Mittwoch, 3. Februar 2016

Rammingen (Lkr. Unterallgäu): Vierjähriges Kind fast ertrunken

Rammingen (Lkr. Unterallgäu): Vierjähriges Kind fast ertrunken
Nachträgliche polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass ein Kind beinahe im Wörthbach ertrunken wäre. Glücklicherweise schaffte sie es selbst ans Ufer. Am Mittwoch vergangener Woche (27. Januar 2016) befand sich eine 32-jährige Unterallgäuerin mit ihrer Tochter am Sägewerk in Rammingen. Die Mutter wollte sich nur kurz dort Besorgungen machen und willigte ein, dass die Vierjährige derweil im Auto mit ihrer Puppe spielen darf. Das Kind befand sich angegurtet im Kindersitz, das Auto war inklusive aktivierter Kindersicherung versperrt. 
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Als die Mutter einige Minuten später zu ihrem Auto zurückkam, war die Tochter verschwunden. Was danach folgte, grenzt an ein Wunder: Das Mädchen schnallte sich aus dem Kindersitz ab und kletterte auf den Beifahrersitz. Von dort aus öffnete es die Beifahrertür. Dieser Vorgang ist trotz aktivierter Sperre möglich, um das Fahrzeug im Gefahrenfall jederzeit verlassen zu können. Anschließend irrte das Kind in der Dunkelheit umher und suchte seine Mutter, wie sich herausstellte aber in der völlig falschen Richtung. 
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Schließlich fiel das Kind in den unmittelbar angrenzenden Wörthbach und trieb etwa einen Kilometer bachabwärts in dem rund 20 Zentimeter tiefen Gewässer. Die Vierjährige schaffte es dann aber von selbst, sich aus der lebensbedrohlichen Situation ans sichere Ufer zu retten. Die völlig verzweifelte Mutter fand sie dort schließlich erschöpft und unterkühlt. Mit einem Rettungswagen wurde das Kind in ein Krankenhaus gebracht und wurde dort vier Tage stationär behandelt. Zwischenzeitlich ist das Kind glücklicherweise wieder genesen. (PI Bad Wörishofen)

Memmingen: Kellerbrand in mehrstöckigen Wohnhaus

Memmingen: Kellerbrand in mehrstöckigen Wohnhaus
Wegen Schweißarbeiten im Keller eines Mehrfamilienhauses kam es heute zu einer Brandentwicklung, die zu starkem Rauch führte. Eine Person wurde verletzt. Kurz nach 11.30 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über den Brand informiert, der zu einer starken Rauchentwicklung im Treppenhaus des Gebäudes führte. Während sich die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Anwendung von Atemschutz zur Erkundung in den Heizungskeller des Hauses begaben, wurden die Bewohner des Hauses aufgefordert, in ihrer Wohnung zu bleiben. 
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Schnell war klar, dass es sich bei dem Schwelbrand nicht um ein unkontrolliertes offenes Feuer handelte, und die Ursache für die Rauchentwicklung demnach schnell abgelöscht war. Durch Polizeibeamte mussten die Zufahrtsstraßen zu dem Haus in der Kleiststraße gesperrt werden, um Einsatzraum für die rund 100 alarmierten Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zu schaffen. Dem derzeitigen Ermittlungsstand der Memminger Polizei zur Ursache des Schwelbrandes nach, war zuvor ein 28-Jahre alter Heizungsmonteur mit Schweißarbeiten in dem Heizungsraum beschäftigt. Hierbei kam es zu unkontrolliertem Funkenflug, der Isoliermaterial entzündete. 
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Der Verursacher, gegen den nun Ermittlungen wegen eines Verstoßes gegen Brandschutzvorschriften eingeleitet wurden, musste mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Es kam zu keinen weiteren Verletzten. Der Sachschaden ist derzeit noch nicht bezifferbar, dürfte aber gering sein. (PP Schwaben Süd/West)

Sonntag, 31. Januar 2016

Bad Wörishofen / Schlingen: Kontrolle verloren - Pkw prallt gegen Baum

Bad Wörishofen / Schlingen: Kontrolle verloren - Pkw prallt gegen Baum
Fotos: Kiessling
Am Sonntag dem 31.01.2016, gegen 13.30 Uhr, ereignete sich zwischen Bad Wörishofen und Schlingen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 43-jähriger Pkw Fahrer befuhr mit seinem SUV die St2015 in Fahrtrichtung Schlingen. Nach einem Überholvorgang kam er beim Wiedereinscheren aufgrund von Schneematsch ins Schlingern, geriet auf das Bankett und fuhr danach eine Böschung hinunter. Er prallte mit der linken Fahrzeugfront gegen einen Baum, danach überschlug sich das Fahrzeug. Der Fahrer wurde schwerverletzt, sein 16-jähriger Beifahrer leicht. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden – ca. 30 000 Euro. (PI Bad Wörishofen)
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Westerheim / Erkheim: Frontalzusammenstoß - 3 Personen verletzt

Westerheim / Erkheim: Frontalzusammenstoß - 3 Personen verletzt
Am frühen Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr kam es auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Erkheim und Westerheim zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw. Ein 31-jähriger Autofahrer rutschte wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der schneeglatten Straße in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Der 26-jährige Fahrer der Mercedes E-Klasse und seine 25-jährige Begleiterin erlitten etliche Prellungen und Stauchungen. Sie mussten mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Mindelheim gebracht werden. Der Unfallverursacher kam ebenfalls mit leichten Verletzungen davon. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 65.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Erkheim war mit etlichen Fahrzeugen zur Absperrung vor Ort. (PI Mindelheim)
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Bad Grönenbach: Körperverletzungen in Diskothek

Bad Grönenbach: Körperverletzungen in Diskothek
Symbolfoto
Am frühen Sonntagmorgen, 31.01.16, gegen 03 Uhr, wurde ein 19jähriger in einer Diskothek durch einen Schlag auf die Nase durch einen unbekannten Täter leicht verletzt. Hintergrund des Streites war wohl ein verschüttetes Getränk. (PI Memmingen)
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In der gleichen Diskothek kam es bereits um 02.40 Uhr zu einer gefährlichen Körperverletzung. Ein ebenfalls 19jähriger befand sich auf der dortigen Toilette, als er aus noch nicht bekannten Gründen mit Pfefferspray besprüht wurde. Der junge Mann musste vom Rettungsdienst versorgt werden. In beiden Fällen laufen die Täterermittlungen. (PI Memmingen)
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Mörgen (Lkr. Unterallgäu): Schwere Verbrennungen - 18-Monate altes Kind mit Kaffe übergossen

Mörgen (Lkr. Unterallgäu): Schwere Verbrennungen - 18-Monate altes Kind mit Kaffe übergossen
Symbolfoto
Eine 66-jährige Dame stellte am Samstagmittag eine frisch gebrühte Tasse Kaffee auf den Küchentisch. Ihr 18-Monate alter Enkel griff nach der Tasse, so dass diese umfiel. Der heiße Kaffee ergoss sich dann über den Brustbereich des Kindes. 
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Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde das Kind mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach München geflogen. (PI Mindelheim)
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