Donnerstag, 24. September 2015

Mindelheim: Überfall auf Discounter - Zeugen gesucht

Mindelheim: Überfall auf Discounter - Zeugen gesucht
Symbolfoto
Ein Raubüberfall auf einen Lebensmittelmarkt in der Landsberger Straße beschäftigt seit gestern Abend die Kriminalpolizei Memmingen. Gegen 20 Uhr, kurz vor Ladenschluss, betrat ein Unbekannter den Discounter und erschien kurz darauf mit einer Vermummung über Mund und Nase und einer Sonnenbrille am Kassenbereich. 
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Dort forderte er unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Kasseninhalts. Hierbei bedrohte er die 47-jährige Kassiererin und eine weitere 58-jährige Mitarbeiterin des Marktes, die sich ebenfalls zu dieser Zeit in Kassennähe aufhielt. Der männliche Täter entkam mit ca. 2.500 Euro Beute und flüchtete zu Fuß in nordöstliche Richtung. Der Mann wird wie folgt beschrieben: Ca. 170 cm bis 175 cm groß, schlanke Gestalt, sprach Deutsch mit starkem ausländischen Akzent. 
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Er war mit einer gelben Jogginghose und einem grauen Kapuzenshirt bekleidet und trug einen grau-karierten Schal und eine Sonnenbrille. Wer hat den Mann vor oder nach der Tat gesehen oder kann sonstige Hinweise zur Tat machen? Hinweise bitte an die Polizei Memmingen unter der Telefonnummer 08331/100-0. (PP Schwaben Süd/West)

Mittwoch, 23. September 2015

Memmingen: Stadt warnt vor nicht genehmigten Sammlungen - Straßensammlungen von „ungarischer Familie“ oder „Ungarische Sammlung“ sind illegal

Memmingen: Stadt warnt vor nicht genehmigten Sammlungen - Straßensammlungen von „ungarischer Familie“ oder „Ungarische Sammlung“ sind illegal
Archivfoto
Immer wieder stecken sie in den Briefkästen: Wurfzettel mit der Aufforderung die Straßensammlung einer ungarischen Familie oder ungarische Sammlung zu unterstützen. „Wir nehmen was Sie nicht brauchen“ so der Aufruf auf dem Zettel und weiter das Versprechen: „Wir holen ab“. Tatsächlich zeigt sich ein anderes Bild: Nur Ausgewähltes wird mitgenommen. Der Rest bleibt liegen. Die Stadt Memmingen weist darauf hin, dass diese Straßensammlungen nicht genehmigt sind. Was die Stadtverwaltung besonders stört: Die „ungarische Familie“, die „ungarische Sammlung“ gibt an auch Elektrogeräte und Schrottfahrzeuge zu sammeln. 
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Die sind jedoch als gefährlicher Abfall einzustufen und gehören keinesfalls in die Hände unbekannter Sammler. Deshalb die Bitte aus dem Rathaus: Stellen Sie für diese illegalen Sammlungen nichts auf die Straße! Elektrogeräte können Sie kostenlos am Wertstoffhof (WuP) abgeben. (Pressestelle Stadt Memmingen)
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Dienstag, 22. September 2015

Neue Kita in Amendingen geplant - Alois Goldhofer-Stiftung stellt Villa zur Verfügung

Alois Goldhofer-Stiftung stellt Villa des verstorbenen Unternehmer-Ehepaars Karoline und Alois Goldhofer zur Verfügung. Kita soll im Herbst 2017 starten. Stadtrat spricht sich einstimmig für das Projekt aus
Foto: pixabay
Memmingen soll eine neue Kindertageseinrichtung bekommen. So hat es die 2013 verstorbene Unternehmergattin Karoline Goldhofer-Prützel in ihrem Testament vorgesehen: Das frühere Wohnhaus der Familie am Siechenreuteweg 22 in Amendingen samt einem großen, dazugehörigen Garten soll entsprechend einer testamentarischen Verfügung in eine Kindertageseinrichtung umgewandelt werden. Darüber informierte nun der Stiftungsvorstand. Das geplante Vorhaben wurde im Kultur- und Stiftungsausschuss des Stadtrats vorgestellt, und die Stadträtinnen und Stadträte erteilten dem Projekt einstimmig ihre Zustimmung.
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Oberbürgermeister Dr. Holzinger zeigte sich sehr erfreut und erklärte die Bereitschaft der Stadt Memmingen, das Gebäude als Kindertageseinrichtung zu nutzen. „Der Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen in den Ortsteilen Amendingen, Steinheim und Eisenburg wird in Zukunft noch weiter steigen. Deshalb freuen wir uns sehr über das Vorhaben der Alois Goldhofer-Stiftung“, erläuterte der Oberbürgermeister. Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle kann sich vorstellen, in dem großen Haus am Siechenreuteweg eine dreigruppige Kindertageseinrichtung zu betreiben, voraussichtlich mit einer Krippengruppe und zwei Kindergartengruppen. Die Alois Goldhofer Stiftung lässt derzeit drei einschlägig erfahrene Architekturbüros in einem Planungswettbewerb Vorentwürfe für den Umbau bzw., falls bei gleicher Zweckmäßigkeit kostengünstiger, einen Neubau entwerfen. Es sollen optimale räumliche Voraussetzungen für eine Kindertageseinrichtung geschaffen werden.
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Die Bau- bzw. Umbaukosten trägt gemäß Testament die Alois Goldhofer-Stiftung. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Stiftung die Kita und den umgebenden Garten der Stadt Memmingen miet-, bzw. pachtfrei zur Verfügung stellen. Auch an den Unterhaltskosten von Dach und Fach des Hauses wird sich die Stiftung beteiligen. Ziel der Stiftung sei laut Vorstandsmitglied Dr. Robert Bachfischer, die geplante Kindertageseinrichtung nach den Prinzipien der so genannten Reggio-Pädagogik zu betreiben. Diese stellt besondere Anforderungen an die Räumlichkeiten aber auch an die Erzieherinnen und Erzieher. Deshalb finanziert die Stiftung auch die dafür notwendige Aus- und Weiterbildung des Personals. Die Eröffnung der Einrichtung wird zum Kita-Jahr 2017/18 angestrebt. (Pressestelle Stadt Memmingen)

Montag, 21. September 2015

Buchloe: Schwerer Motorradunfall - Kontrolle in Kurve verloren

Buchloe: Schwerer Motorradunfall - Kontrolle in Kurve verloren
Fotos: Kiessling
Am Montag dem 21.09.2015 gegen 17:30 Uhr kam es in der Schießstattstraße, Höhe der Sternwarte, zu einem schweren Motorradunfall. Nach ersten Polizeiinformationen waren 2 Personen mit einem Motorrad zu schnell unterwegs. 
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Die fahrende Person verlor in einer Kurve die Kontrolle über das Bike und stürzte. Eine Person wurde mit einem Rettungshubschrauber nach Augsburg geflogen, die andere Person wurde in das Krankenhaus Kaufbeuren eingeliefert. Wir berichten nach.

Stetten / Mindelheim / A96: Lkw-Unfall sorgt für massive Verkehrsbehinderungen

Stetten / Mindelheim / A96: Lkw-Unfall sorgt für massive Verkehrsbehinderungen
Ein Verletzter, ca. 300.000 Euro Sachschaden und eine Vollsperrung der A96 in Fahrtrichtung München über mehrere Stunden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles vom heutigen Montag. Gegen 8 Uhr war ein 52-Jähriger zusammen mit seinem Lkw-Gespann auf der A96 unterwegs, als ihm zwischen den Anschlussstellen Stetten und Mindelheim ein Reifen am Anhänger platzte. Daraufhin schaukelte sich das Gespann auf und geriet schließlich ins Schleudern. Während das Zugfahrzeug in die Mittelschutzleitplanke prallte, kippte der Hänger zur Seite, fiel um und blockierte beide Fahrstreifen in Richtung München. 
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Der Rettungsdienst brachte den Lkw-Fahrer mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Mindelheim. Der 52-Jährige konnte das Hospital aber bereits wieder verlassen. Die Bergung des verunfallten Gespanns, welche mit einem Kran erfolgte, gestaltete sich als sehr aufwendig und kompliziert. Außerdem musste die Ladung, die aus einem 17 Tonnen schwerer Bohrer bestand, umgeladen werden. Bei dem Unfall wurde die Mittelschutzplanke, ebenso wie der Fahrbahnbelag, in Mitleidenschaft gezogen. Hier waren und sind Reparaturarbeiten notwendig, weswegen die Vollsperrung der Autobahn in Fahrtrichtung München nach wie vor Bestand hat. Mitarbeiter des Wasserwirtschatsamtes und des Landratsamtes Unterallgäu haben zudem festgestellt, dass in Folge des Unfalls Dieselkraftstoff und Hydrauliköl ausgelaufen sind. 
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Deswegen sind noch Erdabtragungsmaßnahmen nötig, die ebenfalls eine komplette Freigabe der Fahrbahn verhindern. Zur Stauabsicherung und zur technischen Hilfeleistung sind die Autobahnmeisterei Mindelheim und die Feuerwehren aus Erkheim und Mindelheim im Einsatz. Nach einer vorsichtigen Prognose könnte die Autobahn gegen 17.30 Uhr wieder freigegeben werden. Den gesamten Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei Memmingen auf ca. 300.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Oberstdorf: Pkw-Absturz auf Alpweg – Wie durch ein Wunder unverletzt

Oberstdorf: Pkw-Absturz auf Alpweg – Wie durch ein Wunder unverletzt
Foto: Polizei
Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es gestern am 20.09.2015 in den späten Nachmittagsstunden im Oytal, als ein VW-Transporter mit Anhänger und Ladung nach rechts von der Fahrbahn abkam und dann ca. 20 bis 30 Meter über steiles Gelände abstürzte. Glück im Unglück hatte der 57-jährige Fahrer, der nach dem Absturz unverletzt aus dem total beschädigten Pkw aussteigen konnte. 
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Dies konnte er der Tatsache verdanken, dass er angeschnallt war, da sich das Fahrzeug beim Absturz mehrmals überschlug und erst auf einer Felsrampe in einer Rinne zum Stehen kam. Nochmal Glück hatte der Fahrer, als er beim letzten Überschlag aus dem Gurt gerutscht war und zur Beifahrertür heraushing - das Fahrzeug überschlug sich trotz extremer Schieflage kein weiteres Mal. Dabei wäre der Fahrer nämlich unweigerlich unter dem Pkw begraben worden. Am Pkw, dem Anhänger und der Ladung entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro. 
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Zur Ursache des Unfalls konnte ermittelt werden, dass der Fahrer an einer Engstelle zu stark abbremste und somit die Reifen blockierten, als ihm in der unübersichtlichen Kurve ein Fahrzeug entgegenkam. In Folge kam er von der Fahrbahn ab und stürzte samt Fahrzeug in den Abgrund, wo er sich dann mehrmals überschlug. (PI Oberstdorf)

Sonntag, 20. September 2015

Biessenhofen: Mit 205 km/h über die B12

Biessenhofen: Mit 205 km/h über die B12
Symbolfoto
Während einer 4 ½ stündigen Messung (10.30 Uhr bis 15.00 Uhr) auf der Bundesstraße 12 in Fahrtrichtung Kempten, überschritten insgesamt 98 Fahrzeuge am Samstag die Geschwindigkeit zum Teil erheblich. Bei insgesamt 2460 Fahrzeuge, die zu dieser Zeit unterwegs waren, stellte ein 23-jähriger aus Mühldorf am Inn den Tages-Negativ-Rekord auf. Dieser war mit 205 km/h, bei erlaubten 100 km/h über die B 12 gerast. Kollegen, die zur Unterstützung gerufen wurden, konnten ihn bei Kraftisried anhalten. 
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Auf Vorhalt machte er keine Angaben, fragte jedoch nach, ob er jetzt wohl Schwierigkeiten mit dem Erwerb des Pilotenscheines bekommen würde. Diese Frage konnte nicht abschließend geklärt werden. Jedoch seine Strafe für das zu schnelle Fahren konnte ihm mitgeteilt werden; drei Monate Fahrverbot und 1200,- Euro Geldbuße. Ein weiterer Pkw-Fahrer hat sich mit 184 km/h die drei Monate Fahrverbot nebst Geldbuße eingehandelt. Mit 154 km/h reiht sich ein weiterer Pkw-Fahrer in die Fahrverbotsliste ein, allerdings erwartet diesen lediglich ein Fahrverbot von einem Monat nebst Geldbuße. (Verkehrspolizeiinspektion Kempten)