Samstag, 10. Mai 2014

Ottobeuren: Tag der Freiwilligen Helfer - Fahrzeugweihe des neuen MFZ der Feuerwehr

Foto: Merkel
Am Samstag dem 10.05.2014 stand Ottobeuren im Fokus aller freiwilligen Helfer. Auf dem Marktplatz wurde großes Geboten. Die Feuerwehr Ottobeuren stellte Ihre Fahrzeuge zur Schau, die Hunderettungsstaffel zeigte Ihre tollen vierbeinigen Kameraden, die Motorradstreife brachte Ihre Arbeit auf Ihren PS starken Fahrzeugen näher, das BRK stellte seine Schnelleinsatzgruppe vor und die Johanniter Ihre Krankentransportmöglichkeiten. Also gesamt kann man sagen es war für jeden etwas dabei. Um 15 Uhr gab es dann eine historische Löschübung der Feuerwehr Ottobeuren.

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Foto: Merkel
Gegen 18:30 Uhr zog dann ein Umzug durch Ottobeuren in Richtung der Basilika, mit vielen Feuerwehrkameraden aus der näheren Umgebung. Grund war die Fahrzeugweihe des neuen Mehrzweckfahrzeuges was die Feuerwehr Ottobeuren im Dezember 2013 erhielt. Nun hat es in einer feierlichen Runde seinen Segen bekommen. Im Einsatz hat sich das Fahrzeug ja in der letzten Zeit schon bewiesen. Das Fahrzeug hat einen Einkaufspreis von 35.000 Euro, wovon die Gemeinde Ottobeuren 10.500 Euro selbst übernahm, eine Förderung dazu kam und das besondere das die Kameraden Ihre Einnahmen von verschiedenen Veranstaltungen mit in das Fahrzeug investiert haben. 

Die Redaktion bedankt sich für die netten Gespräche und wünscht allen Kameraden der Hilfsorganisationen immer alles Gute bei Ihren Einsätzen. Bildergalerie / Videobeitrag (folgt)

Kaufbeuren: Vorfahrtberechtigtes Fahrzeug übersehen – Fahrerin schwerst verletzt

Foto: Rizer (mindelmedia NEWS)
Am Samstag Nachmittag dem 10.05.2014 fuhr eine Pkw-Lenkerin in eine vorfahrtberechtigte Straße ein und übersah dabei ein in Richtung Mauerstetten fahrendes Fahrzeug. Die 23-jährige Frau aus Mauerstetten kam gegen 17:00 Uhr aus dem Gewerbegebiet im „Kaufbeurer Feld“ und übersah offensichtlich einen vom Verteilerring der B12 kommenden 49-jährigen Mann aus Stöttwang. Dessen Pkw erwischte das Fahrzeug der Unfallverursacherin auf der Fahrerseite. Durch den Aufprall wurde die Fahrerin schwerst verletzt in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde nach der Notfallversorgung mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Unfallgeschädigte kam ebenfalls, allerdings mit leichteren Verletzungen, ins Krankenhaus. (ext/pol)

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Freitag, 9. Mai 2014

Neu-Ulm: Menschenhandel - Haftbefehl im Rotlichtmilieu

Symbolfoto
Mit dem dringenden Tatverdacht, junge Männer aus Rumänien der Prostitution zugeführt zu haben, ist ein Landsmann der Opfer am 06. Mai festgenommen worden. Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm wirft dem 37-Jährigen nach längeren Ermittlungen vor, seit mindestens 2011 wiederholt junge Männer mit dem Versprechen auf Arbeit in der Gastronomie und auf Baustellen nach Neu-Ulm gelockt zu haben. Kontaktaufnahme und Anbahnung liefen meist über einschlägige Internetforen. Tatsächlich sind die Opfer jedoch nach kurzer Zeit mit Zutun des Tatverdächtigen in der "Stricherszene" gelandet. Ihre Freier mussten sie illegal in einer Wohnung im Sperrbezirksbereich in der Innenstadt bedienen. Zudem hat der jetzt mit Haftbefehl Festgenommene die personenbezogenen Daten der von ihm Angeworbenen bei Kontoeröffnungen, Handy- und anderen Verträgen zu seinen Gunsten missbraucht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen wurde er dem Haftrichter vorgehührt, welcher einen Untersuchungshaftbehl erlie0. Der 37-Jährige sitzt jetzt in einer Justizvollzugsanstalt ein. Der Haftbefehl lautet auf Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung durch Ausnutzung einer Zwangslage. Erst vor einem Jahr hat die Neu-Ulmer Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen gegen einen Menschenhändlerring in der Region geführt. Eine vierköpfige Tätergruppe geriet damals ins Visier der Fahnder. Kriminelle hatten junge Frauen aus ärmlichen Verhältnissen mit Versprechungen nach Deutschland gelockt, der Transport war organisiert. Hier angekommen, wurden sie ebenfalls der Prostitution zugeführt. Der Verdienst musste zum größten Teil abgegeben werden.

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Neben der Aufklärung von Straftaten führen auch immer wieder Kontrollen außerhalb der gemeldeten Bordelle zu neuen Ermittlungsansätzen im illegalen Bereich des Rotlichtmilieus. So wurden im Herbst des letzten Jahres gegen vier Frauen aus dem Ruhrgebiet Verfahren wegen verbotener Prostitution eingeleitet. Fahndungsbeamte der Kripo haben sie im Sperrbezirksbereich am Pfuhler Baggersee angetroffen. Geworben hatte das Quartett für seine Dienste im Internet. Für Neu-Ulm ist die Ausübung der Prostitution durch die sogenannte Sperrbezirksverordnung der Regierung von Schwaben geregelt. Straßenprostitution ist dabei generell verboten und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften wird von der Kripo in Zusammenarbeit mit der Schutzpolizei und Vertretern der Stadt überwacht. Die regelmäßigen Kontrollen, überwiegend in Bereichen, in denen die Prostitution verboten ist, aber auch in gemeldeten Bordellbetrieben, dienen dabei neben der Gefahrenabwehr, der Strafverfolgung auch dem Schutz der dort arbeitenden Prostituierten. (ext/pol)

Memmingen: Baustellenkran stürzt in der Woringer Straße zwischen Discountern um

Foto: Merkel
Nur durch viel Glück ist am Freitagvormittag dem 09.05.2014 ein Vorfall in der Woringer Straße mit einem umgestürzten Baukran glimpflich abgegangen. Gegen 08:15 Uhr sollte mit dem Kran ein 129 kg schwerer Metallträger auf das zu errichtende Gewerbeobjekt transportiert werden. Als der Träger bereits angehoben war und sich über der Baustelle befand, löste sich aus bisher ungeklärter Ursache ein Bolzen am Ausleger des vor kurzem noch auf der Baustelle sicherheitsüberprüften 20 m hohen Krans. Als Folge sackte die Ladung nach unten, gleichzeitig drehte sich der Ausleger von dem Kran, der umzustürzen begann.

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Der Kran, der aus zwei der vier tonnenschweren Fundamente herausgerissen wurde, stürzte durch die Drehung des Auslegers so glücklich auf das Baustellengelände, dass weder Personen zu Schaden kamen noch Gebäude beschädigt wurden. An dem Kran entstand mit 70.000 Euro Totalschaden, als Fremdschaden ist lediglich ein beschädigter Zaun und eine Außenanlage beim gegenüberliegenden Objekt zu verzeichnen. Das Gewerbeaufsichtsamt wurde von dem Vorfall informiert. (ext/pol) Bildergalerie

Donnerstag, 8. Mai 2014

Mindelheim: Tresor von Schnellrestaurant aufgeflext - Täter flüchtig

Symbolfoto
Bisher unbekannte Täter haben in der Nacht des 05. Mai 2014, im Zeitraum zwischen 01:20 Uhr und 05:50 Uhr, einen Einbruch in einen Restaurantbetrieb im Gewerbegebiet in Mindelheim verübt. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gelangten die Täter über das Grundstück durch gewaltsammes Öffenen einer Außentüre in das Gebäude. Im Inneren gelang es den Tätern die Alarmanlage außer Betrieb zu setzen. Nach Aufhebeln einer weiteren Türe, flexten die Täter einen Tresor auf und entwendeten daraus die kompletten Einnahmen in Höhe von mehreren tausend Euro. Wer hat im tatrelevanten Zeitraum im Gewerbegebiet von Mindelheim verdächtige Personen und Fahrzeuge bemerkt? Hinweise werden an die Kriminalpolizei Memmingen (Tel: 08331-100-0) oder jede andere Polizeidienststelle erbeten. (ext/pol)

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Mittwoch, 7. Mai 2014

Kaufbeuren: Von eigenem Pkw eingeklemmt - Bein zwischen PKW´s eingeklemmt

Symbolfoto
Am Dienstag Vormittag kam es in der Glasschleiferstraße zu einem Verkehrsunfall, als eine 37-Jährige offenbar vergaß, ihren PKW gegen Wegrollen zu sichern. Die Dame parkte auf einem leicht abschüssigen Stellplatz ein. Als sie kurze Zeit später wieder zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte und die Fahrertüre öffnete, begann dieses plötzlich zu rollen. Um es anzuhalten, stemmte sich die Frau gegen das Fahrzeugheck. Dabei stürzte sie. Bei dem Sturz wurde ihr Bein zwischen ihrem und einem anderen geparkten PKW eingeklemmt. Die Frau trug entsprechende Quetschungen davon. An dem (unbeteiligten) geparkten PKW entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von EUR 1.500.

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Roßhaupten / Seeg: Wildwest im Ostallgäu - Cowboys und Polizei auf Pferdefang

Symbolfoto
Die Beamten einer Polizeistreife der Dienststelle Füssen staunte nicht schlecht, als sie am Dienstag Nachmittag zwischen Seeg und Roßhaupten unterwegs war und sich wie im Wilden Westen vorkam. Eine Herde Haflinger kam ihnen auf der Kreisstraße entgegen. Verfolgt von zwei Reitern, die ihre liebe Mühe hatten, die ausgebüchsten Pferde wieder zusammen zu treiben. Die Herde, bestehend aus sieben Pferden nutzte die Gunst der Stunde und genoss ein wenig Freiheit, als sie von einer in eine andere Wiese getrieben werden sollte. Nachdem die Polizei die Straße kurz sperrte und sich als Treiber versuchte, schafften es die erfahrenen "Cowboys hoch zu Ross" sehr schnell, wieder alle Tiere zusammen auf die neue Weide zu treiben.

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Buxtehude: Carportanlage in Buxtehude ausgebrannt - 10.000 Euro Sachschaden - keine Personen verletzt

Foto: Polizeiinspektion Stade
Stade (ots) - Am späten Dienstag Nachmittag dem 07.05.2014 gegen ca. 17:10 h wurde der Polizei und der Feuerwehr der Brand einer Carportanlage in Buxtehude in der Rübker Straße gemeldet. Die Eigentümerin hatte in ihrem benachbarten Haus einen lauten Knall gehört, war nach draußen gelaufen und hatte das Feuer entdeckt, das gerade von ihrem Mülltonnen auf den daneben stehenden hölzernen Carport übergriff. Als die ersten Einsatzkräfte der Polizei und von beiden Zügen, der Feuerwehr Buxtehude, die mit ca. 50 Feuerwehrleuten anrückte, am Brandort eintrafen, brannte der Doppelcarport bereits in voller Ausdehnung. Der Rauchpilz war schon bei der Anfahrt von Weiten zu sehen. Die Feuerwehrleute mussten unter schwerem Atemschutz die Löscharbeiten vornehmen, konnten trotz ihres schnellen Einsatzes aber nicht mehr verhindern, dass die Carportanlage vollständig nieder brannte. Auch ein angrenzender Schuppen konnte nicht gehalten werden und wurde Raub der Flammen. Ein Übergreifen des Brandes auf Wohnhäuser in der Nähe konnte durch die Feuerwehr verhindert werden und auch eine direkt neben der Brandstelle stehende hölzerne Garage, die schon Feuer gefangen hatte, konnte noch rechtzeitig gelöscht werden.

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Mit Wärmebildkameras wurden die letzten Brandnester aufgespürt und schließlich mit Löschschaum komplett abgelöscht. Der Sachschaden dürfte sich nach Schätzungen von Polizei und Feuerwehr auf ca. 10.000 Euro belaufen. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, der vorsorglich mit alarmierte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen. Die Rübker Straße musste für die Zeit der Löscharbeiten für ca. eine Stunde voll gesperrt werden, der Vekehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich abgeleitet. Es kam zu Behinderungen im Feierabendverkehr. Wie es zu dem Brand gekommen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden, hier müssen die Recherchen der Brandermittler des Polizeikommissariates Buxtehude, die in den nächsten Tagen anlaufen werden, weiteren Aufschluss geben. Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder die sonstige Beobachtungen gemacht haben, die mit dem Ausbruch des Brandes in Verbindung stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04161-647115 bei der Buxtehuder Polizei zu melden.

Kempten: Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang - besorgniserregende Bilanz - verstärkte Kontrollen angedacht

Symbolfoto
Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West verzeichnet im laufenden Jahr 2014 einen deutlichen Anstieg der Verkehrstoten auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich. Ließen bis Ende April des Jahres 2013 drei Personen ihr Leben im Straßenverkehr, so müssen heuer bedauerlicherweise bereits elf Unfälle mit tödlichem Ausgang verzeichnet werden, bei denen zwölf Menschen ihr Leben verloren. Dies stellt einen traurigen Höhepunkt der vergangenen fünf Jahre im Vergleichzeitraum dar, da 2012 acht, 2011 vier und 2010 neun Todesfälle die Folge von Verkehrsunfällen waren. Letzter Unfalltoter in diesem Jahr ist ein 41-jähriger Rumäne der am vergangenen Freitag bei einem Unfall auf der A7 im Bereich des Autobahndreiecks Hittistetten schwerste Kopfverletzungen erlitten hatte und zwischenzeitlich im Krankenhaus verstorben ist. Bei den Unfällen sind bislang keine geografischen Schwerpunkte auszumachen, und diese Häufung lässt sich auch auf keine Altersgruppe oder Straßenkategorie festlegen. Auffällig aber ist, dass mehr als die Hälfte der Unfälle mit tödlichem Ausgang sich deshalb ereignete, weil die Fahrer auf das rechte Fahrbahnbankett gerieten, dann übersteuerten und in den Gegenverkehr schleuderten, direkt von der Fahrbahn abkamen und gegen ein Hindernis prallten oder beim Überholen den Gegenverkehr übersahen.

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So kam es am späten Abend des 4. April 2014 im Landkreis Neu-Ulm zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein alkoholisierter 39-Jähriger bei Neu-Ulm-Gerlenhofen nach rechts ins Fahrbahnbankett geriet, anschließend seinen Wagen übersteuerte und auf die Gegenfahrbahn geriet, wo er dann in einen entgegenkommenden Pkw stieß. Die traurige Bilanz: Der Unfallverursacher verstarb an der Unfallstelle. Sein Beifahrer verstarb ebenfalls sofort, nachdem der nicht angegurtete 36-Jährige durch die Windschutzscheibe geschleudert worden war. Die vier Insassen des entgegenkommenden Wagens wurden schwer verletzt. Am 24. April 2014 kam es im Westallgäu bei Hergatz auf der Bundesstraße 12 zum Tod eines Motorradfahrers, weil er beim Überholvorgang ein Fahrzeug im Gegenverkehr übersehen hatte und mit diesem frontal zusammenstieß. Einen Tag später, am 25. April 2014, geriet ein 63-Jähriger im Landkreis Ostallgäu auf der Staatsstraße 2012 bei Unterthingau nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Wagen prallte frontal gegen einen Baum. Auch er verstarb an der Unfallstelle. Bei den vorliegenden Unfällen konnte die Ursache für die Kollision im Gegenverkehr, dem Abkommen von der Fahrbahn oder dem Übersehen des Gegenverkehrs beim Überholen nicht in allen Fällen eindeutig ermittelt werden. Grundsätzlich ist dieser Unfalltyp jedoch symptomatisch für eine unzureichende Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Polizei weist daher darauf hin, dass die Bedienung von Navigationsgeräten, Mobiltelefonen oder dem Autoradio zu massiven Ablenkungen und Fahrfehlern führen können. Ebenso sollte selbstverständlich sein, dass der Fahrer nicht unter Alkoholeinfluss steht und der Gurt als potentieller Lebensretter Nr.1 beim Fahrtantritt angelegt wird.

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Für Polizeipräsident Hans-Jürgen Memel ist die Häufung der Unfälle mit tödlichem Ausgang Anlass, um für mehr Achtsamkeit aller Verkehrsteilnehmer zu plädieren: „Jeder im Straßenverkehr Gestorbene ist mit viel Leid und Trauer verbunden. Jedem Fahrzeugführer muss bewusst sein, dass er eine Verantwortung nicht nur für seine Person, sondern auch für das Leben und die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer trägt. Ein Blindflug aufgrund von Ablenkungen ist ebenso verantwortungslos wie das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit“ Diese angemahnte Verantwortung beinhaltet vor allem, dass sich Fahrzeugführer und Fußgänger mit der gebotenen Sorgfalt im öffentlichen Verkehrsraum bewegen und erinnert auch an das Verkehrssicherheitskonzept „Bayern mobil - sicher ans Ziel“ des Bayer. Staatsministerium des Innern. Um dieser festgestellten Entwicklung entgegenzusteuern wird die Polizei im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in den kommenden Wochen, unter anderem auch mit Unterstützung von Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei, vermehrt Kontrollen mit den Schwerpunkten Handybenutzung, Gurt, Alkohol und Geschwindigkeitsüberschreitung durchführen. (ext/pol)

Dienstag, 6. Mai 2014

Böhen: Diesel aus Baggern abgezapft - Spuren im Gras verraten Täter

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Keine Spuren im Schnee sondern Spuren im Gras wurden einem Dieseldieb zum Verhängnis. Seit mehreren Wochen wurde aus Baggern einer Firma an einer Baustelle an der Böhener Steig Diesel abgezapft. Bei dem letzten festgestellten Diebstahl konnte eine Spur in einer Wiese bis zu einem in der Nähe liegenden Anwesen verfolgt werden. Dort wurden gefüllte Benzinkanister sowie eine Absaugpumpe mit tragbarer Batterie und Absaugschläucheaufgefunden und sichergestellt. Der 23-jährige Tatverdächtige räumte die Straftaten ein. Er hatte Diesel in einem Wert von ca. 450 Euro aus verschiedenen Baggern abgezapft. (ext/pol)

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Mindelheim: Zimmerbrand - Fett für Pommes vergessen

Foto: Krivacek (mindelmedia NEWS)
Am Montag, 05.05.2014 gegen 14.40 Uhr, erhitzte eine 26-jährige Frau auf einer portablen Kochplatte Fett um Pommes Frites zuzubereiten. Die junge Frau vergaß das Fett, welches in Brand geriet, der auf die Kücheneinrichtung übergriff. Die freiwillige Feuerwehr Mindelheim war sehr schnell vor Ort. Es gelang dadurch zügig, die Wohnungsinsassen in Sicherheit zu bringen und den Brand zu löschen. Durch den Brand trat Gebäudeschaden ein, da Teile der Innenfassade in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zudem wurden die gesamte Wohnung wie auch der Hausgang ab der 2. Etage teils stark verrußt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden glücklicher Weise weder die Köchin, noch deren Kinder (1 u. knapp 6 Jahre), noch die ebenfalls anwesende 41-jährige Wohnungsinhaberin verletzt. (ext/pol)

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Kaufbeuren: Pflegedienstbesuch mit Folgen - Drogenlabor aufgefunden - Chemikalien sichergestellt

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Ein Besuch eines Pflegedienstes bei einer Patientin führte am Montagabend zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Gegen 19:30 Uhr war eine Angestellte eines ambulanten Pflegedienstes im Rahmen ihres Dienstes bei einer 89-jährigen Patientin. Während ihres Besuches hielt sich auch der 25-jährige Enkel der Frau in dem Anwesen auf, in dem er ebenfalls wohnhaft ist. Aus bisher noch nicht bekannten Gründen wurde dieser aggressiv, weshalb die Mitarbeiterin des Pflegedienstes die Wohnung verlassen musste. Nachdem sie die Polizei von dem Vorfall verständigt hatte, hörten die herbeigeeilten Beamten der Polizeiinspektion Kaufbeuren noch, dass der 25-Jährige, der wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, darunter die Herstellung von Amphetamin, einschlägig bekannt ist, die Toilettenspülung betätigte. Als die Beamten die Wohnung betreten hatten, stellten sie fest, dass sich im Bad diverse Aufbewahrungsbehälter für Chemikalien befanden und es in diesem Bereich zu einer Freisetzung von Gasen kam.

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Aufgrund des Sachverhalts wurde die 89-Jährige Frau von der Streifenbesatzung ins Freie gebracht und der 25-Jährige vorläufig festegenommen. Da keine Erkenntnisse bezüglich der entsorgten, weiterer gelagerter oder synthetisierter Chemikalien vorlagen, wurde von den zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützungskräften die Gebäude der Nachbarschaft geräumt und der Bereich abgesperrt. Während die 89-Jährige und der 25-Jährige bei dem Einsatz unverletzt blieben, erlitten der 30-Jährige Beamte und seine 27-jährige Kollegin durch die Gase Augenreizungen und mussten die Nacht stationär im Krankenhaus verbringen. Der 25-Jährige, bei dem bereits vor mehreren Monaten ein Drogenlabor nebst Chemikalien aufgefunden worden war, musste aufgrund seines Verhaltens in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden. Durch Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes, die zur Unterstützung hinzugezogen worden waren, wurden die verbliebenen Chemikalien sichergestellt. Zudem konnte in dem Doppelhaus ein Kleinlabor und unter anderem 100 g einer Vorstufe für die Herstellung von Amphetamin aufgefunden werden. Die Sachbearbeitung zu dem Drogenfund wird vom Bayerischen Landeskriminalamt übernommen. Der Polizeieinsatz endete gegen Mitternacht. (ext/pol)

Memmingen: Schwerer Diebstahl - Komplette Radsätze bei BMW-Niederlassung geklaut

Symbolfoto
Einen hohen Entwendungsschaden verursachten bisher unbekannte Täter durch den Diebstahl von Rädern. In den frühen Stunden des Freitag, 02.05., zwischen 02.00 und 06.30 Uhr, wurden bei einer BMW-Niederlassung an der Europastraße neun Pkw aufgebockt und die kompletten Radsätze abmontiert. Am Tatort blieben lediglich Wagenheber und ein Radmutternschlüssel zurück. Aufgrund der Spurenlage wurden die 36 Reifen auf den Damm zur Autobahn gebracht und dort gelagert. Danach wurden vermutlich auf einem Kleintransporter, der auf dem Seitenstreifen der Zubringerspur zur A7, Fahrtrichtung Ulm, unterhalb des Autobahndammes hielt, die Reifen aufgeladen und abtransportiert. In diesem Zusammenhang wurden im gleichen Tatzeitraum bei einer Opel-Niederlassung an der Europastraße bei einem Opel Corsa vier Reifen abmontiert. Ganz offensichtlich handelte es sich um die gleichen Täter. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 34.000 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Memmingen unter Tel. 08331/1000 entgegen.

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Bad Hindelang: 43-jährige wegen schwerer Brandstiftung festgenommen

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Am 04.05.2014 war es am Nachmittag zu dem Brand in dem Gebäude gekommen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich keine Gäste in dem Objekt. Bei dem Feuer bei dem der Dachboden / Dachstuhl des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, entstand ein Schaden von 80.000 Euro. Aufgrund der Ermittlungen der Polizei richtete sich schnell der Verdacht auf eine 43-jährige Frau aus dem Oberallgäu, die sich zum Zeitpunkt des Brandes neben dem Inhaberehepaar berechtigt in dem Gebäude aufgehalten hatte. Da aufgrund des Kenntnisstandes der Polizei von einer vorsätzlichen Brandstiftung auszugehen ist, wurde die Frau, gegen die derzeit zahlreiche anderweitige strafrechtliche Ermittlungsverfahren laufen, noch am Brandort festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde die 43-Jährige am Montagnachmittag dem Haftrichter in Memmingen vorgeführt. Dieser erließ aufgrund des dringenden Tatverdachts einer schweren Brandstiftung die Untersuchungshaft. Die Oberallgäuerin wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu dem Fall wurden von der Kripo Kempten übernommen. Ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes für Brandfälle wird für die Ermittlungen hinzugezogen. (ext/pol) Bezugsmeldung vom 04.05.2014

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Sonntag, 4. Mai 2014

Bad Hindelang: Dachstuhlbrand im Gästehaus - Keine Personen verletzt

Symbolfoto
Am Sonntag dem 04.05.2014 gegen 14:25 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungskräfte wegen einer starken Rauchentwicklung am Dach eines Gästehauses, im Bereich des Kamins, verständigt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren von außen zwar noch keine Flammen zu sehen, doch wurde schnell klar, dass der Dachstuhl aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten ist. Zum Zeitpunkt des Brandes waren keine Gäste im Gästehaus. Personen wurden nicht verletzt. Die Schadenshöhe wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldauerdienst hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (ext/pol)

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Bispingen / Hützel: Pkw prallt gegen Baum - 4 Personen schwer verletzt

Foto: Polizeiinspektion Heidekreis
Heidekreis (ots) - Am Samstagnachmittag, gegen 16.00 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 6 zwischen Hützel und Evendorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Der 66-jährige Fahrer eines Ford Galaxy aus dem Landkreis Harburg kam aus bisher unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab. Im Seitenraum stieß der Pkw frontal gegen eine massive Eiche, verkeilte sich anschließend zwischen drei weiteren Bäumen und kippte auf die linke Fahrzeugseite. Im Fahrzeug befanden sich die 59-jährige Ehefrau des Fahrers, sowie die 16-jährige Tochter und deren 17-jährige Freundin. Die Insassen wurden bei dem Aufprall schwer verletzt. Zwei Mitfahrerinnen mussten durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Wrack geborgen werden. Der Fahrzeugführer konnte sich selbst befreien und auf der Straße auf die Notlage aufmerksam machen. Der Unfall war von der Straße aus nur schwer erkennbar.

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Mehrere Ersthelfer, darunter glücklicherweise ein Rettungssanitäter und ein Feuerwehrmann, befreiten eine weitere Person aus dem Fahrzeug und versorgten die Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Verunglückten wurden mit zwei Rettungshubschraubern und mehreren Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Ein im Fahrzeug befindlicher Hund verstarb. Der Sachschaden wird auf zirka 20.000 Euro geschätzt. Die Kreisstraße 6 wurde für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen gesperrt, der Verkehr wurde abgeleitet. Insgesamt 46 Freiwillige Helfer von den Ortswehren Evendorf, Egestorf und Hanstedt waren im Einsatz. Die aufnehmenden Polizeibeamten und die Rettungskräfte lobten ausdrücklich das engagierte und professionelle Handeln aller Ersthelfer.

Blaulichtticker Magazin 05/2014

Blaulichtticker Magazin 05/2014 online

Themen in dieser Ausgabe:
-THW Sonthofen bekommt neues Fahrzeug (Seite 3)
-Smart-Fahrerin wird zur Geisterfahrerin (Seite 5)
-Feuerwehr Ottobeuren übt Werkstattbrand (Seite 6)
-Pilotenfehler führt zu Flugzeugunfall in Friedrichshafen (Seite 7)
-Tödlicher Verkehrsunfall in Obergünzburg (Seite 7)
-Bundesrat beschließt Einsatz- und Übungsfahrten mit Klasse C ab 18 Jahren (Seite 8)
-2 schwere Arbeitsunfälle an Baustellen (Seite 9)
-Chemieunfälle: Wie Sie auf Explosionen und giftige Gase reagieren (Seite 10)
-Lkw-Unfall auf der A96 im Kolhbergtunnel (Seite 13)
-Vermisstensuche nach Verkehrsunfall (Seite 16)
-Versuchter Mord an 19-jähriger (Seite 18)

(PDF-Version... hier klicken)

Erkheim / A96: Falschfahrer verursacht Verkehrsunfall im Kohlbergtunnel

Symbolfoto
Am Samstag Vormittag fuhr eine 75jährige Pkw-Fahrerin mit ihrem Pkw an der Anschlussstelle Erkheim in verkehrter Richtung auf die A96 auf. Sie fuhr mehrere Kilometer in Richtung München und streifte im Kohlbergtunnel leicht ein anderes Fahrzeug. Trotz des Unfalles setzte sie ihre Fahrt fort. Nach dem Kohlbergtunnel drehte sie schließlich und fuhr an der Anschlussstelle Erkheim wieder von der Autobahn ab. Im Rahmen von den sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte die Fahrerin schließlich ermittelt werden. Ein Überprüfung ergab keine Beeinflussung von Alkohol. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ca.1500 Euro. Verletzt wurde niemand. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens wurden keine weiteren Verkehrsteilnehmer gefährdet. (ext/pol)

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Legau: Brand in der Hackschnitzelanlage

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Ein Mitarbeiter einer Natur-Kost-Handlung wurde am Samstagvormittag dem 03.05.2014 auf das akustische Feuer-Warnsignal der Hackschnitzelanlage aufmerksam, welche sich auf dem Betriebsgelände befand. Mittels einer Wärmebildkamera wurde ein ca. 1 Quadratmeter großes Glutnest im Silo festgestellt. Ursache war eine Schlackeansammlung, die von der schlechten Oualität der Hackschnitzel herrührte. Die Schadenhöhe wurde auf ca. 1000 Euro beziffert. Im Einsatz waren die Feuerwehren Kimratshofen, Leutkirch im Allgäu, Altusried, Maria Steinbach, Illerbeuren, Lautrach und Legau sowie der Rettungsdienst Memmingen. (ext/pol)

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Kaufbeuren / Hirschzell / B12: Tödlicher Verkehrsunfall - Pkw prallt in LKW

Foto: Kiessling
Am Sonntag dem 04.05.2014 gegen 09:37 Uhr kam ein 43-jähriger Pkw-Fahrer aus Nesselwang aus noch unbekannter Ursache auf den linken Fahrstreifen und prallte dort mit einem Oldtimer-LKW zusammen. Dabei wurde der Unfallverursacher tödlich verletzt. Der 67-jährige LKW-Führer und seine 65-jährige Ehefrau aus dem Kreis Wasserburg am Inn wurden beim Zusammenstoß schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Totalschaden in noch unbekannter Höhe, da insbesondere der ideelle Wert des historischen LKW nicht abzuschätzen ist. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge musste die B12 über 3 ½ Stunden gesperrt werden. Nachdem aus nachfolgenden Fahrzeugen gesicherte Zeugenangaben zum Unfallhergang vorliegen, verzichtete die Staatsanwaltschaft darauf, einen Sachverständigen für Unfallanalytik hinzuzuziehen. Die Sachbearbeitung liegt bei der Polizeiinspektion Kaufbeuren.. Bildergalerie

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