Samstag, 27. September 2014

Memmingen: Kellerbrand in Mehrfamilienhaus - 35.000 Euro Sachschaden

Fotos: Merkel
Am Samstag dem 27.09.2014 gegen 20:50 Uhr, meldete ein Nachbar eine Rauchentwicklung aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses am Rübezahlplatz in Memmingen. Die Bewohner konnten evakuiert werden und die Feuerwehr Memmingen brachte den Brand des Kellerabteils relativ schnell unter Kontrolle. Es wurde niemand verletzt.
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Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 35000 Euro. Das Haus wurde von der Stadt Memmingen als vorübergehend nicht mehr bewohnbar eingestuft und die Bewohner anderswo untergebracht. Die Brandursache steht derzeit noch nicht fest. Die KPI Memmingen bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 08331/100-0.

Mindelheim / Türkheim / A96: Reifenplatzer mit folgen - Lkw prallt in Mittelleitplanke

Fotos: Merkel / Kiessling
Ein Sattelzug mit tschechischer Zulassung, voll beladen mit Milchprodukten, befuhr die BAB 96 in Richtung Lindau. Rund einen Kilometer vor der Anschlußstelle Mindelheim platzte bei der Zugmaschine ein Reifen auf der Lenkachse. Deshalb verlor der 30 Jahre alte Fahrer die Kontrolle über den 40 Tonnen Zug. Der Sattelzug prallte in Folge in die Mittelschutzplanke der Autobahn, welche leicht in die Richtungsfahrbahn München geschoben wurde.
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Da die Sattelzugmaschine zudem noch Diesel verlor, mussten die Freiwilligen Feuerwehren aus Türkheim, Bad Wörishofen und Mindelheim die Betriebsmittel aufnehmen und die Fahrbahnen reinigen. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 25.000.- Euro. Die Bergungsarbeiten waren gegen 19:00 Uhr abgeschlossen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die APS Memmingen. (PP SWS - Einsatzzentrale)

Freitag, 26. September 2014

Woringen / A7: 34.000 Liter müssen umgepumpt werden - Wildunfall mit großen Folgen

Symbolfoto
In der vergangenen Nacht gegen 01.40 Uhr befuhr ein voll beladener Tanklastzug die A7 in Fahrtrichtung Kempten. Etwa auf Höhe Woringen hat sich der 41-jährige Lkw-Fahrer durch ein Wildschwein, das die Fahrbahn querte, derart erschreckt, dass er das Lenkrad verriss und nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort kollidierte der Tankzug mit dem Wildschutzzaun und kam nach ca. 100 Metern in der Böschung zum Stillstand.
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Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Der Tankauflieger, mit circa 34.000 Liter Diesel und Benzinkraftstoff befüllt, wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zur Bergung des Fahrzeugs muss heute Vormittag der Treibstoff umgepumt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. (PP Schwaben Süd/West)

Erkheim / A96: Schwerer Lkw Unfall im Kohlbergtunnel

Foto: Karatas
Am Freitag dem 26.09.2014 gegen 10:30 Uhr musste der Fahrer eines kleineren Lkw, der auf der A96 in Fahrtrichtung München unterwegs war, im Kohlbergtunnel anhalten da sich die Heckklappe geöffnet hatte. Hierdurch musste unter anderem ein im weiteren Verlauf nachfolgender Sattelzug bis zum Stillstand abbremsen. Der Fahrer eines nachfolgenden 7,5t Lkw bemerkte anscheinend das Stauende zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit auf den Sattelauflieger. Der Fahrer wurde hierdurch in dem massiv verformten Führerhaus eingeklemmt und konnte erst nach einer aufwendigeren Bergungsaktion der Feuerwehr befreit werden.
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Nach Abschluss der medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der lebensgefährlich verletzte Mann, von dem noch keine Personalien bekannt sind, mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Aufgrund des Unfalls musste der Kohlbergtunnel in Fahrtrichtung München vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Erkheim ausgeleitet. (PP Schwaben Süd/West)
Bildergalerie zum Unfall finden Sie hier (klick...)

Donnerstag, 25. September 2014

Apfeltrach: Baggerbrand - 10.000 Euro Sachschaden

Foto: Rizer (mindelmedia NEWS)
Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Apfeltrach und Mindelau geriet in den späten Abendstunden des Mittwoch ein Bagger in Brand. Der 30-jährige Besitzer hatte auf seinem Bagger geabeitet, der anschließend durch einen Kabelbrand im Motorraum in Brand geraten war. Die Feuerwehr Apfeltrach konnte den Brand innerhalb kurzer Zeit löschen. Es entstand dennoch Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. (PI Mindelheim)

Mittwoch, 24. September 2014

Kaufbeuren / Neugablonz: Einbruch mit Vandalismus in Schule geklärt

Symbolfoto
Der Einbruch in der Nacht zum Montag, dem 04.08.2014 in die Gustav-Leutelt-Schule in Neugablonz konnte von Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren geklärt werden. Als Täter wurden insgesamt 6 männliche Jugendliche im Alter zwischen 14 bis 17 Jahren ermittelt. Die Täter stammen allesamt aus Neugablonz und den umliegenden Gemeinden. In ihren Beschuldigtenvernehmungen bei der Polizei waren die Jugendlichen großteils geständig.
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Bei der Tatortarbeit der Polizei waren besonders die massiven Verunreinigungen im Bereich des Schülercafe aufgefallen. Alle Beteiligten erhalten deshalb eine Strafanzeige wegen eines schweren Fall des Diebstahls und zusätzlich wegen Sachbeschädigung. Unabhängig davon bestehen natürlich noch die zivilrechtlichen Forderungen der Geschädigten in Höhe von knapp 1.000 Euro. Auch dafür müssen die jungen Männer oder ihre Eltern aufkommen. (PP Schwaben Süd/West)

Dienstag, 23. September 2014

Kempten / St. Mang: Passant findet Tote Person in Wasser - Identität geklärt

Symbolfoto
Nachtrag 25.09.2014: Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass es sich bei dem Toten, der am Dienstag aus der Iller geborgen werden musste, um einen Vermissten handelt. Aufgrund der zwischenzeitlich vorliegenden Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass der Verstorbene der seit 15.09.2014 vermisste Georg S. ist. Die im Rahmen der durchgeführten Obduktion sowie der Hintergrundermittlungen gewonnenen Erkenntnisse sprechen für einen Suizid des 51-Jährigen.

Hauptmeldung 23.09.2014: Die Beobachtung eines Passanten beschäftigt seit heute Nachmittag die Polizei. Gegen 14:20 Uhr hatte ein Passant von der St. Mang mögliche Kleidung bemerkt die sich in der Iller in einem Geäst befand. Aufgrund dieser Mitteilung wurde die Örtlichkeit überprüft. Hierbei musste festsgestellt werden, dass es sich bei der Wahrnehmung um eine tote Person handelt. 
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Der Bereich wurde von Kräften der Polizeiinspektion Kempten abgesperrt. Nach Bergung des Toten mit Unterstützung der Feuerwehr übernahm der Kriminaldauerdienst Memmingen die Sachbearbeitung. Derzeit können noch keine Angaben über die Identität des männlichen Toten, dessen Alter, die Todesursache sowie die Liegezeit im Wasser gemacht werden. (PP Schwaben Süd/West)

Sicherheitswacht Bad Wörishofen - Bewerber können sich absofort melden

Symbolfoto
Mit Stadtratsbeschluss vom 07.07.2014 wurde für Bad Wörishofen und dessen angeschlossener Ortsteile die Einführung einer Sicherheitswacht beschlossen. Die Angehörigen der Sicherheitswacht sollen vor allem dem Vandalismus und der Straßenkriminalität entgegenwirken. Sie sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs und verbessern durch ihre Präsenz die Sicherheitslage und das subjektive Sicherheitsgefühl der Stadtbewohner sowie der Kurgäste. Bei verdächtigen Vorkommnissen informiert die Sicherheitswacht über das Handsprechfunkgerät die nächste Polizeistreife und steht immer im engen Kontakt mit der Polizeiinspektion Bad Wörishofen. Selbst eingreifen wird sie nur im Ausnahmefall, zum Beispiel, wenn dies zur Hilfe von Bürgern dringend geboten ist. Nachdem das Bayerische Innenministerium der Einführung zwischenzeitlich zugestimmt hat, können sich ab sofort Bewerberinnen und Bewerber bei der Polizeiinspektion Bad Wörishofen für die Sicherheitswacht anmelden. Zeitnah werden die Mitglieder dann ausgewählt und mit deren ca. 2-3 Monate dauernden Ausbildung begonnen. Alle Bürgerinnen und Bürger – egal welcher Nationalität – mit Verantwortungsbereitschaft und Zivilcourage sind bei der Sicherheitswacht willkommen. Sie werden gerne bei der Sicherheitswacht aufgenommen, wenn 
- Sie mindestens 18 und höchstens 60 Jahre alt sind (Verwendungsalter bis 65 Jahre)
- Sie gesundheitlich den Anforderungen des Außendienstes gewachsen sind
- Sie eine abgeschlossene Schul-oder Berufsausbildung durch Zeugnis nachweisen
- Sie Zuverlässigkeit und Verantwortungsbereitschaft bewiesen haben und einen guten Ruf besitzen
- Sie für diese Aufgabe im Durchschnitt mindestens 10 Stunden monatlich zur Verfügung stehen können
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Sie in Bad Wörishofen oder in der nächsten Umgebung wohnen. Für Ihre Dienste erhalten Sie eine Aufwandspauschale von 8 Euro in der Stunde. Weitere Informationen – auch zu Bewerbungen – erhalten Sie im Internet unter www.polizei.bayern.de/wir/sicherheitswacht
oder bei der Polizeiinspektion Bad Wörishofen, Stockheimer Straße 11, Tel. 08247/96800. Mit der Sicherheitswacht leisten verantwortungsbewusste Bürgerinnen und Bürger freiwillig und ehrenamtlich einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in Bad Wörishofen. Machen Sie also mit bei der Sicherheitswacht in Bad Wörishofen! (PI Bad Wörishofen

Montag, 22. September 2014

Ottobeuren: Feuerwehreinsatz am "Diether Kunerth Museum"

Fotos: Merkel
Am Montag dem 22.09.2014 war wieder viel Blaulicht in Ottobeuren zu sehen. Die Feuerwehr Ottobeuren hatte diesmal das "Museum für zeitgenössische Kunst- Diether Kunerth" als Übungsobjekt. Die Brandmeldeanlage des Museums hatte ausgelöst. Beim Eintreffen stellten die Kameraden schnell fest das es diesmal kein Fehlalarm war, sondern wirklich berechtigt ausgelöst hatte. Als Übungsszenario wurde angenommen, das es in der Tiefgarage zu einem Brand kam wobei 3 Personen verletzt wurden.
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Diese wurden schnell gerettet und der betroffene Bereich mit Rauchvorhängen abgedichtet. Am Gegenüberliegenden Objetkt mussten die Kameraden noch eine verletzte Person mit der Drehleiter bergen. Zum Glück war es eine Übung und die Kameraden sind wieder um einige Erfahrungen reicher.
Bildergalerie zur Übung finden Sie hier (klick...)


Kempten: Ruhestörung mal anders - Cannabisaufzuchtanlage sichergestellt

Symbolfoto
Am Sonntag Nachmittag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung gerufen die einen unerwarteten Ausgang nahm. Der Verursacher war vom Mitteiler zuvor blutend im Treppenhaus gesehen worden, was frische Blutspuren auf dem Boden und an der Türe belegten. Da der Wohnungsinhaber nicht öffnete, sich aber nachweislich in der Wohnung aufhielt, stand im Raum, dass eine Gefahr für Leib oder Leben bestehen könnte. Aus diesem Grund wurde durch die Beamten die Wohnung des Betroffenen geöffnet. Der Wohnungsinhaber konnte wohlauf mit einer Schnittwunde am Finger angetroffen werden, allerdings hatten die Beamten gleich nach dem Betreten Cannabisgeruch wahrgenommen.
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Tatsächlich fand sich in der Wohnung eine komplette Aufzuchtanlage für Betäubungsmittel. Spätestens jetzt war offensichtlich, warum der Mann die Wohnung zuvor nicht freiwillig den Polizeibeamten geöffnet hatte. Die komplette Aufzuchtanlage sowie geringe Restmengen von Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Den 38-Jährigen erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz. (PP Schwaben Süd/West)

Unterallgäu: Reanimation übers Telefon - Mitarbeiter der Integrierten Leitstelle (ILS) leiten Ersthelfer per Telefon an

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Unterallgäu. Ein Notfall - Herzstillstand. Doch wie reagiert man richtig? Stabile Seitenlage, Herzdruckmassage oder Beatmung? In einem Notfall fühlen sich viele Bürger überfordert. Die Mitarbeiter der Integrierten Leitstellen (ILS) in Bayern leiten nun Ersthelfer per Telefon an. Der plötzliche Herztod ist in Deutschland laut Statistik mit etwa 150.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen. Dabei trifft es nicht nur ältere oder bereits vorerkrankte Personen, es sind immer wieder auch jüngere und vermeintlich gesunde Menschen von diesem dramatischen Ereignis betroffen. Eine der wirksamsten Waffen gegen den plötzlichen Herztod ist die möglichst sofort einsetzende Herzlungenwiederbelebung. Hierbei ist zu beachten, dass der Rettungsdienst in Bayern zwar gut organisiert ist, für die Anfahrt zum Notfallort dennoch durchschnittlich acht Minuten, in entlegenen Gebieten unter Umständen auch bis zu 15 Minuten und mehr benötigt. Wird in dieser Zeit keine Erste Hilfe geleistet, bedeutet dies den nahezu sicheren Tod des Betroffenen.
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Leider wird in Deutschland noch immer zu wenig geholfen – in nur rund 20 Prozent der Fälle wird durch Laien Erste Hilfe geleistet. Um die Ersthelfer am Notfallort zu unterstützen, wurde auf Initiative und unter Federführung der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst in Bayern ein bayernweit einheitliches Konzept zur Durchführung der telefonisch angeleiteten Wiederbelebung (Telefonreanimation, T-CPR) entwickelt, welches die Disponenten in der ILS unterstützt und ihnen die nötige Sicherheit in dieser belastenden Situation vermittelt. Im Zeitraum zwischen Oktober 2013 und Februar 2014 wurde dieses Konzept im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes (Betreiberin ILS Donau-Iller) und des Zweckverbandes für Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung Donau-Iller implementiert. Die notwendige Schulung des Leitstellenpersonals in Theorie und Praxis mit einem zeitlichen Umfang von rund 400 Stunden wurden durch den Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Dr. Axel-J. Parsch sowie die Mitarbeiter der ILS Donau-Iller Jens Hagstotz und Wolfgang Maier durchgeführt. Im Anschluss konnte das Konzept im ersten Halbjahr 2014 erfolgreich in den täglichen Arbeitsablauf der Integrierten Leitstelle eingebunden werden. Besteht nun bei einer Notfallmeldung der Verdacht auf einen Herz-Kreislauf-Stillstand, wird der Anrufer bereits am Telefon zur Ersten Hilfe ermutigt und bekommt von den Disponenten der ILS anhand eines speziellen Algorithmus gezielte Anweisungen zur Herzlungenwiederbelebung. Die Maßnahmen werden solange durchgeführt, bis Rettungsdienst und Notarzt am Notfallort eintreffen und die weitere Versorgung des Patienten übernehmen.
In den vergangenen drei Monaten wurden bereits einige Wiederbelebungen am Telefon eingeleitet und begleitet, was die Überlebenschance der Betroffenen in der Folge deutlich erhöht hat. So waren in mindestens einem Fall die ergriffenen Maßnahmen des angeleiteten Ersthelfers so effektiv, dass der Herz-Kreislauf-Stillstand ohne gesundheitliche Folgen überlebt werden konnte. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass durch Laien-Ersthelfer ergriffene Maßnahmen zur Wiederbelebung die Überlebenschance von Patienten nach einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand verdoppeln oder gar verdreifachen. Zwar sind beispielsweise Begleitverletzungen durch eine Herzdruckmassage durchaus möglich, diese sind in aller Regel jedoch vollkommen unerheblich und bleiben ohne weitere gesundheitliche Folgen für den Patienten. Ebenso unbegründet erscheint die Angst vor rechtlichen Folgen bei derartigen Ereignissen, da der nach bestem Wissen und Gewissen handelnde Ersthelfer hierfür nicht belangt werden kann. Falsch machen kann man also nichts – falsch ist nur, nichts zu unternehmen...
(Quelle: Landratsamt Unterallgäu / ZFR)

Sonntag, 21. September 2014

Egelsee / Memmingen: Dachstuhl von Wohnhaus in Vollbrand

Fotos: Merkel
Am Sonntag in der Mittagszeit geriet in der Egelseer Straße ein Einfamilienhaus aus noch nicht geklärter Gründen in Brand. Der Brand begann offensichtlich im oberen Stockwerk und weitete sich auf den gesamten Dachstuhl aus. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von ca. 200.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Nachdem bei der Brandmeldung nicht genau bekannt war, ob der Brand in Bayern oder über der Iller in Baden Württemberg war, fuhren aus beiden Bundesländern die Freiwilligen Feuerwehren von Erolzheim, Tannheim, Amendingen, Buxheim, Memmingen und Steinheim an und löschten den Brand. Zur Betreuung der Hausinhaber war ein Kriseninterventionsteam vor Ort. Die Kriminalpolizei Memmingen hat die Brandermittlungen vor Ort aufgenommen. (PP Schwaben Süd/West, EZ-Br)


Baisweil / Lauchdorf: Dachstuhlbrand nach Blitzschlag

Fotos: Rizer (mindelmedia NEWS)
Während eines Gewitters schlug ein Blitz gegen 07:40 Uhr in den Dachstuhl eines Wohngebäudes ein. Der Dachstuhl des Anwesens geriet daraufhin in Brand. Durch das schnelle Eingreifen der alarmierten Feuerwehren der Umgebung konnte jedoch eine größere Brandausbreitung verhindert werden. Der Sachschaden an dem Wohnanwesen beträgt laut Schätzung der hinzugezogenen Beamten der Kripo Memmingen rund 30.000.- Euro. Alle Bewohner des Anwesens im Alter von 9 bis 89 Jahre konnten das Haus unverletzt verlassen. (PP SWS EZ/ KPI Memmingen)
Bildergalerie zum Blitzeinschlag finden Sie hier (klick..)


Memmingen / Benningen: Kiesgrube - Menschliche Knochen bei Motor-Cross-Veranstaltung gefunden

Symbolfoto
Nachtrag 22.09.2014: Knochenfund in Kiesgrube - Herkunft geklärt / Für größeren Wirbel hatte am Wochenende der Fund von menschlichen Knochen in einer Kiesgrube gesorgt. Am Samstag den 20.09.2014 war es am Rande einer Motor-Cross Veranstaltung zu dem Fund in einem Kies/-Schutthaufen gekommen. Nachdem ein Arzt die Knochen als eindeutig menschlich identifiziert hatte, wurden die Ermittlungen von der Kripo Memmingen übernommen. Wie bereits am Wochenende vermutet worden war, bestätigte sich zwischenzeitlich, dass der relevante Kieshaufen im Zusammenhang mit dem Umbau eines Unterallgäuer Friedhofs steht. Offensichtlich waren die Knochen beim Abtransport des Aushubs beim Friedhof nicht erkennbar und wurden nach dem Abladen in der Kiesgrube vom Regen freigelegt. Die aufgefundenen Knochen werden im weiteren Verlauf wieder ordnungsgemäß bestattet werden, weitergehende rechtsmedizinische Untersuchungen werden nicht erfolgen. (PP Schwaben Süd/West
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Hauptmeldung 21.09.2014: Im Rahmen einer Motor-Cross-Veranstaltung in einer Benninger Kiesgrube, am Samstag, den 20.09.2014, hatten aufmerksame Streckenposten/Sanitäter, gegen ca. 13:00 Uhr, menschliche Knochen in einem Kies-/Schutthaufen entdeckt. Aus dem offensichtlich kürzlich abgelagerten Schutthaufen ragten deutlich sichtbare Skelettteile, die zum Teil offensichtlich durch den Regen am Vormittag ausgewaschen und freigelegt wurden. Ein eingesetzter Arzt vor Ort konnte die Knochenteile eindeutig als menschlichen Ursprungs verifizieren. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (KPI Memmingen)