Samstag, 3. Januar 2015

Sonthofen / B308: 30-jähriger Fußgänger bei Verkehrsunfall getötet

Foto: Liss
Am Samstag morgen dem 03.01.2015 gegen 05:30 Uhr ereignete sich auf der B308/ östliche Alpenstraße in Sonthofen ein Verkehrsunfall bei dem ein 30 Jahre alter Oberallgäuer verstorben ist. 
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Ein 57 Jahre alter Pkw Fahrer befuhr die B308 in westlicher Richtung, als der Fußgänger von dem Fahrzeug erfasst und in den angrenzenden Graben geschleudert wurde. Der Fußgänger verstarb noch vor Eintreffen der Rettungsdienste vor Ort. Der Pkw Fahrer blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 6000.- Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft Kempten ein Sachverständiger beauftragt. 
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Zur Ausleuchtung der Unfallstelle und Verkehrslenkung war die Freiwillige Feuerwehr Sonthofen im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die PI Sonthofen. (PP SWS - Einsatzzentrale)
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Donnerstag, 1. Januar 2015

Memmingen: Betrunkener randalierte in einem Krankenhaus

Symbolfoto
Ein 32-jähriger Memminger erschien am 31.12.14 gegen 21.30 Uhr alkoholisiert bei seinen Nachbarn. Denen teilte der Mann wirre Sachen mit, weswegen die Memminger Polizei informiert wurde. Nach Eintreffen der Polizeistreife willigte der Mann zunächst einer Unterbringung in einem Krankenhaus zur Untersuchung ein. 
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Dort angekommen überlegte es sich der Mann anders, wollte die Station wieder verlassen und randalierte heftig. Dabei schlug er auch mehrmals nach den Beamten, die jedoch nur leicht verletzt wurden. Mit Hilfe von mehreren Unterstützungsstreifen und dem Einsatz von Pfefferspray konnte der äußerst aggressive Mann dann überwältigt und gefesselt werden. 
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Er wurde dabei auch leicht verletzt. Daraufhin wurde der mit über 1,2 Promille Alkoholisierte in einer Polizeizelle ausgenüchtert. Es wird Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet. (PI Memmingen)
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Dietmannsied: Brand in einer Garage - Totalschaden an Pkw und Garage

Symbolfoto
Am 01.01.15 wurde um kurz nach Mitternacht ein Brand in einer Garage in Dietmannsried mitgeteilt. In der Garage befand sich unter anderem der Pkw des 54-jährigen Mieters. Trotz sofortiger Löscharbeiten der Feuerwehr konnten weder die Garage noch der Pkw gerettet werden. Der Pkw brannte völlig aus und die Garage ist nach erster Einschätzung der Feuerwehr vermutlich abbruchreif. 
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Ein Übergreifen des Feuers auf anliegende Wohnhäuser konnte jedoch verhindert werden. Wie der Brand entstanden ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 25.000 Euro. Die Polizei nimmt als Brandursache eine unsachgemäße Verwendung von Silvesterkrachern an und bittet um Hinweise zu Beobachtungen rund um die Garage in der Jahnstraße. (PI Kempten)
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Oberstaufen: 2-jähriger sperrt Eltern in der Silvesternacht auf Balkon aus - Polizei muss helfen

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In der Silvesternacht sperrte kurz nach Mitternacht ein Zweijähriger seine Eltern auf den Balkon aus der gemeinsamen Wohnung in Oberstaufen aus. Da der Junge keine Anstalten machte, die Balkontüre wieder zu öffnen, verständigten die in der Kälte ausharrenden Eltern gegen 00.45 Uhr die Polizei. 
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Die eintreffenden Beamten konnten schließlich den Hausmeister verständigen, der die Wohnungstüre gegen 1.30 Uhr mit einem Zweitschlüssel aufsperrte. Das Kleinkind saß derweil unbeeindruckt auf seinem Bett und spielte mit einem Handy. (PSt Oberstaufen)
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Obergünzburg: Im Schrecken Feuerwerk entzündet - 10.000 Euro Sachschaden

Foto: pixabay
Am Silvestermittag montierte ein 17 Jähriger in Obergünzburg in einem Zimmer acht Feuerwerkbatterien auf einem Holzbrett. Er hantierte dabei auch mit einem Stabfeuerzeug, das offenbar versehentlich eine Wunderkerze in seiner anderen Hand entzündete. Vor lauter Schreck warf der die Wunderkerze weg und unglücklicherweise in Richtung der Feuerwerkbatterien, die sich dadurch entzündeten. 
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Dadurch kam es zu einem Zimmerbrand, den die herbeigerufenen Feuerwehren aus Obergünzburg und Burg zum Glück rasch löschen konnte. Es kamen keine Personen zu Schaden, der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. (PI Kaufbeuren)
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Keine schwerwiegenden Vorfälle in Silvesternacht - Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Foto: pixabay
Die vergangene Nacht verlief aus Sicht der Polizei zwar recht einsatzreich, jedoch überwiegend ohne schwerwiegende Vorfälle. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West zieht daher ein positives Fazit. Das Einsatzgeschehen lag in der Nacht des Jahreswechsels nahezu auf einem doppelt so hohen Niveau wie in einer üblichen Nacht. Dies entspricht auch den Silversternächten der vergangenen Jahre. So verzeichnete die Einsatzzentrale des Präsidiums - welche die Notrufe aus allen Landkreisen im Zuständigkeitsbereich entgegen nimmt - in der Zeit vom 31. Dezember 2014, 19 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen, 6 Uhr, rund 210 Notrufe, aus denen in fast allen Fällen polizeiliche Einsätze resultierten. 
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Demnach ging das Notrufaufkommen heuer um rund 15 % gegenüber der Silvesternacht 2013/ 2014 zurück. Wie jedes Jahr kam es während der gesamten Nacht zu einer Vielzahl von Einsätzen wegen Streitigkeiten, die oftmals in Schlägereien ausarteten, sowie Sachbeschädigungen und Ruhestörungen. Bei diesen Einsätzen spielte starker Alkoholkonsum fast immer eine Rolle. Zum Beispiel fielen in Oberstdorf zwei 15-Jährige mit jeweils rund einem Promille auf. Ansonsten waren Promillewerte um zwei Promille herum, keine Seltenheit. Auch rund zehn hilflosen Personen konnte die Polizei helfen; beispielsweise einem betrunkenen Mann, der in Weißenhorn dunkel bekleidet mitten auf der Straße lief, und sich zunächst weigerte, diese zu verlassen.
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Brände und Schabeschädigungen
Wie in den Jahren zuvor mussten auch in der vergangenen Silvesternacht Feuerwehr und Polizei zu Bränden durch Feuerwerkskörper ausrücken. Dabei handelte es sich um Brände von Mülltonnen, einem Glascontainer und einer Hecke. Herausragend war sicherlich der Brand einer Garage in Dietmannsried, die kurz nach Mitternacht vermutlich durch einen Feuerwerkskörper in Brand geriet. Die Garage und das darin befindliche Auto wurden dadurch komplett zerstört. Der Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. In Obergünzburg bastelte ein 17-Jähriger an einer Feuerwerksbatterie. Durch unglückliche Umstände zündete diese in seinem Zimmer und setzte dieses in Brand. Die Feuerwehr konnte den Zimmerbrand löschen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Hier beträgt der geschätzte Schaden rund 10.000 Euro. Bislang sind der Polizei rund zehn Sachbeschädigungen und fahrlässige Brandstiftungen bekannt, durch die niemand verletzt wurde. Kein Brand wurde nach derzeitigem Kenntnisstand vorsätzlich gelegt. Erfahrungsgemäß werden diese Zahlen im Laufe der nächsten Tage aber noch ansteigen.
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Körperverletzungen
Soweit bislang bekannt, kam es zu keinen Verletzungen wegen unsachgemäßer Handhabung von Feuerwerkskörpern. Allerdings mussten viele Schlägereien geschlichtet und angezeigt werden. Schwere Verletzungen trug aber glücklicherweise niemand davon. Insgesamt wurden bislang rund 25 Körperverletzungsdelikte gezählt, was exakt dem Wert des Vorjahres entspricht. In allen Fällen der Körperverletzungen, die teils im öffentlichen und teils im privaten Raum geschahen, war Alkohol im Spiel. Mit Alkohol am Steuer ertappt wurden auch rund zehn Autofahrer, die ihr Auto an Ort und Stelle abstellen mussten. In zwei Fällen kam es wegen des Alkohols sogar zu Verkehrsunfällen.

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West wünscht allen einen guten Start ins Jahr 2015!

Mittwoch, 31. Dezember 2014

Rüthen-Menzel: Bei Nebel auf schneeglatter Straße vor Baum gefahren

Foto: Kreispolizeibehörde Soest
Rüthen (ots) - Nebel mit einer Sichtweite unter 50 Meter gepaart mit schneeglatter Fahrbahn und vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit waren die Ursache dafür, dass am Dienstagmorgen, kurz nach 05:00 Uhr, ein 61-jähriger Autofahrer aus Rüthen mit seinem Fahrzeug auf der Menzeler Straße (L 735) von Rüthen in Richtung Menzel in einer Linkskurve ins Schleudern geriet und vor einen Baum prallte.
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Der Fahrer verletzte sich dabei, und wurde vor Ort notärztlich versorgt. Das völlig demolierte Fahrzeug wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen. Die Straße war während der Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. (fm)

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Dienstag, 30. Dezember 2014

63. Internationale Vierschanzentournee in Oberstdorf – Abschlussbericht der Polizei

Foto: pixabay
Nachdem das Auftaktspringen gestern witterungsbedingt abgebrochen werden musste, konnte es heute nachgeholt werden. Seitens der Polizei wird insgesamt ein positives Fazit gezogen. Rund 12.000 Besucher fanden heute erneut den Weg ins Skisprungstadion und feierten die sportlichen Leistungen der Athleten bei schwierigen Witterungsbedingungen. Bei der Anreise kam es trotz winterlicher Straßenverhältnisse zu keinen Verkehrsbehinderungen auf der Bundesstraße 19, so dass sich alle Besucher rechtzeitig zu Beginn des Springens im Stadion einfinden konnten. 
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Sicherlich trug auch dazu bei, dass sich eine Vielzahl für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden hatte. Während die Einsatzkräfte der Polizei gestern zweimal einschreiten mussten, brauchten sie heute nicht tätig werden. Die Fans feierten friedlich und – wie bereits am Samstag und gestern – wurde erfreulicherweise kein bengalisches Feuer (Pyrotechnik) gezündet. Auffallend war auch, dass die Zuschauer fast ausnahmslos nicht alkoholisiert waren, was sicherlich zum reibungslosen Ablauf beitrug. 
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Erster Polizeihauptkommissar Friedrich Hummel, Leiter der Polizeiinspektion Oberstdorf und Polizeieinsatzleiter: „In Anbetracht des ruhigen Verlaufs der Veranstaltung und des disziplinierten Verhaltens der Besucher, möchte ich mich bei allen Zuschauern für das sportliche Verhalten bedanken! Ein herzliches Dankeschön aber auch an die vielen Helfer der Veranstaltung und die eingesetzten Polizeibeamten, die durch ihr hohes Engagement einen tollen Tourneeauftakt ermöglichten. Nur dank dem Einsatz aller Helfer und Beamte konnte das Springen auf heute verschoben und durchgeführt werden.“ (PP Schwaben Süd/West)
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Montag, 29. Dezember 2014

Thannhausen: Garagenbrand - 2 Bewohner verletzt - 40.000 Euro Sachschaden

Symbolfoto
Mehrere Feuerwehrkräfte mussten am Montag Abend wegen einem Brand in einer Garage in der Mozartstraße ausrücken. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Gegen 18.50 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Donau-Iller der Brand einer Garage mitgeteilt, die direkt an ein Einfamilienhaus angebaut ist. 
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Die alarmierten Feuerwehren aus Thannhausen, Oberrohr, Bayersried-Ursberg-Premach und Burtenbach, konnten die Flammen in der Garage zügig bekämpfen und den Brand ablöschen. Die Krumbacher Polizei geht momentan davon aus, dass noch nicht gänzlich erloschene Kaminasche versehentlich neben brennbarem Material entsorgt wurde, und dieses sich langsam entzündete. 
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Als das im Haus wohnende Ehepaar den Brandausbruch bemerkte, versuchten sie selbst die Flammen zu löschen und wurden dabei durch Rauchgas leicht verletzt, weshalb sie vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Insgesamt entstand ein Brandschaden von geschätzten 40.000 Euro, da auch der Dachstuhl der Garage in Brand geriet. (PP Schwaben Süd/West)
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Füssen / B310: Fahrzeug überschlägt sich auf schneeglatter Fahrbahn

Symbolfoto
Am Montag dem 29.12.2014 gegen 12:30 Uhr war heute eine 60-jährige Ostallgäuerin mit ihrem Pkw auf der B310 von Pfronten kommend in Richtung Füssen unterwegs. Kurz vor den Füssener Weilern Roßmoos/ Wiedmar geriet die Frau auf einer gerade Strecke bei schneeglatter Fahrbahn nach links von der Fahrbahn ab. 
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Im Graben überschlug sich das Fahrzeug und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 6.000 Euro geschätzt. (PP Schwaben Süd/West)
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Memmingen: 19-jährige Autofahrerin schleudert von Autobahn

Symbolfoto
Eine 19-jährige Fahranfängerin befuhr heute Vormittag die BAB7 in südliche Richtung. Gegen 11.45 Uhr beabsichtigte sie kurz nach der Anschlussstelle Memmingen-Süd vom linken auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln. Dabei verlor sie bei winterlichen Straßenverhältnissen und nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schleuderte nach rechts von der Fahrbahn in den angrenzenden Grünstreifen, wo das Auto im dortigen Wildschutzzaun zum Stillstand kam. 
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Die Fahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Ihr Pkw mit österreichischer Zulassung musste von einem Abschleppdienst geborgen werden; der Sachschaden wird auf rund 8.000 Euro geschätzt. Da anfangs davon ausgegangen wurde, dass die Frau im Fahrzeug eingeklemmt wurde, fuhr die alarmierte Memminger Feuerwehr den Unfallort an, wurde dann aber glücklicherweise nicht benötigt. (PP Schwaben Süd/West)
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Germaringen / B12: Pkw prallt in LKW - Fahrerin tödlich verletzt

Foto: Kiessling
Nachdem eine junge Frau am Montag dem 29.12.2014 auf der Bundesstraße 12 ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn geriet, erlag sie ihren schweren Verletzungen. Die Bundesstraße ist derzeit auf Höhe Germaringen gesperrt. Gegen 10.20 Uhr fuhr die Autofahrerin auf der B12 in Richtung zur A96 und geriet nach derzeitigem Kenntnisstand wenige hundert Meter nach der Anschlussstelle Germaringen bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern. 
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Ihr Fahrzeug rutschte deshalb in den Gegenverkehr, in dem sich zur selben Zeit ein Lkw-Gespann befand. Zwischen beiden Fahrzeugen kam es zur Kollision, wodurch der Pkw stark beschädigt wurde. Die 24-jährige Fahrerin aus Augsburg erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen und musste durch die Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Der 32-jährige Fahrer des Lkw aus dem Landkreis Wittenberg erlitt einen Schock. Sowohl der Pkw, wie auch das Lkw-Gespann, mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. 
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Für die Dauer der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung ist die Bundesstraße im Unfallbereich bis voraussichtlich 14 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wird jeweils an den Anschlussstellen Germaringen und Jengen ausgeleitet. Im Einsatz sind, neben mehreren Polizeistreifen, der Rettungsdienst und die Feuerwehren aus Obergermaringen und Jengen, sowie die Straßenmeistereien Marktoberdorf und Westendorf. (PP Schwaben Süd/West)
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63. Internationale Vierschanzentournee in Oberstdorf - Zwischenbericht der Polizei

Foto: pixabay
Das Auftaktspringen musste gestern witterungsbedingt abgebrochen und auf heute verschoben werden. Die Polizei verzeichnet bislang ein positives Fazit.

Skisprungarena ausverkauft - Fans Feiern friedlich
Auch in diesem Jahr feierten die Skisprungfans in Oberstdorf bei Schneefall und starken Wind friedlich das Auftaktspringen der diesjährigen Vierschanzentournee. Leider musste dies aber um kurz nach 19 Uhr witterungsbedingt abgebrochen und auf den morgigen Montag verschoben werden. Während das Eingreifen der Einsatzkräfte während der gestrigen Qualifikation - die rund 8.000 Personen besuchten - nicht notwendig war, mussten die knapp 100 Einsatzkräfte, die sich aus Beamten der Oberstdorfer Polizei, der Bayer. Bereitschaftspolizei, des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West und der Bundespolizei zusammensetzten, heute doch tätig werden.
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Gegen 17.30 Uhr fiel ein Betrunkener in einem Stadionblock unangenehm auf und pöbelte unbeteiligte Zuschauer an. Als er des Stadions verwiesen und nach draußen gebracht werden sollte, beleidigte er die eingesetzten Beamten und wehrte sich gegen das Verbringen aus dem Stadion. Da der Mann aus dem Landkreis Hildburghausen mit rund drei Promille erheblich alkoholisiert war, wurde er auf die Wache gebracht. Dort konnte er von Bekannten abgeholt werden. Fast vier Promille ergab der Alkomatentest gegen 16 Uhr bei einem 31-Jährigen aus Landkreis Göppingen, der direkt vor Beamten auf den Boden fiel und sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Gegen die anschließende Personalienfeststellung wehrte sich der Betrunkene, schlug einem Beamten ins Gesicht und verletzte ihn dabei leicht. Auch er wurde von den Beamten in Gewahrsam genommen.
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In Anbetracht, dass das Stadion mit rund 25.000 Zuschauern ausverkauft war, zieht die Polizei ein durchwegs positives Fazit. Auch erfreulich war eine Familienzusammenführung um kurz nach 18 Uhr. Ein 12-jähriger Junge aus Spanien hatte im Dunkeln seine Eltern verloren und meldete sich im Eissportstadion. Glücklicherweise konnten seine Eltern im Stadion ausfindig gemacht und ihnen ihr Sohn übergeben werden. Lobenswert ist, dass es bislang zu keiner Zündung eines sogenannten bengalischen Feuers (Pyrotechnik) kam, da von diesem eine hohe Gefahr ausgeht und deswegen im Stadion verboten ist.

Geringe Verkehrsbehinderungen
Auch wenn kurzfristig die sogenannte Oybelewiese vom Veranstalter wegen des milden Wetters der vergangenen Tage als Parkplatz nicht freigegeben werden konnte, bereitete die Parkplatzsituation nur geringe Probleme. Es kam auch nur zu geringen Stauungen auf der B19 zwischen Oberstdorf und Fischen. Eine deutliche Entlastung erfuhr die Verkehrssituation erfreulicherweise durch mehrere tausend Anreisende, die sich für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln entschieden hatten.
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Aussicht auf heute
Die für gestern gültigen Eintrittskarten haben nach Angaben des Veranstalters auch für heute (29. Dezember 2014) Gültigkeit. Das Stadion ist morgen ab 15 Uhr geöffnet. Für 16.30 Uhr ist der 1. Durchgang geplant. Weitere Informationen zum geplanten Ablauf können der Internetseite des Veranstalters entnommen werden. Seitens der Polizei wird auf die bereits veröffentlichten Sicherheitshinweise hingewiesen. Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird weiterhin empfohlen. (PP Schwaben Süd/West

Sonntag, 28. Dezember 2014

Bad Homburg / A5: Tödlicher Verkehrsunfall - Zeugen gesucht!

Foto: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
Frankfurt (ots) - Der Fahrer eines Quad wurde bei einem Verkehrsunfall, der sich am Samstagabend um 22.50 Uhr auf der BAB 5 in Höhe des Bad Homburger Kreuzes ereignete, getötet. Der Quad-Fahrer kam von der BAB 661 aus Richtung Oberursel und fuhr am Bad Homburger Kreuz auf die BAB 5 in Richtung Süden. Auf der Beschleunigungsspur verlor er nach derzeitigem Erkenntnisstand aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Schneefall und Straßenglätte die Kontrolle über sein Gefährt, geriet ins Schleudern und kippte um.
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Das Quad prallte gegen die linke Betonleitwand und kam auf der linken von drei Fahrpuren zum Stehen. Der Fahrer lag zwischen der linken und mittleren Fahrspur und wurde zunächst von einem Pkw Audi erfasst, dessen 23 Jahre alter Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Unmittelbar darauf wurde er von einem nachfolgenden Lkw überrollt, dessen Fahrer weiterfuhr. Die Identität des etwa 30 Jahre alten Opfers ist noch nicht geklärt. Der Mann führte keine Ausweispapiere mit sich. Das an dem Quad montierte Kennzeichen wurde im Oktober von einem Motorroller gestohlen, so dass unklar ist, in wessen Eigentum es steht.

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Das Fahrzeug (vermutlicher Hersteller "Eagle") ist in Tarnfarben lackiert. Siehe hierzu auch beigefügtes Foto! Über den flüchtigen Lkw ist lediglich bekannt, dass er weiß sein soll und einen ebenfalls weißen Anhänger gehabt haben soll. Die BAB 5 musste für die Dauer der Unfallaufnahme, für die auch ein Gutachter hinzu gezogen wurde, in Richtung Süden bis 04.50 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Hinweise zum Unfallhergang, zu dem am Unfall beteiligten Lkw oder zu dem auffälligen Quad nehmen die Polizeiautobahnstation Frankfurt (069/755-46400) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Silvester: Feiern Sie – aber richtig! - Hinweise der Polizei

Symbolfoto
Allzu oft enden freudige Silvesterfeiern durch den unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerkskörpern mit bösem Ende, weil Sachen beschädigt oder gar Menschen verletzt werden. Damit dies nicht geschieht, sollten einige grundsätzliche Regeln beim Abbrennen von Silvesterkrachern beachtet werden. Um sich selbst und Andere vor übermäßigen Belästigungen oder gar bösen Überraschungen zu schützen, bittet das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West die feiernde Bevölkerung um Beachtung folgender Hinweise:
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- Kleinfeuerwerke (also pyrotechnische Gegenstände der Klasse P II bzw. F 2), wie Raketen, Böller, Luftheuler und Fontänen, dürfen nur an Erwachsene verkauft und nur von diesen abgebrannt werden. Wer noch keine 18. Jahre alt ist, muss sich auf sogenanntes Kleinstfeuerwerk beschränken (Klasse P I bzw. F 1, empfohlen erst ab 12 Jahren).

- Jede Pyrotechnik muss geprüft sein. Sie erkennen das an der Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der zugelassenen Prüfstelle (0589 steht dabei beispielsweise für das deutsche Bundesamt für Materialforschung [BAM]). Der Umgang mit anderer Pyrotechnik stellt in Deutschland eine Straftat dar und kann darüber hinaus gesundheits- bzw. lebensgefährdend sein.

- Kleinfeuerwerke dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar abgebrannt werden.

- Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Fachwerkhäusern ist verboten. Manche Gemeinden haben diese Beschränkung auf weitere Örtlichkeiten (z.B. gesamte Altstadt) erweitert.

- Lesen Sie vor dem Gebrauch unbedingt die Gebrauchsanweisung und zünden sie nur nach dieser.

- Zünden oder Werfen Sie Feuerwerkskörper auf keinen Fall in Richtung Menschen, Tiere oder Sachen.
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- Zündendes Feuerwerk auf keinen Fall in der Hand belassen. Nehmen Sie Feuerwerkskörper, die eine Fehlzündung hatten, auf keinen Fall noch einmal in die Hand.

- In der Silvesternacht Fenster und Türen möglichst geschlossen halten, damit brennende Querschläger keinen Brand im Inneren verursachen können.

- Vergessen Sie nicht Ihre Haustiere; schreckhafte Tiere nicht alleine lassen.

- Das Führen einer Schreckschuss- und Signalwaffe (Kennzeichnung: PTB) in der Öffentlichkeit ist grundsätzlich verboten. Sofern dies Inhabern des „kleinen Waffenscheins“ ausnahmsweise erlaubt ist, ist dennoch das öffentliche Schießen damit verboten.

- Konsumieren Sie Alkohol, wenn überhaupt, in Maßen. Übermäßiger Alkoholeinfluss erhöht in den allermeisten Fällen die Risikobereitschaft und damit auch die Gefahr von Unfällen mit fatalen Folgen.

- Wegen der großen Brandgefahr sind in Bayern sogenannte Himmelslaternen (unbemannte Ballone, bei denen die Luft durch Brennstoffe erwärmt wird) verboten.

- Scheuen Sie sich nicht, im Not- oder Brandfall die Notrufnummern 112 oder 110 zu wählen.
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Die Begrüßung des neuen Jahres darf natürlich gerne durch das Verschießen von Silvesterfeuerwerk erfolgen. Zu Ihrer Sicherheit allerdings stets unter der Beachtung der geltenden Bestimmungen. Das Polizeipräsidium Schwaben Süd West möchte allen Bürgerinnen und Bürgern eine schöne und unfallfreie Feier, vor allem aber einen guten Start in das neue Jahr 2014 wünschen! (PP Schwaben Süd/West)