Samstag, 14. März 2015

Fischen: Schwerer Frontalzusammenstoß auf der B19 - 3 Personen verletzt

Fischen: Schwerer Frontalzusammenstoß auf der B19 - 3 Personen verletzt
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Am Samstag, gegen 18:10 Uhr, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 19, Kempten – Oberstdorf. Eine 55-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die B19 in Richtung Oberstdorf. Aus bislang unbekannter Ursache kam sie nach der Ausfahrt Tiefenberg immer weiter nach links auf den Gegenfahrstreifen. Dort kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden PKW BMW. Der BMW kam durch den Zusammenstoß nach links von der Fahrbahn ab, streifte einen weiteren Pkw Skoda und kam an einer Baumgruppe zum Stehen. 
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Durch umherfliegende Fahrzeugtrümmer wurde noch ein vierter Pkw leicht beschädigt. Die Unfallverursachearin wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Immenstadt eingeliefert. Die Fahrerin (66 Jahre alt) und der Beifahrer (70 Jahre alt) des entgegenkommenden Pkw BMW wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nur leicht verletzt. Es entstand insgesamt ein Schaden von ca. 25.000 Euro. Da vier Fahrzeuge an dem Verkehrsunfall beteiligt waren und die Unfallstelle sich über die gesamte Fahrbahn verteilte, musste die B19 für die Unfallaufnahme für ca. eine Stunde komplett gesperrt werden. Dadurch kam es zu Verkehrsbehinderungen. (PP SWS)

Memmingen: Mädchen beim Spiel eingeklemmt - Feuerwehr muss anrücken

Memmingen: Mädchen beim Spiel eingeklemmt - Feuerwehr muss anrücken
Am 13.03.2015 spielten zwei 14-jährige Freundinnen im Keller eines Jugendhauses in Memmingen. Die beiden Mädchen tanzten und turnten dabei auf dort aufgebauten Metallständern herum. Plötzlich geriet eines der Mädchen mit ihrem rechten Bein zwischen die Metallpfosten und blieb mit ihrem Knie stecken. 
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Sie verletzte sich dadurch am Knie und konnte sich nicht mehr selbstständig befreien. Die Feuerwehr Memmingen wurde alarmiert und konnte die 14-Jährige aus ihrer misslichen Lage retten. Sie wurde anschließend leicht verletzt in das Klinikum Memmingen verbracht. (PI Memmingen)

Mindelheim: Tierschutzkontrolle - Ärztin mit Mistgabel angegangen

Mindelheim: Tierschutzkontrolle - Ärztin mit Mistgabel angegangen
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Am Freitag, 13.03.2015, fand am Morgen eine Tierschutzkontrolle des Veterinäramtes in einem Ortsteil statt. Der Betreiber des Landwirtschaftlichen Anwesens ließ die Kontrolle durch eine Amtsärztin und ihren Assistenten zuerst über sich ergehen. Während der Kontrolle kippte dann die Stimmung im Stall, 
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was zu dem Ergebnis führte, dass Betreiber die beiden Beamten des Veterinäramtes mit einer Mistgabel aus seinem Stall verscheuchte. Erst nachdem eine Polizeistreife zur Unterstützung vor Ort erschien, konnte die Tierschutzkontrolle fortgeführt und beendet werden. Verletzt wurde dabei niemand. (PI Mindelheim)

Freitag, 13. März 2015

Marktoberdorf: Schadensträchtiger Einbruch - Wert 30.000 Euro - Hinweise erbeten

Marktoberdorf: Schadensträchtiger Einbruch - Wert 30.000 Euro - Hinweise erbeten
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Parfüm- und Kosmetikartikel im Wert von rund 30.000 Euro haben bislang unbekannte Täter aus einer Parfümerie gestohlen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand haben sich der oder die Täter zu Ladenschluss offenbar in das Geschäft in der Meichelbeckstraße unbemerkt einsperren lassen. Dann brachen sie vermutlich von innen 
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eine Hintertüre auf und konnten so in der Nacht von 12. Auf den 13. März 2015 die Kosmetik- und Parfümartikel nach draußen schaffen und abtransportieren. Hinweise über Beobachtungen, wie beispielsweise unbekannte Fahrzeuge oder Personen in diesem Bereich, nimmt die Polizeiinspektion Marktoberdorf unter der Rufnummer (08342) 9604-0 entgegen. (PI Marktoberdorf)

Landsberg am Lech / B17: Verkehrsunfall - Pkw kollidiert mit Lkw

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Am Freitag dem 13.03.2015 gegen 14 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der B17 Richtung Augsburg. Laut ersten Polizeiinformationen kam es bei einem Überholvorgang zu diesem Unfall. Eine Pkw-Fahrerin wollte vor einem Lkw wieder auf die rechte Spur einscheren, dabei kam die Fahrerin diesem zu nahe und stieß mit diesem zusammen. Die Fahrerin wurde vom Rettungsdienst untersucht. Die Feuerwehr Landsberg übernahm die Verkehrssicherungsmaßnamen an der Unfallstelle. Zur  Höhe des Sachschadens sind noch keine Angaben möglich.
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Senden: Auto fängt während Fahrt Feuer

Senden: Auto fängt während Fahrt Feuer
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Zum Brand eines Fahrzeugmotors kam es heute in der Ulmer Straße. Die ersten Löschversuche der Fahrerin scheiterten. Gegen 13 Uhr war eine 55-jährige Frau aus dem Alb-Donau-Kreis auf der Ulmer Straße in Richtung Hauptstraße unterwegs, als sie nach Überquerung der Kreuzung Kemptener Straße von einem Autofahrer im Gegenverkehr auf auffälligen Rauch aufmerksam gemacht wurde, der aus ihrem Fahrzeug aufstieg. Deswegen steuerte sie sofort in eine Bushaltestelle am Fahrbahnrand und versuchte zusammen mit dem Mann aus dem Gegenverkehr vergeblich das im Motorraum entstandene Feuer abzulöschen. 
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Gleichzeitig alarmierten sie über Notruf die Feuerwehr Senden, die zeitnah eintraf und den Brand ablöschen konnte, bevor er auf die Fahrgastzelle übergreifen konnte. Bei diesem Brandfall kam es zu keinen Verletzungen. Der Sachschaden an dem Ford, der abgeschleppt werden musste, ist noch nicht klar. Die Polizeibeamten der Operativen Ergänzungsdienste Neu-Ulm gehen aber von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus. (PP Schwaben Süd/West)

Langwedel / A27: Organtransporter verunglückt - Zwei Personen bei Unfall auf A27 schwer verletzt

Langwedel: Organtransporter verunglückt - Zwei Personen bei Unfall auf A27 schwer verletzt
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Landkreis Verden (ots) - Zwei Personen bei Unfall auf A27 schwer verletzt Achim. Ein Verkehrsunfall auf der A27 forderte am Freitag, gegen 9:30 Uhr, fünf verletzte Personen. Ein Kleinbus, der in Richtung Bremer Kreuz unterwegs war, touchierte bei einem missglückten Überholversuch einen Sattelzug und überschlug sich in der Folge mehrfach. 
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Zwischen den Anschlussstellen Langwedel und Achim-Ost beabsichtigte der 19 Jahre alte Fahrer des Kleinbusses, einen Sattelzug zu überholen. Dabei touchierte er mit seinem Fahrzeug den Sattelauflieger und geriet ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug zweimal überschlug, blieb es auf der Fahrbahn schwer beschädigt auf dem Dach liegen.
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Während der 19-jährige Fahrer sowie zwei weitere Insassen im Kleinbus leicht verletzt wurden, erlitten eine Frau und ein Mann auf der Rückbank schwere Verletzungen. Der 51-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Der Schaden an Kleintransporter und Sattelauflieger ist beträchtlich und wird auf rund 45.000 Euro geschätzt. Für rund eine Stunde musste die A27 in Richtung Bremer Kreuz voll gesperrt werden.

Lindenberg: Ein Verletzter bei Wohnungsbrand - Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Lindenberg: Ein Verletzter bei Wohnungsbrand - Rauchmelder verhindert Schlimmeres
Foto: pixabay.de
Am gestrigen Donnerstag kam es gegen 04:45 Uhr zu einem Küchenbrand, bei dem ein Bewohner eine Rauchgasvergiftung erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Nur weil sie in der Wohnung Rauchmelder installiert hatten, wurden der 40-jähriger Mann und seine Tochter rechtzeitig geweckt, als es in ihrer Küche brannte. Dort war der Herd aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten und hatte für eine starke Rauchentwicklung gesorgt. Dem Vater gelang es eigenständig den Brand mit einem Handfeuerlöscher zu löschen, wobei er sich jedoch eine Rauchgasvergiftung zuzog. Seine Tochter blieb glücklicherweise unverletzt. Die Feuerwehren von Lindenberg und Lindau leisteten noch Nachlöscharbeiten und belüfteten die Wohnung. 
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Sie waren aufgrund einer aufmerksamen Passantin alarmiert worden, die schwarzen Rauch aus der Wohnung in der Rathausstraße hatte dringen sehen und daraufhin den Notruf wählte. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden von der Kripo Lindau geführt. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 9.000 Euro geschätzt. (PP Schwaben Süd/West)

Unna: 19-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Polo prallte gegen Baumaschine

Unna: 19-Jähriger bei Verkehrsunfall schwer verletzt - Polo prallte gegen Baumaschine
Polizei Unna
Unna (ots) - Ein 19jähriger PKW-Führer aus Dortmund befuhr am Freitag, den 13.03.2015 gegen 08:00 Uhr mit seinem Pkw VW Polo den Massener Hellweg in Unna in Fahrtrichtung Innenstadt. 
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Dabei kollidierte er ungebremst mit einer auf der Fahrbahn stehenden Baumaschine. Der 19Jährige wurde bei der Kollision schwer verletzt. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden.

Markt Rettenbach: Großeinsatz der Polizei wegen vermutetem Bauernhauseinbruch

Markt Rettenbach: Großeinsatz der Polizei wegen vermutetem Bauernhauseinbruch
Symbolfoto
Am Morgen des 12.03.2015, gegen 09.45 Uhr, wurde die Einsatzzentrale des Präsidiums Schwaben Süd/West in Kempten vom Bewohner eines ehemaligen Bauernhauses, am Ortsrand des Markt Rettenbacher Ortsteils Kapelle,über Notruf darüber informiert, dass er verdächtige Geräusche aus dem angebauten, ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Gebäudeteil, wahrgenommen habe. Er gehe von einem aktuellen Einbruch aus. Aufgrund der ernstzunehmenden Mitteilung wurden 
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mehrere Streifenwagenbesatzungen, sowie zwei Polizeidiensthundeführer mobilisiert, die zeitnah am Einsatzort eintrafen. Das Gebäude wurde von den eingesetzten Polizeikräften umstellt und gründlich durchsucht. Das Vorliegen eines Einbruchs bestätigte sich allerdings nicht. Die Herkunft der Geräusche konnte letztendlich nicht mit Sicherheit geklärt werden. (PI Mindelheim)

Sonthofen: Diebstahl einer Heiligenfigur vom Städtischen Friedhof

Sonthofen: Diebstahl einer Heiligenfigur vom Städtischen Friedhof
Foto: privat
Unbekannte haben in der Zeit von 01.03.2015 bis 09.03.2015 eine Heiligenfigur von einer Grabstätte des Städtischen Friedhofes entwendet. Die Figur stellt Christus mit Kreuz dar, ist aus Bronze gefertigt und ca. 70 bis 80 cm groß.
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Der Wert liegt bei ca. 4.500 Euro. An einem weiteren Grab in unmittelbarer Nähe blieb eine Madonna mit Kind aus Marmor beschädigt zurück. Wegen des hohen Gewichtes scheiterte für die Diebe offensichtlich der Abtransport. Hinweise zu verdächtigen Wahrnehmungen nimmt die Polizei Sonthofen, Tel.: 08321/6635-0, entgegen. (PI Sonthofen)

Kempten: Ausgebüxt - Bulle am FORUM ALLGÄU

Kempten: Ausgebüxt - Bulle am FORUM ALLGÄU
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Am Donnerstagmorgen gegen 08.00 Uhr wurde der Polizeiinspektion Kempten mitgeteilt, dass ein Bulle am FORUM ALLGÄU stehen würde und bereits eine Fensterscheibe der Jeans-Halle am Haupteingang in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Dem Tierhalter, einem Landwirt aus Osterberg, war der Bulle bei der Tierauktion an der Tierzuchthalle ausgekommen und Richtung FORUM gelaufen. 
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Am Haupteingang am August-Fischer-Platz blieb er stehen und offensichtlich in Rage zertrümmert er eine Scheibe der Jeans-Halle. Bei Eintreffen der Polizei war der Bulle bereits am Nasenring mit Strick an einem Pfosten am August-Fischer-Platz fixiert. Der Landwirt und zwei seiner Helfer hatten das Tier sofort verfolgt und konnten es stellen. 
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Ein durch den verantwortlichen Tierhalter verständigter Tierarzt verabreichte dem Bullen zwei Beruhigungsspritzen um das Verladen auf den Viehhänger gefahrlos zu ermöglichen. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt, der Schaden bei der Jeans-Halle wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt. (PI Kempten)

Kempten: Brandstiftungen in Wohnhaus geklärt - 54-jähriger mit Alkoholproblem

Kempten: Brandstiftungen in Wohnhaus geklärt - 54-jähriger mit Alkoholproblem
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Die Kriminalpolizei Kempten konnte nun eine Reihe von Brandstiftungen einem Mann zuordnen, der in den letzten Wochen mehrfach in einem Hochhaus Feuer legte und damit für Angst unter den zahlreichen Bewohnern sorgte. Im Februar und März diesen Jahres kam es zu insgesamt vier Fällen in der Maler-Lochbihler-Straße, bei denen jeweils im gleichen Hochhaus kleinere Brände gelegt, beziehungsweise Folgen von Feuer festgestellt wurden. Zweimal rückte die Feuerwehr Kempten mit einem größeren Aufgebot an, da in dem Gebäude mehr als 100 Personen gemeldet waren. Bereits beim ersten Zwischenfall war der 54-jährige Beschuldigte von einem Mitbewohner beobachtet worden, 
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wie er ein brennendes Feuerzeug an den Teppich im Hausflur gehalten hatte. Nur weil es sich um einen schwer entflammbaren Teppich handelte und der Kemptener in flagranti erwischt wurde, passierte nicht viel. Der stark alkoholisierte Mann wurde noch am gleichen Tag in ein Bezirkskrankenhaus gebracht, wo er mehrere Tage verweilte. Kurz nachdem der 54-Jährige wieder entlassen worden war, gab es innerhalb von drei Tagen drei neue Zwischenfälle im Wohnhaus des Mannes. Zweimal wurden brennende Teile in den Müllschacht geworfen. Außerdem stellte ein Bewohner eine angekokelte Teppichbodenrandleiste im Treppenhaus fest. Auch aufgrund dieser ungewöhnlichen Häufung ergab sich eine konkrete Verdachtslage gegen den Mann, weswegen er kurz darauf festgenommen wurde. 
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Im Rahmen seiner Vernehmung räumte er ein, für zumindest zwei der insgesamt vier Fälle verantwortlich zu sein. Zu den anderen beiden Fällen könne er aufgrund seiner Alkoholproblematik keine Angaben machen. Gegen den Mann wurde nun vom Amtsgericht Kempten ein Unterbringungsbefehl erlassen. Der offensichtlich alkoholkranke Mann wurde bis auf weiteres in einem geschlossenen Bezirkskrankenhaus untergebracht. Der Mann verursachte einen Sachschaden von knapp 5.000 Euro und wird sich wegen Schwerer Brandstiftung verantworten müssen. (PP Schwaben Süd/West)

Donnerstag, 12. März 2015

Memmingen: 1 Tag nach den tödlichen Schüssen - Ermittlungen laufen

Foto: Merkel
Wie berichten kam es am Mittwoch dem 12.03.2015 gegen 13 Uhr zu einem tödlichen Schuss aus einer Polizeiwaffe. Ein Haftbefehl gegen einen 48-jährigen Mann sollte von 6 Polizeibeamten vollstreckt werden. Dabei zog der Mann ein Messer und ging auf die Polizeibeamten los. Der Einsatz von Pfefferspray brachte keinen Erfolg, somit musste von der Dienstwaffe Gebrauch gemacht werden. Derzeit geht die Staatsanwaltschft von einer lebensbedrohlichen Notwehrsituation aus. Der Beamte war in diesem Moment dazu berechtigt die Schüsse abzugeben. Die Ermittlungen dauern weiterhin an.

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War der 48-jährige als Gewaltbereit bekannt?
Aufgrund der bekannten aggressiven Haltung des Mannes gegen sämtliche Behörden, sollte die Festnahme durch sechs zivile Polizeibeamte erfolgen.

Warum haben es 6 Polizeibeamte nicht geschafft diesen Mann unter Kontrolle zu bringen?
Dies ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen, so ein Polizeisprecher.

Warum erfolgte die Festnahme auf offener Straße?
Wie uns von seiten der Polizei mitgeteilt wurde, sei dieser Vorgang nicht ungewöhnlich.

Wie viele Schüsse gab es tatsächlich?
Offiziell wurde nun bestätigt das 3 Schüsse aus der Dienstwaffe abgegeben wurden. 2 Kugeln trafen den Mann in den Oberkörper.

Warum war der Schuss tödlich?
Derzeit wird viel spekuliert, warum und wieso der Schuss tödlich war. Hätte es nicht ein Schuss in Arm oder Bein auch getan? Dies ist derzeit die meist gestellte Fragen unserer Leser. 

Wie geht es dem Polizisten?
Nach aktuellen Informationen gehe es Ihm soweit gut, er ist im Dienst.
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Hauptmeldung vom 11.03.2015 - Memmingen: Polizisten angegriffen - Angreifer erschossen (klick...)

Soltau / A7: Lkw prallt in Lkw - Fahrer bei Unfall getötet

Foto: Polizei Heidekreis
Heidekreis (ots) - Soltau / A7: Am Mittwoch, gegen 14.35 Uhr kam es auf der A7, kurz vor der Abfahrt Soltau-Ost, Richtung Hannover zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 49-jähriger Lkw-Fahrer sein Leben verlor. Er war mit seinem Fahrzeug nahezu ungebremst auf einen verkehrsbedingt stehenden Sattelzug aufgefahren, wurde in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. 
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Der Fahrer des zweiten Sattelzugs verletzte sich leicht. Ein Notarzt, Rettungssanitäter und die Feuerwehr Bispingen waren vor Ort. Der Gesamtschaden wird auf 120.000 Euro geschätzt. Die Autobahn wurde für fast drei Stunden voll gesperrt - wegen der Bergung und Fahrbahnreinigung konnte anschließend nur ein Fahrstreifen freigegeben werden.

Honsolgen: Pferdeschändung - Tier getötet - Zeugen gesucht

Symbolfoto
Ein Landwirt hatte seine Pferde am Montagnachmittag auf einer Koppel neben dem Anwesen in der Hausener Straße. Als er abends bei Dunkelheit die Tiere in den Stall brachte, fiel ihm auf, dass eine Stute im Bereich der Scheide blutet. Der herbeigerufene Tierarzt stellte eine sehr tiefe Wunde neben der Scheide der Stute fest. 
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Trotz der tierärztlichen Versorgung verendete das Tier kurz darauf wegen innerer Blutungen. Nach den bisherigen Erkenntnissen muss ein bislang unbekannter Täter dem Pferd die Verletzung mit einem Messer auf der Koppel beigebracht haben. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, ob am Montag verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Hausener Straße in Holsolgen gemacht wurden. 
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Bislang sind zwar keine weiteren Fälle bekannt, trotzdem sollen auch künftig verdächtige Fahrzeuge und Personen in der Nähe von Ställen und Weiden der Polizeiinspektion Buchloe unter Tel. 08241/9690-0 gemeldet werden. (PI Buchloe)

Memmingen / A7: Alkoholisierter Autofahrer nahm Ausfahrt zu schnell

Symbolfoto
Am Mittwoch Vormittag wollte gegen 09.40 Uhr ein 42-jähriger Mann aus Memmingen die Autobahn A7 an der Anschlussstelle Memmingen-Süd verlassen. Er war allerdings zu schnell unterwegs, so dass er dem Kurvenverlauf nicht mehr folgen konnte und mit seinem Pkw Toyota zu weit nach links ins Bankett kam. 
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Auf einer Streckenlänge von etwa 50 Metern überfuhr er sämtliche Wegmarkierungen, bevor er zum Stehen kam. Im Verlauf der Unfallaufnahme stellte es sich heraus, dass der Autofahrer mit über zwei Promille unterwegs war. Sein Führerschein wurde daraufhin noch an der Unfallstelle sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.300 Euro. (APS Memmingen)

Mindelheim: Vorfahrtsmissachtung führt zu Überschlag - Lkw prallt in Pkw

Symbolfoto
Am Donnerstag gegen 7.45 Uhr beabsichtigte heute ein 57-jähriger Unterallgäuer mit einer Sattelzugmaschine von der Rubihornstraße aus, die Nebelhornstraße in gerader Richtung zu überqueren. Dabei übersah er eine von rechts kommende und bevorrechtigte 27-jährige Autofahrerin aus Kempten. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, in dessen Verlauf sich das Auto überschlug und neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen blieb. 
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Da anfangs davon ausgegangen wurde, dass die Verunfallte im Auto eingeklemmt wurde, wurde die Feuerwehr Mindelheim alarmiert. Vom Rettungsdienst wurde die Frau mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Ihr Fahrzeug wurde abgeschleppt. Insgesamt entstand Sachschaden von rund 20.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Waal (Ostallgäu): Ausweitung eines Garagenbrandes verhindert - 50.000 Euro Schschaden

Foto: Kiessling
Mehrere Feuerwehren konnten gestern die Ausweitung eines Brandes auf das gesamte Haus verhindern. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand. Gegen 14 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Allgäu der Notruf über einen Hausbrand im Ortsgebiet ein. Mitgeteilt wurde weiter, dass es in einer Garage brennen würde, die in ein Einfamilienhaus integriert ist. Personen befanden sich nicht mehr im Haus. Die eintreffenden Feuerwehren aus Waal, Waalhaupten, Bronnen, Jengen, Oberostendorf und Buchloe konnten das Feuer innerhalb einer halben Stunde unter Anwendung von schweren Atemschutz recht schnell eindämmen. Zwar hatte es bereits von der Garage aus über einen Fehlboden in das darüber liegende Zimmer übergegriffen, richtete dort aber keinen großen Schaden mehr an. 
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Foto: Kiessling
Die ermittelnde Kriminalpolizei Kaufbeuren geht derzeit von einem Brandschaden von rund 50.000 Euro aus. Dieser betrifft hauptsächlich das Inventar der Garage, die überwiegend als Abstellraum diente. Nach den Ermittlungen der Kripo befand sich zum Brandausbruch vor 14 Uhr ein Senior alleine im Haus, das von einem Ehepaar und deren Tochter bewohnt wird. Er wurde durch einen Knall aufmerksam, ging nach draußen und bemerkte die Rauchentwicklung. Da er die verschlossene Garage alleine nicht öffnen konnte, rief er einen Nachbarn zu Hilfe. Gemeinsam konnten sie sich Zugang verschaffen, sahen den Brand und riefen die Feuerwehr. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. 
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Foto: Kiessling
Der zunächst vom Rettungsdienst zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebrachte Senior wurde von dort wenig später wieder entlassen. Zur Ursache des Brandausbruches kann derzeit keine Aussage gemacht werden; sie ist noch völlig unklar und derzeit noch Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte vor Ort. (PP Schwaben Süd/West)

Mittwoch, 11. März 2015

Memmingen: Polizisten angegriffen - Angreifer erschossen

Foto: Merkel
Beim Versuch einen Haftbefehl zu vollziehen, kam es am frühen Nachmittag zu einer Schussabgabe. Kurz vor 13 Uhr sollte in Memmingen in der Höflerstraße ein 48-jähriger Mann festgenommen werden, für den ein Haftbefehl bestand. Da die Person aufgrund diverser Konflikte mit Behörden bekannt war, waren für die geplante Festnahme sechs Beamte im Einsatz. Im Bereich der Höflerstraße wurde der Mann, der wegen Beleidigungen/Verleumdungen zu einer Freiheitstrafe von einem Jahr verurteilt worden war, von den Beamten auf offener Straße angesprochen. 
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Foto: Merkel
Nach derzeitigem Erkenntnisstand zog der Mann im weiteren Verlauf ein Messer, woraufhin es von Seiten der Beamten zum Einsatz von Pfefferspray kam. Trotz des Pfeffersprayeinsatzes ging der Mann nach den vorliegenden Aussagen weiterhin auf einen Beamten zu, weshalb es aufgrund der Notwehrsituation zu einer Schussabgabe durch den Beamten kam. Der geschiedene 48-Jährige erlitt hierdurch lebensbedrohliche Verletzungen am Rumpf. Von den Beamten wurden umgehend erste Hilfe Maßnahmen durchgeführt, die von dem herbeigeeilten Notarzt fortgesetzt wurden. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Gegen 15 Uhr wurde der 48-Jährige seitens der behandelnden Ärzte für tot erklärt. Die Beamten blieben bei dem Vorfall unverletzt. 
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Foto: Merkel
Für sie wurden Betreuungsmaßnahmen eingeleitet. Aufgrund der Schussabgabe wurde die Einsatzleitung vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West übernommen. Im Zuge des Einsatzes wurde der Bereich der Höflerstraße weiträumig abgesperrt. Vertreter der Staatsanwaltschaft Memmingen befanden sich ebenfalls vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Memmingen führt zusammen mit dem Bayerischen Landeskriminalamt die Voruntersuchungen zu dem polizeilichen Schusswaffengebrauch durch. (Schwaben Süd/West)
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Foto: Merkel
Da der Täter einen Rucksack bei sich führte und keiner der anwesenden wusste was sich in diesem befand, wurde zusätzlich aus Sicherheitsgründen die TSG (Technische Sondergruppe) aus München alarmiert. Nach Untersuchung durch die TSG konnte Entwarnung gegeben werden. In diesem Rucksack befanden sich keine gefährlichen Gegenstände.
1. Nachtrag 12.03.2015 - Memmingen: 1 Tag nach dem tödlichen Schuss - Ermittlungen laufen (klick...)

Petershagen: Abgestürzter Pilot (58) erliegt seinen Verletzungen

Foto: Polizei Minden-Lübbecke
Petershagen (ots) - Nach dem Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Petershagen-Meßlingen (Kreis Minden-Lübbecke) am Dienstag ist der 58-jährige Pilot seinen schweren Verletzungen erlegen. Rettungskräfte hatten den Mann aus einem Waldstück geborgen und mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. 
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Dort verstarb der Mann später. Die Absturzursache ist unklar. Die Polizei stellte das Flugzeugwrack sicher. Wie bereits berichtet, war der 58-Jährige mit seinem Fluggerät am Abend unterwegs, als er gegen 18.15 Uhr nur wenige hundert Meter von seinem Wohnort in das Waldstück stürzte. Die Polizei informierte noch am Abend die Experten der Bundestelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sowie die Bezirksregierung Münster.

Burgberg (Oberallgäu): Hubschrauberrettung einer Bergsteigerin samt tierischer Begleitung

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Vergangenen Montag wurde eine Bergwanderin mit dem Polizeihubschrauber vom Burgberger Hörnle (ca. 1.500 Meter) gerettet. Die 44-jährige Dame war am Montagnachmittag nur in Begleitung ihres Hundes zu einer Wanderung aufgebrochen und hatte sich dabei verlaufen. Die Bergsteigerin meldete über Notruf ihre missliche Lage, woraufhin sich verschiedene Rettungskräfte auf den Weg zu ihr machten. 
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Ein eigenständiger Abstieg war der Frau aufgrund ihrer psychischen und körperlichen Verfassung nicht mehr möglich, so dass ein Polizeihubschrauber aus München angefordert wurde. Im Zusammenwirken zwischen der Bergwacht Sonthofen, einem Polizeibeamten der Alpinen Einsatzgruppe und dem Hubschrauber gelang die Rettung der 44-Jährigen und ihrer tierischen Begleitung. Zunächst wurde die Frau mit der Seilwinde in den Hubschrauber gezogen und ins Tal geflogen. 
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Kurz darauf holte die Hubschrauberbesatzung auch noch den Vierbeiner ab, der in einem Rucksack eines Retters sicher verstaut war und mit herausschauendem Kopf über die Seilwinde in den Hubschrauber gezogen wurde. Nach Schilderung der Flugbesatzung war der Hund während der Rettung und des Fluges recht entspannt. Bis auf eine leichte Unterkühlung der Frau, waren am Ende alle Beteiligten wohlauf. (PP Schwaben Süd/West)

Memmingen: Drei Personen wurden Betrugsopfer - Erbe vorgetäuscht

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Zwei Männer und eine Frau wurden Opfer eines Betruges. Sie erhofften sich nach einem angeblichen Sterbefall ein großes Erbe. Anfang Dezember vergangenen Jahres meldete sich bei einem 60-jährigen Unterallgäuer per Mail eine ihm unbekannte Frau. Beide Personen hatten folgend mehrmals Mailkontakt. Der 60-Jährige schöpfte keinen Verdacht und hakte beispielsweise nicht nach, wie denn die angeblich im westafrikanischen Benin wohnhafte Frau seine Mailanschrift erhalten hatte. 
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Der Mailkontakt zu der Frau brach eines Tages auf unerklärliche Weise ab. Den Grund hierfür erfuhr das spätere Betrugsopfer bald: Es meldete sich ein Rechtsanwalt bei ihm. Dieser gab an, dass seine Bekanntschaft verstorben sei und ihn im Testament mit einem Erbe von 7,5 Millionen bedacht hatte. Zur Erlangung des Erbes würden allerdings Vorabzahlungen fällig, die mittels Geldanweisungen transferiert werden müssen. Da der Unterallgäuer unbedingt das Erbe antreten wollte, legten er und zwei Bekannte von ihm, eine 62-jährige Münchnerin und ein 63-jähriger Memminger, Geld zusammen, und überwiesen in mehreren Tranchen insgesamt 11.000 Euro. 
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Der amerikanische Diplomat, der laut Versprechen des vermeintlichen Anwaltes mit einem Geldkoffer über Frankfurt/ Main nach Memmingen zur Geldübergabe anreisen sollte, trat mit dem Betrugsopfer allerdings nie in Kontakt. Nun ermittelt die Memminger Polizei wegen Betrug gegen Unbekannt. (PP Schwaben Süd/West)

Obergünzburg: Schwerer Verkehrsunfall von zwei Motorradfahrern

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Am gestrigen Nachmittag war von Willofs Richtung Eggenthal auf der OAL 11 eine Dreiergruppe Motorradfahrer unterwegs. Der vorderste der drei Fahrer bemerkte die Kurve Höhe Mautis zu spät und versuchte zu bremsen. Der Fahrer hinter ihm bemerkte dies zwar und versuchte ebenfalls zu bremsen, geriet dabei aber auf das rechts befindliche Bankett, wo er die Kontrolle über sein Gefährt verlor. 
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Im Anschluss kollidierten beide Kräder, wobei sich beide Motorradfahrer schwer verletzten. Der dritte Motorradfahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Ein Verletzter wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Memmingen gebracht, der andere mittels Helikopter ins Krankenhaus Kempten. (PI Kaufbeuren)

Kaufbeuren: Polizei durchsucht BKH-Forensik nach Drogen

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Ein Großaufgebot der Polizei hat am frühen Mittwochmorgen die Forensische Klinik des Bezirkskrankenhaueses (BKH) Kaufbeuren durchsucht. Etwa 100 Beamte, darunter zahlreiche Kräfte der Bereitschaftspolizei, Diensthundeführer, sowie Beamte der Polizeiinspektion Kaufbeuren waren im Einsatz. Beamte der Kripo standen zudem für die erforderliche Sachbearbeitung in Bereitschaft. Die Polizei wurde auf Bitten des BKH tätig, nachdem dort Auffälligkeiten festgestellt worden waren, die auf eine Einschleusung von Drogen im Maßregelvollzug hindeuteten. 
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Bei der Polizeiaktion, die um 6 Uhr begann, wurden sämtliche Unterkünfte und Stationen der Forensik des BKH durchsucht. Insgesamt waren 21 Räume betroffen, zu denen die derzeit 28 Patienten Zugang haben. Bei der Durchsuchung wurde neben einem versteckten Handy, einer Simkarte auch vier Tütchen mit einem noch nicht identifizierten Pulver, bei dem der Verdacht auf Betäubungssmittel besteht, gefunden. Die Polizei wird zudem in den kommenden Tagen Ermittlungen zur Herkunft der sichergestellten Gegenstände durchführen. 
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 Bei der groß angelegten Durchsuchung handelte es sich um eine gemeinsam abgesprochene Aktion auf Grundlage des Strafvollzugsgesetzes, die nicht zum ersten Mal stattfand. Im Juli 2011 hatten Beamte schon einmal die Kaufbeurer Forensik durchsucht. Damals mussten im Nachgang fünf Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstöße nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet werden. Zudem wurden u.a. eingeschmuggelte Handys sichergestellt. (PP Schwaben Süd/West)

Dienstag, 10. März 2015

Bodolz (Lkr. Lindau): Flex-Arbeiten lösen Hausbrand aus - 350.000 Euro Sachschaden

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Vermutlich waren Flexarbeiten für den Brand heute Nachmittag in der Rohrstraße verantwortlich. Die Kripo ermittelt gegen den Arbeiter. Ein Einfamilienhaus im Ortsteil Einzisweiler geriet am heutigen Nachmittag, Dienstag, 10. März, in Brand. Die entsprechende Mitteilung ging gegen 13:30 Uhr bei der Polizei ein. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren aus Bodolz, Lindau, Wasserburg und Nonnenhorn hatte der Dachstuhl des Hauses bereits Feuer gefangen. 
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Bis zum vollständigen Ablöschen des Brandes wurde das Fertighaus in der Rohrstraße nahezu gänzlich zerstört. Die Kriminalpolizei Lindau, die vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache übernommen hat, geht von einem „wirtschaftlichen Totalschaden“ des Gebäudes aus und schätzt den Sachschaden auf etwa 350.000 Euro. Bei dem Brand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Drei im Haus befindliche Personen konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde das Schadenfeuer von einem Mitarbeiter einer Fachfirma aus dem Bodenseekreis verursacht, der im Begriff war, das Bad des Hauses zu renovieren. 
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Bei Flex-Arbeiten auf dem Balkon erzeugte Funken setzten ganz offensichtlich einen dort verlegten Teppich in Brand. Vom Balkon aus griff das Feuer dann rasch auf den Dachstuhl des Hauses über. Gegen den Firmenmitarbeiter wird wegen Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. (KPS Lindau)

Bad Wörishofen: Großbrand in Mehrfamilienhaus - 23 Bewohner evakuiert


1. Nachtrag 10.03.2015 18 Uhr: Wie bereits berichtet, kam es in der Nacht auf Dienstag zu einem schadensträchtigen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hartenthaler Straße. Im Laufe des heutigen Tages übernahm das Fachkommissariat der Kripo Memmingen den Fall und war im Wesentlichen mit Tatortarbeit direkt an der Brandstelle beschäftigt. Nach den durchgeführten Ermittlungen ist nunmehr zwingend von einem technischen Defekt im Bereich des Dachbodens als Brandursache auszugehen. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von deutlich mehr als 100.000 Euro. Konkretere Angaben zur Schadenshöhe und zur weiteren Nutzbarkeit des Gebäudes können erst nach der Hinzuziehung eines Statikers gemacht werden.
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Aktuell ist der Großteil des Mehrfamilienhauses bis auf weiteres nicht nutzbar und zum Teil auch nicht begehbar. Die Bewohner des Hauses sind in verschiedenen Hotels aus der Umgebung untergekommen. Ein sehr glücklicher Umstand war die Tatsache, dass einzelne Bewohner den Brand frühzeitig bemerkten und somit alle Personen rechtzeitig aus dem Gebäude gebracht werden konnten, bevor es zu Personenschäden kam. (PP Schwaben Süd/West

Hauptmeldung 10.03.2015 7 Uhr: Aus noch ungeklärter Ursache kam es am Dienstag gegen 00:40 Uhr in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand. Bei Eintreffen der Streife waren im Bereich des Dachstuhls offene Flammen zu sehen. Dies dürfte auch der Brandausbruchsort sein. Die Brandursache ist noch unbekannt. 
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Alle 23 in dem Haus gemeldeten Bewohner konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle. Die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Der Kriminaldauerdienst ist im Einsatz, um erste Maßnahmen zur Ermittlung der Brandursache einzuleiten. (Einsatzzentrale PP SWS)
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Lörrach: Schwerer Unfall mit drei Verletzten und über 25000 Euro Sachschaden

Foto: Polizei Freiburg
Freiburg (ots) - Am Dienstagmorgen kam es an der Kreuzung Zeppelin-/Schiller-Brühlstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt und drei Autos schwer beschädigt wurden. Ein 49-jähriger Mann befuhr gegen 9 Uhr mit seinem Golf die Brühlstraße und musste an der Stoppstelle Kreuzung Schiller-/Brühl-/Zeppelinstraße anhalten. 
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Nachdem er einige auf der Schillerstraße fahrenden Autos passieren ließ, fuhr er los und übersah dabei eine auf der Schillerstraße fahrende 25-jährige Frau mit ihrem VW. Beide Autos stießen im Kreuzungsbereich heftig zusammen und wurden anschließend auf einen in der Zeppelinstraße wartenden Renault geschoben. 
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Alle drei Fahrzeugführer wurden verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Die drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von über 25000 Euro.

Herdecke: Baustellenunfall - Arbeiter stürzt 3m in die Tiefe

Foto: Christian Arndt
Herdecke (ots) - Die Feuerwehr Herdecke wurde gegen 12:33 Uhr zu einem Baustellenunfall in die Straße Oberer Ahlenbergweg gerufen. Dort war ein Bauarbeiter aus gut drei Metern Höhe in das Kellergeschoss gestürzt. Nach der Erstversorgung und Stabilisierung des Patienten durch Notärztin und Rettungsdienst wurde der Patient mit einem Schleifkorb behutsam aus dem Rohbau gerettet. 
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Der Weg führte auch durch sehr unwegsames Gelände (Schlamm). Mit einem Rettungswagen wurde der Patient schwerverletzt in ein Krankenhaus transportiert. Da zunächst nicht klar war, wo die Person in dem Gebäude Person lag, wurde überörtlich eine Drehleiter aus Dortmund-Hörde angefordert. Diese wurde vor Ort jedoch nicht tätig. 
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Die Herdecker Drehleiter befand sich in der Werkstatt. Die Feuerwehr Herdecke war mit einem Löschfahrzeug gut 45 Minuten im Einsatz. Auch die Polizei war vor Ort.

Heiligenhaus: Rettungswagen und Polizeifahrzeug prallen bei Einsatzfahrt zusammen

Foto: Feuerwehr Heiligenhaus
Heiligenhaus (ots) - Schlagartig endete am heutigen Dienstag die Einsatzfahrt des Rettungswagens (RTW): An der Kreuzung Westfalenstraße/ Ecke Bahnhofstraße kollidierte das Einsatzfahrzeug mit einem Streifenwagen der Polizei. Ein Polizist und die Besatzung des RTW kamen mit leichten Verletzungen davon, die Fahrzeuge wurden schwer beschädigt. Um 09:07 Uhr wurde die Feuerwehr Heiligenhaus zu einer hilflosen Person hinter einer verschlossenen Türe an die Ulmenstraße alarmiert. 
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Schnell rückten die Einsatzkräfte mit Blaulicht und Martinhorn aus. Die Polizei war zur gleichen Einsatzstelle unterwegs. An der Kreuzung Westfalenstraße / Bahnhofstraße stieß ein Streifenwagen mit dem Rettungswagen der Feuerwehr Heiligenhaus zusammen. Beide Fahrzeuge wurden hierbei stark beschädigt, ein Rettungsassistent sowie ein Polizist wurden mit leichten Verletzungen ins Klinikum Niederberg gefahren. Für den Einsatz an der Ulmenstraße wurde ein weiterer Rettungswagen nachalarmiert. Zur Organisation des Rettungsdienstes war ein Einsatzleitwagen aus Ratingen am Ort. Die Forschungen zur Unfallursache hat die Kreispolizeibehörde Mettmann aufgenommen. 
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Glaubt man den Statisiken, so erhöht eine Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn das Unfallrisiko auf das 17-fache. Das Risiko eines Unfalls mit schweren Verletzungen steigt auf das Achtfache, das eines Unfalls mit Todesfolge auf das Vierfache, im Gegensatz zu einer normalen PKW-Fahrt. Damit der Rettungsdienst für die Stadt weiterhin sichergestellt ist, wird ein Rettungswagen der Feuerwehr Ratingen auf der Feuer- und Rettungswache an der Friedhofsallee stationiert.

Waal: Vermisster Ostallgäuer verstorben aufgefunden

Symbolfoto
Der seit Mitte Dezember 2014 vermisste 83-jähriger Senior, der aus dem Jengener Ortsteil Koneberg stammte, und sich in Waal in einem Pflegeheim wegen seiner Demenzerkrankung in Kurzzeitpflege befand,
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wurde am vergangenen Samstag bei Oberostendorf von einem Landwirt verstorben aufgefunden. Die ermittelnde Kripo Kaufbeuren geht derzeit von einem Unfall aus. Eine Fremdeinwirkung kann derzeit ausgeschlossen werden.

Biessenhofen: Arbeiter handeln nach Ammoniakaustritt vorbildlich

Ammoniak in geringer Konzentration trat heute Morgen in einer Kälteanlage eines Produktionsbetriebes in der Füssener Straße aus. Es kam zu keinem Schaden. In der Früh schlug eine automatische Warnanlage in der Kälteanlage neben dem Kesselhaus der Firma an, da wegen eines technischen Defekts Ammoniak in geringer Konzentration ausgetreten war. Zu diesem Zeitpunkt befand sich keine Person in dem Raum. 
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Drei speziell geschulte Arbeiter vor Ort handelten daraufhin völlig richtig: Unter Atemschutz schlossen sie den betreffenden Raum ab und informierten den technischen Werksleiter, der daraufhin die Integrierte Leitstelle Allgäu verständigte. Die Feuerwehren aus Biessenhofen, Kaufbeuren, Marktoberdorf und Ebenhofen waren daraufhin genauso im Einsatz, wie die betriebseigene Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten unter Anwendung von Gefahrgutschutzausrüstung den Raum betreten, den geringen Austritt stoppen und dadurch einem Techniker den Zugang ermöglichen. Zuvor entlüfteten die Feuerwehrkräfte den Raum. 
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Vorsorglich waren drei Rettungswagen und ein Notarzt vor Ort, die aber nicht eingesetzt werden mussten. Durch das richtige Einschreiten der drei Arbeiter und der Feuerwehr kam es weder zu Personen- noch zu Sachschaden. Auch die Produktqualität war nach Angaben des Betriebes nicht beeinträchtigt. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte etwa dreieinhalb Stunden vor Ort. (PP Schwaben Süd/West)
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Sonsbeck / Labbeck: PKW überschlug sich - Fahrer schwer verletzt

Polizei: Wesel
Sonsbeck/Xanten (ots) - Am Montagabend (09.03.2015) gegen 21.45 Uhr ereignete sich auf der Uedemer Straße (L 77) ein Verkehrsunfall, bei dem ein Mann schwere Verletzungen erlitt. Ein 19-jähriger Mann aus Xanten befuhr mit einem PKW die Uedemer Straße aus Richtung Reichswaldstraße kommend in Richtung Marienbaumer Straße und überholte einen PKW.
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Nach dem Wiedereinscheren verlor der 19-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der PKW überschlug sich mehrfach in einem angrenzenden Feld und kam auf der Beifahrerseite liegend im Straßengraben zum Stillstand. Eine Unfallzeugin und Anwohner, die durch die Unfallgeräusche aufmerksam wurden, leisteten unmittelbar Erste Hilfe. Beim Unfall erlitt der Xantener so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungswagen dem Xantener Krankenhaus zur stationären Behandlung zugeführt werden musste. 
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Der beim Verkehrsunfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 4.000 Euro. Zum Zwecke der Erstversorgung des Verunglückten, der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle wurde die Uedemer Straße zwischen der Reichswaldstraße und der Marienbaumer Straße für ca. 120 Minuten gesperrt, der Verkehr durch Polizeibeamte abgeleitet.

Montag, 9. März 2015

Mindelheim: Verkehrsunfall mit 4 Fahrzeugen - Erhebliche Verkehrsbehinderungen

Foto: Kiessling
Am Montag dem 09.03.2015 in der Mittagszeit kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Günzburger Straße (bei der Baywa-Kreuzung) mit 4 Fahrzeugen. Nach ersten Informationen wurde 1 Person bei dem Unfall verletzt. 
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Zur Verkehrsleitung und Aufnahme von Betriebsstoffen wurde die Feuerwehr Mindelheim alarmiert. Zur Höhe des Sachschadens sind noch keine Angaben möglich.

Breitenbrunn / St2017: Sicherheitsgurt schützt 20-jährige - Pkw mehrmals überschlagen

Symbolfoto
Der angelegte Sicherheitsgurt schützte heute am frühen Nachmittag eine Frau vor schwereren Verletzungen. Die 20-jährige Fahranfängerin befand sich gegen 13.40 Uhr mit ihrem Pkw auf der Staatsstraße 2017 zwischen Kirchhaslach (Halden) und Breitenbrunn. Im Waldstück kam sie in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts auf das Bankett.
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Vermutlich erschrak sie leicht wegen eines entgegenkommenden Omnibus. Im weiteren Verlauf steuerte sie gegen, der Pkw kam ins Schleudern und nach links von der Fahrbahn ab wo er gegen die aufsteigende Böschung stieß, sich überschlug und auf den Rädern wieder zum Stand kam. Die junge Frau, die angegurtet war, erlitt lediglich Prellungen und einen Schock.
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Die Unterallgäuerin wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ihren Pkw konnte sie selbst verlassen. Der Sachschaden beträgt rund 3.000 Euro. Ihr Fahrzeug wurde abgeschleppt. (PI Mindelheim)

Breitscheid: Notlandung endet mit Überschlag

Foto: Polizeidirektion Lahn-Dillenburg
Dillenburg (ots) - Breitscheid: Ohne Verletzungen überstand der Pilot eines Ultraleichtflugzeuges eine Notlandung in der Nähe des Breitscheider Flugplatzes. Der 45-Jährige blieb unverletzt. Seine Flugmaschine wurde komplett zerstört. Der aus dem Landkreis Gießen stammende Pilot war nachmittags von einem Gießener Flugplatz gestartet.
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Ziel war die in der Westerwaldgemeinde Breitscheid gelegene Landebahn. Der Ausfall seines Motors zwang ihn gegen 17.45 Uhr zu einer Notlandung auf einem Acker unweit des Flugplatzes. Die Maschine setzte auf, sank in der Wiese ein, überschlug sich und blieb letztlich auf dem Dach liegen. Der Pilot kletterte unverletzt aus dem Fluggerät heraus.
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Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig sind eingeschaltet. Derzeit geht die Polizei von einem technischen Defekt aus. Das Ultraleichtflugzeug wurde durch die Notladung stark beschädigt. Die Schäden schätzt die Polizei auf rund 65.000 Euro.