Mittwoch, 6. August 2014

Röthenbach: Auto schleudert auf Bahnlinie zu - überhöhter Geschwindigkeit - Fahrer schwer verletzt

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Ein Autofahrer kam heute vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit oder einem Fahrfehler von der Fahrbahn ab und schleuderte auf die Bahnlinie zu. Gegen 5.45 Uhr fuhr der Autofahrer aus dem Landkreis Lindau auf der Staatsstraße 2001 von Heimenkirch kommend in Richtung Röthenbach und kam deutlich vor der Bahnüberführung in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und in das Bankett hinein. Das Fahrzeug erfasste die rechts am Fahrbahnrand befindliche Leitplanke, hob dadurch ab und kam in dem daneben befindlichen Feld wieder auf, woraufhin es noch über das Feld schleuderte. An dessen Ende rutschte der Wagen über einen Weg, bevor er erneut gegen eine Leitplanke stieß, dann die Böschung rechtsseitig der Bahnüberführung hinunter rutschte und dort nach rund 70 Meter Schleuderstrecke etwa 15 Meter vor den Bahngleisen zum Stehen kam.

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Der 28-jährige Fahrer wurde durch den Vorfall schwer verletzt und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Es entstand Gesamtsachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Lindenberger Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen und geht derzeit von nicht angepasster Geschwindigkeit oder einem Fahrfehler als Unfallursache aus. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde eine Blutentnahme angeordnet, mit welcher die Fahrtüchtigkeit des Westallgäuers untersucht werden wird. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das Fahrzeug auf die Bahnstrecke abrutschen könnte, wurde der Zugverkehr in diesem Bereich bis etwa 7 Uhr eingestellt. Auch die Staatsstraße war bis zum gleichen Zeitpunkt einseitig gesperrt, der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet bis das Fahrzeug von einem Abschleppkran geborgen werden konnte. Mit im Einsatz waren die Feuerwehren aus Röthenbach und Gestratz, sowie der Notfallmanager der Deutschen Bahn. (ext/pol)

Haldewang / St2055: Tödlicher Motorradunfall - Fahrer prallt mit Reh zusammen

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Am späten Abend des 05.08.2014 ereignete sich auf der Staatsstraße 2055 in der Börwanger Wiege ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 48-jähriger Motorfahrer aus dem Ostallgäu kollidierte frontal mit einem querenden Reh. Der Zusammenstoß war so stark, dass der Kradfahrer die Kontrolle über sein Gefährt verlor und stürzte. 

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Dabei rutschte er von der Fahrbahn und prallte gegen eine Schutzplanke. Hierbei verletzte er sich so stark, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die S 2055 war ca. vier Stunden lang komplett gesperrt. Bei dem Einsatz waren drei Streifen der Polizei, sowie 20 Kräfte der Börwanger Feuerwehr im Einsatz. Der Verkehr wurde in dieser Zeit umgeleitet. (VPI Kempten)

Pfronten / Kempten: Opfer gefesselt und geknebelt - Täter gefasst

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Der Kripo Kempten gelang es zwei Räuber zu überführen, die bei ihren Taten in Pfronten und Kempten rücksichtslos und geplant vorgegangen sind. Gestern Früh durchsuchten die Ermittler die Wohnungen der beiden Kemptener und konnten dadurch Beweismaterial und die teils geraubten Gegenstände sicherstellen. Außerdem legten beide ein Geständnis ab. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten wurden sie zwischenzeitlich dem Haftrichter beim Amtsgericht Kempten vorgeführt. Er erließ einen Untersuchungshaftbefehl, weshalb die Männer im Alter von 22 und 23 Jahren nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzen. 

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Täter überraschten an der Wohnungstüre
Am Abend des 15. März 2014 läuteten die Täter an der Wohnungstüre ihres 49-jährigen Opfers in einem Mehrfamilienhaus und überraschten ihn nachdem er die Türe geöffnet hatte. Die maskierten Männer fesselten und knebelten den Bewohner. In der Wohnung suchten sie nach Bargeld und nahmen es, sowie die Bankkarte des Mannes, an sich. Zum Zwecke einer später folgenden Bankabhebung nötigten sie ihr Opfer zur Nennung der zugehörigen Persönlichen Identifikationsnummer (PIN). Dann trennten sich die Wege der Männer: Während einer ihr Opfer weiterhin einschüchterte, begab sich der andere zu einem Bankautomaten. Erst nach etwa einer halben Stunde und erfolgter Abhebung verließen die Täter die Wohnung und ließen den 49-Jährigen leicht verletzt zurück. 

Auch in Pfronten lauerten die Beiden auf
Einen guten Monat später, am 23. April 2014, schlugen die Männer erneut zu. Diesmal lauerten sie in Pfronten-Kreuzegg ihrem damals 52-jährigen Opfer im Schießstandweg auf. Als sich der Fahrradfahrer auf dem Heimweg befand zogen sie den Mann unerwartet vom Fahrrad, fesselten und knebelten auch dieses Opfer und zogen es in ein nahegelegenes Gebüsch. Während einer der Täter das Opfer im Gebüsch liegend über eine Stunde in Schach hielt, verschwand der andere mit dem Hausschlüssel und Geldbeutel des Pfronteners. In dessen Wohnung nahm er aufgefundenes Bargeld und auch die Bankkarte an sich. Und auch in diesem Fall hob der Täter Geld von einem Bankautomaten ab, nachdem die PIN erzwungen wurde. Erst dann ließen sie den leicht verletzten Mann wieder gehen, der sich zu einem Anwohner flüchtete, woraufhin die Polizei verständigt wurde. (ext/pol)

Dietmannsried / A7: Drei Leichtverletzte bei Unfall auf der A7

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Zu einem Unfall mit drei Leichtverletzten kam es gegen 11.15 Uhr auf der A7 Höhe Dietmannsried in Fahrtrichtung Ulm. Der 70 Jahre alte Fahrer eines Pkws erkannte zwar das Stauende welches sich zuvor aufgrund eines brennenden Fahrzeuges auf der BAB A 7 gebildet hatte, bremste aber nicht ausreichend und fuhr im weiteren Verlauf auf einen Pkw mit Anhänger auf. Der Unfallverursacher sowie seine zwei Mitfahrerinnen wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. 

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Die holländische Familie im geschädigten Fahrzeug blieb unverletzt. An dem Pkw des 70-jährigen sowie dem Anhänger entstand Totalschaden, beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro. Die rechte Fahrspur musste während der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden, deswegen kam es zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau von etwa zwei Kilometern. (ext/pol)

Dienstag, 5. August 2014

Dettingen / A7: Acht verletzte nach Verkehrsunfall

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Acht Personen wurden heute bei einem Auffahrunfall auf der A7 verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Autobahn war eine gute Stunde gesperrt. Gegen 11.30 Uhr war eine dreiköpfige Familie aus dem Landkreis Peine auf der BAB7 in südlicher Richtung unterwegs und musste etwa auf Höhe der Rastanlage auf dem linken Fahrstreifen verkehrsbedingt abbremsen. Dies erkannte die 67-jährige Fahrerin eines Pkw aus dem Landkreis Aalen offenbar nicht und fuhr ungebremst auf den vor ihr befindlichen Wagen aus Peine auf, der dann auf den davor befindlichen Pkw aus dem Landkreis Kehlheim aufgeschoben wurde.

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Durch diesen Auffahrunfall wurde die Unfallverursacherin und ihr 77-jähriger Ehemann schwer verletzt. Die Familie aus dem Landkreis Peine im Alter von 12, 46 und 50 Jahren wurde ebenso wie die drei Insassen im Fahrzeug mit Aalener-Zulassung, die 9, 14 und 41 Jahre alt waren, leicht verletzt. Alle insgesamt acht Verletzten wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt etwa 30.000 Euro. Die unfallbeschädigten Fahrzeuge mussten von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Für die Dauer der Bergung und der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Memmingen war die südliche Richtungsfahrbahn für etwa eine Stunde gesperrt, was für erheblichen Rückstau sorgte. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Altenstadt ausgeleitet. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Erolzheim und Dettingen, die unter anderem ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigten. (ext/pol)

Ottobeuren: Arbeiter stürzt 6m in die Tiefe und verletzt sich schwer

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Eine nicht richtig gesicherte Zwischenplatte wurde gestern Nachmittag einem 56-jährigem Handwerker zum Verhängnis. Der Mann war mit dem Gerüstaufbau beschäftigt und stürzte nach dem Betreten der nicht ordentlich gesicherten Zwischenplatte etwa sechs Meter in die Tiefe. 

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Hierbei zog sich der Kemptener schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Memminger Polizei wird die Berufsgenossenschaft in die Unfallermittlungen mit einbeziehen. (PP Schwaben Süd/West)

Kirchheim: Pkw überschlagen - Verkehrsunfall mit schwerverletzter Pkw-Fahrerin

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Am 04.08.2014 gegen Mittag fuhr eine 26-jährige Pkw-Lenkerin auf der Staatsstraße St 2037 von Kirchheim kommend in südlicher Richtung. Ca. 1 km südlich von Kirchheim wollte die Fahrerin einem Kleintier ausweichen und geriet hier ins Schleudern. Anschließend überschlug sich ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Straße ab. 

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Der Pkw kam im angrenzenden Maisfeld wieder auf den Rädern zum Stillstand. Die Fahrerin war angegurtet und musste schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von ca. 1000 Euro. (PI Mindelheim)

Montag, 4. August 2014

Schwangau: Vermisster 16-Jähriger tot aufgefunden

Symbolfoto (Rizer)
Der 16-Jährige aus Nordrhein-Westfalen, der seit Sonntag im Bereich des Säuling vermisst wurde ist tot. Wie berichtet war der Jugendliche zusammen mit seinem Vater zu einer Bergtour aufgebrochen. Die umfangreichen Suchmaßnahmen führten nicht zum Erfolg. Der Vermisste wurde am Montag Nachmittag gegen 16.00 Uhr in der Nähe der sog. „Marienbuche“ tot aufgefunden. Der junge Tourist orientierte sich bei seinem Abstieg vom Säuling in Richtung Alpsee, geriet in unwegsames, hochalpines Gelände und stürzte etwa 100 Meter in die Tiefe. 

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An der Suche beteiligt waren sowohl Kräfte der bayerischen und österreichischen Polizei, je ein Polizeihubschrauber und die Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe. Suchmannschaften der Bergwacht Allgäu unterstützten die Polizeieinsatzkräfte mit vier Suchhunden, dem Einsatz einer Wärmebildkamera sowie dem sog. „Mulitcopter“ zur Übermittlung von Bilddaten an ein Einsatzfahrzeug. Die Angehörigen des Verstorbenen werden vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht Allgäu betreut. (ext/pol)

Marktoberdorf: Schornsteinfeger entdeckt tote Person im Schornstein

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Am Montag Mittag wurde in einem Gewerbebetrieb eine männliche tote Person aufgefunden. In einem nicht mehr in Betrieb befindlichen Heizkraftwerk entdeckte der Schornsteinfeger bei Revisionsarbeiten in Bodennähe in einem der Rauchzüge des etwa 60 Meter hohen Schornsteins eine männliche tote Person. Der Kriminaldauerdienst Memmingen übernahm die ersten Ermittlungen. 

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Nach derzeitigen Erkenntnisstand ist von einer längeren Liegezeit des Leichnams auszugehen. Angaben zur Identität sowie zur Todesursache können zum jetzigen Zeitpunkt daher noch nicht getroffen werden. Die weitere Sachbearbeitung wird von der Kriminalpolizei in Kempten übernommen. (ext/pol)

Update 05.08.2014: Wie bereits berichtet, wurde am Montag Mittag in einem Gewerbebetrieb eine männliche tote Person aufgefunden. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei Kempten ergaben, dass es sich bei dem Toten um einen seit Januar 2014 vermissten 26-Jährigen aus München handeln dürfte. Bei dem Verstorbenen wurde ein Abschiedsbrief aufgefunden. Zur Feststellung der Todesursache und des Todeszeitpunktes soll am Mittwoch, 06.08.2014 eine Obduktion durchgeführt werden.