der hintere Bereich des Bodensee Centers. Außerdem sorgten Einsatztrupps von Polizei und Feuerwehr ab etwa 18 Uhr für die Evakuierung der benachbarten Wohngebiete. Betroffen waren der südliche Bereich des Zeppelin-Dorfes, ein Teil der Schmitthenner-Siedlung sowie der nördliche Bereich des Wohngebiets am Riedlewald. Von der Evakuierung betroffen waren etwa 670 Anwohner, für die die Turnhalle der Ludwig-Dürr-Schule bereit stand. Rund 60 Anwohner nutzten das Angebot. Aufgrund von Straßensperrungen wurde der Verkehr kurzzeitig umgeleitet und die B 31 gesperrt.
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Die Entschärfung der Bombe verlief dann zügig und problemlos: Der Zünder wurde in wenigen Minuten entfernt und in Teile zerlegt, ebenso Teile der Bombe entfernt. Nach Abtransport der Bombe wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst diese untersuchen und schließlich vernichten. Ab etwa 19.45 Uhr konnte die Evakuierung beendet werden, der Verkehr freigegeben und die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren.

Mittwoch, 30. März 2016

Salgen / Tussenhausen: Kontrolle verloren - Auto überschlägt sich

Salgen / Tussenhausen: Kontrolle verloren - Auto überschlägt sich
Ein 62-jähriger Autofahrer fuhr heute auf der S2026 vom Ortsteil Hausen nach Tussenhausen-Zaisertshofen. Ein paar hundert Meter vor der Abzweigung nach Salgen kam der Fahrer aus noch unklarer Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den neben der Fahrbahn befindlichen Graben. 
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Sein Wagen überschlug sich zweimal und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Unterallgäuer wurde im Fahrzeug nicht eingeklemmt. Er musste vom Rettungsdienst mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Sein Fahrzeug wurde abgeschleppt. Der geschätzte Sachschaden beträgt rund 5.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)
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Fellheim: / Boos: Mobiltelefon führt zu überschlagenem Pkw

Fellheim: / Boos: Mobiltelefon führt zu überschlagenem Pkw
Symbolfoto
Am Mittwoch Mittag gegen 13.30 Uhr war eine 42-jährige Autofahrerin auf der Kreisstraße MN14 von Boos kommend in Richtung Fellheim unterwegs, als ihr Mobiltelefon in den Fußraum des Beifahrersitzes fiel. Dies wollte sie nach jetzigem Kenntnisstand während der Fahrt wieder aufheben und geriet dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. 
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Als sie Gegensteuerte, verlor sie die Kontrolle über ihren Wagen, der sich in der Folge mehrfach überschlug. Da es in der Erstmitteilung hieß, dass die Verunfallte im Auto eingeklemmt sei, wurden die Feuerwehren Boos und Babenhausen alarmiert. Glücklicherweise konnte die leicht verletzt geblieben – und nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht angegurtete – Unterallgäuerin von anderen Verkehrsteilnehmern befreit werden, die auch Erste-Hilfe leisteten. 
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Die Fahrerin wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr stark beschädigtes Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. (PP Schwaben Süd/West)

Amendingen: Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr

Amendingen: Jahreshauptversammlung bei der Feuerwehr
Foto: Feuerwehr Amendingen
Vorfreude auf Baubeginn des neuen Feuerwehrhauses
Zum Höhepunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Amendingen zählt der Beschluss des Stadtrates, dass Feuerwehrhaus in Amendingen neu zubauen. Dieses Thema beschäftigte die Wehr seit langer Zeit und nun ist endlich ein Ziel in Sicht.

Kommandant Florian Roese stellte in seinem Jahresbericht fest, dass die technischen Hilfeleistungen immer mehr zunehmen, wie auch an einem Verkehrsunfall bei dem die Wehr einen Hubschrauberlandeplatz einrichten musste. Ebenfalls beschäftigte Sturmtief Niklas die Amendinger Feuerwehr, mit insgesamt 5 Einsätzen an diesem Tag waren die Feuerwehrleute gut ausgelastet. Bei einem Zusammenstoß eines Gabelstaplers mit einem Hochregallager arbeitete die Feuerwehr Amendingen, fünf Stunden, Hand in Hand mit dem THW an den Aufräumarbeiten. 
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Der wohl längste Einsatz letztes Jahr war ein Großbrand in Steinheim, dieser dauerte 7 Stunden. Insgesamt 59 Einsätze wurden von der aktiven Mannschaft in 550 Stunden geleistet. Bei 23 Übungen mit 1380 Übungsstunden, unterteilt in Zug 1, Zug 2, Atemschutz und Fahrdienst, wurden die verschiedensten Szenarien geübt. 5 Kameradinnen und Kameraden konnten in Memmingen die Modulare Truppmann Ausbildung mit Erfolg beenden. Zwei neue Atemschutzträger erweitern die Schlagkraft der Wehr. 4 Feuerwehrmänner legten mit Erfolg die letzte Truppführer Ausbildung ab.

Stv. Jugendwart Jan Marten konnte 13 neue Mitglieder in der Jugendfeuerwehr begrüßen, so wuchs die Anzahl in der Gruppe auf 18 Mitgliedern. Damit ist die Jugend in Amendingen die größte im Stadtgebiet. Im April 2016 plant die Gruppe mit den anderen Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet eine 24h-Übung. Vorstand Peter Hörmann konnte ein erfolgreiches Vereinsleben verzeichnen. Neben dem traditionellen Bockausschank Ende April, wurde im November der Skibasar und im Februar das Funkenfeuer von der Feuerwehr veranstaltet. Kassier Markus Döhl konnte trotz zahlreicher Neuanschaffungen ein Gewinn in der Kasse verkünden.
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Ganz besonders freute sich die Mannschaft aber über die Entscheidung des Stadtrates zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses für die Wehr. Kommandant Florian Roese legte hierzu einige Pläne aus, bei denen die Wehr ihr neues Domizil begutachten konnte. Kommandant Florian Roese konnte auch einige Beförderungen bekannt geben. Zum Feuerwehrmann wurden Bianca Maurer, Benedikt Kiefel und Philipp Kramer; zum Oberfeuerwehrmann wurden Stefan Becker, Hannes Scheel, Patrick Biedermann und Jan Marten und zum Hauptfeuerwehrmann wurden Markus Döhl und Sven Maurer befördert. (siehe Bild)

„Cash-Trapping“ beschäftigt Füssener Polizei

„Cash-Trapping“ beschäftigt Füssener Polizei
Foto: pixabay
In mehreren Fällen wurden am vergangenen Wochenende Geldausgabeautomaten manipuliert. Es kam bislang zu keinem nennenswerten Schaden. Die Polizei ermittelt. Derzeit ist die Füssener Polizei mit Ermittlungen betraut, in denen insgesamt vier Geldausgabeautomaten so manipuliert wurden, dass angefordertes Geld nicht ausgegeben wird. Beim sogenannten „Cahs-Trapping“ wird über den Geldausgabeschachtes des Geldautomaten ein täuschend echter Verschluss geklebt, der innen mit einer Klebefolie versehen ist. Dieser verhindert die Ausgabe des Geldes. Auch der etwaige Wiedereinzug der Geldscheine wird dadurch verhindert. Während in den meisten Fällen der Bankkunde eine Fehlfunktion vermutet und den Automaten verlässt, entfernt der Täter die angebrachte Blende und entfernt sich mit den daran festklebenden Geldscheinen. Am Abend des vergangenen Karfreitag (25. März 2016) bearbeitete der bislang unbekannte Täter je einen Geldautomaten in den Gemeinden Biessenhofen, Roßhaupten, Schwangau und Lechbruck. Nach derzeitigem Kenntnisstand untersuchte der Täter in der Früh des Folgetages die Automaten, ob Banknoten am Klebestreifen hängen geblieben sind. Lediglich in einem Fall erlangte er eine Beute über fünf Euro. In den anderen Fällen wurden die Taten bemerkt, bevor es zu einem Schaden kam.
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Die Polizei weist darauf hin:
- Bleiben Sie nach Möglichkeit am Automaten und lassen Sie sich auch nicht von einem hilfsbereiten Unbekannten davon weglocken. Berühren Sie den Automaten nicht weiter.
- Bitten Sie andere Personen einen Bankmitarbeiter zu verständigen, oder rufen Sie per Mobiltelefon die Servicenummer der Bank an.
- Verständigen Sie außerhalb der Öffnungszeigten die Polizei.
- Für Bankangestellte: Berühren Sie nach Möglichkeit den Automaten nicht und rufen Sie im Falle einer tatsächlichen Manipulation unverzüglich die Polizei.
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Bezüglich der genannten Fälle im Ostallgäu bittet die Füssener Polizei unter der Rufnummer (08362) 9123-0 um Hinweise und Mitteilung von verdächtigen Beobachtungen. Auch im benachbarten Landkreis Weilheim-Schongau kam es in den Gemeinden Schongau, Peiting und Burggen zu insgesamt vier gleichgelagerten Fällen, die durch die Kripo Weilheim in Zusammenarbeit mit der Füssener Polizei bearbeitet werden. (PP Schwaben Süd/West)

Montag, 28. März 2016

Memmingen / Aitrach / A96: Schwerer Verkehrsunfall am Stauende - 6 Personen und 3 Hunde verletzt

Memmingen / Aitrach / A96: Schwerer Verkehrsunfall am Stauende - 6 Personen und 3 Hunde verletzt
Am Montag dem 28.03.2016 gegen 13:30 Uhr kam es auf der A96 zwischen Aitrach und dem Kreuz Memmingen zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Polizeiinformationen übersah ein Jaguarfahrer ein Stauende und prallte in mehrere Fahrzeuge. Derzeit ist bekannt das dabei 6 Personen verletzt wurden, 2 Personen davon schwer. 
In den Pkw befanden sich auch insgesammt 3 Hunde, die bei dem Unfall verletzt wurden. Sie wurden durch die Rettungshundestaffel des BRK Memmingen in eine Tierklinik gebracht. Zum genauen Unfallhergang und der Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Die Autobahn musste für 3 Stunden komplett gesperrt werden.
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Buxheim: Feuer zerstört Feuerwehrhaus

Buxheim: Feuer zerstört Feuerwehrhaus
1. Nachtrag 29.03.2016: Nachdem es am gestrigen Ostermontag im örtlichen Feuerwehrgerätehaus zu einem Brandausbruch gekommen war, ermittelte heute das Fachkommissariat der Memminger Kripo am Brandort. Die Ermittler wurden dabei von einem Sachverständigen des Bayer. Landeskriminalamts unterstützt. Nach derzeitigem Kenntnisstand brach der Brand im Bereich eines Einsatzfahrzeuges aus. Als Brandursache wird derzeit von einem technischen Defekt ausgegangen. Auch die geschätzte Schadensumme wird weiterhin auf über eine Million Euro beziffert. Inwiefern der Brand die Statik des Gebäudes beeinträchtigte, wird ein Sachverständiger in den kommenden Tagen beurteilen. (PP Schwaben Süd/West)
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Haupmeldung vom 28.03.2016: Am Ostermontag, 28.03.2016, um 12.10 h, wurde über Notruf ein Brand des Feuerwehrhauses Buxheim mitgeteilt. Beim Eintreffen der ersten Streife befand sich das Gebäude in Vollbrand. Aus dem brennenden Feuerwehrhaus wurden mehrere kleinere Explosionen ausgehend von Sauerstoffflaschen wahrgenommen. Im Gebäude befanden sich keine Personen. Zur Brandbekämpfung waren rund 150 Feuerwehrkräfte – der Wehren Memmingen, Memminger-Berg, Amendingen, Buxach, Steinheim, Ottobeuren - eingesetzt gewesen.
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Das Feuerwehrgerätehaus brannte komplett aus. In diesem befanden sich zwei Löschgruppenfahrzeuge und die Feuerwehrausrüstung, die größtenteils vernichtet worden sind. Das Obergeschoss des Brandobjektes wurde stark brandbeschädigt. Ein Mehrzweck-Feuerwehrfahrzeug, welches in der angebauten kleinen Fahrzeuggarage gestanden ist, konnte gerettet werden. Der Brandschaden wird derzeit auf über 1 Million € geschätzt. Bei dem Brand gab es keine Verletzte. Die Brandursache ist ungeklärt; die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (PP SWS)
VIDEO ZUM BRANDEINSATZ auf YOUTUBE hier...


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Buxheim: Vollbrand im Feuerwehrhaus - Einsatzfahrzeuge zerstört

Buxheim: Vollbrand im Feuerwehrhaus - Einsatzfahrzeuge zerstört

Am Montag dem 28.03.2016 gegen 12:15 Uhr wurde der Leitstelle ein Brand im Feuerwehrhaus Buxheim, Oberer Scheideweg, gemeldet. Beim ersten Eintreffen der Fahrzeuge stand das Feuerwehrhaus bereits in Vollbrand.
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Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr konnten nicht mehr in Sicherheit gebracht werden. Wie die Polizei mitteilt ist die Brandursache bisher unklar. Feuerwehren aus der Umgebung kämpfen derzeit gegen die Flammen. Nach aktuellen Informationen wurde bisher keine Person verletzt.
HAUPTMELDUNG
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Memmingerberg: Körperverletzung im Festzelt

Memmingerberg: Körperverletzung im Festzelt
Symbolfoto
Am Ostersonntag, den 27.03.2016 gegen 23:30 Uhr war ein 21-Jähriger in einem Festzelt in Memmingerberg negativ aufgefallen und sollte daher durch das Sicherheitspersonal der Party verwiesen werden. Der offensichtlich stark alkoholisierte junge Mann wehrte sich dagegen so stark, dass er einem 27-jährigen Security mit dem Ellenbogen ins Gesicht schlug und eine Kopfnuss verpasste. 
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Seinem 31-jährigen Kollegen schlug er mit der Faust ins Gesicht. Auch die beiden Freunde des 21-Jährigen konnten ihn nicht beruhigen. Bei Eintreffen der Polizeistreife musste der junge Mann gefesselt werden. Er war mit knapp über 2,5 Promille deutlich alkoholisiert und wurde daher anschließend auf der Dienststelle in Gewahrsam genommen. (PI Memmingen)
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Schwangau: Tödlicher Bergunfall am Tegelberg - 22-jährige abgestürzt

Schwangau: Tödlicher Bergunfall am Tegelberg - 22-jährige abgestürzt
Symbolfoto
Am Vormittag des Ostersonntags verabredete sich eine achtköpfige Personengruppe aus Baden-Württemberg zu einer Bergtour am Tegelberg in Schwangau. Dort wollten sie die sogenannte „Gelbe Wand“ durchsteigen. Währenddessen kam die Gruppe jedoch vom Weg ab und geriet in den „Tegelbergsteig“. Da es sich bei dem „Tegelbergsteig“ um hochalpines Gelände handelt (Klettersteig), verlor eine 22-Jährige die Kontrolle und stürzte über die Felsen in die Tiefe ab. Durch diesen Absturz erlitt die 22-Jährige tödliche Verletzungen. 
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Um die Bergung der Verunglückten und der weiteren Personen durchführen zu können waren drei Hubschrauber, die Bergwacht Füssen, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, mehrere Beamte der Polizei Füssen, das Kriseninterventionsteam der Bergwacht Allgäu sowie der Kriminaldauerdienst der Polizei im Einsatz. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Alpine Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West vor Ort übernommen. Drei Mitglieder der Gruppe wurden mittels Hubschrauber/Winde geborgen. 
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Sie erlitten eine Unterkühlung. Eine weitere Person, welche ebenfalls vom Weg abgekommen war und sich verstiegen hatte, musste durch die Bergwacht in schwierigem Gelände gesichert werden und konnte abschließend durch den Polizeihubschrauber mittels Winde geborgen werden. Dieser Mann erlitt ebenfalls eine Unterkühlung. Alle Angehörigen der Gruppe wurden abschließend durch das Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. Zum Unfallzeitpunkt war der Klettersteig offiziell gesperrt und teilweise abgebaut. Ebenfalls prüft die Polizei die Ausrüstung der „Wandergruppe“, welche vermutlich nicht ausreichend für solch eine Tour gewesen ist. (PI Füssen)

Sonntag, 27. März 2016

Mindelheim: Besorgte Anwohner bemerken Schüsse mit PTB-Waffe

Mindelheim: Besorgte Anwohner bemerken Schüsse mit PTB-Waffe
Symbolfoto
Besorgte Anwohner teilten der Polizei am Karsamstag gegen 17.30 Uhr mit, dass auf einem Parkplatz in der Straße „Im Eichet“ mehrere Personen und Fahrzeuge stehen, dabei sei auch geschossen worden. Die eingesetzte Streife vor Ort stellte dann fest, dass im Zuge einer Familienfeier ein 
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30-jähriger Mindelheimer aus einer sog. PTB-Waffe mehrere Schüsse abgab. Dabei handelte es sich um Platzpatronen. Da der Mann weder einen Waffenschein besitzt noch eine Schießerlaubnis vorweisen konnte, wurde die Waffe eingezogen. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. (PI Mindelheim)
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