Samstag, 2. Januar 2016

Mindelheim / Gernstall: Bauernhof in Vollbrand - 4 Rinder verbrennen

Mindelheim / Gernstall: Bauernhof in Vollbrand - 4 Rinder verbrennen
Am Samstagabend des 02.01.2016 gegen 22.05 Uhr, wurde die integrierte Leitstelle Donau/Iller von einem Brand in einem landwirtschaftlichen Anwesen im Ortsteil Gernstall informiert. Zu dieser Zeit stand ein Teil der Scheune bereits im Vollbrand. Im angrenzenden Laufstallgebäude waren etwa 70 Rinder untergebracht. Ein Großteil der Tiere konnte noch ins Freie getrieben werden. Wegen der panisch herumspringenden Tiere ließ die DB auf der naheliegenden Bahnlinie die Züge äußerst langsam fahren. Vier Rinder verbrannten. Der Rest konnte mittlerweile auf einer Wiese zusammengetrieben und eingezäunt werden. Ein neben der brennenden Scheune stehendes älteres Wohnhaus ist derzeit unbewohnt.
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Personen kamen nicht zu Schaden. Der Scheunenbereich mit angebauten Silos, brannte zum Großteil ab. Nur der Anbau mit dem Laufstall blieb teilweise erhalten. Die weitere Brandausbreitung auf Nachbargebäude konnte verhindert werden. Eine Brandwache ist weiterhin erforderlich. Die umliegenden Feuerwehren waren mit etwa 150 Brandbekämpfungskräften im Einsatz. Der Brandschaden wird auf ca. 500.000 € geschätzt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Ein Betreten der Brandstätte ist aktuell noch nicht möglich. Die Brandermittlungen werden ab Morgen durch die Kriminalpolizei Memmingen übernommen. (Einsatzzentrale PP Schwaben Süd-West)
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Freitag, 1. Januar 2016

Kempten: Lebensgefährlich verletzter Mann vor dem „Colosseum“-Parkhaus gefunden - Zeugen gesucht

Kempten: Lebensgefährlich verletzter Mann vor dem „Colosseum“-Parkhaus gefunden - Zeugen gesucht
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Mit Verletzungen am Boden liegend wurde heute Früh von einem Passanten ein junger Mann gefunden. Dieser lag auf dem Gehweg in der Hirnbeinstraße vor dem „Colosseum“-Parkhaus zwischen der Bahnhofs- und Königstraße. Er war zwar ansprechbar, stand jedoch dem Eindruck der Verständigten Polizei- und Rettungsdienstkräfte nach, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. 
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Zur Versorgung seiner Wunden wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo durch weitere Untersuchungen lebensbedrohliche Verletzungen festgestellt wurden. Die Polizei steht noch am Anfang ihrer Ermittlungen, wie es zu diesen Verletzungen kommen konnte. Aus diesem Grund bitten die Beamten unter der Rufnummer (0831) 9909-0 um Hinweise. 
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Mit wem war der 25-Jährige aus dem württembergischen Weinstadt (Rems-Murr-Kreis) in der vergangenen Nacht unterwegs? Eventuell war er Besucher einer im Parkhaus stattfindenden privaten Feier, oder deren Besucher haben entsprechende Beobachtungen gemacht? (PP Schwaben Süd/West)

30% mehr Notrufe als im letzten Jahr - Brände und Alkohol beschäftigten die Polizei in der Silvesternacht

30% mehr Notrufe als im letzten Jahr - Brände und Alkohol beschäftigten die Polizei in der Silvesternacht
Symbolfoto
Die vergangene Nacht verlief aus Sicht des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zwar einsatzreich, jedoch immer noch im Rahmen einer üblichen Silvesternacht. Im Gegensatz zum Vorjahr, kam es heuer zu Personenschaden wegen unsachgemäßen Gebrauchs von Pyrotechnik.

Über 30 Prozent mehr Notrufe verzeichnet
Das Einsatzgeschehen lag in der Nacht des Jahreswechsels nahezu auf einem doppelt so hohen Niveau wie in einer üblichen Nacht, weshalb die Polizei auch mit einem verstärkten Personalansatz im Einsatz war. So verzeichnete die Einsatzzentrale des Präsidiums Schwaben Süd/West in Kempten – welche die Notrufe aus allen Landkreisen im Zuständigkeitsbereich entgegen nimmt – im Zeitraum von 19 bis 6 Uhr über 280 Notrufe, aus denen fast immer polizeiliche Einsätze resultierten. Demnach nahm das Notrufaufkommen im Vergleich zum Vorjahr um über 30 Prozent zu. Hierin nicht eingeschlossen sind die vielen Anrufe, die nicht über Notruf, sondern direkt bei den örtlichen Dienststellen aufliefen und teilweise ebenfalls zu Einsätzen führten.
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Hilflose Personen und betrunkene Autofahrer
Wie jedes Jahr kam es auch heuer zu einer Vielzahl von Einsätzen wegen Streitigkeiten im privaten und öffentlichen Bereich, die oftmals in körperlichen Auseinandersetzungen endeten. Auch Sachbeschädigungen und Ruhestörungen wurden erhöht verzeichnet. 13 hilflose Personen musste geholfen werden, da sie wegen der starken Alkoholisierung nicht mehr orientiert waren. In Immenstadt (Lkr. Oberallgäu) versuchte ein 22-Jähriger zu Fuß zurück in seine Wohnung in München zu laufen, da er sich mit seinen Freunden zerstritten hatte. Von der Polizei musste er gesucht werden und wurde mit über einem Promille auf einem Feldweg gefunden. Nicht selten führten derartige Einsätze auch zum Einsatz des Rettungsdienstes. Alkohol und Drogen spielten auch in der Silvesternacht eine Rolle bei den Autofahrern. Bereits gegen 22.40 Uhr wurde in Kaufbeuren eine 37-jährige Autofahrerin kontrolliert, die einen Promillewert von rund 2,2 Promille aufwies. Mit diesem Wert blieb sie auch negative Spitzenreiterin von insgesamt acht Fahrzeugführern, die mit Alkohol- oder unter Drogeneinfluss am Steuer saßen. In Buch (Lkr. Neu-Ulm) kam es dabei sogar zu einem Verkehrsunfall. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, konnte aber ermittelt werden. Alle mussten an Ort und Stelle ihre Fahrzeuge stehen lassen. In sechs Fällen wurde der Führerschein sichergestellt.
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Brände und Sachbeschädigungen
In den Städten Kaufbeuren und Füssen kam es zu zwei großen Bränden in einer Tiefgarage und einem Gewerbebetrieb. Ob diese in Zusammenhang mit Silvester stehen ist unklar. Sicher mit Silvester in Zusammenhang kann ein Garagenbrand in Offingen (Lkr. Günzburg) gebracht werden, der durch eine Silvesterrakete verursacht wurde. Ein Auto brannte dadurch völlig aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Drei Leichtverletzte sind die Bilanz eines Balkonbrandes, der von den Bewohnern eines Reihenhauses in Waltenhofen (Lkr. Oberallgäu) bemerkt wurde. Als ursächlich wird momentan auch in diesem Fall eine Silvesterrakete gesehen. Insgesamt entstand bei diesen drei Vorfällen Brandschaden von mehreren hunderttausend Euro. Neben weiteren kleineren Brandfällen, die teilweise auch von selbst gelöscht werden konnten, beschäftigten Brände von Mülleimern und Wertstoffcontainern Feuerwehr und Polizei. Beispielsweise wurde kurz nach 1 Uhr in Senden ein brennender Altkleidercontainer festgestellt, der selbst durch Löschversuche zweier Passanten nicht gelöscht werden konnte. Zum Ablöschen musste er durch die Einsatzkräfte gewaltsam geöffnet werden. Die Sendener Polizei geht von einem Böller als Brandursache aus und beziffert den Schaden auf rund 3.000 Euro. Insgesamt wurden der Polizei bislang zehn Brandfälle bekannt, was exakt dem Wert des Vorjahres entspricht. Erfreulicherweise wurden über diese Brandfälle hinaus, bislang keine Sachbeschädigungen bekannt. Erfahrungsgemäß werden diese aber zeitlich verzögert bemerkt und erst im Laufe der nächsten Tage zur Anzeige gebracht werden.
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Körperverletzungen und Alkohol
Völlig identisch mit dem Vorjahreswert ist die Zahl der registrierten Körperverletzungsdelikte im privaten und öffentlichen Raum. 25 Taten wurden diesbezüglich angezeigt, die alle mit Alkoholeinfluss in Verbindung standen. Schwere Verletzungen zog sich dabei jedoch niemand zu. Allerdings machten die Aggressionen nicht einmal vor Krankenhauspersonal und Polizeibeamte halt. In Immenstadt (Lkr. Oberallgäu) rief die Intensivstation die Polizei zu Hilfe, weil ein 22-Jähriger dort randalierte. Da er sich aufgrund der über 2,5 Promille nicht beruhigen ließ, musste er in Polizeigewahrsam genommen werden. Auch Alkohol lag einer Handlung zu Grunde, die einem 31-Jährigen mehrere Strafanzeigen einhandelte. Er wurde gegen 3.30 aus einer Neu-Ulmer Diskothek verwiesen, nachdem er dort unangenehm aufgefallen war. Er zielte daraufhin mit einer echt aussehenden Pistole auf mehrere Personen im Diskothekenvorraum, bevor er wegrannte. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann war erfolgreich. In seinem Pkw wurden zwei Schreckschusspistolen gefunden, die nach jetzigem Kenntnisstand auch die Tatwaffen der Bedrohungshandlung waren.
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Verletzungen durch unsachgemäße Handhabung von Pyrotechnik
Im Gegensatz zum Vorjahr, führte die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern heuer zu Personenschänden. In einem Fall in Wiggensbach (Lkr. Oberallgäu) sogar zu erheblichen Brandverletzungen am Rücken, weil ein 25-Jähriger eine Rakete aus der Hand starten lassen wollte. Sie fiel nach unten und verfing sich dann in seiner Oberbekleidung. Ein achtjähriges Kind wurde in Krumbach (Lkr. Günzburg) kurz vor Mitternacht leicht verletzt, weil sich in dem Schuh des Mädchens ein Böller verfangen hatte. Nach momentanem Kenntnisstand wurde dieser von einer noch unbekannten Person an das Kind geworfen. Auch leicht verletzt wurde ein elfjähriger Junge kurz nach Mitternacht in Wasserburg (Lkr. Lindau), weil er von einer Rakete am Oberschenkel getroffen wurde. Diese war nach derzeitigem Kenntnisstand einem 17-Jährigen aus der Hand gefallen, der sie unsachgemäß gezündet hatte. Hierzu sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen. Der 17-jährige und sein gleichaltriger Freund hatten einen Alkoholwert von über 1,2 bzw. 1,8 Promille.

München: Aktuelles zur Terrorwarnung in München

München: Aktuelles zur Terrorwarnung in München
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Hauptmeldung 01.01.2016 (13:30 Uhr) Aktuelles zur Terrorwarnung in München Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht keine konkrete Anschlagsgefahr in München. Die aktuelle Terrorgefährdung ist wie vor den konkreteren Informationen gestern Abend. Aufgrund ernst zu nehmender aktueller Hinweise ging die Münchner Polizei in der Silvesternacht von einer hohen Gefahr für einen Terroranschlag in München aus. Die sehr konkreten Hinweise von nachrichtendienstlichen Quellen deuteten auf einen Selbstmordanschlag mit fünf bis sieben Tätern aus dem Umfeld des IS in der Münchner Innenstadt hin. Zentrale Ziele sollten dabei der Hauptbahnhof München und/oder der Bahnhof in Pasing sein. Die beiden Bahnhöfe wurden daraufhin noch vor Mitternacht gesperrt. Der Zugverkehr wurde umgeleitet. Die S- und U-Bahnen fuhren dort ohne Halt durch. Polizeiliche Einsatzkräfte aus dem gesamten bayerischen Raum wurden in München zusammengezogen. 
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Unter der Leitung von Polizeivizepräsident Feiler waren über 550 Einsatzkräfte im Einsatz. Auch die Bundespolizei war verstärkt im Einsatz. Eine Konkretisierung der Hinweise hat sich im Laufe der Nacht nicht ergeben. Die Sperrungen der Bahnhöfe wurden ab 03.30 Uhr aufgehoben. Der Zugverkehr ist seitdem wieder möglich und wird sich wohl im Laufe des Tages normalisieren. Seit diesem Zeitpunkt finden an allen Eingängen zu den Bahnhöfen verstärkte Selektivkontrollen der Polizei statt. Die Münchner Polizei arbeitet nach wie vor mit Nachdruck sowie erhöhtem Personaleinsatz an der Bereinigung der Lage sowie der Ermittlung möglicher Tatverdächtiger. Eine erhöhte polizeiliche Präsenz wird zudem in den nächsten Tagen für eine größtmögliche Sicherheit für die Münchner Bevölkerung sorgen. 
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Der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä bedankt sich in diesem Zusammenhang bei der Münchner Bevölkerung für ihr Verständnis und die Toleranz gegenüber den polizeilichen Maßnahmen. Er bittet um Verständnis, dass auch in den nächsten Tagen weiterhin mit mehr Kontrollen im Stadtgebiet zu rechnen ist. Ebenso dankt er seinen Einsatzkräften für die an Silvester gezeigte hohe Einsatzbereitschaft, die vor allem vor dem Hintergrund der Einsatzbelastungen des gesamten Jahres 2015 gesehen werden muss. (Polizei München)
Erstmeldung vom 31.12.2015

Soest / Röllingsen: 43-jähriger nach schwerem Verkehrsunfall verstorben

Soest / Röllingsen: 43-jähriger nach schwerem Verkehrsunfall verstorben
Foto: Polizei Soest
Soest (ots) - Am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr fuhr ein 43-jähriger Autofahrer aus Ense mit seinem PKW auf der Straße Am Erlenbruch in östliche Richtung. Ausgangs einer Rechtskurve geriet der PKW auf Grund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern, kommt nach links von der Fahrbahn ab, touchiert einen Baum, landet auf dem Fahrzeugdach im Graben. 
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Die 36-jährige Beifahrerin aus der Gemeinde Möhnesee kann sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Sie wird verletzt mit dem Rettungstransportwagen in ein Soester Krankenhaus eingeliefert. Der 43-jährige Fahrer wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungstransporthubschrauber in eine Klinik geflogen. Dort erlag er später seinen schweren Verletzungen. (fm)
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Werl: Tödlicher Verkehrsunfall - 2 Personen sterben an Silvester

Werl: Tödlicher Verkehrsunfall - 2 Personen sterben an Silvester
Foto: Polizei Soest
Werl (ots) - Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend gegen 21:15 Uhr auf der B63 zwischen Werl und Hilbeck wurden zwei 30 Jahre alte Männer tödlich verletzt. Der 28-jährige Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug war auf der B 63 von Werl in Richtung Hamm unterwegs. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer auf Grund der offensichtlich zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Schleuderbewegungen des PKW versuchte er noch abzufangen, indem er nach links lenkte. 
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Hierdurch brach das Heck des PW aus und der Wagen driftete über die Gegenfahrbahn. Dort prallte er gegen einen Baum. Auf Grund der Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug auseinandergerissen und völlig zerstört. Rettungskräfte und Notarzt stellten noch am Unfallort den Tod eines 30-jährigen Beifahrers aus Werl fest. Der zweite Beifahrer, ein 30-jähriger Mann aus Hamm, wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit dem Rettungstransportwagen in eine Unfallklinik nach Dortmund gebracht. Dort erlag der Mann wenig später jedoch seinen schweren Verletzungen. (fm)

Kaufbeuren / Waltenhofen / Füssen: Brände beschäftigen Polizei und Feuerwehr im Allgäu

Kaufbeuren / Waltenhofen / Füssen: Brände beschäftigen Polizei und Feuerwehr im Allgäu
Symbolfoto
Brandfälle mit leichtem Personen- und hohen Sachschaden beschäftigten in der vergangenen Nacht Feuerwehr und Polizei. Während in Kaufbeuren eine Tiefgarage brannte, wurden in Füssen in einem Autoverwerter Flammen festgestellt. In Waltenhofen brannte ein Reihenhausbalkon.
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FÜSSEN, LKR. OSTALLGÄU. Gegen 00.30 Uhr mussten die Feuerwehren Füssen, Weißensee, Hopfen und Schwangau mit knapp 100 Feuerwehrkräften in die Kemptener Straße ausrücken. Dort wurde von mehreren Passanten und einem Taxifahrer ein Feuer in einem gewerblichen Gebäudekomplex, der überwiegend für Fahrzeugverwertung und Fahrzeugteile benutzt wird, festgestellt. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die Einsatzkräfte schwierig, weswegen heute Morgen gegen 6 Uhr mit einem Bagger das Gebäude eingerissen werden musste. Außerdem musste die Kemptener Straße durch die Füssener Polizei zeitweise für Fahrzeug- und Fußgängerverkehr gesperrt werden. Daneben mussten Bewohner direkt angrenzender Wohnungen diese aus Sicherheitsgründen vorübergehend verlassen. Gegen 8 Uhr waren die Löscharbeiten abgeschlossen. Verletzte Personen gab es glücklicherweise keine. Neben einem hohen Gebäudeschaden brannten mehrere Fahrzeuge vollständig aus. Es wird derzeit von einem grob geschätzten Sachschaden von mindestens 500.000 Euro ausgegangen. Die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache wurden heute Nacht vom Kriminaldauerdienst Memmingen begonnen, und werden heute im Laufe des Tages vom Fachkommissariat der Kripo Kempten fortgeführt.
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WALTENHOFEN, LKR. OBERALLGÄU. Gegen 00.50 Uhr wurde über Notruf ein Balkonbrand an einem Reihenhaus in der Bürgermeister-Wegmann-Straße mitgeteilt. Eine 25-jährige Frau bemerkte ihn und verständigte ihre Bekannten, die sich im Haus befanden. Das Feuer hatte sich bis zum Eintreffen der Feuerwehr Waltenhofen vom Balkon bis unter den Dachstuhl ausgebreitet. Zuvor hatten die Bewohner des Hauses und Gäste vergeblich versucht zu löschen. Hierbei erlitten zwei Personen, 25 und 26 Jahre alt, eine Rausgasintoxikation und mussten ins Klinikum Kempten verbracht werden. Ein 58-Jähriger Helfer erlitt eine leichte Handverletzung. Der Sachschaden wird auf rund 10.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar, die Kemptener Polizei nahm die Ermittlungen auf.
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KAUFBEUREN. Rund eine Stunde später, gegen 01.20 Uhr, wurde dem Notruf der Brand einer Tiefgarage in der Dessestraße gemeldet. Als die Feuerwehren Neugablonz und Kaufbeuren, sowie die Kaufbeurer Polizei eintrafen, war bereits eine massive Rauchentwicklung aus der Tiefgarage feststellbar, weshalb die Feuerwehrkräfte mit schwerem Atemschutz das Objekt betreten wollten. Dies war aber aufgrund er starken Hitze und mehrerer, zunächst nicht verifizierbarer Knallgeräusche, nicht möglich. Rund eine Stunde später wurden das Betreten möglich und der Brand in der Tiefgarage zügig gelöscht. Bewohner des angrenzenden achtstöckigen Hochhauses und der angrenzenden Wohnungen wurden gebeten, Fenster geschlossen zu halten. Es mussten keine Wohnungen verlassen werden. Glücklicherweise wurden bei dem Brandfall keine Personen verletzt. Allerdings wurde die Garage durch die Hitzeentwicklung dem ersten Eindruck nach erheblich beschädigt und komplett verrußt. Nach derzeitigem Kenntnisstand brannten aufgrund des Brandes drei Pkw und ein Motorrad komplett aus. Der insgesamt entstandene Schaden ist derzeit noch nicht bezifferbar. Auch zu einem Wasserrohrbuch im unteren Gebäudeteil kam es durch den Brandausbruch. Auch in diesem Fall hat der Kriminaldauerdienst Memmingen die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache begonnen, die durch das Fachkommissariat der Kripo Kaufbeuren übernommen werden. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 31. Dezember 2015

München: Polizeiwarnung - Terrorgefahr - Menschenansammlungen vermeiden

München: Polizeiwarnung - Terrorgefahr - Menschenansammlungen vermeiden
+++Eilige Warnmeldung des Polizeipräsidiums München+++ 
Der Pasinger Bahnhof sowie der Hauptbahnhof sind bereits jetzt geräumt und werden von den Bahnen nicht mehr angefahren. Bitte beachtet die Anweisungen der Polizei! Aufgrund ernst zu nehmender aktueller Hinweise geht die Münchner Polizei von der Gefahr eines Terroranschlages im Bereich München aus. Nach vorliegenden und von uns als ernst bewerteten Informationen soll es diese Nacht zu einem Anschlag kommen. 
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Die Münchner Polizei bittet die Bevölkerung eindringlich, sich vor diesem Hintergrund vorerst von größeren Menschenansammlungen fern zu halten sowie den Hauptbahnhof München und den Bahnhof Pasing zu meiden. Wir arbeiten mit Nachdruck sowie hohem Personaleinsatz an der Bereinigung der Lage sowie der Ermittlung möglicher Tatverdächtiger.
1.Nachtrag 01.01.2015 13:30: Polizeipressemeldung zur aktuellen Terrorgefahrenlage
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Kempten: Messerangriff im Forum - Opfer Umut D. im Interview

Kempten: Messerangriff im Forum - Opfer Umut D. im Interview
Es war wie in einem Horrorfilm! Es ging alles so schnell! Ein Geburtstag, der nicht wie jeder andere endet!...

,,Es war wie in einem Horrofilm'', so beschreibt der Schwerverletzte Umut D. die Messerattacke auf ihn und seine Freunde vergangenen Montag im Forum Allgäu in Kempten! Der 22 jährige war an seinem Geburtstag (am Montag) zusammen mit seinen beiden Freunden Akin und Kenan zum Einkaufen im Kemptner Einkaufszentrum. ,,Es war ein normaler Geburtstag, fast wie jeder andere, ich bin mit meinen beiden Freunden gerade aus dem 'Zara' gekommen, wo ich mir ein Hemd gekauft habe. Wir waren gerade auf dem Weg zur Rolltreppe als es passierte. Ich telefonierte gerade mit einem Bekannten, meine beiden Freunde liefen hinter mir. Es passierte, als wir auf dem Weg nach unten waren. Wir wollten gerade los, nach Memmingen in eine Shishabar. Als wir kurz vor der Rolltreppe waren, hörte ich Geschrei und drehte mich um. Dabei sah ich, wie sich mein Freund am Kopf hielt und seine Hand geblutet hat.'' Als er sich wieder in Richtung Rolltreppe drehte, sah er, wie sein Freund Kenan mit einem großen, dunkel gekleideten Mann kämpfte und er mehrfach versuchte ihn zu schlagen. 
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,,Ich habe weiter mit meinem Bekannten telefoniert und ging mit einer Hand dazwischen und sagte ,Hey hört auf damit!' Dann packte er mich schon am Arm und stach zu! Erst stach mindestens 3 bis 4 mal nach mir! Ich dachte ich konnte es abwehren, was dann aber wohl nicht so war! Anfangs merkte ich gar nicht dass es ein Messer war, erst danach! Ich glaube es war eher ein kleines Messer, ich habe es anfangs ja nicht gleich gesehen!'' Sein Kumpel Kenan, den er zuvor verteidigt hatte, rannte zu dem schwerverletzten 22-jährigen und versuchte mit einem Tempo die Blutung am Nacken/Halsbereich zu stoppen dies brachte aber nichts, er blutete stark! ,,Ich kann mich noch daran erinnern, als Kenan zu mir sagte ich soll mich hinlegen, dann fasste ich mir an den Hals und sah nur noch Blut, ich bin dann irgendwie automatisch umgekippt, war aber nicht bewusstlos! Überall war Geschrei und Hilferufe! Es war wie in einem Horrofilm!'' Ich konnte nichts mehr machen, ich war einfach so unter Schock! Alles war voller Blut! Eine nette Dame hat uns dann zum Glück Ihren Schal gegeben, den wir dann auf meine stark blutende Wunde legten'' Der Täter wurde dann von mehreren Besuchern des Einkaufszentrums überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten! 
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,,Ich weiß noch, als die Rettungssanitäter mein Hemd zerschnitten, sah ich, wie 3 Polizisten ganz schnell auf uns zugerannt kamen! Sie haben den Täter dann gleich festgenommen. Ich bin allen so dankbar!'' Durch das schnelle Eingreifen der Besucher, konnte wohl Schlimmeres vehindert werden! Umut D. wurde sofort in ein Krankenhaus eingeliefert und noch in der gleichen Nacht Not-Operiert. Als ich im Krankenhaus ankam, lag ich anfangs in einem ,,Schockraum'', erst da erfuhr ich dann, dass ich noch Not-Operiert werde. Dies passierte aber bei vollem Bewusstsein und nur mit einer Betäubung!'' Was sagst du zu der Tat bzw. zu dem Vorfall/Täter ? ,,Für mich kam es so rüber, also hätte er extra nach Ausländern Ausschau gehalten. Warum sonst sticht er uns ab? Ich habe einen Bart und mein Freund Akin noch mehr. Für mich kam es einfach komisch rüber. Es liefen dort so viele andere Leute herum!'' Ich habe auch keine Angst, wieder dorthin zu gehen! Sobald ich wieder fit bin, lebe ich mein Leben so wie vorher! Ich verändere mich sicher nicht wegen so einem Psychopathen!'' Für seine Eltern war es wohl am schwersten! 
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,,Meine Mutter fiel im Krankenhaus in Ohnmacht, weil sie sah, dass nur mein Kumpel Akin der an der Hand verletzt wurde, aus dem Behandlungszimmer kam. Mein Vater, der in der Gastronomie tätig ist, erfuhr es dann von Bekannten daheim.'' Im ganzen, geht es mir schon etwas besser. Ich habe noch Schmerzen und muss auch noch bis zum ½. Januar im Krankenhaus bleiben. Ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist und der Täter gleich gestoppt werden konnte! Zitat zum Schluss: ,,Ich bin jedem dankbar, der uns nach diesem Unglück im Forum und auch im Krankenhaus so zahlreich unterstützt hat, und möchte mich dafür recht herzlich bedanken! Das werde ich nie im Leben vergessen, ihr könnt euch sicher sein, ich werde weiterhin für Frieden in der Welt sein! Es war wie ein zweiter Geburtstag für mich! Bis die Tage!;-) Zeugen die gesehen haben, wie die Tat geschah, sollen sich bitte bei der Kriminalpolizei Kempten melden! Beitrag von Benjamin Liss! 
Für Medienorganisationen die diese Informationen weiterverwenden möchten, haben zuvor Rücksprache mit dem Urheber zu halten!

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Friesenried: Fünf Verletzte nach schwerem Frontalzusammenstoß

Friesenried: Fünf Verletzte nach schwerem Frontalzusammenstoß
Symbolfoto
Auf der Kreisstraße OAL3 nahe Salenwang kam es heute zu einem folgenscheren Verkehrsunfall. Zwei Personen wurden schwer verletzt. Die Kreisstraße war mehrere Stunden gesperrt. Ein 59-jähriger Unterallgäuer war gegen 14 Uhr von Friesenried kommend in Richtung Ortsteil Salenwang unterwegs. Kurz vor dem Ortsteil geriet er mit seinem Wagen aus noch unklarer Ursache auf das rechte Bankett neben der Fahrbahn und lenkte gegen. Dadurch geriet er auf die Gegenfahrbahn, und stieß dort mit einem entgegenkommenden Pkw, der von einer 23-Ostallgäuerin gesteuert wurde, frontal zusammen; auf dem Beifahrersitz saß eine 68-jährige Ostallgäuerin. 
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Nach momentanem Kenntnisstand verkeilten sich die beiden Fahrzeuge und drehten sich. Der hinter der Unfallgegnerin befindliche Pkw konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und stieß in die Front des Fahrzeuges der beiden Frauen, deren Fahrzeug dadurch von der Straße geschleudert wurde. Sie mussten durch die alarmierte Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Beide Frauen erlitten durch den Unfall lebensgefährliche Verletzungen und mussten durch zwei Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Ebenso zogen sich die beiden Insassen des dritten Pkw, ein 21 und 28 Jahre alter Mann, leichte Verletzungen zu. Alle drei wurden durch einen Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. 
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Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Pkw mussten abgeschleppt werden. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Die Kemptener Verkehrspolizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben dem Rettungsdienst waren die Feuerwehren aus Friesenried und Obergünzburg mit rund 40 Mann im Einsatz. Die Kreisstraße war für knapp sechs Stunden für die Unfallaufnahme, Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung gesperrt. (PP Schwaben Süd/West)

Augsburg: Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses - Großeinsatz für die Einsatzkräfte

Augsburg: Dachstuhlbrand eines Mehrfamilienhauses - Großeinsatz für die Einsatzkräfte
Fotos: Leserfotos
Am Mittwoch dem 30.12.2015, gegen 12:30 Uhr, wurde ein Brand eines Mehrfamilienhauses an der Ecke Eberlestraße / Katzböckstraße mitgeteilt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort befand sich der Dachstuhl im Vollbrand. Zwischenzeitlich konnte der Brand gelöscht werden, aktuell sind noch Nachlöscharbeiten im Gang. Bei dem Brand kamen keine Personen zu Schaden. Die Bewohner befinden sich derzeit in einem Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr. Das Gebäude selbst ist stark beschädigt, der Dachstuhl ist komplett ausgebrannt. Die Statik des Gebäudes muss noch geprüft werden, es kann derzeit nicht betreten werden. Der Brandschaden dürfte ersten Schätzungen zu Folge rund 200.000,- Euro betragen. Die Kripo Augsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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Dienstag, 29. Dezember 2015

Kempten: Messerattentat im Forum Kempten - Zeugen gesucht

Kempten: Messerattentat im Forum Kempten - Zeugen gesucht

3. Nachtrag 31.12.2015 (08:00 Uhr) Kempten: Messerangriff im Forum - Opfer Umut D. im Interview

2. Nachtrag 29.12.2015 (15:15 Uhr) Im Rahmen der bereits gestern begonnenen Ermittlungen nach dem Messerangriff eines Mannes auf den Kunden eines Einkaufszentrums, fand die Polizei in der Wohnung des Mannes eine getötete Person. Gegen den Täter wurde zwischenzeitlich ein Unterbringungsbefehl erlassen. Ein 26-jähriger Kemptener griff gestern (28. Dezember 2015) gegen 19 Uhr offensichtlich wahllos einen 22-jährigen Kunden eines Einkaufscenter am August-Fischer-Platz an. Dabei verletzte er diesen im Halsbereich schwer. Das Opfer musste aufgrund dessen operiert werden. Er befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Mehrere sofort eingreifende Passanten schritten ein und hielten den Täter bis zum Eintreffen der Polizei fest. Vier Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.
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Nachdem der 26-Jährige vorläufig festgenommen war, machte er die Polizeibeamten auf eine tote Person in seiner Wohnung in der Kemptener Stiftstadt aufmerksam. Als sie diese Angabe noch in der Nacht überprüften, fanden sie dort tatsächlich eine leblose Person, deren Identität zunächst unbekannt blieb. Die Kemptener Kriminalpolizei richtet noch in der Nacht mit Unterstützung von Beamten der Kripo Kaufbeuren eine Ermittlungsgruppe ein und führte an beiden Tatorten ihre kriminalpolizeilichen Ermittlungen durch. Diese heute tagsüber fortgeführten Ermittlungen führten zwischenzeitlich zur Identität des verstorbenen Opfers. Dabei handelt es sich um den 50-jährigen Mitbewohner, der gemeinsam mit dem 26-Jährigen in einer Wohngemeinschaft lebte. Dieser räumte zwischenzeitlich ein, seinen Mitbewohner gestern Mittag mit einem Beil getötet zu haben und verließ danach die gemeinsame Wohnung.

Gegen 19 Uhr kam es dann zu dem Übergriff im Einkaufszentrum auf den 22-Jährigen, der ihm völlig unbekannt ist, und den die Staatsanwaltschaft als versuchtes Tötungsdelikt bewertet. Michael Haber, Leiter der Kripo Kempten, ist „froh, dass sich im Einkaufszentrum schnell mehrere Personen zusammen taten und den Angreifer überwältigten. Ich bin mir sicher, dass sie dadurch wesentlich Schlimmeres verhinderten.“ Der Festgenommene wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl. Derzeit geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass das Motiv für die Taten in der möglichen krankhaften seelischen Störung des Täters zu suchen ist. (PP Schwaben Süd/West, 14.30 Uhr, ce)
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1. Nachtrag 29.12.2015 (08:30 Uhr) Nach ersten Informationen durch verschiedene Presseseiten und der Polizei Kempten wurde eine Leiche in der Wohnung des Beschuldigten gefunden. Mehr noch nicht bekannt.
Foto: B. Liss
Hauptmeldung 28.12.2015 (23:50 Uhr) Zu einem Polizeieinsatz kam es heute Abend in einem Einkaufszentrum am August-Fischer-Platz. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Polizei gehen von einem versuchten Tötungsdelikt aus.

Mehrere Notrufe erreichten kurz nach 19 Uhr die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Dabei wurde die Polizei wegen dem Übergriff eines Mannes auf einen Passanten zur Hilfe gerufen. Laut Erstmitteilung wurde auch ein Messer benutzt. Bis zum Eintreffen der Kemptener Streifenbesatzungen war es bereits mehreren Kunden gelungen, den Angreifer zu überwältigen, der nach momentanem Kenntnisstand einen ihm nicht bekannten 22-jährigen Kunden im ersten Stock des Einkaufszentrums Angriff und ihm mit einem bereits mitgeführten Messer erhebliche Verletzungen zufügte. 
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Er musste später vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden und befindet sich glücklicherweise außer Lebensgefahr. Weitere Kunden, die den Vorfall mitbekamen, handelten sofort, und kamen dem Opfer zur Hilfe. Dabei wurden mindestens zwei leicht an der Hand verletzt. Sie wurden ambulant in einer Klinik behandelt. Bei dem Angreifer, dessen Motivation noch völlig unbekannt ist, handelte es sich um einen 26-jährigen Kemptener. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Kemptener Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Der polizeibekannte Kemptener wird morgen dem Haftrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. 

Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten unter der Rufnummer (0831) 9909-0 um Hinweise von Personen, die den Vorfall im Einkaufszentrum beobachten konnten, oder denen der 22-Jährige bereits im Vorfeld aufgefallen war. Eventuell existieren auch privat gefertigte Bild- und Videoaufnahmen, die den Beamten bei den Ermittlungen weiterhelfen könnten. Das mitgeführte Messer konnte sichergestellt werden. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei sind noch nicht abgeschlossen und dauern an. Voraussichtlich bis morgen Mittag sind keine weitergehenden Informationen zu erwarten. (PP Schwaben Süd/West, 23.30 Uhr, ce)

Marktoberdorf / B12: Reisebus kommt von der Fahrbahn ab

Marktoberdorf / B12: Reisebus kommt von der Fahrbahn ab
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Am heutigen Morgen gegen 07.15 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B12 bei Marktoberdorf. Ein Reisebus kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Fünf Personen wurden leicht verletzt. Der Reisebus befand auf der B12 aus Richtung München kommend in Richtung Oberstdorf. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam der 71-jährige aus Rheinland-Pfalz stammende Fahrer des Fahrzeuges auf Höhe der Anschlussstelle Geisenried nach rechts von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf geriet das Fahrzeug in einen unbefestigten Bereich neben der Fahrbahn, touchierte dort liegende Entwässerungsrohre aus Beton und kam auf einem Geröllhaufen zum Stillstand. 
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Der Bus war mit lediglich 5 Fahrgästen im Alter von 43 bis 67 Jahren besetzt. Durch den Unfallhergang wurden alle fünf Fahrgäste leicht verletzt in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung verbracht. Der Bus war auf Grund der Unfallschäden nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt annähernd einhundert tausend Euro. Neben der Straßenmeisterei, die die Verkehrsregelung während der Unfallaufnahmen übernahm, waren auch Rettungskräfte aus Buchloe und Marktoberdorf vor Ort eingesetzt. (PP Schwaben Süd/West, 11:30 Uhr)
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