Samstag, 6. Juni 2015

Sulzberg / Öschlesee: Boot kentert auf dem Sulzberger See - 20-jähriger tot gefunden

Sulzberg / Öschlesee: Boot kentert auf dem Sulzberger See - 20-jähriger tot gefunden
Fotos: Liss / Blaulichtreport Südschwaben/Allgäu
Nachdem heute ein Holzboot auf dem Sulzberger See kenterte, wird eine männliche Person vermisst. Derzeit läuft die Suche nach ihm. Die sechs jungen Männer im Alter zwischen 17 und 20 Jahren waren nach derzeitigem Kenntnisstand tagsüber in einem Holzboot auf dem sogenannten Öschlesee bei Sulzberg unterwegs. Aus noch unklarer Ursache kenterte das Boot vermutlich um kurz vor 14 Uhr seemittig. Vier der Oberallgäuer und ein Kemptener konnten selbst ans Ufer schwimmen. Ein 20-Jähriger wird jedoch noch vermisst. Ob er sich noch im Wasser oder bereits an Land befindet, ist derzeit unklar. Seitdem der Fall über Notruf der Integrierten Leitstelle Allgäu gemeldet worden war, läuft eine umfangreiche Suche nach dem jungen Mann, an der die Wasserwachten Waltenhofen und Kempten, die Feuerwehren Sulzberg und Kempten, sowie mehrere Polizeibeamte beteiligt sind. Auch ein Hundeführer der Polizei und ein Rettungshubschrauber suchen nach dem Vermissten. Zur Betreuung der fünf Bootsinsassen sind Notfallseelsorger vor Ort. (PP Schwaben Süd/West)
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Update: Nachdem heute auf dem Sulzberger See ein Boot mit sechs jungen Männern gekentert war, wurde sofort und umfangreich nach einem Vermissten gesucht. Er wurde nun verstorben gefunden. Da sich die Suche nach dem Vermissten nicht nur auf das Wasser, sondern auch auf die Uferbereiche erstreckte, wurden im Laufe des Nachmittages weitere Hilfskräfte alarmiert. Unter anderem wurde zum bereits vor Ort befindlichen Rettungshubschrauber noch ein Polizeihubschrauber angefordert. Auch ein Sonarboot war im Einsatz. Um kurz nach 20 Uhr fanden Taucher der Wasserwacht Immenstadt den 20-jährigen Oberallgäuer leblos in mehreren Metern Tiefe. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Memmingen hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West)
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Freitag, 5. Juni 2015

Memmingen / Dettingen: Zwei Unfälle auf der A7 mit drei Verletzten und 25000 Euro Sachschaden

Memmingen / Dettingen: Zwei Unfälle auf der A7 mit drei Verletzten und 25000 Euro Sachschaden
Symbolfoto
Drei Verletzte und ein Sachschaden von mindestens 25.000 Euro sind die Bilanz von zwei Unfällen, die sich am Freitag Nachmittag dem 05.06.2015 in relativer kurzer Zeit auf der A7 in nördlicher Fahrtrichtung ereigneten. Gegen 12.45 Uhr kam ein mit zwei Männern besetzter Sprinter auf der A7 nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte um. Die beiden Insassen wurden mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug war von Memmingen kommend in Richtung Ulm auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, als es aus bislang unbekannter Ursache kurz vor der Anschlussstelle Dettingen unvermittelt nach rechts von der Fahrbahn ab kam. 
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Der Transporter prallte gegen die Leitplanke und durchbrach den Wildschutzzaun, bevor er schließlich zur Seite gekippt neben der Fahrbahn zum Liegen kam. Der 44-jährige Fahrer und sein 45-jähriger Beifahrer konnten sich selbständig aus dem Fahrzeug befreien und wurden mit leichten Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während der Unfallaufnahme und den Rettungsarbeiten musste der rechte Fahrstreifen zeitweise gesperrt werden. Die Autobahnpolizei schätzt den Schaden auf ca. 10.000 Euro. Etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Berkheim ereignete sich in nördlicher Fahrtrichtung gegen 14 Uhr ein weiterer Unfall. 
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Dort bemerkte der Fahrer eines bulgarischen Sattelzuges das Ende des sich stauenden Verkehrs zu spät und fuhr in einen Pkw Smart, der durch den Aufprall auf den linken Fahrstreifen gegen einen stehenden Pkw VW geschleudert wurde. Der 58-Jährige am Steuer des Smart erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungsdienst ein Krankenhaus gebracht. Der 40-jährige Lkw-Fahrer und der 60-jährige Insasse des VW blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro beziffert. Die beiden regulären Fahrstreifen waren für einen längeren Zeitraum gesperrt, während der Verkehr über die Standspur am Unfall vorbeigeleitet wurde. (PP Schwaben Süd/West

Schneverdingen: Tödlicher Verkehrsunfall auf der B3

Schneverdingen: Tödlicher Verkehrsunfall auf der B3
Foto: Polizei Heidekreis
Heidekreis (ots) - Schneverdingen: Am Donnerstag, gegen 18.18 Uhr kam es auf der Bundesstraße 3, zwischen Wintermoor und Heber, in der Gemarkung Schneverdingen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Der 71-jährige Fahrer aus dem Landkreis Harburg befuhr die Bundesstraße 3 mit einem sogenannten Sprinter in Richtung Süden 
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und kam auf gerader Strecke aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Er streifte einen ersten Baum und prallte anschließend frontal gegen einen weiteren. Neben den Feuerwehren aus Schneverdingen und Insel waren auch ein Notarzt und Rettungssanitäter vor Ort. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät - er verstarb in seinem Fahrzeug. Die Bundesstraße war bis 21.40 Uhr voll gesperrt.
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Olpe: Autofahrer nach Verkehrsunfall gestorben

Olpe: Autofahrer nach Verkehrsunfall gestorben
Foto: Polizei Olpe
Olpe (ots) - Am Freitagmorgen ereignete sich gegen 9 Uhr auf der Koblenzer Straße in Olpe-Friedrichsthal ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 45-jähriger Fahrzeugführer starb und eine 48-jährige Autofahrerin schwer verletzt wurde. Ein 45-jähriger Fahrer eines Kleintransporters aus Wenden befuhr den Linksabbiegestreifen vor der Kreuzung zum Gewerbegebiet Raiffeisenstraße bzw. Saßmicker Hammer aus Richtung Olpe, als er aus bislang nicht eindeutig geklärter Ursache ungebremst in den Gegenverkehr rollte. 
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Auf dem Gegenfahrstreifen der Koblenzer Straße kollidierte er mit dem Pkw einer 48-jährigen Autofahrerin aus Wenden. Beim Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer schwer verletzt. Die 48-jährige Wendenerin wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Wagen herausgeschnitten werden. Der 45-jährige Unfallbeteiligte war nach der Kollision nicht ansprechbar und musste von den Rettungskräften reanimiert werden. Rettungswagen transportierten die Schwerverletzten ins Krankenhaus. Der 45-jährige Wendener verstarb gegen Freitagmittag im Krankenhaus. Es konnte bislang nicht zweifelsfrei festgestellt werden, warum der 45-Jährige zuvor in den Gegenverkehr geriet. 
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Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass er auf seiner Fahrt vor dem Verkehrsunfall eine gesundheitliche Beeinträchtigung erlitt und am Steuer das Bewusstsein verlor. Diesbezügliche Ermittlungen der Polizei dauern derzeit noch an. Die beteiligten Fahrzeuge, an denen Schäden in Höhe von ca. 20.000 Euro entstanden, wurden sichergestellt. Die Koblenzer Straße war für etwa zwei Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde während der Sperrung umgeleitet.

Lörrach: Autoüberschlag auf der A98 - Fahrerin eingeklemmt

Lörrach: Autoüberschlag auf der A98 - Fahrerin eingeklemmt
Foto: Polizei Freiburg
Freiburg (ots) - Am Freitagmorgen ereignete sich auf der A98 bei Lörrach ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei gab es zwei Verletzte und hohen Sachschaden. Eine eingeklemmte Frau musste von der Feuerwehr befreit werden. Um 5.45 Uhr kam ein mit zwei Personen besetztes Auto auf der Zufahrt Lörrach-Mitte von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die 30-jährige Fahrerin hatte vermutlich das Bewusstsein verloren. Nach dem Aufprall auf den Baum überschlug sich das Auto und blieb auf der Seite im Grünstreifen liegen. 
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Der verletzte Beifahrer konnte sich selbst befreien und Hilfe anfordern. Die Fahrerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Hierzu musste das Autodach abgetrennt werden. Die 30-Jährige wurde nach notärztlicher Versorgung mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert. Am Auto entstand Totalschaden. Die Auffahrt zur A 98 vom "Hasenloch" (B317) in Richtung Rheinfelden als auch die Ausfahrt mussten für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden. Neben der Polizei waren der Rettungsdienst samt Notärztin, die REGA Basel sowie die Feuerwehr (26 Mann) im Einsatz.
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Oberallgäu / Ostallgäu: Rettungseinsätze wegen Gleitschirmfliegerabstürze

Oberallgäu / Ostallgäu: Rettungseinsätze wegen Gleitschirmfliegerabstürze
Foto: pixabay.de
Ein vermuteter und ein zwei tatsächliche Gleitschirmabstürze führten in dieser Woche zu umfangreichen Such- und Rettungsmaßnahmen.
OBERSTDORF. Bereits am vergangenen Mittwochnachmittag (3. Juni 2105) musste eine Bergsteigerin von der Bergstation am Nebelhorn (2.224 m) den Absturz eines Gleitschirmpiloten etwa 400 Meter unterhalb beobachten. Der 51-jährige Pilot aus dem Landkreis Offenbach stürzte aus noch unklarer Ursache aus einer größeren Höhe im Bereich „Kleiner Gund“ ab und zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu. Aufgrund es sehr alpinen Geländes war die Verletztenbergung durch einen Rettungshubschrauber und der Bergwacht Oberstdorf schwierig. Der Pilot wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus geflogen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz und führte Rettungskräfte, sowie die Alpinbeamten der Polizei zu, die nun zum Unfallhergang ermitteln.
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OBERSTDORF. Am gestrigen Vormittag (4. Juni 2015), kurz vor zehn Uhr, teilten mehrere Personen über Notruf von der Mindelheimer Hütte aus einen Gleitschirmabsturz im nordwestlichen Gebiet des Biberkopf (2.599 m) mit. Laut den Beobachtungen sei im Rappenalptal ein rot-weißer Schirm zusammengeklappt und mit hoher Fallgeschwindigkeit gesunken. Eine umfangreiche Suchaktion mit einem Rettungshubschrauber, einem Hubschrauber der Bundeswehr, sowie Freiwilligen der Bergwacht Oberstdorf und Alpinbeamten der Polizei brachte keine Bestätigung der Beobachtung. Nach über vier Stunden Suchzeit, wurde die Absuche abgebrochen, da es durchaus auch möglich war, dass sich der Schirm wieder gefangen haben und weitergeflogen sein könnte. Beobachtungen zu diesem Vorfall bittet die Sonthofener Polizei unter der Rufnummer (08321) 6635-0 mitzuteilen.
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SCHWANGAU. Gegen 15.30 Uhr beabsichtigte ein Gleitschirmflieger, der am Tegelberg (1.881 m) gestartet war, nach einem rund vierstündigen Flug am Tegelberg-Landeplatz im Tal zur Landung anzusetzen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Füssener Polizei hatte der Pilot jedoch zu wenig Höhe und bekam nach einer Baumreihe einen Strömungsabriss. Da daraufhin sein Schirm einklappte, stürzte der Mann rund zehn Meter nach unten. Er erlitt dabei schwere, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der 48-jährige aus dem Bodenseekreis in ein Krankenhaus geflogen. (PP Schwaben Süd/West

Leipheim: Motorradfahrer in der Nacht tödlich verletzt

Leipheim: Motorradfahrer in der Nacht tödlich verletzt
Symbolfoto
In der zurückliegenden Nacht ereignete sich auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Günzburg und Leipheim ein Verkehrsunfall, bei dem ein 61-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt wurde. Der aus Ulm stammende Mann war gegen 00.45 Uhr in Richtung Leipheim unterwegs, als er im Kurvenbereich kurz vor Leipheim aus noch unbekannter Ursache, aber scheinbar alleinbeteiligt, zu Sturz kam. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer, der kurz zuvor vom Motorradfahrer überholt worden war, erkannte das auf der Fahrbahn liegende Motorrad zu spät und überrollte dieses. 
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Hierbei fand allerdings nach bislang vorliegenden Erkenntnissen kein Kontakt mit dem gestürzten Kradfahrer statt. Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und der 20-jährige Autofahrer zog sich eine Beinverletzung zu. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Unfallgutachtens beauftragt. Dazu wurden unter anderem das Motorrad und der Pkw sichergestellt. Die Straße war für etwa vier Stunden vollständig gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei Günzburg auf knapp 14.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)
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Lindau: Motorboot auf Bodensee gekentert - Vier Personen gerettet

Lindau: Motorboot auf Bodensee gekentert - Vier Personen gerettet
Foto: pixabay.de
Am Donnerstagabend kenterte ein mit vier Erwachsenen besetztes Motorboot auf dem Bodensee. Alle Insassen konnten aus dem Wasser gerettet werden. Zwei Pärchen aus Baden-Württemberg waren gemeinsam bereits über eine Stunde mit dem gemieteten Boot unterwegs, als sie vor der Insel Lindau auf die Wellen eines Fahrgastschiffes trafen. Nachdem das Boot das Wasser der zweiten Welle schöpfte, wurde es mit dem Bug nach unten gedrückt und kenterte. Alle vier im Wasser treibenden Personen, 
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darunter eine Frau, die nicht schwimmen kann, wurden von aufmerksamen Privatbooten gerettet und der inzwischen alarmierten Wasserwacht übergeben. Eine 20-jährige Frau aus der Gruppe musste aufgrund eines Schocks ins Krankenhaus Lindau gebracht werden. Das gekenterte Boot wurde vom Bootsvermieter abgeschleppt und am Liegeplatz in Lindau wieder aufgerichtet. Durch die Kenterung entstand an dem Motorboot ein Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Wasserschutzpolizei Lindau unter 08382 / 910-0 zu melden. (WSP Lindau und PP Schwaben Süd/West)
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Donnerstag, 4. Juni 2015

Bad Hindelang: Bergwaldbrand im Hintersteiner Tal

Bad Hindelang: Bergwaldbrand im Hintersteiner Tal
Fotos: Liss
Wanderer meldeten gegen 18:10 Uhr einen Brand im Bergwald im Hintersteiner Tal. Nach ersten Feststellungen der Feuerwehren von Hinterstein, Bad Oberdorf und Bad Hindelang ist aus noch unbekannter Ursache „Im Auele“ ein Waldstück in Brand geraten. Der Brandort liegt hinter einer Kuppe und kann vom Fahrweg aus nicht eingesehen werden. Zur Brandbekämpfung wurde Unterstützung der Feuerwehren aus Kempten, Oberstdorf und Sonthofen zugeführt. Zusätzlich ist ein Hubschrauber der SAR im Einsatz. Ein weiterer Hubschrauber einer Privatfirma wurde von der zuständigen Gemeinde ebenfalls vorsorglich alarmiert. 
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Ein Trupp von Feuerwehrleuten hat zu Fuß den Brandort erreicht und beginnt Feuerschneisen zu schlagen. Insgesamt sind etwa 30 x 30 Meter Wald und Gestrüpp in Brand geraten. Aktuell breitet sich der Brand durch die erfolgreichen Erstmaßnahmen nicht weiter aus. Mit Unterstützung der Hubschrauber wird der Brand bald gänzlich gelöscht sein. Von Seiten des Grundstückeigentümers wird ein nur geringer Schaden angegeben. Personen wurden bei der Brandbekämpfung bislang nicht verletzt. (Einsatzzentrale PP SWS)
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Babenhausen: Verkehrsunfall - Vorfahrt missachtet

Babenhausen: Verkehrsunfall - Vorfahrt missachtet
Am Mittwoch dem 03.06.2015 gegen 21:15 Uhr wollte ein 18-jähriger Pkw-Lenker von der Krumbacher Straße kommend geradeaus Am Espach einfahren. Im Kreuzungsbereich übersah er eine 55-jährige Pkw Lenkerin, die die Fürst-Fugger-Straße aus Richtung Ortsmitte befuhr. Beim Zusammenstoß wurde der Pkw-Lenker leicht verletzt und musste ins Klinikum Memmingen eingeliefert werden. Die Gesamtschadenshöhe wird auf 8000 Euro beziffert. (PI Memmingen)
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Ottobeuren / Memmingen: Vermisstenfall in Ottobeuren - Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet

Ottobeuren: Vermisstenfall in Ottobeuren - Polizeihubschrauber mit Laserpointer geblendet
Symboolfoto
In den frühen Abendstunden des 03.06.15 ging auf der Polizeiinspektion Memmingen die Meldung ein, dass seit mehreren Stunden ein 78-jähriger Mann aus einem Altersheim in Ottobeuren vermisst werde. Aufgrund der Vorerkrankung des Mannes wurden sofort mehrere Streifenbesatzungen in den Bereich Ottobeuren entsandt. Mit zusätzlich angeforderten Unterstützungskräften, u.a. einem Polizeihubschrauber, wurden das Umfeld des Altersheims, die angrenzenden Wälder und Anlaufstationen in Memmingen abgesucht. Gegen 01.00 Uhr (04.06.15) konnte der Mann aufgefunden und wohlbehalten in Altersheim zurückgebracht werden. (PI Memmingen)
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Im Rahmen der oben genannten Vermisstensuche wurde gegen 01.00 Uhr (04.06.15) der über Memmingen kreisende Polizeihubschrauber von einer Wohnung aus anvisiert und mit einem Laserpointer geblendet. Der Ausgangspunkt der Blendung konnte genau bestimmt werden. Nach einer von der Staatsanwaltschaft Memmingen angeordneten Wohnungsdurchsuchung konnte der Täter ermittelt, und der Laserpointer sichergestellt werden. Gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen wird nun wegen Gefährdung des Luftverkehrs ermittelt. (PI Memmingen)
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Mittwoch, 3. Juni 2015

Schwangau: Mann tot aus Lech geborgen

Schwangau: Mann tot aus Lech geborgen
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Am Dienstag dem 02.06.2016 wurde ein männlicher Leichnam aus dem Lech geborgen. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich dabei um den Mann, der am 22. April im Zuge eines Kampfgeschehens von der sogenannten Theresienbrücke in den Lech gestürzt war. Damals war ein 33-jähriger Italiener, der in Füssen lebte, zusammen mit seinem 29-jährigen Begleiter in einen Streit mit einem 48-jährigen Füssener geraten. 
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Nachdem die beiden jüngeren Männer den 48-Jährigen körperlich angingen, warf dieser die beiden anderen nacheinander in den Fluss. Während sich der 29-Jährige selbständig ans Ufer retten konnte, war der 33 Jahre alte Mann fortan verschwunden. Auch mehrere großangelegte Suchaktionen nach dem Mann blieben erfolglos. Nun wurde am gestrigen Vormittag ein Leichnam im Rechen des "Horner Wehrs" bei Schwangau - Horn aufgefunden. 
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Ein Mitarbeiter des regionalen Stromversorgers hatte den leblosen Körper bei Reinigungsarbeiten entdeckt. Die heutige Obduktion erhärtete zwar den Verdacht, dass es sich bei der toten Person um den Vermissten handelt - letzte Gewissheit soll aber eine DNA-Analyse bringen, deren Ergebnis im Lauf der kommenden Woche erwartet wird. (PP Schwaben Süd/West)

Mindelheim: Ladendiebstahl - oder eine Wette der etwas anderen Art

Mindelheim: Ladendiebstahl - oder eine Wette der etwas anderen Art
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Am Dienstagnachmittag kamen zwei Jugendliche im Alter von 14 und 16 Jahren auf die Idee, eine Wette der besonderen Art einzugehen, die nun für Beide sehr unangenehme Konsequenzen haben dürfte. Es wurde vereinbart, dass derjenige die Wette gewonnen hat, welcher die meisten Kondome aus einem Verbrauchermarkt entwendet. Als Tatobjekt wurde ein Markt in der Allgäuer Straße auserkoren. Dort wurden dann zehn Großpackungen mit Kondomen aufgerissen und der Inhalt in die Hosen- und Jackentaschen verteilt. 
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Womit beide wohl nicht rechneten: Die ganze Aktion war vom Detektiv beobachtet worden. Nach dem Verlassen des Marktes, noch bevor es zu einer Auswertung bezüglich der Anzahl der entwendeten Kondome kam, wurden die beiden Jugendlichen aus dem Landkreis Unterallgäu und dem Landkreis Calw vom Detektiv angesprochen und ins Büro des Marktleiters gebeten. Dort stellte sich noch heraus, dass die Jungs noch jeweils ein Taschenmesser mit sich führten, so dass die Ermittlungen jetzt unter dem Tatverdacht eines Diebstahls mit Waffen geführt werden. Der Beuteschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 60 Euro. (PI Mindelheim)
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Oberallgäu / Ostallgäu: Durchsuchung im Rauschgiftmilieu

Oberallgäu / Ostallgäu: Durchsuchung im Rauschgiftmilieu
Symbolfoto
Im Rahmen von weiterführenden Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetzt durchsuchte die Polizei nun mehrere Wohnungen. Die Polizei Immenstadt ermittelte zuletzt gegen einen 26-Jährigen Oberallgäuer wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Im Zuge dieses Strafverfahrens konnten weitere Beteiligte ermittelt werden. In einer zeitgleichen Durchsuchungsaktion unter Mitwirkung der Dienststellen in Immenstadt, Sonthofen, Füssen, Marktoberdorf und zwei Hundeführern des Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West wurden am heutigen frühen Vormittag vier Wohnungen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten und Beschlusses des Amtsgerichts Kempten durchsucht. 
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In einer Wohnung in Sonthofen konnten bei einem Oberallgäuer Pärchen im Alter von 32 und 24 Jahren geringen Mengen Kokain und Marihuana sichergestellt werden. Bei einem 23-Jährigen in Immenstadt wurde eine geringe Menge Amphetamin und Marihuana aufgefunden. In der Füssener Wohnung wurde bei einem 26-jährigen Mann ebenfalls eine geringe Menge Amphetamin und drei illegale Silvesterböller sichergestellt. Bei einem 20-Jährigen aus Marktoberdorf wurden geringe Mengen Haschisch vorgefunden. Alle Beteiligten erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz. Der 26-Jährige Mann aus Füssen muss sich noch einem Verfahren wegen Verstoßes nach dem Sprengstoffgesetz verantworten. (PI Immenstadt und PP Schwaben Süd/West)
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Dienstag, 2. Juni 2015

Kaufbeuren: Brand in Mehrfamilienhaus Am Breiten Bach

Kaufbeuren: Brand in Mehrfamilienhaus Am Breiten Bach
Fotos: Kiessling
Am Dienstagabend kam es in Kaufbeuren, Am Breiten Bach, zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Aus noch nicht geklärten Gründen entstand im Erdgeschoß eines Altstadthauses ein Brand, der das komplette Erdgeschoß zerstörte. Aus dem stark verrauchten 1. und 2. Stockwerk befreite die Feuerwehr zwei Bewohner und 2 Hunde und rettete sie ins Freie. Das Übergreifen des Brandes auf das Nachbargebäude konnte von der Feuerwehr verhindert werden.
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Von den im Haus befindlichen Bewohnern mussten wegen dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung zwei vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden und drei kamen ins Klinikum Kaufbeuren. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Am Einsatzort waren 50 Feuerwehrleute und mehrere Rettungsdienste im Einsatz. Die Kriminalpolizei Memmingen (Kriminaldauerdienst) hat vor Ort die Brandermittlungen aufgenommen. (PP SWS, Kempten, Br/EZ)
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Neu-Ulm: Vermeintlicher Bombenkoffer im Donaucenter - Hinweise zum Koffer erbeten

Neu-Ulm: Vermeintlicher Bombenkoffer im Donaucenter - Hinweise zum Koffer erbeten
Foto: Polizei Neu-Ulm
Die Neu-Ulmer Polizei hat heute Morgen die strafrechtlichen Ermittlungen aufgenommen, die im Zusammenhang mit dem herrenlosen Koffer und der Aufschrift „Bombe“ stehen. Nun veröffentlicht sie ein Bild des Koffers. Nachdem ein Hausmeister des sogenannten Donaucenter in der Marienstraße heute Morgen gegen 7.30 Uhr einen herrenlosen Koffer festgestellt, und die örtliche Polizei informiert hatte, kam es zu entsprechenden Absperrmaßnahmen durch die Polizei. Die Untersuchung des Koffers durch die Technische Sondergruppe (TSG) des Bayerischen Landeskriminalamts bestätigte die anfängliche Vermutung nicht, dass es sich um einen explosionsgefährlichen Gegenstand handeln könnte. In dem Koffer befand sich lediglich Unrat.
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Dennoch ermittelt die Neu-Ulmer Polizeiinspektion nun wegen „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“, gegen eine noch unbekannte Person, die den Koffer mit der Aufschrift „Bombe“ im Durchgang zwischen zwei Ladengeschäften im Erdgeschoss des Gebäudekomplexes abstellte. Das Bild des gebrauchten rotbraunen Lederkoffers mit den Maßen 44 x 32 x 9 Zentimetern wird hierzu veröffentlicht. In diesem Zusammenhang bitten die Beamten Personen, die entsprechende Mitteilung zu dem Vorfall und zum Koffer bzw. der Beschriftung desselbigen machen können, sich unter (0731) 8013-0 bei der Neu-Ulmer Polizei zu melden. (PP Schwaben Süd/West)
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Kempten: Verdacht auf Gasaustritt - Tote Person in Wohnung

Kempten: Verdacht auf Gasaustritt - Tote Person in Wohnung
Symbolfoto
Nachdem es zur Öffnung einer Wohnung in der Alpenrosenstraße kam, führte eine weitere verschlossene Türe zum Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Weil ein Bekannter sich um den Bewohner eines Mehrfamilienhauses sorgte, suchte er diesen auf, der allerdings auf Klopfen und Läuten die Wohnungstüre nicht öffnete. Durch alarmierte Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr wurde um kurz nach elf Uhr die Wohnungstüre geöffnet, woraufhin der Bewohner verstorben in seiner Wohnung aufgefunden wurde. 
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Den Einsatzkräften fiel außerdem eine komplett mit Klebeband abgedichtete Zimmertüre auf, weshalb anfangs ein unkontrollierter Gasaustritt im dahinter liegenden Zimmer nicht ausgeschlossen werden konnte. Fünf Nachbarn mussten daher das Haus vorübergehend verlassen. Außerdem wurde die Alpenrosenstraße am westlichen und östlichen Bereich abgesperrt, woraufhin es vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen in der Kotterner Straße kam. Entsprechende Messungen durch die Feuerwehr bestätigten die anfängliche Vermutung auf Gasaustritt allerdings nicht. 
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Wieso der Bewohner die Türe nun abgedichtet hatte, ist derzeit nicht bekannt. Für Angehörige des Verstorbenen waren Krisenseelsorger im Einsatz. Gegen 13 Uhr konnte die Kemptener Polizei die Absperrmaßnahmen reduzieren, weshalb der Verkehr in der Kotterner Straße nun auch nicht mehr beeinträchtigt ist. (PP Schwaben Süd/West)

Schmiedebrink / Bad Oeynhausen: Kontrolle verloren - Pkw prallt gegen mehrere Bäume

Schmiedebrink / Bad Oeynhausen: Kontrolle verloren - Pkw prallt gegen mehrere Bäume
Foto: Minden-Lübbecke
Bad Oeynhausen (ots) - Am 01.06.2015, gegen 21.58 Uhr ereignete auf der Vlothoer Straße in Höhe Schmiedebrink ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Autofahrerin: Nach bisherigen befuhr die 24-Jährige mit ihrem VW den Vlothoer Straße in Richtung Schmiedebrink. Unmittelbar vor der dortigen 90 Grad Rechtskurve verlor sie aus bis dato unbekannten Gründen die Kontrolle über das Auto, 
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kam nach links vor der Fahrbahn ab und durchbrach die dortige Leitplanke. Sie schleuderte eine vier m tiefe Böschung hinunter und kollidierte mit mehreren Bäumen. Nachdem das Fahrzeug einen hinter der Böschung verlaufenden Geh- und Radweg querte, dann der VW frontal vor einem Baum zum Stehen. Die Fahrerin war in dem stark beschädigten PKW eingeklemmt und schwer verletzt. Sie wurde mit schwerem technischen Gerät von Rettungskräften geborgen, notärztlich erstversorgt und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. 
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Der Sachschaden wird auf mindestens 13.000 Euro beziffert. Die Vlothoer Straße war im Bereich der Unfallstelle bis 00.30 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Münster: Drei Verletzte und 45.000 Euro Sachschaden

Münster: Drei Verletzte und 45.000 Euro Sachschaden
Foto: Polizei Münster
Münster (ots) - Am Montagabend (01.06.15, 17:30 Uhr) verursachte ein 18-jähriger Multivan-Fahrer auf dem Kappenberger Damm einen Verkehrsunfall mit drei Verletzten und 45.000 Euro Sachschaden. Der 18-Jährige kam von Senden und fuhr auf der Kreisstraße 4 in Richtung Kappenberger Damm. An der Einmündung wollte er nach links in Richtung Münster abbiegen. 
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Dabei übersah er den auf dem Kappenberger Damm in Richtung Coesfeld fahrenden Mercedes eines 32 Jahre alten Drensteinfurters und stieß mit ihm zusammen. Der Multivan kippte um und blieb auf der Fahrbahn liegen. Der 18-Jährige, sein gleichaltriger Beifahrer und der 32-jährige Mercedes-Fahrer erlitten leichte Verletzungen.

Mönchengladbach: Kontrolle verloren - Pkw zwischen Baum und Hauswand eingeklemmt

Mönchengladbach: Kontrolle verloren - Pkw zwischen Baum und Hauswand eingeklemmt
Foto: Polizei Mönchengladbach
Mönchengladbach (ots) - Schwer verletzt wurde eine 58-jährige Frau aus Krefeld als sie heute in den frühen Morgenstunden gegen 05:50 Uhr mit ihrem Pkw gegen einen Baum prallte. Die Fahrerin wollte von der Jakobshöhe in Uedding nach links in den Dohrweg abbiegen. Dabei verlor sie offensichtlich die Gewalt über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. 
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Dort prallte ihr VW Polo gegen einen Baum und schleuderte mit dem Heck gegen die dortige Hauswand. Dadurch verkeilte sich das Fahrzeug zwischen Baum und Hausfassade. Die Krefelderin zog sich durch den Unfall schwere Verletzungen zu. Sie wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sie verblieb dort zur stationären Behandlung. Die Unfallermittler der Verkehrsinspektion suchen noch Zeugen des Unfalls. Hinweise an Telefon 02161-290.

Memmingen / Kempten: Diebesbande überführt - Vier Tatverdächtige in Haft

Memmingen / Kempten: Diebesbande überführt - Vier Tatverdächtige in Haft
Symbolfoto
Ein Erfolg gelang den Ermittlern der Polizei Memmingen, indem sie nun einer mehrköpfigen Tätergruppe eine Reihe von Parfumdiebstählen in der Region zuordnen konnten. Drei der aus Südosteuropa stammenden Personen waren in einem Memminger Verbrauchermarkt dabei festgestellt worden, als sie über ein Dutzend Parfumpackungen stehlen wollten. Das Trio wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft gegen alle Drei wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls anordnete. Aufmerksame Zeugen hatten zudem bemerkt, dass ganz offensichtlich noch weitere Personen zu dieser Gruppe um die 19-jährige Frau und die beiden 19 und 25 Jahre alten Männer gehörten und sich nach der Festnahme ihrer Begleiter mit einem Transporter rasch entfernten. 
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Beamte der Polizei Memmingen konnten einen Tag später genau dieses Fahrzeug feststellen. Gegen die beiden Insassen wird mittlerweile ebenfalls wegen des Verdachts des bandenmäßigen Diebstahls ermittelt. In der Memminger Wohnung der 19-jährigen Mitfahrerin fand sich ein großer Müllsack, der mit einer Vielzahl an ungeöffneten Parfumpackungen gefüllt war, die offensichtlich von vorangegangenen Diebstählen stammen. Gegen den 45 Jahre alten Fahrer, der wie die anderen Inhaftierten, keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde die Untersuchungshaft richterlich angeordnet. Er transportierte nach Überzeugung der Ermittler die drei Haupttäter bei ihren Diebestouren. Bislang lassen sich der Gruppe vier Taten zuordnen, bei denen sie allein in den letzten beiden Monaten drei Mal in Verbrauchermärkten in Memmingen zuschlugen. 
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Dabei entwendeten sie Parfum im Wert von knapp 1.300 Euro. In etwa den gleichen Schaden verursachte die Bande im November 2014, als sie aus einem Geschäft in Kempten wiederum hochwertige Kosmetikprodukte entwendete. Im Rahmen dieses Verfahrens wird auch gegen einen 29-jährigen Mann aus dem Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) ermittelt, dem Beihilfe zu den Diebstählen vorgeworfen wird. Die Kriminalpolizei Memmingen prüft in den noch andauernden Ermittlungen, inwiefern die Tatverdächtigen für weitere Diebstähle in Frage kommen. Ein Teil der sichergestellten Beute mit einem Gesamtwert von über 2.000 Euro konnte bislang noch keinem geschädigten Markt zugeordnet werden. (PP Schwaben Süd/West)

Senden: Fahrgast wird zusammengeschlagen – Zeuge gesucht

Senden: Fahrgast wird zusammengeschlagen – Zeuge gesucht
Symbolfoto
Zu einer Körperverletzung kam es in der vergangenen Samstagnacht am Bahnhof, als ein Mann in das sogenannte „Bähnle“ einsteigen wollte. Die Polizei sucht nach den unbekannten Tätern und einem wichtigen Zeugen. Eine schlimme Erfahrung machte ein 40-Jähriger gegen Mitternacht (29. auf 30. Mai 2015) am Sendener Bahnhof. Er kam gegen 00.15 Uhr mit dem Zug (Bähnle) aus Weißenhorn in Senden an. Beim Aussteigen begegnete er vier jungen Männern, die in den Zug mit dem Ziel Ulm einstiegen. 
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Beim Passieren der Männer wurde das Opfer plötzlich und ohne Vorwarnung von hinten auf den Kopf geschlagen. Der Mann strauchelte und versuchte sich an einem Täter festzuhalten, worauf auch dieser auf ihn einschlug. Das Opfer stürzte dann aufgrund der massiven Schläge ins Gleisbett. Bei den Angriffen erlitt er blutende Kopfverletzungen, die er später im Krankenhaus behandeln lassen musste. Als ein unbeteiligter Passant die Täter ansprach, stiegen sie in den Zug. Wie die Ermittlungen ergaben, haben sie diesen in Neu-Ulm wieder verlassen. 
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Die Männer sind bislang noch nicht identifiziert. Es ist nur bekannt, dass es sich um vier junge Männer mit südländischem Aussehen handelte. Daher stellt der unbeteiligte Passant einen wichtigen Zeugen für die Sendener Polizei dar. Er, sowie mögliche andere Zeugen des Vorfalles, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (07307) 91000-0 mit der Polizei in Senden in Verbindung zu setzen. (PSt Senden)

Montag, 1. Juni 2015

Augustdorf: Panzer überrollt Pkw - Fahrerin im Glück

Augustdorf: Panzer überrollt Pkw - Fahrerin im Glück
Foto: Polizei Lippe
Lippe (ots) - Glück im Unglück hatte am Montagmorgen eine 18-jährige Frau aus Detmold. Gegen 9 Uhr befuhr sie mit ihrem Toyota die Straße Am Ehberg. Sie beabsichtigte nach links auf die Panzerringstraße einzubiegen. Dabei übersah sie eine Kolonne von Panzern, die die Panzerringstraße in Richtung Augustdorfer Straße befuhren. 
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Der Fahrzeugführer des ersten Panzers, ein 24-jähriger Brite, konnte nicht mehr bremsen, erfasste den Toyota und überrollte die Fahrzeugfront des PKW. Die 18-Jährige konnte ihr völlig zerstörtes Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Gesamtschaden beträgt zirka 12.000 Euro.
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Holzgünz: Betrunkener auf Bahngleisen - Lokführer muss Vollbremsung durchführen

Holzgünz: Betrunkener auf Bahngleisen - Lokführer muss Vollbremsung durchführen
Archivfoto
In den Vormittagsstunden des gestrigen Sonntags wurde die Polizei über Notruf von einer Person auf den Gleisen in Schwaighausen informiert. Vor Ort konnte ein 32-jähriger Mann festgestellt werden, der mit einer Schürfwunde am Kopf und stark alkoholisiert zwischen den Gleisen lag. Ein Atemalkoholwert ergab eine Alkoholisierung von über 1,8 Promille. 
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Ein Zug musste eine Vollbremsung durchführen und kam etwa 300 Meter vor dem Mann zum Stehen. Der Lokführer hatte bereits die Anweisung vorsichtig zu fahren, da ihm eine Person auf den Gleisen mitgeteilt wurde. Der 32-jährige wurde anschließend zur Ausnüchterung auf die Polizeiinspektion Memmingen verbracht.
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Welver / Dinker: Motorradfahrer schwer verletzt

Welver / Dinker: Motorradfahrer schwer verletzt
Foto: Polizei Soest
Welver (ots) - Am Sonntagmittag kam es um 12:30 Uhr auf der Landstraße zwischen Dinker und Nateln zu einem schweren Unfall. Ein 56-jähriger Mann aus Hamm war mit seinem Audi aus Richtung Soest kommend unterwegs. Auf einer Geraden wollte er die zwei vor ihm fahrenden Autos überholen. Dabei bemerkte er einen sich von hinten nähernden Motorradfahrer nicht. 
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Dieser wollte ebenfalls die Fahrzeuge überholen. Der ausscherende Pkw touchierte das Motorrad. Dieses geriet in den Graben und prallte dort gegen eine Feldauffahrt. Der 53-jährige Motorradfahrer aus Bad Sassendorf wurde durch den Sturz schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. (lü)

Posthausen / A1: Streifenbesatzung entdeckt Unfallauto - Bewusstloser Fahrer im Auto

Posthausen / A1: Streifenbesatzung entdeckt Unfallauto - Bewusstloser Fahrer im Auto
Foto: Polizei Rotenburg
Rotenburg (ots) - Posthausen / A1. Auf eine eher ungewöhliche Unfallstelle sind Beamte der Autobahnpolizei Sittensen am frühen Sonntagmorgen gestoßen. Während ihrer Streifenfahrt entdeckten die Polizisten gegen 7.30 Uhr einen offensichtlich unfallbeschädigten VW Polo, der im Sichtdreieck der Anschlussstelle Posthausen in Richtung Bremen im tiefen Gras stand. Zeugen für den Vorfall hatten sich bis dahin nicht gemeldet. Im Fahrzeug fanden die Beamten einen bewusstlosen Mann auf dem Fahrersitz. Es war zu vermuten, dass es sich bei dem 51-Jährigen um den Unfallverursacher handelte. 
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Die Polizisten befreiten den Verletzten aus dem Wrack und brachten ihn zu ihrem Streifenwagen. Dort wurde er von einem hinzugerufenen Rettungsteam ärztlich versorgt. Weil Alkohol am Steuer Ursache für den unfreiwilligen Ausritt neben die Fahrbahn gewesen sein dürfte, wurde dem 51-Jährigen im Krankenhaus in Achim eine Blutprobe entnommen. Dort blieb er auch zur weiteren Behandlung. Der Führerschein des Mannes wurde von der Polizei sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen werden sicherlich Aufschluss über die genauen Umstände des Unfalls geben.
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Sonntag, 31. Mai 2015

Friesenhofen / L318 / L320: Tödlicher Verkehrsunfall - Motorradfahrer verstirbt an Unfallstelle

Friesenhofen / L318 / L320: Tödlicher Verkehrsunfall - Motorradfahrer verstirbt an Unfallstelle
Symbolfoto
Leutkirch (ots) - Einen Toten, eine Schwer- sowie eine Leichtverletzte und Sachschaden von rund 8.000 Euro hat ein Verkehrsunfall am Sonntagabend, kurz vor 20.00 Uhr, auf der Kreuzung L318 / L320 bei Friesenhofen gefordert. Die 57-jährige Lenkerin eines VW Golf hatte die Kreuzung von Beuren kommend geradeaus in Richtung Friesenhofen überqueren wollen und hatte hierbei auf der L 318 einen aus Richtung Isny kommenden 24-jährigen Motorradfahrer übersehen.
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Der junge Mann prallte mit seiner Maschine und seiner mitfahrenden 20-jährigen Sozia frontal gegen die rechte Seite des Autos. Während der 24-Jährige sofort tot war, musste die junge Frau mit schweren Verletzungen vom Rettungshubschrauber ins Klinikum Kempten geflogen werden. Die 57-jährige Autofahrerin, die einen schweren Schock und leichte Verletzungen erlitt, wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung des genauen Unfallhergangs ein Sachverständiger hinzugezogen.

Vorbereitungen des G7-Gipfel: Bayern steht vor dem größten Polizeieinsatz seiner Geschichte

Vorbereitungen des G7-Gipfel: Bayern steht vor dem größten Polizeieinsatz seiner Geschichte
Grafik: Bayerische Polizei
Einsatzleiter Polizeipräsident Robert Heimberger und Polizeivizepräsident Robert Kopp informieren zum bevorstehenden G7-Gipfel. Der G7-Gipfel 2015 am 7. und 8. Juni in Elmau ist der größte Polizeieinsatz, den es in Bayern je gegeben hat. In knapp 15 Monaten wurde dieses Ereignis unter Beteiligung erfahrender Führungs- und Einsatzkräfte intensiv geplant und vorbereitet.
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Dazu stellt Polizeipräsident Robert Heimberger fest: "Die Bayerische Polizei ist gut gerüstet, um die bevorstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Unsere wesentlichen Ziele für diesen Einsatz sind: Die Polizei wird die Staats- und Regierungschefs sowie die sonstigen Teilnehmer des G7-Gipfels schützen. Sie wird für einen störungsfreien Verlauf des Gipfels und aller sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen sorgen und nicht zuletzt die Bürgerinnen und Bürger und deren Hab und Gut vor Krawallmachern und Gewalttätern schützen."

Während der An- und Abreise der Gipfelteilnehmer und Delegationen, insbesondere aber wegen der Durchführung zahlreicher Versammlungen, wird es zu Behinderungen des Straßenverkehrs kommen. Vor allem in Garmisch-Partenkirchen wird die Verkehrs- und Parksituation sehr angespannt sein. Der überregionale Durchgangs- und Transitverkehr soll durch Verkehrsmaßnahmen weiträumig von der Region ferngehalten werden. Aufgrund der Veranstaltungslage muss im regionalen Bereich aber mit zeitweisen Umleitungen und Vollsperren gerechnet werden. Die Polizei rät deshalb, nur wirklich notwendige Fahrten durchzuführen.
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Im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist eine Reihe von Protestveranstaltungen angemeldet. Das Augenmerk der Einsatzleitung richtet sich besonders auf die Großkundgebung am 06. Juni in Garmisch-Partenkirchen, bei der mit mehreren tausend Teilnehmern gerechnet wird. Die Polizei garantiert das verfassungsmäßige Grundrecht der Versammlungsfreiheit. Friedliche Gipfelkritiker sind uns willkommen. Es ist aber festzustellen, dass Personen aus dem extremistischen Lager in den Medien und im Internet Störungen androhen und zu Blockaden und anderen nicht näher benannten Aktionen aufrufen. So wird von einigen Gipfelkritikern behauptet, ziviler Ungehorsam sei ein legales Mittel des Protestes. Dazu stellt die Polizei fest, dass Straftaten und Rechtsbrüche, wie Sachbeschädigungen, Körperverletzungen oder Nötigungen, nichts mit zivilem Ungehorsam zu tun haben und nicht toleriert werden. Entsprechende Straftaten werden deshalb mit Nachdruck verfolgt und überführte Täter einem Strafverfahren und der Justiz zugeführt.

Polizeivizepräsident Robert Kopp: "Straftaten, insbesondere Gewalttätigkeiten rund um den Gipfel, werden von uns konsequent und bereits im Ansatz unterbunden. Sicherheitsstörungen werden nicht geduldet. Der Schutz der Veranstaltung und der Bevölkerung ist der Polizei ein großes Anliegen und es wird alles unternommen werden, diesen zu gewährleisten." Das Konzept der Bayerischen Polizei setzt verstärkt auf Dialog und Deeskalation, um den Einsatz rund um den G7-Gipfel bürgerfreundlich und konfliktfrei zu bewältigen. Neben Beamten des Zentralen Psychologischen Dienstes kommen 150 besonders geschulte Kommunikationsbeamte zum Einsatz. Sie erklären offen und transparent das Vorgehen der Polizei, um Konflikten oder Gerüchten rechtzeitig vorzubeugen. Während des Gesamteinsatzes können einsatzbegleitend aktuelle Hinweise und Empfehlungen der Polizei auf Facebook und Twitter abgefragt werden. 
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Darüber hinaus stehen allen Bürgern das Bürgerbüro in Krün und Garmisch-Partenkirchen sowie ein Infotelefon unter der Telefonnummer 0800-7766330 zur Beantwortung von Fragen rund um den Gipfel zur Verfügung. Polizeipräsident Robert Heimberger bittet alle Bürgerinnen und Bürger der Region um Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und bedankt sich abschließend für den spürbaren Rückhalt und die Gastfreundschaft gegenüber den Einsatzkräften: "Wir haben vom ersten Tag an das Gefühl hier willkommen zu sein. Bleiben Sie bitte gelassen, wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um Sie und Ihre Heimat zu schützen!"