Freitag, 12. September 2014

Memmingen: Dieseldieb gestellt - 130 Taten geklärt

Symbolfoto
Treibstoff im Wert von rund 10.000 Euro erlangte ein auf frischer Tat überführter Memminger, der nun zur Anzeige gebracht werden kann. Am Donnerstag in der Früh um kurz nach vier Uhr konnte der 51-jährige Täter von einer Streifenbesatzung der Memminger Inspektion gefasst werden, als er kurz davor war, Dieseltreibstoff von einem Sattelzug abzuzapfen. Im Rahmen der darauf folgenden Ermittlungen konnten dem geständigen Täter rund 130 Taten gleicher Art nachgewiesen werden. Den gestohlenen Treibstoff verkaufte der Berufskraftfahrer entweder an ausländische Berufskollegen weiter, oder verwendete ihn selbst für die von ihm benutzte Zugmaschine. (PP Schwaben Süd/West)

Mittwoch, 10. September 2014

Buchloe: Rentner prallt in parkendes Auto

Fotos: Kiessling
Am Dienstag dem 09.09.2014, gegen 13:35 Uhr kam es auf der Mindelheimer Straße in Buchloe zu einem fast schon spektakulären Unfall. Hierbei befuhr ein 79-jähriger die Mindelheimerstraße in Richtung Gewerbegebiet. Auf Höhe eines Discounters stand ein geparktes Fahrzeug in dem sich keine Person befand. Wahrscheinlich aus Unachtsamkeit knallte der Rentner mit seiner Pkw-Front in das geparkte Fahrzeug. Hierdurch stellte sich sein Fahrzeug auf und legte sich auf die Seite. Der ältere Herr wurde hierdurch leicht verletzt. Andere Personen waren nicht involviert. Verursachte Sachschaden beläuft sich auf circa 4.000 Euro. (PI Buchloe)


Landsberg: Baustellenfahrzeug prallt gegen Leitplanke - Lkw flüchtig

Fotos: Kiessling
Am Mittwoch Vormittag kam es zu einem Verkehrsunfall kurz nach dem Kreisverkehr auf die B17 Richtung Augsburg. Ein Lkw kam zu weit nach links auf die Fahrspur wo ein Baustellenfahrzeug fuhr. Das Baustellenfahrzeug konnte nicht mehr ausweichen und prallte gegen die Mittelleitplanke und kippte um. Nach ersten Informationen wurde der Fahrer leicht verletzt. Der Lkw fuhr nach dem Unfall einfach weiter und ist derzeit flüchtig. Im Einsatz waren die Feuerwehr Landsberg, Rettungsdienst mit Notarzt und die Polizei. Weitere Informationen folgen.


Dienstag, 9. September 2014

Buchloe: Elektrostapler in Maschinenhalle brennt

Foto: Kiessling
In einer Maschinenhalle der Firma Hörmann geriet ein Elektro-Gabelstapler in Brand. Ein technischer Defekt am Stapler scheint nach jetzigem Ermittlungsstand die Ursache für die Feuerentstehung zu sein. Der Gesamtschaden wird auf 50.000,00 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. (PI Buchloe)

Mindelheim / B18: Schwerer Verkehrsunfall mit Motorradfahrer

Foto: Rizer (mindelmedia NEWS)
Am Montagnachmittag gegen 16.30 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Motorrad von Mindelheim in Richtung Kammlach. Im Bereich der scharfen Rechtskurve auf Höhe der Mindelburg verlor er vermutlich aufgrund seiner zu hohen Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dadurch geriet er auf die Gegenfahrbahn und fuhr gegen die Fahrerseite eines entgegenkommenden Pkw. Anschließend stürzte der Kradfahrer. Der Motorradfahrer aus dem Landkreis Günzburg wurde schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Autofahrer aus dem Unterallgäu erlitt leichte Schnittverletzungen. Insgesamt ist ein Schaden von ca. 30.000 Euro entstanden. Zur Landung des Rettungshubschraubers und Bergung des verletzten Kradfahrer musste die Straße von der Feuerwehr Mindelheim für ca. eine Stunde gesperrt werden. (PI Mindelheim)


Montag, 8. September 2014

Weißenhorn: Brand fordert Todesopfer in Garage

Symbolfoto
Ein heute Mittag in einer Garage im Fasanenweg ausgebrochenes Feuer hat ein Todesopfer gefordert. Die Integrierte Leitstelle Donau-Iller wurde gegen 12.30 Uhr vom Brand einer Doppelhaushälfte informiert und alarmierte die Weißenhorner Feuerwehr, sowie den Rettungsdienst und die örtliche Polizei. Den Brand, der sich nicht auf das Wohngebäude, sondern auf eine Einzelgarage bezog, hatten die Feuerwehrkräfte schnell unter Kontrolle bringen können und verhinderten dadurch ein Übergreifen auf umstehende Gebäude. Tragischerweise fanden die Einsatzkräfte während den Löscharbeiten eine verstorbene Person. Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm hat die Ermittlungen zur Brandursache und zur Todesursache der verstorbenen Person aufgenommen. Spurensicherung und Tatortarbeit brachten bisher aber keine eindeutigen Ursachen; Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden sind bislang nicht gefunden worden. Wer die verstorbene Person ist, ist noch unklar. Eine Obduktion wird durch die Ermittler bei der Staatsanwaltschaft angeregt. Neben der Neu-Ulmer Kriminalpolizei und der Feuerwehr waren zahlreiche Helfer des Rettungsdienstes und ein Kriseninterventionsteam (KIT) im Einsatz. Weitere Personen sind nicht verletzt worden. (KPI Neu-Ulm)

Mindelheim / München / A96: Pkw rammt nach Verfolgungsfahrt zwei Streifenwägen – drei Personen leicht verletzt

Foto: Polizei
Am Abend des gestrigen Samstag, 06.09.2014, gegen 21.10 Uhr, erhielt eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord den Auftrag zu einem Einsatz auf der Bundesautobahn A96 zu fahren. Während der Anfahrt zu diesem Einsatz wurden die Beamten zwischen den Anschlussstellen Schöffelding und Landsberg Ost durch den Fahrer eines vorausfahrenden BMW 530d fortlaufend ausgebremst und am Überholen gehindert. Die gefahrene Geschwindigkeit des BMW-Fahrers sowie des Dienstfahrzeugs der Beamten betrug zu diesem Zeitpunkt ca. 200 km/h. Aufgrund der Fahrweise des BMW-Fahrers entschlossen sich die Beamten, diesen anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer des BMW, ein 36jähriger türkischer Arbeiter aus München, leistete den Anhaltesignalen keine Folge, sondern setzte seine Fahrt fort. An der Anschlussstelle Buchlohe Ost fuhr der 36Jährige von der Autobahn ab, wendete am Ende der Abfahrt trotz eines entsprechenden Verbots und fuhr wieder auf die Autobahn in Richtung Lindau auf. Seine Flucht setzte sich fort, bis er an der Anschlussstelle Mindelheim erneut die Bundesautobahn verließ. Am Ende der Abfahrt bog er nach links ab, überquerte auf der Bundesstraße 16 die Autobahn und bog an schließend erneut nach links ab, um wieder auf die Autobahn in Richtung München aufzufahren. Hierbei befuhr er auf ca. 500 Metern den baulich nicht getrennten linken Fahrstreifen. Mehrere entgegenkommende Fahrzeuge mussten anhalten und ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden. Der BMW-Fahrer setzte nun seine Flucht auf der A96 in Richtung München fort. Dabei war er zum Teil mit bis zu 210 km/h unterwegs, wobei in Streckenabschnitten teilweise die Geschwindigkeit auf 120 km/h beschränkt war.
Gegen 22.00 Uhr fuhr der 36Jährige am Autobahndreieck München Süd-West auf die A99 auf, verließ die Autobahn bei der ersten Ausfahrt Freiham-Mitte und fuhr am Ende der Ausfahrt über eine für ihn Rotlicht zeigende Ampel. Anschließend wendete er und fuhr erneut auf die Autobahn auf. Im Bereich der Auffahrt zur A99 hatten sich unterdessen Polizeibeamte mit zwei uniformierten Streifenwägen quer auf die Fahrbahn gestellt, um die Weiterfahrt des BMW-Fahrers zu unterbinden. An beiden Fahrzeugen war das Blaulicht eingeschaltet. Der Türke fuhr jedoch absichtlich in die querstehenden Fahrzeuge, um sich so die Weiterfahrt zu erzwingen. Durch den Zusammenstoß des BMW mit den beiden Polizeifahrzeugen wurden die Dienstfahrzeuge nach links zur Seite geschleudert. Durch die Kollisionen war auch der BMW des 36Jährigen so schwer beschädigt worden, dass eine Weiterfahrt nun nicht mehr möglich war. Sobald der Pkw wenige Meter weiter zum Stillstand gekommen war, wurden der Fahrer sowie seine beiden Mitfahrer, ein 34jähriger Türke aus München, und eine 57jährige türkische Hausfrau aus München, durch die Beamten vorläufig festgenommen. Durch die Kollision zogen sich zwei Beamte leichte Verletzungen zu und mussten mit einem Rettungswagen in nahe gelegene Krankenhäuser zu einer ambulanten Behandlung gebracht werden. Die beiden anderen Polizeibeamten bleiben unverletzt.
Sowohl der unfallverursachende BMW als auch die beiden Polizeifahrzeuge wurden total beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der 36Jährige widersetzte sich seiner Festnahme mit Gewalt, so dass dieser durch mehrere Beamte fixiert und gefesselt werden musste. Anschließend wurde er zu einem Polizeifahrzeug gebracht, in welchem er erneut Widerstand leistete. Durch diese Widerstandshandlungen wurden zwei weitere Beamte leicht verletzt. Zur Unfallaufnahme und zur Räumung der Unfallstelle musste die Zufahrt zu der Bodenseestraße auf die Autobahn A99 für die Dauer von drei Stunden komplett gesperrt werden, der Verkehr wurde abgeleitet. Die Gründe der Flucht des BMW-Fahrers sind derzeit noch nicht bekannt. Hier bedarf es weiter umfangreicher Ermittlungen. Der 36Jährige muss mit diversen Strafanzeigen gegen ihn rechnen. (PP München)

Sonntag, 7. September 2014

Stetten: Erneuter Unfall an der Anschlussstelle der A96

Foto: Krivacek (mindelmedia NEWS)
Am heutigen Sonntagnachmittag kam es erneut zu einem Unfall an der Anschlussstelle Stetten. Beteiligt waren diesmal 2 Fahrzeuge, aber verletzt wurden zum Glück nur zwei Personen leicht. Zum Unfall kam es, als ein Fahrzeug Richtung Stetten, von der Autobahn kommend, abbiegen wollte und das zweite Fahrzeug auf die Autobahn auffahren wollte. Der Vorfahrtberechtigte PKW, der Richtung Autobahn fahren wollte streifte hierbei das zweite Fahrzeug an der Beifahrereite. Bei dem Aufprall wurden 2 Personen leicht verletzt und wurden durch den Rettungsdienst in das Kreiskrankenhaus Mindelheim gebracht. Die Absicherung der Unfallstelle übernahm die ebenfalls Alarmierte Feuerwehr aus Stetten. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizisten aus Mindelheim. Zur Schadenshöhe kann zur Stunde noch keine Angabe gemacht werden. (Text: Krivacek)
Bildergalerie vom Unfall finden Sie hier (klick...)


Kempten: Schwere Misshandlung von Tieren - 56 Ratten in vermüllter Wohnung

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Beim Veterinäramt Kempten gingen Hinweise ein, dass eine 56-jährige Kemptnerin trotz eines Verbotes seitens der Stadt Kempten wieder Ratten in ihrer Wohnung halten würde. Aus diesem Grund wurde die Wohnung der Frau am Samstag Morgen aufgesucht. Es öffnete jedoch niemand. Ein 62-jähriger Zeuge, welcher der Frau nahe steht, gab an, dass die 56-jährige seit Donnerstag verschwunden sei. Aus diesem Grund wurde die Wohnung durch die Feuerwehr geöffnet und das Tierheim Kempten hinzugezogen. In der Wohnung wimmelte es von Ratten. Aufgrund der extrem hohen Ammoniakkonzentration war das Betreten der Wohnung nur durch Angehörige der Feuerwehr mit Atemschutzmasken möglich. Nach ausgiebigem Lüften der Wohnung konnte diese betreten werden. In der Wohnung zeigte sich eine schreckliches Bild. Die Wohnung war völlig vermüllt und voller Kot und Urin der unzähligen Ratten. Zunächst wurden drei Ratten tot und teilweise angefressen in der Wohnung gefunden. Zudem befanden sich weitere 53 Ratten in der Wohnung, welche umgehend zu einem Tierarzt verbracht wurden. Dort mussten sieben Ratten sofort eingeschläfert werden. Aufgrund des schlechten Zustandes der restlichen Tiere ist es durchaus möglich, dass weitere eingeschläfert werden müssen. Die Besitzerin erwartet nun eine Strafanzeige nach dem Tierschutzgesetz. Ein besonderer Dank seitens der Polizei gilt den sehr engagierten Tierpflegerinnen, die bei dem Einsatz wertvolle Hilfe leisteten. (PI Kempten)