Samstag, 22. August 2015

Memmingen: Schwerer Verkehrsunfall an Kreuzung - Rettungshubschrauber im Einsatz

Memmingen: Schwerer Verkehrsunfall an Kreuzung - Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Samstag dem 22.08.15, gegen 17.00 Uhr, bog ein 47-jähriger Pkw-Lenker von „In der neuen Welt“ kommend in den Schumacherring ab. Beim Abbiegevorgang stieß er mit einem 25-jährigen Radfahrer zusammen, der die dortige Fußgänger-und Radfahrerfurt überqueren wollte. Der Radfahrer stürzte zu Boden und zog sich schwere Kopfverletzungen sowie Schürfwunden an beiden Schultern und am Fußgelenk zu. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Augsburg verbracht. Die Schadenshöhe wird auf ca. 3000 Euro beziffert. (PI Memmingen)
Anmerkung der Redaktion: Schaulustige "Gaffer" mussten vor dem Start des Rettungshubschraubers von den Einsatzkräfte "verdrängt" werden, da der Hubschrauber sonst nicht gefahrlos hätte starten können.
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Freitag, 21. August 2015

Oberstdorf: 59-jährige aus Essen nach Felssturz schwer verletzt

Oberstdorf: 59-jährige aus Essen nach Felssturz schwer verletzt
Symbolfoto
Lebensgefährlich verletzt wurde eine Bergsteigerin heute nach einem Sturz am Nebelhorn. Sie fiel rund 40 Meter hinab. Die Frau war Teil einer vierköpfigen Urlaubergruppe aus Essen, die sich am Vormittag auf den Weg von der Station Höfatsblick (1.932 m) am Nebelhorn in Richtung Rubihorn aufgemacht hatte. Nach etwa 15 Minuten Gehzeit stolperte die 59-jährige Frau in einem Bereich, in dem sich ein Stahlseil als Handlauf befand. Sie stürzte rund 40 Meter hinab und blieb im Bereich einer Felsrinne schwer verletzt liegen. 
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Zur Rettung der Verunglückten wurde die Oberstdorfer Bergwacht und ein Rettungshubschrauber alarmiert. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde sie ins Krankenhaus geflogen. Auch die Alpine Einsatzgruppe Allgäu der Polizei nahm die Ermittlungen unter Zuhilfenahme eines Polizeihubschraubers vor Ort auf. Demnach scheidet derzeit ein Fremdverschulden am Unfall aus. Zur Betreuung der restlichen Wandergruppe waren Notfallseelsorger (KIT) der Bergwacht im Einsatz. (PP Schwaben Süd/West)

Rieden / Kaufbeuren: Stadel brennt komplett ab - 250.000 Euro Sachschaden

Rieden / Kaufbeuren: Stadel brennt komplett ab - 250.000 Euro Sachschaden
Fotos: Kiessling
Bei einem Stadelbrand, am Freitag dem 21.08.2015, späten Vormittag in der Schlingener Straße entstand ein Sachschaden von ca. 250.000 Euro. Der Stadel, in dem auch verschiedene Maschinen standen, brannte vollständig ab. Glücklicherweise kamen weder Personen, noch Tiere zu Schaden. Zur Brandbekämpfung waren insgesamt vier Feuerwehren des Landkreises mit ca. 60 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache ist derzeit unklar. Die Kriminalpolizei Kaufbeuren hat die Ermittlungen aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
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Donnerstag, 20. August 2015

Memminger C&A-Filiale spendet 2000 Euro - Scheck kommt der Kindertageseinrichtung in Volkratshofen zugute

Memminger C&A-Filiale spendet 2000 Euro - Scheck kommt der Kindertageseinrichtung in Volkratshofen zugute
Bei der Spendenübergabe in der C&A-Filiale am Schrannenplatz (hinten v.re.): Bürgermeisterin Margareta Böckh, Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle, Filialleiterin Ulrike Gebauer, die stellvertretende Kita-Leiterin Annette Stetter, die Mütter Bianca Stetter und Silvia Obermeier sowie die Kinder (v.li.) Clara, Constantin, Simon, Johnny, Jimmy und Daniel. (Foto: Mayer / Pressestelle Stadt Memmingen)
Auch in diesem Jahr engagiert sich die C&A Foundation im Rahmen der Aktion "Back to School" bundesweit für lokale Entwicklungs- und Bildungseinrichtungen. Den über 500 Filialen in Deutschland stehen jeweils 2000 Euro zur Unterstützung sozialer Projekte zur Verfügung. Ulrike Gebauer, Leiterin der C&A-Filiale am Schrannenplatz, übergab den symbolischen Spendenscheck an Bürgermeisterin Margareta Böckh. 
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Die Spende geht an die städtische Kindertageseinrichtung in Volkratshofen zur Einrichtung einer zweiten Hortgruppe für Schulkinder. Die Bürgermeisterin bedankte sich namens der Stadt Memmingen und persönlich für den "warmen Geldregen", mit dem die C&A-Filiale am Schrannenplatz seit der Eröffnung 2010 jedes Jahr "sehr viel Gutes in der Stadt unterstützt" habe, ob Schulkindergarten, Projektbüro Soziale Stadt oder den Jugendtreff Splash. Diesmal fließt das Geld in Bewegungsmaterialien für die neue Hortgruppe der Kindertageseinrichtung in Volkratshofen. "Die Hortkinder dürfen sich zum Beispiel auf eine Tischtennisplatte, einen Tischkicker, Bälle und Hüpfseile freuen", sagte die stellvertretende Kita-Leiterin Annette Stetter. 
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"Als Mitarbeiter von C&A stehen wir täglich im direkten Kundenkontakt und kennen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Daher ist es für uns eine besondere Freude, dass wir mit unserer Spende die neue Hortgruppe in Volkratshofen unterstützen und den Kindern in unserer Mitte etwas zurückgeben können", erklärte Ulrike Gebauer, Leiterin der C&A-Filiale in Memmingen, bei der Übergabe der Spende.

Mittwoch, 19. August 2015

Ottobeuren / Schachenbad: Brand im Bereich des Eventstadl DerSchachen

Ottobeuren / Schachenbad: Brand im Bereich des Eventstadl DerSchachen
Am gestrigen Mittwoch (19.08.2015) bemerkte ein Zeuge gegen 16:30 Uhr in Schachen eine Rauchentwicklung an einem Gebäude. Er informierte den Besitzer des Gebäudes, welcher Flammen daraufhin an der Außenfassade feststellte und diese mittels zweier Feuerlöscher abzulöschen versuchte. Dies gelang ihm teilweise; letztendlich löschte die Feuerwehr die letzten Glutnester ab. Offensichtlich war in dem Werkstattgebäude ein Gussofen in Betrieb genommen worden, dessen Abgasrohr sich so sehr erhitzte, dass ein angrenzender Holzbalken zu glimmen bzw. zu brennen begann. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. (PI Memmingen)
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Dienstag, 18. August 2015

Erkheim / A96: Lkw-Unfall im Kohlbergtunnel - 2 Personen verletzt

Erkheim / A96: Lkw-Unfall im Kohlbergtunnel - 2 Personen verletzt
Symbolfoto
Am Dienstag, gegen 16.30 Uhr ereignete sich ein Unfall auf der A 96, München – Lindau, zwischen AS Stetten und AS Erkheim / Kohlbergtunnel. Im Kohlbergtunnel, Fahrtrichtung Lindau, musste ein Sattelzug vermutlich verkehrsbedingt abbremsen. Der nachfolgende Milch-Tanklastzug erkannte dies zu spät und fuhr auf. Bei dem Unfall wurden der 51-jährige Fahrer des Milchlasters und sein 13-jähriger Mitfahrer leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. 
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Beide Verletzte kommen aus dem Zollern-Alb-Kreis. Der Tunnel musste gesperrt werden. Eine Ausleitung fand an der AS Stetten statt. Hier gab es einen Rückstau von bis zu fünf Kilometer. Der Sattelzug konnte noch selbständig aus dem Tunnel fahren. Der Milch-Tanklastzug musste herausgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 150 000 € geschätzt. Die Sperrung des Tunnels wird voraussichtlich bis gegen 20.30 h andauern. (PP SWS)

Memmingen / Erkheim: 17 Raubüberfälle auf Tankstellen geklärt

Memmingen / Erkheim: 17 Raubüberfälle auf Tankstellen geklärt
Archivfoto
Die Kripo Memmingen konnte nun die beiden Raubüberfälle auf die Tankstellen in Memmingen und Erkheim vom 18.07.2015 und 19.07.2015 klären und vier tatverdächtige Männer im Alter 20 und 24 Jahren festnehmen. Dabei brachten die Erkenntnisse der Memminger Ermittler die Polizei in Niedersachsen auf die Spur zu einer mehrköpfigen Tätergruppe und trugen somit maßgeblich zur Klärung von 15 weiteren Raubüberfällen auf Tankstellen in Niedersachen und Sachsen-Anhalt bei.
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Die Tatverdächtigen für die hiesigen Raubüberfälle wurden in der zurückliegenden Woche im niedersächsischen Helmstadt und in Ottobeuren festgenommen. Die umfangreichen Nachforschungen der Kripo Memmingen führten zunächst zu drei Tatverdächtigen aus Niedersachsen. Dort wurden bereits Ermittlungen wegen über einem Duzend Tankstellenüberfälle geführt, die sich seit Mai 2015 rund um Helmstadt und im benachbarten Sachsen-Anhalt ereignet hatten. Aufgrund der Erkenntnisse der Memminger Kollegen und einem Informationsaustausch zwischen den Polizeibehörden gelang es nun, neben den Überfällen auf die Tankstellen in Memmingen und Erkheim, auch die Überfallserie in Niedersachsen zu klären.

In einer zwischen den bayerischen und niedersächsischen Ermittlungsbehörden abgestimmten Aktion wurden vergangene Woche in Helmstadt mehrere Wohnungen durchsucht und unter anderem die drei Männer festgenommen, gegen die von der Staatsanwaltschaft Memmingen beantragte und vom Amtsgericht Memmingen erlassene Haftbefehle vorlagen. Die Durchsuchungen führten zur Auffindung von zahlreichen Beweismitteln. So konnten unter anderem verschiedenes Raubgut und Tatwerkzeug sichergestellt werden. Dem geständigen Trio werden insgesamt 17 Raubüberfälle zur Last gelegt. Bei den in Helmstadt Festgenommen handelt es sich offensichtlich um Mitglieder einer mehrköpfigen Gruppe junger Männer, die sich für die Überfälle in Norddeutschland verantwortlich zeigen.
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Kurz darauf ergab sich noch ein Tatverdacht gegen einen 20-jährigen Bekannten der Gruppe, der an seiner Wohnanschrift in Ottobeuren schließlich ebenfalls festgenommen wurde. Er wurde am zurückliegenden Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen der zuständigen Haftrichterin vorgeführt, die die Untersuchungshaft anordnete. In seiner Wohnung fanden die Ermittler Teile der Beute und außerdem Kleidung, die bei dem Überfall auf die Erkheimer Tankstelle getragen wurde. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der geständige 20-jährige Unterallgäuer zumindest bei den beiden Überfällen im Memminger Raum beteiligt war.

Mit der Festnahme dieser Männer endet eine Überfallserie, die in den letzten vier Monaten bei Tankstellenmitarbeitern für Schrecken sorgte und Ängste hinterließ, die zum Teil noch immer andauern und somit weit über den materiellen Schaden von ca. 20.000 Euro hinausgehen.
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Eine zentrale Rolle bei der Klärung dieser Verbrechen habe laut Kriminaloberrat Sauter die Auswertung von gespeicherten Telekommunikationsdaten gespielt, da ohne dieses Instrumentarium eine derart schnelle Aufklärung kaum vorstellbar gewesen sei. Neben der akribischen Arbeit seiner Mitarbeiter und dem guten Zusammenspiel mit den niedersächsischen Behörden, sei dies der Schlüssel bei der Lösung dieser Fälle gewesen, so der Kripochef weiter. Insofern begrüßt er die aktuellen Bestrebungen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Vorratsdatenspeicherung, Regelungen zu schaffen, damit die Ermittlungsbehörden in Fällen der Schwerkriminalität und mit richterlicher Zustimmung dieses Ermittlungselement verwenden und auf entsprechende Datensätze zurückgreifen können. (PP Schwaben Süd/West)

Meißen / Dresden: Enführungsopfer Anneli-Marie R. wurde tot aufgefunden - 2 Täter festgenommen

Meißen / Dresden: Enführungsopfer Anneli-Marie R. wurde tot aufgefunden - 2 Täter festgenommen
Foto: Polizei
Am Dienstag dem 18.08.2015 um 15 Uhr gab die Polizei in einer Pressekonferenz bekannt das die entführte Unternehmenstochter Annelie-Marie tot aufgefunden wurde. 2 Personen wurden verhaftet. Nach ersten Informationen soll Sie am Freitag getötet wurden sein. Anneli soll einen der Täter geknnt haben, Sie sollen sich bei Gassigehen mit den Hunden kennengelernt haben. Derzeit gibt es keine Hinweise auf ein Sexual-Delikt. 1200 Einsatzkräfte suchten nach der Vermissten. Es soll sich um einen Verdeckungsmord handeln. Wir berichten nach.
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Frau verletzt sich bei Diebstahlsversuch in Buxheim – Zeugen gesucht

Frau verletzt sich bei Diebstahlsversuch in Buxheim – Zeugen gesucht
Symbolfoto
Bereits am Freitag, den 07.08.2015, befuhr eine 75-jährige Frau mit ihrem Fahrrad gegen 20.30 Uhr den Stadtweg in Buxheim. Plötzlich fiel ihr ein junger Mann auf, welcher mit seinem Fahrrad neben die 75-jährige heranfuhr und mit seiner Hand in den Fahrradkorb der Dame fasste. Offensichtlich wollte er ihre Handtasche entwenden. Als die ältere Dame geistesgegenwärtig nach hinten griff, kam sie zu Sturz und zog sich verschiedene Verletzungen zu, die ambulant im Klinikum Memmingen versorgt werden mussten. 
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Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 1,75 Meter groß, ca. 17 bis 22 Jahre alt, schlank mit dunkelblonden kurzen Haaren. Er sprach Deutsch ohne Dialekt. Bekleidet war er mit einer Jeans und einem hellen T-Shirt. Er war mit einem Damenfahrrad unterwegs. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Memmingen (Tel. 08331/100-0) zu melden. (PI Memmingen)

Montag, 17. August 2015

Kaufbeuren: Gespräch mit Bürgermeister eskaliert - Beleidigung und Diebstahl im Rathaus

Kaufbeuren: Gespräch mit Bürgermeister eskaliert - Beleidigung und Diebstahl im Rathaus
Symbolfoto
Ein 46-jähriger Mann aus Kaufbeuren versuchte heute während eines Gesprächstermins den Geldbeutel des Oberbürgermeisters zu entwenden. Dies gelang ihm aber nicht. Alle Beteiligten blieben trotz Gerangels unverletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kaufbeurer Kriminalpolizei befand sich der Mann gegen Mittag anlässlich eines geplanten Gespräches im Rathaus der freien Kreisstadt und beleidigte im Gesprächsverlauf den Oberbürgermeister. 
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Außerdem forderte er mit Nachdruck unter anderem Bargeld. Nachdem der Oberbürgermeister das Verlangen des 46-Jährigen ablehnte, gelang es diesem, an den privaten Geldbeutel des Oberbürgermeisters zu ergreifen. Durch das anschließende Gerangel wurden Mitarbeiter der Stadtverwaltung aufmerksam und kamen dem Oberbürgermeister zu Hilfe. Gemeinsam gelang es, dem 46-Jährigen den Geldbeutel wieder abzunehmen und ihn bis zum Eintreffen der bereits verständigten Polizeibeamten festzuhalten. 
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Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Kaufbeurer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall wegen versuchten räuberischen Diebstahls aufgenommen. Der polizeibekannte Mann befindet sich zwischenzeitlich in einem Bezirkskrankenhaus. (PP Schwaben Süd/West)

Bad Grönenbach: Großbrand landwirtschaftliches Anwesen - 3 Personen verletzt - technischer Defekt

Bad Grönenbach: Großbrand landwirtschaftliches Anwesen - 3 Personen verletzt - technischer Defekt
Die Ermittlungen zum Großbrand auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in Schulerloch, der am gestrigen Abend gegen 22.30 Uhr ausgebrochen war, wurden am heutigen Tag fortgesetzt. Brandermittler der Kriminalpolizei Memmingen haben heute die Brandstelle in Schulerloch untersucht. Dabei fanden sich keine Hinweise für eine Brandstiftung. Vielmehr deuten die bisherigen Erkenntnisse auf einen technischen Defekt als Brandursache hin. 
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Bei dem Feuer erlitten drei Personen eine Rauchgasvergiftung, was bei zwei Männern einen Krankenhausaufenthalt notwendig machte. Außerdem verletzte sich ein 28-jähriger Feuerwehrmann bei den Löscharbeiten und wird nun wegen einer Schulterverletzung stationär behandelt. Dem Brand fiel ein Rind zum Opfer. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Tiere, die sich bei der Evakuierung des Stalles verletzten, bzw. Rauchgas einatmeten, noch eingeschläfert werden müssen. 
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Der gesamte Sachschaden an der vollständig zerstörten Futterhalle und einer angrenzenden Stallung, die ebenfalls stark beschädigt wurde, schätzt die Polizei auf ca. 1 Million Euro. Ein Teil des alarmierten Großaufgebots zahlreicher Landkreisfeuerwehren weilt noch immer an der Brandstelle, da immer wieder Glutnester auftreten und sich Flammen entfachen. (PP Schwaben Süd/West)

Hauptmeldung: Bad Grönenbach: Großbrand auf landwirtschaftlichen Anwesen

Kempten: Die 66. Allgäuer Festwoche ist vorbei – die Polizei zieht Bilanz

Kempten: Die 66. Allgäuer Festwoche ist vorbei – die Polizei zieht Bilanz
Symbolfoto
Zehn Tage waren Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Kempten mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Kempten auf der Allgäuer Festwoche 2015 im Einsatz. Die Polizei zieht eine positive Bilanz. Wie auch in den letzten Jahren waren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie private Sicherheitsunternehmen im gemeinsamen Sicherheitszentrum auf der Allgäuer Festwoche untergebracht. Die Polizei Kempten hatte im Laufe der Festwoche insgesamt ca. 160 Fälle zu bearbeiten. Täglich ab 10:00 Uhr war hierfür die Festwochenwache im Sicherheitszentrum der Allgäuer Festwoche besetzt, um das umfangreiche Aufgabenspektrum zu bewältigen. Jetzt, nach Ende der 66. Allgäuer Festwoche zieht die Polizei Kempten ein Fazit. 
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Auch 2015 hatten sich Organisatoren und Polizei wieder dem Jugendschutz verschrieben. So wurden auf und im nahen Umfeld des Festwochengeländes gemeinsame Jugendschutzkontrollen von Polizei, Stadtjugendamt und Sicherheitsdienst durchgeführt und durch die Jugendpräventionsbeamten der Polizeiinspektion Kempten das Gespräch mit den Jugendlichen gesucht. Freilich blieben auch die Auseinandersetzungen zwischen Festwochenbesuchern, vor allem in den Abendstunden, nicht aus. Knapp 20 Fälle der Körperverletzung wurden zur Anzeige gebracht. Die Folge waren hierbei meist leichte Verletzungen wie blaue Flecken oder Abschürfungen. Dass sich die Körperverletzungen nicht nur in den Abendstunden abspielten, zeigte eine Auseinandersetzung am Donnerstagnachmittag gegen 14:30 Uhr im Stadtpark. Der Qualm einer Zigarette war Auslöser für eine verbale Streitigkeit zwischen einem 71- und einem 65-jährigen Festwochenbesucher, welcher letztendlich in einem Gerangel zwischen den Beiden endete. 
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Die Folge war, dass die beiden Herren eng umklammert die dortigen Treppen hinab fielen und sich dabei verletzten. Beide mussten im Klinikum Kempten behandelt werden. Des Weiteren wurden einige wenige Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet, nachdem Hausverboten für die Allgäuer Festwoche nicht Folge geleistet wurde. Auch Fälle des Zechbetrugs kamen vereinzelt vor. Ein 23-Jähriger befand sich an der Parkterrasse und machte dort auf seiner mitgebrachten Trommel Stimmung. Nachdem er eineinhalb Stunden getrommelt hatte, bestellte er sich an einem der dortigen Verkaufsstände ein Bier, welches er als Lohn für seine Darbietung aber nicht bezahlen wollte. 
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Der junge Mann hatte sich dazu noch als Gläser- und Flaschensammler engagiert, wobei jedoch die Abgabe der Gefäße am Fehlen von dazugehörigen Pfandmarken scheiterte. Der angetrunkene Mann musste schließlich das Gelände verlassen. Letztendlich aber war es wie auch in den Vorjahren eine sehr friedliche Festwoche, was neben einem funktionierenden Sicherheitskonzept, insbesondere auch den Besuchern selbst zuzuschreiben ist, die ausgelassen, aber zumeist friedlich bis in die Abendstunden feierten. (PI Kempten, 15 Uhr, Bl )

Meißen: 17-jährige Unternehmenstochter entführt - Polizei bittet um Hinweise

Meißen: 17-jährige Unternehmenstochter entführt - Polizei bittet um Hinweise
Bild des Enführungsopfers Anneli-Marie R.  (Foto: Polizei)
Aktuell führen die Dresdner Staatsanwaltschaft und die Polizei Dresden ein Verfahren wegen der Entführung der siebzehnjährigen Anneli-Marie R. aus dem Bereich Meißen. Sie wird seit dem 13. August 2015 vermisst. Eine Lösegeldforderung liegt vor.

Die Jugendliche hat das elterliche Wohnhaus bei Meißen am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr verlassen. Sie war mit einem Hund unterwegs. Nach den derzeitigen Erkenntnissen hat die Entführung auf der Verbindungsstraße zwischen der B 101 und Luga stattgefunden. Der Einsatz eines Polizeispürhundes führte die Einsatzbeamten zu einem nahegelegenen Hof. Spezialkräfte der Polizei durchsuchten diesen am Freitagmorgen, konnten das Mädchen dort jedoch nicht finden. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist weiter unbekannt.
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Umfangreiche Ermittlungen und Fahndungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft und der Polizei dauern an. Die Auswertung bisheriger Hinweise führte noch nicht zu einem Durchbruch bei den Ermittlungen wegen erpresserischen Menschenraubes. Die Jugendliche hat ein scheinbares Alter von 18 Jahren, ist 172 cm groß und von schlanker Statur. Sie hat braune, lange, glatte Haare und trug zum o.g. Zeitpunkt ein helles Oberteil mit dünnen blauen Streifen sowie kurze blau-graue Jeans.

Die Polizei fragt: Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Sachverhalt gemacht? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 44 43 entgegen. Mit Blick auf die besondere Situation für die Angehörigen bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Medienvertreter um einen sensiblen Umgang mit den Informationen. (ml)

Bad Grönenbach: Großbrand auf landwirtschaftlichen Anwesen

Bad Grönenbach: Großbrand auf landwirtschaftlichen Anwesen
Am Sonntag dem 16.8.2015 gegen 22:30 Uhr kam es auf einem landwirtschaftlichen Anwesen bei Bad Grönenbach zu einem Brand. Nach derzeitigen Stand ist der Brand in der Futterhalle ausgebrochen, breitete sich über das Dach aus und griff auf den angrenzenden Viehstall über. Futterhalle und Viehstall brannten vollständig ab. Auf der Futterhalle befand sich eine Photovoltaikanlage, in der Futterhalle eine Krananlage. Der entstandene Schaden beträgt ca. 1.000.000 Euro. Durch den Brand erlitten vier Personen (drei Zivilisten und ein Feuerwehrmann) leichte Verletzungen aufgrund Rauchgasintox. Der Viehbestand konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Derzeit ist die Brandursache ungeklärt; die Brandausbruchstelle konnte noch nicht betreten werden. Im Einsatz befanden sich ca. 150 Feuerwehrleute und 15 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes. Erste kriminalpolizeiliche Sofortmaßnahmen wurden durch den Kriminaldauerdienst der KPI Memmingen vorgenommen, die weiteren Ermittlungen werden vom Kommissariat 1der KPI Memmingen, geführt. (Einsatzzentrale, DE)
1. Nachtrag Bad Grönenbach: Großbrand landwirtschaftliches Anwesen - 3 Personen verletzt - technischer Defekt
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