Samstag, 15. November 2014

Heimertingen / B300: Frontalzusammenstoß endet glimpflich

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Einen Frontalzusammenstoß verursachte ein 18-jähriger Pkw-Führer am Freitagnachtmittag, 14.11.14, gegen 14:00 Uhr auf der B300 zwischen Heimertingen und Fellheim. Der junge Mann, der nach eigenen Angaben während der Fahrt eingeschlafen war, geriet auf die linke Fahrbahn. Ein entgegenkommender Pkw-Führer konnte noch ausweichen, sodass sein Pkw nur im Heckbereich gestreift wurde. Die nachfolgende 49-jährige Fahrerin konnte einen Frontalzusammenstoß jedoch nicht mehr vermeiden. 
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Hierbei wurden der Unfallverursacher und die Geschädigte jedoch glücklicherweise nur leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 8500,- €. Da der Unglücksfahrer weiter angab, Medikamente genommen zu haben, wurde bei ihm zur Begutachtung seiner Fahrtauglichkeit eine Blutentnahme durchgeführt. Die B300 musste zur Unfallaufnahme für circa 90 Minuten gesperrt werden. Erschwerend kam hinzu, dass ein Lkw, welcher an der Unfallstelle vorbei fahren wollte, im Grünstreifen stecken blieb und mit schwerem Gerät geborgen werden musste. (PI Memmingen)

Füssen: Mutmaßliche Bedrohungslage beschäftigt Polizei - SEK im Einsatz

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Mehrere WhatsApp Nachrichten lösten am Freitagspätnachmittag einen größeren Einsatz der Polizei aus, der bis tief in die Nacht andauerte. Gegen 18:30 Uhr erschien ein Mann auf der Füssener Polizeiinspektion und teilte mit, dass ihm seine Ex-Freundin kürzlich Nachrichten geschickt habe, wonach sie Angst vor ihrem neuen Freund habe. Aufgrund weiterer Nachrichten der 24-Jährigen, die der Mitteiler im Verlauf des Abends erhielt, musste davon ausgegangen werden, dass der Mann über mehrere Schusswaffen verfügt. Zudem stand im Raum, dass er die junge Frau in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus festhält und bedroht für den Fall, dass sie gehen würde. Da die ersten Ermittlungen bestätigt hatten, dass sich der 30-jährige Deutsche zusammen mit seiner 24-jährigen Freundin und deren drei jährigem Kind in der Mietwohnung befanden, wurde die Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West aufgerufen und Spezialeinheiten aus München alarmiert. Gegen 2 Uhr erfolgte der Zugriff der Spezialeinheiten. 
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Der von den Beamten überraschte 30-Jährige, der bereits wegen einem Körperverletzungsdelikt zum Nachteil einer ehemaligen Freundin von ihm polizeilich bekannt war, konnte ohne Widerstand festgenommen werden. Aufgrund der Verfassung der 24-Jährigen wurde diese kurzfristig vom bereit stehenden Rettungsdienst versorgt. Im Rahmen der Durchsuchung der Wohnung wurden, wie es in den WhatsApp Nachrichten mitgeteilt worden war, 5 Kurz- und eine Langwaffe aufgefunden. Bei sämtlichen Waffen handelte es sich jedoch um Spielzeugwaffen aus Kunststoff. Die weiteren Ermittlungen, die vom Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen wurden, ergaben schnell, dass keine konkrete Bedrohungslage vorlag. Vielmehr waren von dem 30-Jährigen aus Angst dass sich seine neue Freundin von ihm trennen könnte, unüberlegte Aussagen getroffen worden, welche diese wiederum in ihren Nachrichten weitergegeben hatte. Während die Spielzeugwaffen als Beweismittel bei der Polizei blieben, konnte der Mann nach seiner Beschuldigtenvernehmung wieder zu seiner Freundin zurückkehren. (PP Schwaben Süd/West)

Freitag, 14. November 2014

Neu-Ulm / Pfuhl: Exhibitionist durch Zeugenhinweis ermittelt - Polizei spricht Dank aus

v.l.n.r.: PR Hörmann, die Zeugin Frau D. und der ermittelnde Beamte, PHK Müller (Foto: Polizei)
Das vorbildliche Verhalten einer Frau hat zur Klärung eines Exhibitionismusfalles beigetragen. Dieser gute Hinweis war Anlaß für den Leiter der PI Neu-Ulm sich bei der Zeugin zu bedanken. Bereits Anfang September war ein Exhibitionist in den Nachtstunden, um 23.30 Uhr, bei einem Anwesen in Pfuhl aufgetreten. Der zunächst unbekannte Mann hatte das femde Grundstück betreten und stand nackt vor der Terrassentüre. Als die 50-jährige Hausbewohnerin den unbekannten Nackten erblickte, lies sie sofort alle Rollläden herunter und verständigte die Polizei. Eine sofortige Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos. Schnell stellte sich jedoch im Laufe der Ermittlungen durch Zeugenbefragungen heraus, dass der mutmaßliche ca. 60-jährige Täter zuvor auf einer öffentlichen Veranstaltung durch seinen unkonventionellen Tanzstil mehreren Personen aufgefallen war. 
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Ende Oktober erkannte eine 61-jährige Zeugin beim Einkaufen in einem Supermarkt in Pfuhl den Mann wieder, der nicht nur auf dem Fest aufgefallen war sondern auch als Tatverdächtiger für die exhibitionistische Straftat in Frage kam. Die Zeugin folgte dem unbekannten Mann nach dem Einkauf bis zu seinem Pkw und notierte sich die Kennzeichen des Fahrzeuges. Mit diesem Ermittlungshinweis gelang es dem ermittelnden Beamten den 61-jährigen Neu-Ulmer zu identifizieren. Die weiteren Ermittlungen bestärkten den Tatverdacht gegenüber dem 61-Jährigen. Auf den Mann kommt jetzt eine entsprechende Anzeige zu. Im Rahmen einer Dankesrunde wurde am Donnerstag der Hinweisgeberin durch den Leiter der Polizeiinspektion Neu-Ulm, Polizeirat Hörmann, in den Räumlichkeiten der Polizei Neu-Ulm, ein Blumenstrauß und eine Dankesurkunde vom Polizeipräsidium Schwaben Süd/West für ihren Zeugenhinweis überreicht, der wesentlich zur Ermittlung des Täters beigetragen hatte. (PP Schwaben Süd/West)

Memmingen: 13-jähriger Fahrradfahrer von Pkw-Fahrer übersehen - Junge erleidet schwere Verletzungen

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In den Mittagsstunden des Donnerstag, 13.11.2014 ereignete sich auf dem Bayernring ein Verkehrsunfall mit einem verletzten Kind. Ein 55-Jähriger befuhr den Kreisverkehr in der Münchner Straße mit seinem Pkw und wollte in den Bayernring abbiegen. Dabei übersah er einen 13-jährigen Jungen, welcher zu diesem Zeitpunkt auf dem Heimweg von der Schule war und den dortigen Fußgänger- und Fahrradfahrerüberweg überquerte. 
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Obwohl der Pkw-Fahrer eine Vollbremsung durchführte, konnte er einen Zusammenstoß mit dem Radler nicht mehr vermeiden. Der Junge stürzte in den Grünstreifen neben der Fahrbahn und schlug sich hierbei den Fahrradlenker ins Gesicht. Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde. Der Sachschaden beträgt ca. 350 Euro. (PI Memmingen)

Mindelheim: Nägel in Pkw-Reifen - 3 Wochen später Pkw Brand - Anschläge auf Gastronom

Fotos: Rizer (mindelmedia NEWS)
Am Freitag dem 14.11.2014 wurde der Polizei um 02.40 Uhr der Brand eines Pkw in der Ernst-Holzbaur-Straße in Mindelheim gemeldet. Bei Eintreffen der Polizei und Feuerwehr brannte das Fahrzeug bereits lichterloh. Der Pkw, der auf der Straße abgestellt war, brannte total aus. Weiterer Schaden am Zaun bzw. am Haus entstand offensichtlich nicht. Personen wurden nicht verletzt. Wie das Fahrzeug in Brand geriet, ist noch unklar. Die Ermittlungen dazu wurden inzwischen von der Kriminalpolizei übernommen. Der Schaden am Pkw wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt. (PI Mindelheim / KPI Memmingen)
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Memmingen / A7: Landschaftsgärtner mit zahlreichen Beanstandungen

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Bei der Kontrolle eines Lkw mit Anhänger einer Landschaftsgärtnerei auf der A 7 wurden am gestrigen Nachmittag zahlreiche Verstöße festgestellt. So fuhr der polnische Fahrzeugführer ohne die vorgeschriebene Fahrerkarte. Das Prüfdatum des Kontrollgerätes war bereits um 6 Jahre überschritten. Die Ladung auf dem Lkw bestand aus Sand und Schotter und lose daraufliegenden Kantensteinen aus Beton, die gänzlich ungesichert waren. Nur mit Glück waren diese nicht von der Ladefläche gefallen. Im Anhänger wurde neben einem Bagger auch Gefahrgut (Diesel) transportiert, das ebenfalls ungesichert war. 
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Da zudem der Verdacht bestand, dass die Fahrzeugkombination überladen war, wurde diese mittels Radlastwaage verwogen. Dabei wurden erhebliche Gewichtsüberschreitungen festgestellt. Der Lkw wog 11 Tonnen statt 7,5. Die Antriebsachse war um mehr als 40% überladen. Die Anhängelast (zulässig waren 3,5 Tonnen) war sogar um 171% überschritten (mehr als 9,5 Tonnen). Die Weiterfahrt wurde untersagt. Es wurde ein Umladen und eine passende Zugmaschine für den Anhänger angeordnet. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld von über 1.000 Euro. Daneben erwarten den Fahrzeughalter und auch den verantwortlichen Vorarbeiter Anzeigen wegen Verstöße gegen diverse Rechtsvorschriften (Gefahrgutrecht, StVZO u.a.) (APS Memmingen)

Lindau / A96: Drogenfahrt auf A96 endet mit Haftbefehlsvollstreckung

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In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde im Rahmen einer polizeilichen Verkehrskontrolle auf der A96 in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei ein Kleintransporter mit polnischer Zulassung angehalten. Im Rahmen der Kontrolle der beiden Insassen wurde jeweils eine aktuelle Haftnotierung festgestellt. Da zudem im Fahrzeug sowohl eine sogenannte Kräutermühle als auch eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden werden konnte, wurden beide Personen vorläufig festgenommen und bei dem Fahrer des Wagens, nach positivem Drogenvortest, eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. 
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Nachdem die polnischen Staatsbürger finanziell nicht in der Lage waren den jeweiligen Haftbefehl durch Zahlung der geforderten Strafe abzuwenden, wurden sie zum Antritt der entsprechenden Ersatzfreiheitsstrafe in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die jetzigen Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht werden davon getrennt verfolgt. (PI Lindau)

München (Haar): 13-jähriger von Lkw getötet - Fahrer übersieht Schüler

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Im Kreuzungsbereich zur Blumenstraße ist in Haar am Donnerstag gegen 13 Uhr ein 13 Jahre alter Schüler von einem drei-achsigen Lkw überrollt und getötet worden. Das Unglück ereignete sich beim Abbiegen des Lastwagens. Der Fahrer übersah dabei den Schüler auf seinem Fahrrad. Für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte, darunter das Notarzteinsatzfahrzeug und ein Löschfahrzeug der Feuerwache Riem sowie das First-Responder-Team der Freiwilligen Feuerwehr Feldkirchen und ein Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes, konnten nichts mehr für ihn tun. 
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Der Junge ist vermutlich sofort tot gewesen. Der Lkw-Fahrer erlitt einen schweren Schock. Das Kriseninterventionsteam des Arbeiter-Samariter-Bundes betreute den Fahrer. Das Unfallkommando der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (Quelle: BF München)

Fünf Millionen mehr für Zivilschutz - Bundestags-Haushaltsausschuss genehmigt mehr Feuerwehr-Fahrzeuge

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Berlin (ots) - Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat fünf Millionen Euro mehr für den Erwerb von Zivilschutz-Fahrzeugen bewilligt. "Dies ist eine gute Nachricht für die Feuerwehren und mehr als das Zeichen guten Willens, dass wir gefordert hatten", sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).
Wenn der Bundestag dem Haushaltsentwurf zustimmt, stehen im kommenden Jahr 32,9 Millionen Euro für den Erwerb von Fahrzeugen durch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zur Verfügung. Diese Fahrzeuge werden zu einem Großteil bei den Feuerwehren stationiert. Nahezu jedes zweite der im Zivilschutz vorgesehenen Löschfahrzeuge, nämlich 440 von 955, sind 24 Jahre oder älter. Deshalb fordert der Spitzenverband der Feuerwehren die konzeptkonforme Modernisierung.
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"Intensive Gespräche mit Abgeordneten in den vergangenen Wochen haben jetzt gefruchtet. Besonders danke ich dem zuständigen Berichterstatter Dr. Reinhard Brandl (CSU) und Martin Gerster (SPD) aus dem Haushaltsausschuss. Beide Abgeordnete haben sich intensiv mit unserem Anliegen befasst und konstruktiv nach Lösungswegen gesucht", betont Kröger. Die millionenschwere Nachbewilligung wertet der Feuerwehr-Präsident auch als wichtige Weichenstellung, dass der Bund sich nicht aus dem erweiterten Katastrophenschutz im Zivilschutz zurückzieht.
"Weiteren Beschaffungen von Löschfahrzeugen des Typs LF KatS sollte jetzt nichts mehr im Wege stehen: Das Fahrzeugkonzept des BBK genießt hohe Anerkennung, und das laufende Beschaffungsverfahren sieht weitere Abrufoptionen vor", erläutert der DFV-Präsident. "An vielen Stellen könnte damit die Sicherheit bei Großschadenslagen zeitgemäß verbessert werden." (Quelle: DFV)

Donnerstag, 13. November 2014

Bad Wörishofen: Diebstahl aus Bekleidungsgeschäft - 100.000 Euro Schaden

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Gleich zweimal versuchten bisher unbekannte Täter in ein Bekleidungsgeschäft einzudringen. In den Morgenstunden des 12.11.2014 musste der Betreiber des Geschäfts feststellen, dass in der vergangenen Nacht von unbekannten Tätern vergeblich versucht worden war, das Gitter vor seinem Geschäft gewaltsam zu öffnen. Der richtige Schreck folgte jedoch einen Tag später. Nach dem ersten gescheiterten Einbruchversuch wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag erneut das Gitter vor dem Geschäft angegangen. 
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Dieses Mal gelang es den unbekannten Tätern dieses zu öffnen und im Anschluss ebenfalls gewaltsam über die Eingangstüre in das Geschäft in der Schmiedstraße einzudringen. Aus dem Verkaufsraum wurde eine größere Anzahl von Pelzen/mit Pelzen besetzter Kleidung entwendet. Derzeit wird von einem Entwendungsschaden von bis zu 100.000 Euro ausgegangen. Vermutlich in der gleichen Nacht wurde ebenfalls versucht, in ein direkt angrenzendes Bekleidungsgeschäft einzudringen. Hier scheiterten die Täter und es blieb bei einem geringfügigen Sachschaden an der Einganstüre. Die Ermittlung zu dem Einbruch und den Einbruchversuchen wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen übernommen. Diese bittet unter der Tel.: 08331/100-0 um sachdienliche Hinweise. (PP Schwaben Süd/West)

Pfaffenhausen: Brand in Metallfirma - 200.000 Euro Sachschaden

Foto: Hagenbusch
Zum Brand in einer Produktionshalle wurde heute Mittag die Feuerwehr gerufen. Sie konnte einen offenen Brand ablöschen. Gegen 13.15 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle Donau-Iller zu einem Brand mit deutlicher Rauchentwicklung in der Halle eines Betriebes im Ortsteil Schöneberg gerufen. Dort war eine Lüftungsanlage in Brand geraten, weshalb rund 35 Arbeiter die Halle bereits unverletzt verlassen hatten. 
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Die Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten die Flammen unter Anwendung von Atemschutz schnell unter Kontrolle und konnten so eine weitere Brandausweitung verhindern. Dennoch entstand ein geschätzter Brandschaden von rund 200.000 Euro. Die von der Mindelheimer Polizei aufgenommenen Ermittlungen wurden vom Fachkommissariat der Kripo Memmingen zur noch unbekannten Brandursache übernommen. Alarmiert waren die Feuerwehren Schöneberg, Pfaffenhausen, Mindelheim und Breitenbrunn. (PP Schwaben Süd/West)

Scheidegg: Einbruch in Firma mit 50.000 Euro Entwendungsschaden

Foto: Polizei
Ein schadensträchtiger Einbruch bei einer metallverarbeitenden Firma / Automobilzulieferer wird aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekannt gegeben. In der Nacht vom 01.11. auf 02.11.2014 kam es zu bei der Firma Demmel AG in Scheidegg zu einem schadensträchtigen Einbruchdiebstahl. Bei diesem Einbruch erbeuteten die bisher unbekannten Täter insgesamt 36 Kleinpaletten mit Reinaluminiumblechen mit einem Gesamtgewicht von über 10 Tonnen (Format der Bleche: 50x50cm bzw. 50x61cm). Zudem entwendeten sie auch zwei rote Metallfässer mit Porscheabzeichen (Kupfer vergoldet – insgesamt 500 kg) sowie einen Hubwagen. Aufgrund des Gewichts sowie des Volumens des Diebesguts muss der Abtransport mit einem Lkw erfolgt sein. Der Materialwert des Beuteguts beträgt über 50.000 Euro. Die Ermittlungen zu den bisher unbekannten Tätern wurden von der Kripo Lindau übernommen.
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Die Kriminalpolizei Lindau beschäftigen folgende Fragen: 
 Wer hat in der Nacht vom 01.11. auf 02.11.2014 ein entsprechendes Fahrzeug im Ortsbereich Scheidegg oder an den Zufahrtstraßen festgestellt?
Wurden Paletten dieser Art (Kleinpaletten) zwischengelagert? Wurden die Bleche, oder Porscheembleme zum Kauf angeboten?

Sachdienliche Hinweise erbittet die Kriminalpolizei Lindau unter: 08382/910-0 Durch die Firma Demmel AG werden für Hinweise die zur Ergreifung und Aufklärung der Tat insgesamt 5.000 Euro ausgelobt. Für die Vergabe dieser Belohnung ist ausschließlich die Firma Demmel zuständig. Der Rechtsweg gegenüber der Polizei ist ausgeschlossen. (PP Schwaben Süd/west)

Kempten: Gasaustritt - Schule geräumt - 250 Personen waren betroffen

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Wegen unkontrolliertem Gasaustritt wurde heute Mittag eine Schule geräumt. Die Gefahr konnte schnell unterbunden werden. Es wurde niemand verletzt. Um kurz vor 12 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle Allgäu im Schwalbenweg ein Gasaustritt gemeldet, der nach derzeitigem Kenntnisstand durch Bauarbeiten im Bereich einer Gasleitung entstand, weil ein Baggerfahrer diese versehentlich beschädigt hatte. Da sich die Leitung im Bereich einer Schule befand, wurde durch den Hausmeister schnell mit der Räumung der Schule begonnen. 
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Von dieser waren rund 250 Personen betroffen. Ebenso wurde vorsorglich die Zufahrtsstraße gesperrt. Die kurz nach Alarmierung eintreffenden Feuerwehrkräfte konnten die Gasleitung schnell durch den Absperrhahn verriegeln, so dass kein Gas in die Räumlichkeiten der Schule gelangen konnte. Durch eine Fachfirma wurde zwischenzeitlich mit der Reparatur der beschädigten Leitung begonnen und die Personen konnten das Gebäude wieder betreten. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Kempten der Rettungsdienst und die Polizei. (PP Schwaben Süd/West)

Memmingen: Trickdiebstahl - Täter geben sich als Mitarbeiter der Stadt aus - 11.000 Euro Beute

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Am Mittwochmittag dem 12.11.2014 klingelten zwei unbekannte Personen an einer Wohnung im Hindenburgring und gaben sich als Mitarbeiter der Stadt Memmingen aus. Sie zeigten sogar Ausweise vor. Unter dem Vorwand, die Wasseruhr in der Küche überprüfen zu müssen, verschafften sich die Beiden Zutritt zu der Wohnung und gehen mit dem Wohnungsinhaber in die Küche. 
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Dort wollten die Beiden überprüfen, ob Schadstoffe im Wasser sind und klopften gegen die Wand. Während dessen betritt eine dritte Person die Wohnung und durchsucht das Schlafzimmer nach Wertgegenständen. Insgesamt erbeuteten die drei Täter Bargeld und Schmuck im Wert von ca. 11.000 Euro. Täterhinweise bitte an die Polizeiinspektion Memmingen unter der Telefonnummer 08331- 1000. (PI Memmingen)

Sigmarszell: Garmisch nicht erreicht - Fahranfängerin verlässt sich auf Navi

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In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zu einem außergewöhnlichen „Navigations-Notfall“ gerufen. Eine 18-jährige Coburgerin war mit dem Auto ihrer Mutter unterwegs auf dem Weg nach Garmisch-Partenkirchen. Hierbei vertraute sie scheinbar blind ihrem Navigationsgerät. Auch als sie das Gerät von der befestigten Straße auf einen Feldweg und schließlich in eine Wiese leitete, fuhr die Autofahrerin unbeirrt weiter, bis sie sich mit ihrem Auto bei völliger Dunkelheit schließlich gänzlich festgefahren hatte. Da sie nicht ortskundig war, musste sie nach ihrem Notruf über die Koordinaten ihres Navigationsgerätes geortet werden. 
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Einer Streife der Lindauer Polizei gelang es schließlich, die fehlgeleitete und aufgelöste Fahranfängerin mitten in einer Wiese ausfindig zu machen. Die junge Frau hatte bereits versucht, sich selbsttätig aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Jedoch fuhr sich das Auto in der nassen Wiese immer weiter fest. Der Abschleppdienst musste das Auto schließlich mit einem Allradfahrzeug bergen. Ob der Hersteller des Geräts die Kosten für die Bergung durch den Abschleppdienst und den entstandenen Flurschaden übernimmt, bleibt ungewiss. (PI Lindau)

Mittwoch, 12. November 2014

Oberstaufen: Landwirt schraubt an Hubgabel - Arbeitsunfall endet tödlich

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Ein Arbeitsunfall führte heute Mittag zu Verletzungen, die zum Tod eines Landwirts führten. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war der 54-Jährige alleine mit Reparaturarbeiten am Hydraulikschlauch der Hubgabel des in einer Halle stehenden Traktors beschäftigt. Aus noch unbekannter Ursache wurde der Mann zwischen der vermutlich unerwartet abgesunkenen Gabel und dem Fahrzeug eingeklemmt. 
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Die noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen der Kriminalpolizei, in die auch die Berufsgenossenschaft eingebunden wird, schließen eine Beteiligung Dritter derzeit aus. Die Angehörigen werden durch einen Seelsorger betreut. Alarmiert wurden auch die Feuerwehren Oberstaufen und Steibis. (PP Schwaben Süd/West)

Buchloe / A96: Erlkönig zerstört - 2 Personen verletzt

Foto: Kiessling
Am Mittwoch dem 12.11.2014 gegen 11:45 Uhr kam es auf der A96 kurz vor der Abfahrt Buchloe-Ost zu einem Verkehrsunfall. Ein Audi-Fahrer fuhr auf die Autobahn auf und wechselte gleich auf die linke Fahrspur. Ein Anderer Pkw-Fahrer in einem sogenannten "Erlkönig" konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf den Audi. Beide Fahrer wurden leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Gegen den Unfallverursacher wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zur Höhe des Sachschadens sind noch keine Angaben möglich. Wir informieren nach.
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Füssen: Tödliche Verletzungen - Landwirt unter Heuballen begraben

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Ein Landwirt war gestern Nachmittag mit der Futterversorgung seines Viehs beschäftigt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Kripo Kempten entnahm er hierzu mit Hilfe einer Heugabel Heu aus mehreren übereinander gestapelten Heuballen, die deswegen vermutlich instabil wurden und auf den arbeitenden 74-jährigen Mann fielen, der dadurch tödliche Verletzungen erlitt. Die Berufsgenossenschaft wird in die Ermittlungen der Kemptener Kripo mit eingebunden. (PP Schwaben Süd/West)
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Benningen: Verkehrsunfall - Radfahrer lebensgefährlich verletzt

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Am Dienstagfrüh befuhr ein 39-jähriger Pkw-Fahrer die Staatsstraße 2013 und wollte nach links in Richtung Hawangen abbiegen. Er übersah hierbei einen entgegenkommenden 51-jährigen Radfahrer und es kam zum Zusammenstoß. Der lebensgefährlich verletzte Radfahrer wurde ins Klinikum Memmingen eingeliefert. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. (PI Memmingen)
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Füssen: Taubenzüchter sorgen für Wirbel - 2 Personen ohne Fahrerlaubnis

Foto: Pixabay
Erst nach einigem Aufwand konnten rund 80 Tauben ihren Weg nach Holland fortsetzen, nachdem ihr Chauffeur bei der Einreise angehalten wurde. Gestern in den frühen Morgenstunden wurde von Beamten der Pfrontener Schleierfahndung ein Ford Galaxy mit italienischer Zulassung bei der Einreise in das Bundesgebiet angehalten. Der Fahrer, ein 49-jähriger Tunesier mit Wohnsitz in Italien, legte einen ungültigen italienischen Führerschein vor, weswegen ihm die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Das Auto wurde zur Füssener Polizeidienststelle gebracht, wo der Tunesier gemeinsam mit seiner ungewöhnlichen Ladung, bei der es sich um rund 80 Tauben in speziellen Transportkisten handelte, auf einen Ersatzfahrer warten musste. Dieser traf Abends auch ein. Der 39-jährige Libyer mit Wohnsitz in Malta musste aber natürlich vor Abfahrt des Tiertransportes seinen Führerschein den Füssener Beamten vorzeigen. 
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Sie stellten bei der folgenden Überprüfung fest, dass es sich bei dem vorgezeigten Dokument mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein gefälschtes handelte, weswegen er ebenfalls zur Anzeige gebracht wurde und den gefälschten Führerschein abgeben musste. Auch ihm wurde es untersagt, den Taubentransport nach Holland durchzuführen. Glücklicherweise war der Libyer aber nicht alleine angereist, sondern brachte einen 42-jährigen Holländer mit, der einen gültigen Führerschein vorzeigen konnte, und somit berechtigt war, die Tauben mitsamt dem Tunesier und dem Libyer nach Holland zu fahren. Doch die Freude über die anstehende Weiterfahrt währte nur kurz. Denn als die Füssener Beamten den 42-Jährigen näher überprüften, wurde ein gegen ihn bestehender Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Erfurt bekannt. Grund: unerlaubter Besitz besonders geschützter Vögel im Jahr 2010. Die Verhaftung konnte der Mann allerdings abwenden, da er die Geldstrafe von knapp 2.500 Euro bezahlen konnte. Somit stand dem erlaubten Transport der Zuchttauben, die vom 49-jährigen Tunesier während der mehrstündigen Wartezeit versorgt werden mussten, in den späten Abendstunden nichts mehr im Wege. (PI Füssen)

Oelde / Herzebrock-Clarholz: Pkw überschlägt sich auf der A2 - Fahrerin schwerverletzt - Verursacher flüchtet

Foto: Polizeipräsidium Bielefeld
Bielefeld (ots) - Auf der A2 in Fahrtrichtung Hannover ereignete sich am Dienstag, den 11.11.2014, gegen 23.39 Uhr, ein Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock-Clarholz bei dem eine junge Pkw-Fahrerin schwer verletzt wurde. Die 25-jährige Frau aus Belzig (Brandenburg) befuhr den mittleren Fahrstreifen der A 2 in Fahrtrichtung Hannover. Kurz hinter der Autobahnanschlussstelle Oelde wechselte unmittelbar vor ihr der Fahrer eines Lkw vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste die Frau abrupt nach links ausweichen. Hierbei verlor sie die Kontrolle über ihren VW Polo. Ihr Kleinwagen überschlug sich und kam stark beschädigt auf dem Fahrzeugdach liegend zum Stillstand. 
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Sofort anhaltende Ersthelfer bargen die schwerverletzte Fahrerin aus ihrem auf dem linken Fahrstreifen liegenden Pkw-Wrack. Sie wurde anschließend mittels Rettungswagen in ein Oelder Krankenhaus verbracht. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort. Es soll sich hierbei um einen Lkw mit heller - vermutlich weißer - Plane handeln. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurden mittlerer- und linker Fahrstreifen der Autobahn in Fahrtrichtung Hannover für ca. 1 Std. gesperrt. Es kam zu keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit etwa 10.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Bielefeld unter der Telefonnummer 0521-545-0 entgegen.

Dienstag, 11. November 2014

Kempten: Großübung auf dem Bahnhofsgelände


Fotos: Feuerwehr Kempten
Jeder Einsatz stellt die Feuerwehr vor neue Gegebenheiten, sowohl durch die Einsatzlage als auch durch die Örtlichkeiten. Um entsprechend gut vorbereitet zu sein sind daher auch abwechslungsreiche Übungen ein Muss, und so war der Löschzug 2 der Kemptener Feuerwehr auch dieses Jahr wieder froh, ein besonderes Übungsobjekt zur Verfügung zu haben. In Zusammenarbeit mit der DB Regio konnte auf deren Gelände hinter dem Bahnhof in Kempten ein nicht alltägliches Übungsszenario dargestellt werden. Auf einem ausrangierten Güterwagen, der sich noch auf den Gleisen befand, wurde der Brand des Frachtguts als Einsatzlage angenommen. Zudem war der Lokführer bei einem Löschversuch ohnmächtig geworden und lag nun im Gefahrenbereich. 
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Für die anrückenden Kräfte, die mit zwei Lösch- und einigen Unterstützungfahrzeugen ankamen, galt es nun schnellstmöglich die Rettung des Lokführers einzuleiten, ein Übergreifen der Flammen auf bisher unbeschädigte Objekte wie Gebäude und die Lokomotive selbst zu verhindern und dann schließlich auch den Brand selbst zu bekämpfen. Da es sich hierbei um eine brennende Flüssigkeit, Diesel, handelte wurde Schaum als Löschmittel ausgewählt und der Brandherd auf dem offenen Güterwagen damit abgedeckt. Routiniert zeigten die Feuerwehrmänner und -frauen ihr trainiertes Vorgehen, was auch die Beschäftigten der DB-Regio beeindruckte. Diese, allen voran Werkstattmeister Thomas Grimm und Werkstattleiter Ralf Hamacher zeigten sich genauso erfreut über die Zusammenarbeit wie Löschzugführer Stefan Hager. Man war sich einig dass die Zusammenarbeit auch im nächsten Jahr mit einer Übung fortgesetzt wird, da es für beide Seiten enorme Vorteile birgt das Vorgehen, die Organisation und die Technik der jeweils anderen Seite zu kennen, um so dann schnell optimale Ergebnisse im Fall des Falles erzielen zu können. (Quelle: Feuerwehr Kempten)



Obergünzburg: Alkohol am Steuer - Verkehrsunfall mit 15.000 Euro Sachschaden

Fotos: Merkel
Am frühen Montagabend kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2012 zwischen Obergünzburg und Ronsberg. Ein 62-jähriger Rentner aus dem Ostallgäu streifte auf dem Weg nach Obergünzburg den entgegenkommenden Pkw einer Frau aus Ronsberg, weil er in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass der Fahrer mit über 1,1 Promille erheblich alkoholisiert war. Deswegen wurde gegen den Mann ein Strafverfahren eingeleitet, sein Führerschein wurde gleich einbehalten. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von insgesamt rund 15.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. (PI Kaufbeuren)
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