Samstag, 29. November 2014

Füssen / Tegelberg: Seit Freitag wird Andreas Gottschalk aus Berlin vermisst - Polizei bittet um Hinweise

Foto: Polizei / privat
Herr Gottschalk ist 47 Jahre alt und ist am Freitag-Vormittag zu einer Bergwanderung auf den Tegelberg bzw. dessen Umgebung aufgebrochen. Am Abend ist er nicht zu seiner Unterkunft zurückgekehrt. Die Suche, an der sich die Bergwacht, Polizei, Rettungshubschrauber und Rettungshunde beteiligten, verlief bisher ergebnislos. 

Wer hat Herrn Gottschalk gesehen oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Herr Gottschalk ist ca. 184 cm groß, schlank, hat kurze grau/melierte Haare, keinen Bart und einen Vorbiss. Er dürfte dunkel gekleidet sein und trägt einen Rucksack bei sich. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Füssen Tel. 08362/9123-0. (PI Füssen)

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Lechhausen: Gefahrenstoffaustritt - Sicherheitsventil von Wasserstofftransporter defekt

Foto: FW Augsburg
Einen Großeinsatz für Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte löste in der Nacht auf Freitag ein defektes Sicherheitsventil eines Wasserstofftransporters aus. Gegen 01:45 Uhr wurde der Löschzug der Augsburger Berufsfeuerwehr aufgrund eines Gefahrstoffaustritts zu einem Firmengelände in Lechhausen alarmiert. Beim Eintreffen stellten die Einsatzkräfte fest, dass tatsächlich große Mengen Gas aus dem Sicherheitsventil eines Wasserstofftransporters ausströmte. Da Wasserstoff hochgradig explosiv reagieren kann, wurde das Gebiet für Auto- und Fußgängerverkehr weiträumig abgesperrt. Aus den naheliegenden Wohngebäuden wurden ca. 150 Personen evakuiert und für die Einsatzdauer in einer Schule untergebracht. 
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Mehrere große Wasserwerfer wurden vorsorglich für den Fall einer Durchzündung in Stellung gebracht. Zeitgleich wurde die Herstellerfirma des Druckbehälters kontaktiert um festzustellen ob es sich um einen Defekt am Ventil selbst handelt, oder das Ventil seine Funktion erfüllt und einen gefährlichen Überdruck im Behälter verhindert, der zu einem katastrophalen Druckgefäßzerknall führen könnte. Nach eingehender Beratung konnte schließlich die Ursache festgestellt und Gegenmaßnahmen getroffen werden. Da Wasserstoff leichter als Luft ist und sich nach oben hin verflüchtigt bestand auch kurz darauf keine Explosionsgefahr mehr, der Verkehr wurde freigegeben und die evakuierten Personen durften wieder in ihre Wohnungen zurück. Die Einsatzdauer betrug ca. drei Stunden. (Quelle: FW Augsburg)

Kaufbeuren: Ruhestörung beendet Unfallserie

Symbolfoto
Eigentlich war die Streifenbesatzung zu einer Ruhestörung unterwegs - ein Pkw ohne Licht sorgte dafür, dass es anders kam. Am 28.11.14, um 01.10 Uhr, fiel einer Streife der Polizeiinspektion Kaufbeuren, die sich auf der Anfahrt zu einer Ruhestörung befand, ein Pkw auf, der ohne Licht und zudem teilweise auf dem Gehweg fuhr. Bevor der Pkw von den Beamten angehalten werden konnte, prallte dieser vor den Augen der Polizei gegen einen geparkten Pkw. Bei dem Fahrer, einem 29-jährigem Mindelheimer wurde Alkoholgeruch festgestellt, ein Vortest mit dem Alkomat erbrachte als Ergebnis deutlich über 2,5 Promille. Als Folge wurde eine Blutentnahme auf der Dienststelle durchgeführt. Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass der Alkoholunfall nicht die einzige Straftat ist wegen der sich der Unterallgäuer jetzt verantworten wird müssen. 
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Zum einen konnte der Führerschein des Polizeilich einschlägig bekannten Mann nicht mehr sichergestellt werden, da er seit zwei Trunkenheitsfahrten und einem Alkoholunfall mit Werten von teils über 3 Promille innerhalb der letzten drei ½ Jahre nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zum anderen hatte der Mann sich den Pkw von einem Freund „ausgeliehen“, ohne dass der Freund davon wusste. Zu guter Letzt wurden an dem Fahrzeug auch noch mehrere Unfallschäden entdeckt weshalb die nähere Umgebung überprüft wurde. Im Umfeld von dem unfreiwilligen Stop konnten dabei drei weitere Pkw und ein Gartenzaun festgestellt werden die angefahren worden waren. Trotz insgesamt fünf beschädigten Fahrzeugen hält sich der Schaden mit voraussichtlich unter 10.000 Euro in Grenzen. (PP Schwaben Süd/West)

Kempten: Versuchter Totschlag - 22-jähriger Auszubildender in Untersuchungshaft

Zu einer massiven Auseinandersetzung vor einer Disko konnte jetzt ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Am 29.03.2014 kam es vor einer Diskothek in Kempten gegen 02:30 Uhr zu einer Schlägerei mit bis zu 10 beteiligten Personen, in deren Verlauf auf eine bereits am Boden liegende Person mit Füßen auf den Kopf eingetreten wurde. Das 24-jährige Opfer erlitt hierbei Kopfverletzungen. Als Tatverdächtiger konnte aufgrund der Erkenntnisse aus Vernehmungen jetzt von der Kripo Kempten ein 22-jähriger Auszubildender aus dem Oberallgäu ermittelt werden. 
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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten erging gegen den Beschuldigten, der bereits mehrfach wegen Körperverletzungsdelikten polizeilich bekannt ist und der bislang die Tat leugnet, ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Er wurde am Donnerstag dem Haftrichter in Kempten vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete. Bei allen Beteiligten war offensichtlich in der Tatnacht Alkohol im Spiel. Insgesamt ermittelt die Polizei in diesem Fall derzeit gegen vier Personen. (PP Schwaben Süd/West)

Freitag, 28. November 2014

Memmingen / Ottobeuren / Heimertingen: Einbrecher schlagen mehrmals zu - 9 Einbrüche in den letzten Tagen

Symbolfoto
Gleich in neun Fällen musste die Kriminalpolizei Memmingen in den vergangenen Tagen zu Einbrüchen bzw. Einbruchsversuchen in Ottobeuren, Heimertingen und Memmingen ausrücken. Mit sechs Fällen war dabei ein Schwerpunkt in Ottobeuren festzustellen, wobei die Tatausführung meist im Versuchsstadium stecken blieb. Die Vorgehensweise war dabei immer ähnlich: der oder die Täter versuchten Terrassentüren oder ebenerdige Fenster aufzuhebeln und so in die Gebäude zu gelangen. In zwei Fällen gelang ihnen dies auch, wobei nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen nur bei einem Einbruch tatsächlich etwas entwendet wurde. Nachdem nach Wertgegenständen gesucht wurde, wurden zwei Ringe aus einem Schmuckkästchen im Schlafzimmer mitgenommen. Auch in Heimertingen schlugen bisher unbekannte Täter zu. Im ersten Fall wurden aus der Werkzeughütte des Sportheims lediglich 10 Schraubenschlüssel entwendet. 
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Wesentlich höher war dagegen der Schaden beim Einbruch in einen Verkaufsladen in der Ulmer Straße in Heimertingen. Hier entwendeten die Täter, die zunächst die Eingangstüre aufbrachen, die Tageseinnahmen und Wechselgeld im niederigen vierstelligen Bereich. Bei einem weiteren Vorfall in Memmingen brachen die Täter in eine Tankstelle im Gewerbegebiet Nord ein. Nachdem sie zwei Türen überwanden, befanden sie sich im Objekt, entwendeten nach dem derzeitigen stand der Ermittlungen aber nichts. Aufgrund der Vorgehensweise und des Tatzeitraumes wird derzeit davon ausgegangen, dass es sich bei den Fällen in Ottobeuren um den oder die selben Täter handelt. In allen genannten Fällen hat die Kriminalpolizei Memmingen die Spurensicherung vor Ort sowie die weiteren Ermittlungen übernommen. Wer hat in den vergangenen Tagen verdächtige Personen beobachtet ? Hinweise werden an die Kriminalpolizei Memmingen unter Tel. 08331/ 100-0 erbeten. 

 Allgemein und gerade für die momentane Jahreszeit, in der die Dämmerung früh einsetzt, raten wir:
* Lassen Sie Ihre Wohnung / Ihr Haus beim Verlassen nicht gänzlich unbeleuchtet. Beleuchtung schreckt Einbrecher ab.
* Schalten Sie die Außenbeleuchtung ein.
* Schließen Sie bei jedem Verlassen alle Fenster und Türen (vermeiden Sie Kippstellungen und ziehen Sie Keller- und Haustüren nicht nur ins Schloss, sondern verriegeln Sie die Türen).
* Achten Sie auf Fremde, auch auf Nachbargrundstücken. Melden Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Ihrem Wohngebiet der Polizei.
* Betreuen Sie die Wohnung länger abwesender Nachbarn, indem Sie z.B. den Briefkasten leeren. Es geht darum, einen bewohnten Eindruck zu erwecken.
(KPI Memmingen)

Markt Wald: Frontalzusammenstoß - 2 Personen verletzt

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Am Donnerstagabend, 27.11.2014 kam es zum Zusammenstoß zweier Fahrzeuge zwischen Bürgle und Oberneufnach. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam eine 77-jährige Frau aus Markt Wald mit ihrem Pkw über die Fahrbahnmitte und prallte daher mit einem entgegenkommenden 62-jährigen Pkw-Fahrer aus Tussenhausen zusammen. Beide Fahrzeuge drehten sich um 180 Grad. 
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Das Fahrzeug des Mannes prallte anschließend in ein drittes Fahrzeug einer 35-Jährigen, die ebenfalls aus Markt Wald stammt. Die ältere Dame und der Herr erlitten leichte Verletzungen, wurden aber dennoch vorsichtshalber in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von ca. 13.000 Euro. (PI Bad Wörishofen)

Füssen: 2 Schleusertransporte gestellt - syrische Flüchtlinge auf dem Weg nach Schweden

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Wieder einmal wurden auf der A7 nach der Einreise in das Bundesgebiet zwei Fahrten gestoppt, mit denen Flüchtlinge eingeschleust werden sollten. Auch Kinder wurden jeweils im Kofferraum transportiert. Bereits gestern Abend (26. November 2014) gegen 22.15 Uhr kontrollierten Pfrontener Schleierfahnder einen VW-Transporter vom Typ T4, der mit rumänischer Zulassung von Österreich kommend durch den Grenztunnel gefahren war. Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 31-jährigen Rumänen, der seine Mitfahrer - syrische Flüchtlinge ohne Aufenthaltstitel für das Schengengebiet - von Mailand aus durch das Bundesgebiet nach Schweden bringen sollte. Dabei saßen acht Syrer im Alter von 18 bis 59 Jahre auf den Sitzen im Auto. Sehr Bedenklich ist der Umstand, dass von den vier Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren drei im Kofferraum des Transporters liegen und ein weiteres ungesichert auf dem Schoß seiner Mutter sitzen musste. Die zwölf Syrer wurden an eine Erstaufnahmeeinrichtung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weitergeleitet. 
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Gegen 4.15 Uhr vergangener Nacht stellten die Schleierfahnder einen weiteren Schleusertransport an gleicher Stelle fest, als sie einen Ford Focus mit schweizer Zulassung kontrollierten, der mit mehreren Personen besetzt war. Der 34-jährige rumänische Fahrer aus der Schweiz betätigte sich als Schleuser und beabsichtigte die Flüchtlinge syrischer Staatsangehörigkeit nach Schweden zu bringen, obwohl auch sie keinen Aufenthaltstitel für das Schengengebiet besaßen. Dabei handelte es sich um die Großeltern im Alter von 64 und 69 Jahren und deren Enkel im Alter von zehn, 14 und 17 Jahren. Aber auch in diesem Fahrzeug entdeckten die Fahnder einen sechsten Flüchtling im Kofferraum, da sich dort ein weiterer elf Jahre alter Enkel der Großeltern versteckt halten musste. Auch in diesem Fall wurden alle sechs Flüchtlinge an eine Erstaufnahmeeinrichtung des BAMF weitergeleitet. Beide festgenommenen Schleuser wurden heute auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten von Kemptener Kriminalbeamte beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kempten vorgeführt. Dieser erließ gegen beide einen Haftbefehl, weswegen sie nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzen. Bei dem 31-jährigen Rumänen handelte es sich um einen Widerholungstäter. (PP Schwaben Süd/West)

Goslar / Langelsheim: Pkw prallt in Anhängergespann - 2 Personen schwer verletzt

Foto: Polizeiinspektion Goslar
Goslar (ots) - Schwerer Verkehrsunfall auf der B 82 mit zwei schwerverletzen und einer leichtverletzten Person. Am 27.11.2014, 10.10 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Mann aus Nürnberg mit seinem Pkw Jeep die B82, Goslar in Richtung Seesen. An seinem Jeep befand sich ein Pkw-Anhänger, auf welchem ein Klein-Lkw Hyundai transportiert wurde. Zwischen den Abfahrten Langelsheim West und Lutter geriet das Gespann ins Schleudern und stieß mit einem entgegen kommenden Pkw VW Golf aus Seesen zusammen. Dessen 83-jähriger Fahrer sowie die 76-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz wurden schwer verletzt. 
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Die Frau war zudem eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Beide Personen wurden zur Klinik nach Seesen gebracht. Der 52-jährige Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf ca 30 000 Euro geschätzt. Im Einsatz befanden sich neben der Polizei 3 Rettungswagen aus Goslar, sowie jeweils ein Notarzt aus Seesen und Goslar; außerdem die Feuerwehr Langelsheim. Da Motor- und Getriebeöl großflächig ausgetreten war, veranlasste die ebenfalls vor Ort befindliche Straßenmeisterei Seesen die Fahrbahnreinigung durch eine Spezialfirma. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die B 82 voll gesperrt. Um 12.15 Uhr wurde die Sperrung komplett wieder aufgehoben.

Donnerstag, 27. November 2014

Sonthofen: Brandfall in Sushi-Lokal

Foto: Liss
Unbeteiligte Passanten haben in der zurückliegenden Nacht, gegen 00.10 Uhr, Feuer aus einem gekippten Seitenfenster eines Speislokales in der Hirschstraße, Ortszentrum von Sonthofen, bemerkt. Die sofort verständigte Feuerwehr konnte den Brand im Parterrebereich zügig unter Kontrolle bringen. Das Lokal selber war zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen, Personen hielten sich nicht mehr darin auf. Weitere Bewohner in den oberen Stockwerken des Geschäfts- und Wohnhausgebäudes wurden nicht gefährdet oder verletzt. 
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Eine Räumung war deshalb nicht notwendig. Die Folgeermittlungen der Polizei Sonthofen bestätigten den Anfangsverdacht eines technischen Defektes. Ein überhitzter CD-Player am Fenster im Thekenbereich war wohl der Auslöser des Brandes. Durch das Feuer und der anschließenden Verrußung des Gästeraumes, sowie der Küche und eines Ablageganges entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Bei der Brandbekämpfung waren knapp 40 Mann der Feuerwehr Sonthofen im Einsatz. (PI Sonthofen)

Vöhringen: Werkshalle der Firma Wieland in Vollbrand - 10 Millionen Euro Sachschaden

Foto: Patrick Dirr
Nachtrag 27.11.2014: Der schadensträchtige Großbrand vom 25.11.2014 im Bereich einer Galvanisierungsanlage beschäftigt weiterhin die Kripo Neu-Ulm. Bei einem Ortstermin in dem vom Brand betroffenen Firmengelände musste festgestellt werden, dass aus statischen Gründen ein Betreten der Fertigungshalle nicht mehr möglich sein wird. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in dem relevanten Bereich keine Produktion stattfand. Die vollautomatisierte Anlage, die erst vor wenigen Jahren technisch überholt worden war, befand sich in einem Ruhezustand in dem die Tauchbecken weiterhin auf Temperatur gehalten werden. Durch die Anlagensteuerung wurde im Bereich eines dieser Tauchbecken ein Brandfall angezeigt, der sich bei einer Überprüfung durch einen Beschäftigten bestätigte. Trotz der umgehenden Alarmierung der Feuerwehr konnte eine Ausweitung des Brandes nicht mehr verhindern werden. Zwischenzeitlich wird der Schaden auf ca. 10 Millionen Euro geschätzt. Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung liegen der Kriminalpolizei Neu-Ulm weiterhin nicht vor. Die bisherigen Erkenntnisse, zu deren Überprüfung auch ein Brandsachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamts eingebunden wird, deuten auf einen technischen Defekt im Zusammenhang mit der Heizung der Galvanikbecken hin. Eine Aussage ob während der unumgänglichen Abrissarbeiten der Halle zusätzliche polizeilich relevante Erkenntnisse gewonnen werden können, die zur Klärung der exakten Brandursache beitragen können, ist derzeit nicht möglich. (PP Schwaben Süd/West
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Hauptmeldung: Am Dienstag Abend gegen 19:30 Uhr brach in einer Werkhalle eines großen metallverarbeitenden Betriebes in Vöhringen ein Brand aus. Das Feuer griff schnell um sich und die Halle stand innerhalb kürzester Zeit komplett in Flammen. Von der Belegschaft wurde niemand verletzt, jedoch erlitten fünf Feuerwehrmänner eine Rauchgasvergiftung. Ein Feuerwehrmann zog sich während der Löscharbeiten eine Schnittverletzung an der Hand zu. Insgesamt waren bei der Brandbekämpfung um die 200 Feuerwehrleute der umliegenden Feuerwehren eingesetzt. Während des Brandes kam es zu einer massiven Rauchentwicklung. Da in der Halle verschiedene Chemikalien zur Metallverarbeitung gelagert wurden, setzte die Feuerwehr einen ABC-Wagen zu Messungen in Vöhringen und den angrenzenden Gemeinden ein.

Dabei wurde festgestellt, dass es zu keiner Freisetzung von giftigen Chemikalien kam. Die Polizei veranlasste dennoch aufgrund des Rauchgases Rundfunkdurchsagen, mit der Bitte Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem fuhren Streifenwagen durch die Wohngebiete und informierten mit Lautsprecherdurchsagen die Bevölkerung. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen konnte durch die Feuerwehr verhindert werden, dass verschmutztes Löschwasser im Erdreich versickerte bzw. anderweitig austrat. Das zuständige Wasserwirtschaftsamt war noch während der Löscharbeiten vor Ort. Was letztlich zu dem Brand geführt hat, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die weitere Sachbearbeitung übernehmen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Neu-Ulm. Hinsichtlich der Schadenshöhe konnten die Verantwortlichen noch keine Aussage treffen. (PI Illertissen)
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Sonthofen: Wohnungseinbrüche - Polizei sucht Schmuckbesitzer

Foto: Polizei
Die Einbrüche Mitte Oktober, von denen einer gar in Anwesenheit der Wohnungsinhaberin stattfand, sind noch nicht geklärt. Die Polizei bittet erneut um Hinweise. Am Abend des 16. Oktober 2014 schlich sich ein Einbrecher in den ersten Stock eines Reihenhauses in der Hans-Striegl-Straße und durchsuchte das Schlafzimmer. Auf seiner Flucht aus dem Haus traf er auf die Hausbewohnerin. Auf die Hilferufe der Dame reagierte der Mann in klarem Hochdeutsch "Beruhig dich Alte". Mit hoher Wahrscheinlichkeit hängt diese Tat mit zwei weiteren Einbrüchen im Burgweg zusammen, die ebenfalls zur Anzeige gebracht wurden. Aufgrund der Medienveröffentlichung gingen bislang sechs Hinweise ein, die aber keine weiteren Ermittlungsansätze erbrachten. Deshalb bitten die Ermittler der Sonthofener Polizei unter Telefon (08321) 6635-0 nochmals um Hinweise von Anwohnern und Spaziergängern, die eventuell Beobachtungen bezüglich dem dunkel gekleideten, hochdeutschdeutsch sprechenden und etwa 180 cm großen Mann gemacht haben:

- Wer hat am 16. Oktober 2014 zwischen 19.45 Uhr und 20 Uhr Wahrnehmungen im Bereich der Hans-Striegl-/ Schellenbergstraße, und am selben Abend auch am Fußweg entlang des Rotbaches gemacht.
- Auch unbekannte Fahrzeuge im Wohngebiet Berghofen, vielleicht mit auswärtigem Kennzeichen, können ein entscheidender Ermittlungsansatz sein.
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Bis auf wenige Teile konnte den Einbruchsopfern der entwendete Schmuck zurückgegeben werden. Spielende Kinder fanden ihn unlängst in einem stillgelegten Trafohaus im Ortsteil Berghofen und informierten über einen Spaziergänger die Sonthofener Polizei. Offensichtlich gibt es aber noch einen weiteren Tatort, den das Einbruchopfer vielleicht noch gar nicht bemerkt hat, weil die hier abgelichteten Teile bislang keinem Besitzer zugeordnet werden konnten. Die Sonthofener Polizei bitte deshalb auch um Hinweise, wem dieser Schmuck gehören könnte. Bildunterschrift: Foto Polizei (PP Schwaben Süd/West)

Ratingen: Wohnungsbrand im Mehrfamilienhaus - Bewohner gerettet - Tiere tot

Foto: Feuerwehr Ratingen
Ratingen (ots) - Um 18:16 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an die Gerhardstraße im Ratinger Süden alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im Vollbrand, Flammen schlugen aus zwei Fenstern im 1. Obergeschoss. Durch zwei, über einem der Fenster der Brandwohnung angeordnete Dachflächenfenster, bestand die Gefahr einer weiteren Brandausbreitung für eine Wohnung im Dachgeschoss. Der Mieter der Brandwohnung hatte mit knapper Not und Unterstützung durch einen Paketboten auf die Straße flüchten können und wurde durch den zeitgleich mit der Feuerwehr eintreffenden Rettungsdienst erstversorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus transportiert. Im Laufe des weiteren Einsatzes konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr aus der Brandwohnung 2 Hunde und aus einer Nachbarwohnung 2 Papageien nur noch tot bergen.
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Die über der Brandwohnung liegende Dachgeschosswohnung und zwei weitere Wohnungen sind durch das Brandereignis unterschiedlich schwer betroffen und bis auf weiteres unbewohnbar. Der im Erdgeschoss liegende Gastronomiebetrieb wurde durch die Folgen des Brandes ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand von zwei Seiten, für die Dauer des Einsatzes mußten einige Straßen der unmittelbaren Nachbarschaft für den Verkehr gesperrt werden. Die Feuerwehr Ratingen war mit ca. 52 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen Einsatz.

Mittwoch, 26. November 2014

Mindelheim: Pkw prallt gegen Baum und kippt um - Fahrer mit Schutzengeln unterwegs

Foto: Rizer (mindelmedia NEWS)
Am Dienstag gegen 16:45 Uhr kam es auf der St2518 (alte B18) im Bereich der St. Anna Senke zu einem Verkehrsunfall. Ein BMW Fahrer war aus bislang ungeklärter Ursache, mit seinem PKW von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug kippte im Bereich der Böschung auf die Seite und rutschte mit dem Dach gegen einen Baum. Der junge Mann hatte Glück im Unglück, nicht nur das er das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen konnte, er blieb, bis auf einen Schrecken, unverletzt. 
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Vorsichtshalber untersuchten zwei Sanitäter eines BRK Rettungswagen den Mann. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat die Polizeiinspektion Mindelheim übernommen, welche an der Unfallstelle durch Kräfte der Bereitschaftpolizei unterstützt wurde. Aufgrund der Unfallaufnahme kam es im Bereich der St2518 kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. Der PKW wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Zur Schadenshöhe sind noch keine Angaben möglich. (Rizer / mindelmedia NEWS)

Travenbrück / Rümpel: PKW unter Zug - Fahrerin starb in den Trümmern ihres Autos

Foto: Kreisfeuerwehrverband Stormarn / Otto Heydasch
Travenbrück (ots) - Am Dienstagabend kam es in der Gemeinde Rümpel (Stormarn) zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Autofahrerin starb. Gegen 18.30 Uhr wollte die Frau den wegen Umbaumaßnahmen durch einen Streckenposten gesicherten Bahnübergang am Rohlfshagener Weg überqueren, als ihr Fahrzeug von einem Regional-Express erfasst wurde. Der Ford-Fiesta wurde 500 Meter weit mitgeschleift, bevor der Zug auf freier Strecke zum Stehen kam. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät; sie starb in den Trümmern ihres PKW. In dem aus sechs Waggons bestehenden Zug, der von Lübeck nach Hamburg unterwegs war, befanden sich etwa 180 Fahrgäste. Von den Reisenden wurde niemand verletzt. Sie wurden durch Kräfte der eingesetzten Feuerwehren aus Rümpel, Rohlfshagen und Bad Oldesloe aus dem Zug evakuiert und mit Mannschaftswagen der Feuerwehr zunächst zu einem nahe gelegenen Gehöft gebracht. Hier hatte die Bahn Busse bereitgestellt, die die Reisenden zum Bahnhof nach Bargteheide brachten. Eine Rollstuhlfahrerin die in dem unwegsamen Gelände nicht transportiert werden konnte, musste von den Helfern mit Hilfe einer Rettungs-Lore über den Gleiskörper evakuiert werden.
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Foto: Kreisfeuerwehrverband Stormarn / Otto Heydasch
"Die Evakuierung des Zuges war gegen 20.45 Uhr abgeschlossen", sagte Einsatzleiter Guido Dwenger, von der Feuerwehr Rümpel. Die Reisenden wurden durch den Leitenden Notarzt (LNA) und 30 Kräften des Rettungsdienstes betreut. Nachdem Kameraden der Feuerwehr Bad Oldesloe den Leichnam der Fahrerin geborgen hatten, wurde das Fahrzeug mit der Winde eines Löschfahrzeuges unter dem Waggon hervorgezogen. Da sich der PKW unter dem Steuerwagen kompliziert verkeilt hatte, kam dabei schweres technisches Gerät zum Einsatz, sagte Dwenger. Die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten an der Unglücksstelle dauerten bis in die frühen Morgenstunden des Mittwoch an. Die Bundespolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Die Bahnstrecke Hamburg-Lübeck war während des Einsatzes voll gesperrt. Der Fernbahn-Verkehr wurde über Büchen umgeleitet. Eingesetzte Kräfte: Feuerwehren Rümpel, Rohlfshagen, Bad Oldesloe: 75 Kräfte; 11 Lösch- und Hilfsfahrzeuge. Rettungsdienst: 30 Kräfte; zwei Rettungswagen, ein NEF Landes- und Bundespolizei: 20 Kräfte, zehn Streifenwagen

Ichenhausen: Pkw prallt gegen mehrere Bäume - Fahrer wird aus Pkw geschleudert

Symbolfoto
Der Fahrer eines Pkw erlitt heute schwere Verletzungen, nachdem er von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Um kurz vor vier Uhr in der vergangenen Nacht wurde der Polizei über Notruf ein Verkehrsunfall mit einem stark beschädigten Fahrzeug mitgeteilt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Günzburger Polizei geriet der 36-Jahre alte Fahrer aus dem Landkreis Günzburg auf der B16 kurz nach dem Ortsausgang Ichenhausen in Fahrtrichtung Ortsteil Hochwang aus noch unklaren Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen mehrere Bäume. Das Fahrzeug wurde dabei so schwer beschädigt, dass der Fahrer aus ihm heraus geschleudert wurde; vermutlich war er nicht angeschnallt. Er wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen, vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. 
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Da Anzeichen auf eine Alkoholbeeinflussung vorlagen, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die Feuerwehr Ichenhausen war im Einsatz, da anfangs von einer eingeklemmten Person ausgegangen wurde. Die Einsatzkräfte leuchteten u.a. die Unfallstelle aus, sperrten die Bundesstraße und suchten die Umgebung mit einer Wärmebildkamera ab, da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Fahrer alleiniger Insaße war. Gegen 7.45 Uhr war die Bundesstraße wieder frei befahrbar, nachdem die Straßenmeisterei Günzburg die Fahrbahn gereinigt hatte. Vor Ort war auch das Wasserwirtschaftsamt Krumbach, da Motorenöl und Kraftstoff ins Erdreich gelaufen ist, das im Laufe des Tages abgebaggert und ausgetauscht werden muss. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 10.000 Euro geschätzt. (PP Schwaben Süd/West)

Hameln: Zweifamilienhaus in Vollbrand - 100.000 Euro Sachschaden

Foto: Jens Petersen / Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Hameln (ots) - Am Dienstag Morgen gegen 08.35 Uhr kam es im Erdgeschoss eines Zweifamilienhauses in der Straße "Grasbrink" (Klein Berkel) zu einem Brandausbruch. Bei Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte stand das Gebäude in Vollbrand. Zuvor rettete ein zufällig privat vorbeikommender Mitarbeiter (36) der Feuerwehr Stadt Hameln einige Anwohner aus dem Haus bzw. forderte die Anwohner auf, sofort das Gebäude zu verlassen. Um in das Haus zu gelangen, warf er mit einem Stuhl die Glaseinfassung einer Tür ein. Drei zur Brandausbruchszeit im Haus befindliche Personen sind mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation vor Ort medizinisch behandelt und vorsorglich in Krankenhäuser transportiert worden. 
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Während eine 82-jährige Frau voraussichtlich zur Beobachtung stationär in der Klinik verbleiben muss, konnten ein Mann (64) und eine Frau (40) das Krankenhaus wieder verlassen. Die Höhe des Sachschadens wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Das Gebäude ist derzeit nicht bewohnbar; es besteht Einsturzgefahr. Zur Ermittlung der Brandursache, die derzeit nicht geklärt ist, wurde das Brandobjekt beschlagnahmt. Neben der Tatortgruppe haben Brandermittler des Fachkommissariats 1 die Spurensuche und Ursachenermittlungen aufgenommen. Für die Löscharbeiten musste die Straße "Grasbrink" zwischen der Bundesstraße 1 und dem Schwarzen Weg voll gesperrt werden.

Dienstag, 25. November 2014

Lindau: Drogenhändler erwischt - Kokain in der Unterhose des Fahrers

Bild: Pixabay
Für einen 33-jährigen Vorarlberger, der mit seinem Pkw am vergangenen Samstagabend (22.11.2014) auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau unterwegs war, wurde die Weiterfahrt jäh gestoppt. Dieser war einer zivilen Streife der Lindauer Schleierfahnder aufgefallen, nachdem er trotz genügender Sichtverhältnisse am Wagen die Nebelschlussleuchte aktiviert hatte. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer augenscheinlich unter Drogeneinfluss stand, weshalb er mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, mindestens einem Monat Fahrverbot und Punkten im Fahrereignungsregister rechnen muss. 
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Sein Auto musste er an Ort und Stelle stehen lassen. Außerdem hatte der Mann einen beachtlichen Rauschgiftvorrat in Form einer Plastiktüte mit über 30 Gramm Kokain in seiner Unterhose deponiert, weshalb gegen den Fahrer auch ein Strafverfahren wegen Verdacht des Betäubungsmittelhandels eingeleitet wurde. Darüber hinaus stellte die österreichische Polizei in der Wohnung des Vorarlbergers weitere rund 55 Gramm Amphetamin und einen Schlagring sicher. (PIF Lindau)

Mindelheim: Wohnungseinbruch - Polizei bittet um Hinweise

Symbolfoto
Eine unerfreuliche Überraschung erlebte ein Ehepaar bei seiner Rückkehr am vergangenen Samstag. Die Eheleute waren am 22.11. im Zeitraum von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr außer Haus. Als sie am Abend zu ihrem Einfamilienhaus in der Königsberger Straße zurückgekehrten, mussten sie feststellen, dass bisher unbekannte Täter in der Zeit ihrer Abwesenheit gewaltsam über eine Terrassentüre in das Gebäude eingedrungen waren. 
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Der oder die bisher unbekannte/n Täter hatten aus dem Gebäude zudem vorgefundene Wertgegenstände entwendet. Der genaue Entwendungsschaden ist bisher noch nicht bekannt. Es ist von einem Schaden von etlichen 1.000 Euro auszugehen. Die Ermittlungen wurden von der Kripo Memmingen übernommen. Diese bittet unter der Tel.: 08331/100-0 um sachdienliche Hinweise. (PP Schwaben Süd/West)

Goslar / Langelsheim: Pkw prallt in Lkw - 2 Personen tötlich Verletzt

Foto: Polizeiinspektion Goslar
Goslar (ots) - Verkehrsunfall mit 2 tödl. verletzten Personen Am Mo., 24.11.2014, 10.49 Uhr, befuhr ein 48-jähriger Sattelzugfahrer einer Spedition aus Poppendorf die Kreisstraße 73, aus Langelsheim kommend, i.R. B 82, Anschlussstelle West. Hierbei handelt es sich um die Verlängerung der Seesener Straße in Langelsheim. Ihm entgegen kam ein Ford Fiesta, besetzt mit 2 Personen. Nach ersten Ermittlungen kam der Ford aus bislang unbekannter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit dem entgegen kommenden Sattelzug.
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Der Fahrer des Sattelzuges versuchte noch, nach links auszuweichen. Der männl. Fahrer des Ford Fiestas mit Goslarer Zulassungskennzeichen sowie seine Beifahrerin konnten nicht mehr gerettet werden und verstarben noch an der Unfallstelle. Die Identität dieser Personen steht noch nicht zweifelsfrei fest. Neben 2 Notärzten und dem Rettungsdienst war die Feuerwehr Langelsheim im Einsatz, um die eingeklemmten Personen aus dem Wrack zu befreien. Die Schadenshöhe beträgt ca 25 000 Euro.

Montag, 24. November 2014

Attenhausen / St2011: Pkw-Brand auf der Landstraße - Fahrer kann sich in Sicherheit bringen

Fotos: Merkel
Auf der Fahrt von Ottobeuren nach Attenhausen bemerkte am späten Montagabend ein 62-jähriger Pkw-Lenker, dass offensichtlich seine Bremse defekt war. Unmittelbar darauf war ein helles Flackern am linken Vorderrad erkennbar. Der 62-Jährige steuerte seinen Pkw an den rechten Fahrbahnrand und verließ sein Fahrzeug. Der Pkw geriet voll in Brand. Der Brand wurde durch die örtliche Feuerwehr abgelöscht. Es entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 Euro. Als Brandursache wird derzeit von einem technischen Defekt ausgegangen. (OED Kempten)
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Siebnach / Schnerzhofen: Pkw prallt frontal gegen Baum - Fahrerin schwer verletzt

Fotos: Rizer (mindelmedia NEWS"
Eine 38 Jahre alte Pkw-Fahrerin befuhr am Montag gegen 16:45 Uhr mit ihrem Geländewagen die Kreisstraße von Schnerzhofen in Richtung Siebnach. Vermutlich wegen eines Fahrfehlers kam der Geländewagen zunächst nach rechts auf das Bankett. Infolge schleuderte das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn und prallte frontal gegen einen Baum im Waldgebiet. Bei dem Aufprall wurde die Fahrerin im Geländewagen eingeklemmt und musste von den alarmierten Freiwilligen Feuerwehren aus Siebnach und Ettringen mittels Rettungsschere befreit werden. Die Fahrerin wurde vom Notarzt schwer verletzt ins Krankenhaus Mindelheim verbracht, Lebensgefahr besteht hingegen derzeit nicht. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streife der PI Bad Wörishofen. (PP SWS - Einsatzzentrale)
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Fleestedt / A7: Stauende übersehen - Lkw rast in Pkw

Foto: Polizeiinspektion Harburg
Seevetal/Fleestedt (ots) - Auf der BAB 7, zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Fleestedt kam es heute morgen in Fahrtrichtung Hamburg zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei ist ein 45-jähriger Pkw-Fahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann hatte gegen 07.20 Uhr etwa 1.000 Meter vor der Anschlussstelle Fleestedt mit seinem VW Passat am Stauende angehalten. Ein hinter ihm fahrender bulgarischer Lkw-Fahrer hatte das Stauende übersehen und ist nahezu ungebremst mit seinem Gespann auf den Pkw aufgefahren. Im letzten Moment hatte der 37-Jährige noch versucht, nach links auszuweichen. Dadurch schleuderte der mit Nudeln beladene Anhänger herum und traf den Passat erneut. Er quetschte ihn gegen einen davor stehenden Lkw mit Containerbrücke, sodass der Pkw völlig zerstört wurde. 
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Foto: Polizeiinspektion Harburg
Der 45-jährige Pkw-Fahrer erlitt lebensgefährliche Kopf- und Rumpfverletzungen. Er war zunächst nicht ansprechbar, wurde von engagierten Ersthelfern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Die Feuerwehr musst das Dach des Pkw abtrennen, damit der Fahrer möglichst schonend aus dem Wrack befreit werden konnte. Er kam in ein Krankenhaus. Derzeit besteht akute Lebensgefahr. Der 58-jährige Fahrer des Container-Lkw sowie der 23-jährige Beifahrer eines davor stehenden Sprinters, der ebenfalls noch beschädigt wurde, wurden leicht verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Er wurde zwischenzeitlich mit einem Dolmetscher vernommen und hat eingeräumt, das Stauende übersehen zu haben. Gegen ihn wurde ein entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Die Aufräumarbeiten dauerten bis zum Mittag an. Die Autobahn war bis 11.30 Uhr voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Memmingen: Über Verkehrsinsel gefahren - Fahrer flüchtet zu Fuß von Unfallstelle

Symbolfoto
Am Sonntag, 23.11.2014, teilte ein Zeuge einen verunfallten Pkw in der Wiese neben dem Kreisverkehr Egelsee mit. Nach Spurenlage war der Pkw von Memmingen kommend über die Verkehrsinsel gefahren und in die Wiese abgekommen. An dem Pkw Mercedes war der linke Vorderreifen platt, zudem wies er diverse Frontschäden auf. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug auf eine Firma zugelassen ist und von mehreren Arbeitern benutzt wurde. 
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Die Ermittlungen hinsichtlich des Fahrers zum Unfallzeitpunkt dauern an. Vermutlich geschah der Unfall zwischen 07.30 und 08.00 Uhr. Eventuelle Zeugen des Vorfalls mit dem blauen Mercedes werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Memmingen, Tel. 08331/1000, zu melden. (PI Memmingen)

Neuenbürg-Dennach: Beladener Langholzlaster auf Waldweg abgerutscht

Polizeipräsidium Karlsruhe
Neuenbürg-Dennach (ots) - Erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 80.000 Euro entstand am Freitagmittag, gegen 14.00 Uhr, als ein Langholzlaster einen Abhang im Waldgebiet Neuenbürg-Dennach hinabrutschte. Der mit Rundholz beladene Lkw befuhr den Hohrißweg zwischen Dreimarkstein und dem Sportheim Dennach. An dem vom Regen aufgeweichten Boden brach hangseits ein Stück Erde ab und riss den Anhänger talabwärts. Die Zugmaschine wurde ebenfalls den Abhang hinuntergezogen und das Gespann überschlug sich. Eine an der Böschung stehende Tanne stoppte das Fuhrwerk und verhinderte Schlimmeres. Glücklicherweise blieben der 54-jährige Fahrer und dessen Arbeitskollege unverletzt und konnten sich selbstständig aus dem Führerhaus befreien. Da die Landesstraße 340 unmittelbar unterhalb der Unfallstelle entlang läuft, und bei der Bergung die Gefahr bestand, dass Rundhölzer oder Geröll abstürzen könnten, musste die Straße bis gegen 21.25 Uhr komplett gesperrt werden.

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Sonntag, 23. November 2014

Schellerten: Schwerer Verkehrsunfall fordert drei Todesopfer - Mutter mit zwei Kindern stirbt

Symbolfoto
Hildesheim (ots) - Am Samstag Morgen gegen 05:50 Uhr, kam es auf der L475, zwischen den Ortschaften Dingelbe und Farmsen zu einem tragischen Verkehrsunfall. Die 30jährige Fahrerin (aus der Gemeinde Schellerten) eines VW Lupo befuhr mit ihrem Pkw die Landesstraße 475, von Dingelbe kommend, in Richtung Farmsen. Mit im Pkw befanden sich die 8 und 9 Jahre alten Kinder der Frau. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet die Führerin mit ihrem Pkw auf gerader Strecke in den rechten Grünstreifen.
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Anschließend verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte schließlich mit großer Wucht gegen einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw vollständig zerstört. Der Motorblock wurde aus dem Pkw herausgerissen. Für die drei Fahrzeuginsassen kam jede Hilfe zu spät. Sie waren verm. auf der Stelle tot. Am Pkw enstand ein Totalschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die L 475 war zur Unfallaufnahme bis ca. 13:30 vollgesperrt. Neben der Polizei Bad Salzdetfurth waren die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehren aus Schellerten, Farmsen und Dinklar vor Ort. Außerdem waren ein NEF und zwei Rettungswagen an der Unfallstelle.

Babenhausen: Betrunkener 22-jähriger verursacht Verkehrsunfall

Symbolfoto
Einen Schaden von etwa 5000,- Euro verursachte ein 22-jähriger Babenhausener als er am Morgen des 23.11.2014 um 03:00 Uhr einen Verkehrsunfall verursachte. Der junge Mann war mit seinem Pkw in der Ulmer Straße in Babenhausen nach links von der Fahrbahn abgekommen und durchbrach einen Zaun und eine Hecke. An seinem Fahrzeug entstand hierbei ein Schaden von etwa 1500,- Euro. Die Ursache klärte sich für die eintreffenden Streifen der Polizeiinspektionen Memmingen und Illertissen schnell, ergab ein Alkoholtest bei dem Fahrer doch einen Wert von über 1,4 Promille. 
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Dieser bestritt die Fahrereigenschaft und erklärte, man habe ihm das Fahrzeug gestohlen. Aufgrund der Angaben eines aufmerksamen Zeugen konnte er jedoch als Fahrer identifiziert werden. Zur weiteren Beweisführung stellten die Polizeibeamten den Pkw und die Oberbekleidung des Mannes sicher. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und sein Führerschein wurde sichergestellt. (PI Memmingen)

Dietmannsried / A7: Verwirrte 79-jährige Pkw-Fahrin als Geisterfaherin unterwegs

Symbolfoto
Eine 79-jährige Pkw-Lenkerin war am 22.11.14 gegen 15:20 Uhr auf der A7 Richtung Kempten unterwegs. Sie hatte anscheinend einen Termin bei ihrem Zahnarzt. Da sie jedoch die Ausfahrt in Kempten verpasste, fuhr sie weiter und verließ in Dietmannsried die Autobahn. An der Auffahrt benutzte sie die Gegenfahrbahn. Am dortigen Kreisverkehr bog sie links ab und fuhr entgegen der Fahrtrichtung. Die entgegenkommenden Fahrzeuge konnten glücklicherweise rechtzeitig anhalten. Beherzte Verkehrsteilnehmer nahmen der Dame den Autoschlüssel ab und unterbanden die Weiterfahrt. 
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Die zu Hilfe gerufenen Beamte der Verkehrspolizei Kempten fanden eine sehr sympathische aber gebrechliche, verwirrte und mit der gesamten Verkehrssituation überforderte Pkw-Lenker vor. Sie musste gestützt werden, da sie stellenweise nicht mehr alleine stehen konnte. Da es keinerlei Angehörige gab, wurde die Dame mit ihrem Pkw nach Hause gebracht. An eine gefahrlose Teilnahme der Dame als Kfz-Lenkerin im Straßenverkehr ist nicht mehr zu denken; deshalb wurde ihr Führerschein zur Einziehung an die Fahrerlaubnisbehörde gesandt und ihr das Führen eines fahrerlaubnispflichtigen Kfz untersagt. (VPI Kempten)

Hurlach: Pkw prallt frontal in Tank

Fotos: Kiessling
Am Samstag dem 22.11.2014 gegen 19:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der "alten B17" Höhe Hurlach. Aufgrund mangelnder Ladungssicherung verlor ein Anhängergespann einen größeren Tank. Dieser viel auf die Fahrspur, eine Pkw-Fahrerin konnte nicht mehr Ausweichen und prallte Frontal in diesen. Eine dahinter folgender Pkw konnte noch ausweichen und landete neben der Fahrbahn. Die Pkw-Fahrerin wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr Hurlach war für die Verkehrsabsicherung zuständig. Zur Höhe des Sachschadens sind derzeit noch keine Angaben möglich.
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Trittau: PKW-Fahrer im Kofferraum eingeklemmt - Komplizierte Rettung nach Baum-Crash

Foto: KFV Stormarn / Heydasch
Travenbrück (ots) - Am Samstagabend ist es auf der Großenseer Straße (L93) in Trittau(Stormarn) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein junger Autofahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Gegen 21.20 Uhr befuhr ein 23 Jahre alter polnischer Staatsbürger mit seinem VW Golf 3 die L 93 in Richtung Trittau. In einer lang gezogenen Kurve verlor er auf regennasser Fahrbahn die Gewalt über sein Fahrzeug, geriet auf den linken Seitenstreifen und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Als wenig später erste Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Trittau am Unfallort eintrafen, bot sich den Helfern ein Bild des Schreckens. An einer Böschung lag das völlig demolierte Fahrzeug zwischen zwei Bäumen. Motorblock und Getriebe waren aus der Karosserie gerissen. Der Fahrer war durch die Wucht des Aufpralls von seinem Sitz in den Kofferraum des Golf geschleudert worden und schwer eingeklemmt." Uns bot sich eine denkbar ungünstige Ausgangsposition zur schnellen Rettung der Person, sagte Einsatzleiter Fabian Woggan von der Feuerwehr Trittau. Bevor die Feuerwehr schweres Rettungsgerät wie Schere und Spreizer einsetzen konnte, musste zunächst das Fahrzeug am Abhang stabilisiert und gesichert werden. 
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Foto: KFV Stormarn / Heydasch
Hier kamen Seilwinde und das Abstützsystem Stab-Fast zum Einsatz. Dann wurde das völlig deformierte Dach des PKW abgetrennt, um Notarzt und Rettungsassistenten die medizinische Notfallversorgung des Schwerverletzten zu ermöglichen, erläuterte Woggan die komplizierte Rettung. Nach 45 Minuten konnte der 23jährige aus dem Fahrzeugwrack befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Weitere 30 Minuten dauerte die präklinische Behandlung im Rettungswagen, bevor der Transport des Verletzten unter Notarztbegleitung in das Krankenhaus Hamburg-Boberg erfolgen konnte. Nach der Personenrettung dann der Schock für die Einsatzkräfte: Erst jetzt wurde erkannt, dass die Retter es mit einem gasbetriebenen Fahrzeug zu tun hatten. Der Verletzte hatte auf einem mit Polyestermatten abgedeckten Gastank gelegen. "Die Antriebsart des Fahrzeuges war für uns durch die außergewöhnliche Lage der Person bei erster Erkundung nicht erkennbar, zumal auch der Einfüllstutzen der Tankanlage kaum sichtbar unterhalb der hinteren Stoßstange installiert war", erläuterte Woggan die Situation. Eine sofortige Kontrollmessung am Unfallort ergab keine Hinweise auf einen Gasaustritt. Nach Einschätzung des Einsatzleiters bestand zu keiner Zeit die Gefahr einer Explosion. Während der aufwändigen Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die L 93 im Bereich der Unfallstelle für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Eingesetzte Kräfte: Feuerwehr Trittau: 25 Kräfte, vier Fahrzeuge Rettungsdienst: Fünf Kräfte, zwei Fahrzeuge (RTW/NEF) Polizei: Sechs Kräfte, drei Streifenwagen

Rotenburg: Verkehrsunfall - Beifahrer lebensbedrohlich verletzt - Freilaufende Pferde

Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Rotenburg (ots) - Am Samstag gegen 07:15 Uhr ereignete sich im Bereich Stemmerfeld auf der Bundesstraße 75 ein schwerer Verkehrsunfall durch mehrere freilaufende Pferde. Der Fahrer eines in Richtung Scheeßel fahrenden Kleintransporters kollidierte in der Dunkelheit frontal mit zwei auf der Fahrbahn laufenden Island-Ponys. Dem Fahrer gelang es sein Kraftfahrzeug zwischen mehreren Bäumen hindurch in den rechten Seitenraum auf ein Feld zu lenken. Durch den Zusammenprall mit den Ponys wurde die Fahrgastzelle des Transporter völlig zerstört. 
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Der Fahrer wurde leicht verletzt; der Beifahrer erlitt schwerste, lebensbedrohliche Verletzungen. Die beiden Pferde verendeten an der Unfallstelle. Die Bundesstraße wurde bis 10:40 Uhr voll gesperrt. Neben Einsatzkräften der Polizei und des Rettungsdienstes waren ebenfalls die Feuerwehren Lauenbrück und Stemmen sowie Mitarbeiter der Straßenmeisterei im Einsatz. Wie zeitnah ermittelt werden konnte, waren während der Nachtzeit ingesamt sechs Tiere aus einer Pferdekoppel in der Nähe von Lauenbrück ausgebrochen.