Samstag, 3. Mai 2014

Buchloe: Kellerbrand - Feuerwehr muss Boiler löschen

Foto: Kiessling
Am Samstag gegen 20:45 Uhr wurde der ILS ein Kellerbrand in der Wiesenstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war eine deutschliche Rauchentwicklung zu sehen. Unter Atemschutz löschte die Feuerwehr Buchloe den Boiler, der im Keller Feuer fing. Zum Glück gab es bei dem Brand keine Verletzten. Zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Weitere Informationen folgen. Bildergalerie

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Immenstadt / Alpseecoaster: 67-jähriger Vermisst - Polizei bittet um Hinseise

Symbolfoto
Am Freitagabend dem 03.05.2014 wurde bei der PI Immenstadt eine Vermisstenanzeige erstattet. Die Ehefrau war mit ihrem Mann, Herrn Peter Savage, geb. 10.04.1947, am Nachmittag des 02.05.2014, am Alpseecoaster in Immenstadt. Das Ehepaar aus dem Baden-Württembergischen Alb-Donau Kreis war in Begleitung ihrer beiden erwachsenen Kinder und einer Bekannten. Während die Kinder im Klettergarten waren, liefen die Mitteilerin, ihr Mann sowie ihre Bekannte vom Alpseecoaster in Richtung Alpe Starkatsgund. Hier verloren die beiden Frauen Herrn Savage, der ca. 50 - 100 m vor ihnen lief, aus den Augen. Dies war gegen 16.00 Uhr. Ein Zeuge hat Herrn Savage später, gegen 19.45 Uhr, noch im Bereich der Spiesshütte (Immenstädter Horn) laufen sehen.

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Da Herr Savage an einer beginnenden Alzheimererkrankung leidet kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass ihm etwas zugestoßen ist, oder er ins Tal abgestiegen ist und hier nun hilflos herumirrt. Die noch am Abend eingeleitete Fahndungs- und Suchmaßnahmen mit Bergwacht und Alpiner Einsatzgruppe dauern noch an, erbrachten aber bisher keine neuen Erkenntnisse. Herr Savage ist 188 cm groß, schlank, Brillenträger, hat graue mittellange Haare und ist bekleidet mit einer schwarzen Softshelljacke und einer schwarzen Hose. Er führt eine Spiegelreflexkamera mit sich. Wer den Vermissten gesehen hat oder Hinweise auf dessen Aufenthaltsort geben kann wird gebeten sich mit der Polizeiinspektion Immenstadt in Verbindung zu setzen Telefon: 08323-96100

Eislingen / Fils / B10: Falschfahrer wird bei Frontalzusammenstoß tödlich verletzt - Zeugen gesucht

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Ulm (ots) - Am Samstagmorgen um 00.20 Uhr fährt der 39-jährige Fahrer eines Pkw Skoda Oktavia auf der Richtungsfahrbahn Ulm entgegen der Fahrtrichtung. Zwischen den Anschlussstellen Eislingen-Ost und Eislingen-West prallt er gegen den auf der linken der beiden Fahrstreifen fahrenden Pkw BMW. Dessen 57-jähriger Fahrer wird nur leicht verletzt. Der Skoda-Fahrer erliegt noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Gesamtschaden an beiden Pkw wird auf 44.000 Euro geschätzt.

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Die Feuerwehr Eislingen war mit 19 Mann 6 Kfz vor Ort. Sie mussten den Getöteten mit Bergegerät aus dem Pkw befreien. Es waren zudem zwei Besatzungen von Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz. Bis zur Endreinigung um 04.15 Uhr blieb die Richtungsfahrbahn Ulm voll gesperrt. Der geringe Verkehr wurde an der Anschlussstelle Eislingen-West ausgeleitet. Der Verkehrsunfall-Aufnahmedienst Heidenheim bittet um Meldungen von Zeugen, v.a. Verkehrsteilnehmern, denen besagter Skoda-Lenker entgegenfuhr, unter 07321-97520.

Freitag, 2. Mai 2014

Neu-Ulm / Hittisstetten / A7: Schwerer Verkehrsunfall - 3 Personen in Pkw eingeklemmt

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Ein Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen hat am Freitagnachmittag zu einer Vollsperrung der A7 in Fahrtrichtung Süden geführt. Bei dem Unfall kam es auf Höhe des Autobahndreiecks zu einer Kollision zwischen einem Kleintransporter und einem Mercedes mit rumänischer Zulassung. Durch den Zusammenstoß stürzte der Kleintransporter um, die Insassen des Mercedes wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Die zwei Beifahrer in dem Mercedes wurden schwer verletzt, bei dem 45-jährigen Fahrer kann Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der 35-jährige, aus dem Oberallgäu stammende, Fahrer des Kleintransporters wurde leicht verletzt.

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Alle Passagiere werden zur weiteren medizinischen Versorgung vom Rettungsdienst in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Zum Abtransport der Verletzten waren auch zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. Da einer von diesen auf der B28, der Ableitungsstrecke von der A7 landen musste, stand diese Umfahrungsmöglichkeit bis kurz vor 15 Uhr nicht zur Verfügung. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 30.000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter zur Klärung der Unglücksursache hinzugezogen. (ext/pol)

Bad Wörishofen: 10-jähriges Kind durch Hund angefallen und verletzt

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Der Angriff eines Hundes endete für einen 10-Jährigen im Krankenhaus. Am Abend des 01.05.14 nahm ein 11-jähriger Junge seine drei Freunde aus der Nachbarschaft zum Spielen im elterlichen Garten mit nach Hause. Die vier Jungen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren betraten hierzu den Garten durch das Gartentor. Im Garten befanden sich zwei Hunde, welche dem Grundstückseigentümer und Vater gehören. Einer der Hunde, ein American Akita-Rüde sprang dann völlig unerwartet und ohne Vorwarnung das letzte Kind, das in den Garten kam an. Der 10-jährige Junge stürzte hierdurch zu Boden, wobei er mehrmals von dem Hund gebissen wurde. Durch die Schreie der Kinder wurde die Ehefrau des Halters aufmerksam, welcher es auch gelang, den Hund vom Kind zu Entfernen.

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Der verletzte Junge wurde zunächst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er stationär behandelt wird. Sämtliche Beteiligten Personen standen unter Schock so dass der genaue Sachverhalt erst noch ermittelt werden muss. Bei dem betroffenen Hund handelt es sich nicht um einen sog. „Kampfhund“, auch war das Tier nach bisherigen polizeilichen Erkenntnissen in der Vergangenheit nicht in dieser Art auffällig oder aggressiv. Zur Klärung des Verhaltens wurde eine Begutachtung durch einen Sachverständigen bei der zuständigen Behörde angeregt. (ext/pol)

Tannheim: Überhöhte Geschwindigkeit - Keine Fahrerlaubnis - Motorradfahrer schwer verletzt

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Ulm (ots) - Stationär im Krankenhaus aufgenommen werden musste am Donnerstag ein 22-Jähriger nach einem Verkehrsunfall bei Tannheim. Um kurz vor 18 Uhr hatte der Motorradfahrer auf der Fahrt von Oberopfingen in Richtung Egelsee in einer Kurve die gegenüberliegende Leitplanke touchiert. Er kam zu Fall, Motorrad und Fahrer rutschten anschließend etwa 40 Meter über die Fahrbahn. Der 22-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Eine Fremdbeteiligung lag nicht vor, Unfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit. Neben dem Rettungsdienst war die Feuerwehr an der Unfallstelle im Einsatz. Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Mann die für das Kraftrad erforderliche Fahrerlaubnis nicht besaß.

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Berkheim: Pkw prallt in Viehtransporter - 2 Kinder verletzt

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Ulm (ots) - In der Ortsmitte von Berkheim kollidierten am Maifeiertag ein mit Schweinen beladener Viehtransporter und ein Pkw. Feuerwehr und Rettungsdienst waren erforderlich. Gegen 15.30 Uhr war der aus Richtung Bonlanden kommende Pkw in der Hauptstraße auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem entgegenkommenden LKW zusammengestoßen. In dem Pkw saß ein Ehepaar mit drei Kindern, zwei der Kinder zogen sich leichte Verletzungen zu, die im Klinikum Memmingen ambulant versorgt wurden. Der Pkw der Familie wurde bei dem Unfall total beschädigt, auch am Lkw entstand hoher Sachschaden. Die 60 geladenen Schweine blieben unversehrt und wurden auf ein anderes Fahrzeug umgeladen. Unfallursache war eine kurze Unaufmerksamkeit des 43-jährigen Autofahrers.

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Donnerstag, 1. Mai 2014

Verkehrsunfall mit 3 Schwerverletzten auf der Bahnhofstraße in Ratingen Hösel

Foto: Feuerwehr Ratingen
Ratingen (ots) - Am Mittwoch, den 30.04.14 geriet aus noch ungeklärter Ursache ein SUV BMW X6 aus Richtung Bahnhof Hösel kommend auf der Bahnhofstraße von der Fahrbahn ab und prallte in Höhe der Kohlstraße gegen einen Baum. Die 3 Insassen, eine Frau und 2 Männer, wurden hierbei schwer verletzt. Die beiden Männer wurden in dem Fahrzeug eingeklemmt. Die gegen 21:47 Uhr alarmierte Feuerwehr Ratingen rückte mit dem Rüstzug aus Ratingen-Mitte sowie mit dem Löschzug Eggerscheidt-Hösel aus. Gleichfalls wurden 3 Rettungswagen und 3 Notärzte sowie der Leitende Notarzt des Kreises Mettmann alarmiert. Vor Ort mussten Fahrer und Beifahrer mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Nach rettungsdienstlicher Versorgung wurden die Patienten in Krankenhäuser nach Düsseldorf, Duisburg und Essen transportiert. Der Baum drohte während der Rettungsmaßnahmen weiter umzustürzen, so dass er provisorisch abgestützt werden musste. Im weiteren Verlauf wurde er gänzlich gefällt. Die Polizei nahm noch während der Arbeiten der Feurwehr die Ermittlung zur Unfallursache auf. Zur Ausleuchtung und zur Fertigung von Bildmaterial stellte die Feuerwehr Ratingen die Drehleiter aus Lintorf zur Verfügung.

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Hameln: Brand in der Innenstadt - hoher Sachschaden entstanden

Foto: Polizei Hameln-Pyrmont/Holzminden
Hameln (ots) - (Hess. Oldendorf) Durch das Abflämmen von Unkraut brach in der Innenstadt ein Brand aus, der zu einem hohen Sachschaden führte. Personen wurden nicht verletzt. Ein 19-jähriger Angehöriger einer an der Langen Straße wohnenden Familie beseitigte auf der Gebäuderückseite Unkraut, in dem er dieses mit einem gasbetriebenen Brenner abflämmte. Dabei geriet auf dem Kirchplatz ein holzverkleideter Lagerraum in Brand, der schnell auf das angrenzdende Wohnhaus übergriff. Die Feuerwehr und Rettungsdienste waren mit einem großen Aufgebot vor Ort. Das sich ausdehnende Feuer könnte von der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Es dürfte ein hoher, derzeit nicht bezifferbarer Sachschaden entstanden sein.

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Hude: Sattelzug prallt gegen Bäume - 18.000 Liter Milch versickern

Foto: Polizeiinspektion Delmenhorst
Delmenhorst (ots) - Zu einem Verkehrsunfall mit eine Sachschaden in Höhe von geschätzten 100.000 Euro kam es am Dienstag, 29. April 2014, gegen 14.20 Uhr, auf der Hauptstraße (K 348) in Hude. Ein 27 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges aus Rastede befuhr die Hauptstraße aus Wüsting kommend in Richtung Altmoorhausen, als er aus Unachtsamkeit nach rechts in die Berme geriet und dabei mehrere Bäume streifte. Im weiteren Verlauf kippte der Sattelzug auf einem Acker um, wobei ca. 18 000 Liter Milch aus dem beschädigten Auflieger im Acker versickerten. Während der anschließenden zweieinhalbstündigen Sperrung der Kreisstraße 348 wurde der Sattelzug mit einem Spezialkran geborgen.

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Freinacht 2014 – schlechte Witterung sorgt für vergleichsweise ruhige Nacht

Symbolfoto
Vermutlich witterungsbedingt verlief die vergangene Freinacht für die Polizei im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im Vergleich zu anderen Jahren ruhiger. Sowohl bei der Anzahl der Notrufen, den daraus resultierenden Einsätzen als auch bei den bisher bekannt gewordenen Straftaten konnte ein Rückgang verzeichnet werden. Im Zeitraum vom 30. April (19 Uhr) bis 01. Mai 2013 (07 Uhr) wurde im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West rund 180 mal der polizeiliche Notruf gewählt. Dies entspricht einem Rückgang von fast 20% Prozent im Vergleich zur Notrufanzahl des Vorjahres. Die Notrufe, und auch die direkten Mitteilungen bei den örtlichen Polizeidienststellen, hatten regelmäßig Bezug zur Freinacht und zogen entsprechend polizeiliche Einsätze nach sich.

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Vorläufig deutlich weniger Sachbeschädigungen
Offensichtlich hat das kühle und regnerische Wetter zahlreiche Kinder und Jugendliche von vermeintlichen Scherzen, die oft nichts anderes sind als Sachbeschädigungen, abgehalten. So waren heuer bis in die frühen Morgenstunden lediglich 8 Fälle von Sachbeschädigungen bekannt geworden, während es im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres 17 Fälle waren (-52%). In sechs Fällen wurden hierbei Fahrzeuge beschädigt. Erfahrungsgemäß muss davon ausgegangen werden, dass diese Zahl im Laufe der nächsten Stunden und Tage noch deutlich ansteigen wird, da etliche Taten erst im Nachhinein bekannt und angezeigt werden. Z.B. wurden 2013 abschließend über 50 Sachbeschädigungsdelikte registriert, in den Vorjahren stieg diese Zahl sogar auf bis zu 100 Fälle mit einer Schadenshöhe von teils um 0.5 Millionen Euro an.

Körperverletzungen leicht gesunken
Unerfreulicherweise kommt es in der Freinacht auch jährlich zu einer vergleichsweise hohen Zahl an Körperverletzungsdelikten. Die Zahl der bisher bekannten Fälle aus der vergangenen Nacht liegt bei 10 Delikten. Im vergangenen Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 11 bekannt gewordene Fälle. Auch hier wird erfahrungsgemäß die Zahl der angezeigten Körperverletzungen im Laufe des Tages noch ansteigen. (Die durchschnittliche Anzahl entsprechender Taten in den vergangenen Freinächten lag bei über 35). Täter waren meist alkoholisierte männliche Heranwachsende oder junge Erwachsene.

Alkoholmissbrauch
Alkohol spielte leider – auch heuer wieder – im Straßenverkehr eine Rolle. Während in der Freinacht des vergangenen Jahres 16 alkoholisierte Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen wurden, waren es in der vergangenen Nacht 12 erwachsene Fahrzeugführer, die ihr Fahrzeug stehen lassen mussten und gegen die entsprechend ermittelt wird. Dass Alkohol aber auch von Jugendlichen in der Freinacht getrunken wird, zeigten eine Vielzahl von polizeilichen Kontrollen die zur Auffindung von harten Alkoholika bei Minderjährigen führten, und so den Trend der vergangenen Jahre bestätigte. Auch hier schritten die Beamten entsprechend konsequent ein. Bei insgesamt sechs Personen (Jugendliche und Erwachsene) kam es zu einem Einsatz des Rettungsdienstes wegen Alkoholvergiftungserscheinungen.

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Besondere Vorfälle
Auch in diesem Jahr mussten wieder mehrfach gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr registriert werden. In Dietmannsried Lkr. Oberallgäu und in Neu-Ulm wurden Kanaldeckel ausgehoben. In Weiler, Lkr. Lindau wurde ein Brett mit Nägeln auf die Straße gelegt. Sowohl in Memmingen als auch in Sonthofen wurde eine Wäscheleine über die Straße gespannt. Ebenfalls in Neu-Ulm kam es zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten an der "Ratiopharmarena". Zu diesem Zeitpunkt wurde die dortige Veranstaltung der "ibiza Worldtour Party" beendet. Ca. 20 Personen gerieten dabei offensichtlich in einen Streit und es kam zu einer Schlägerei. Dabei wurden drei Personen verletzt. Unter anderem erlitt ein 19- Jähriger einen Nasenbeinbruch und musste mit dem Rettungsdienst in ein naheliegendes Krankenhaus verbracht werden. Ein 25-Jähriger erlitt eine Schleimhautreizung vermutlich durch einen versprühten Reizstoff. Die dritte Person erlitt mehrere Prellungen. Der genaue Sachverhalt konnte vor Ort bislang noch nicht ermittelt werden, da sich Zeugen sowie Verletzte zum Teil bereits vor der Personalienfeststellung durch die Einsatzkräfte von der Örtlichkeit entfernt hatten oder sich wenig auskuftswillig verhielten. Durch den Einsatz von 13 Streifen konnte die Situation in kurzer Zeit kommunikativ beruhigt werden. Die Anwendung von unmittelbaren Zwang war nicht notwendig. Eine weitere Schlägerei mit mehreren Beteiligten gab es in Lindau. Auch hier müssen die Details noch ermittelt werden. In Egg an der Günz wurde einem 36-Jährigen wie in den Freinächten zuvor ein Anhänger entwendet und auf den Marktplatz gestellt. Der Mann machte sich auf die Suche und sah seinen Anhänger und einen 19- und 22-Jährigen dort. Er fuhr mit seinem Pkw schnell auf den Anhänger zu, verschätzte sich allerdings massiv beim Bremsvorgang. Als Folge stieß er gegen die Deichsel seines eigenen Anhängers. Die beiden jungen Männer die zu diesem Zeitpunkt hinter und neben dem Anhänger standen. wurden durch diesen an den Beinen und Füßen verletzt. Beide Verletzte mussten vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. An dem Anhänger und dem Pkw entstand ein Gesamtschaden von 4.000 Euro. In Thalfingen Lkr. Neu- Ulm drangen unbekannte Täter in die Grundschule ein und versprühten einen Feuerlöscher. Anschließend wurden Gegenstände aus dem Werkraum ins Freie gebracht. Das Benzin aus einem ebenfalls aufgefundenen Laubbläser wurde zudem auf die Straße geschüttet und angezündet.

Mittwoch, 30. April 2014

Memmingen: Verkehrsunfall Frauenhoferstraße - Pkw prallt gegen Ampel

Foto: Merkel
Am Mittwoch dem 30.04.2014 gegen 12:50 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungbereich Frauenhoferstraße / Donaustraße in Memmingen. Bei dem Unfall enstand erheblicher Sachschaden da bei dem Unfall ein Fahrzeug gegen eine Ampelanlage prallte. Die Feuerwehr Amendingen und der Bauhof kümmerten sich um die Sicherung der Ampel, da sie drohte auf die Fahrbahn zu stürzen. Wie es zu dem Unfall kam ist noch völlig unklar. Nach ersten Angaben wurde eine Person leicht verletzt. Bildergalerie

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Grenzen überwinden - Deutsche Jugendfeuerwehr packt Thema „Übertritt von der JF in die Einsatzabteilung“ an

Symbolfoto
Ahrweiler (RP) - Die Deutsche Jugendfeuerwehr hat mit einer Fachtagung am vergangenen Wochenende den Kick-off für eine bundesweite Diskussion gesetzt, um den Übertritt aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren zu verbessern. Beispiele aus der Praxis wurden vorgestellt, Forderungen aus dem Bundesjugendforum diskutiert und Arbeitsaufträge an die Fachgremien erarbeitet. „Die Diskussionen zum Thema ,Übertritt‘ werden in den Feuerwehren auf allen Ebenen, in vielen Ländern und Kreisen geführt“, so Bundesjugendleiter Timm Falkowski. „Wir wollen uns bundesweit dieser Herausforderung stellen. Es ist eine Zukunftsaufgabe für alle Führungskräfte der Feuerwehren, immer wieder aufs Neue kritisch zu überprüfen, wie wir mehr junge Menschen für das Ehrenamt in der Feuerwehr motivieren können.“

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„Es gibt nicht den einen Jugendlichen, auf den ein Rezept anzuwenden ist“, sagt Helena Urdelowicz. Sie coacht Führungskräfte der Feuerwehren in Hessen und regte mit einem Input die Diskussion an. „Der Übertritt beginnt mit dem 10. Lebensjahr. Die Jugendfeuerwehr muss mit 15 und 16 Jahren genauso begeistern wie am ersten Tag. Wir brauchen Rezepte und die Bereitschaft, auch Gruppen anzusprechen, die bisher nicht in der Jugendfeuerwehr zu finden sind.“ Aus dem Bundesjugendforum hat Lukas Janisch Wahrnehmungen, Sorgen und Ängste sowie Wünsche der Jugendlichen eingebracht und fordert eine übergreifende Diskussion ein. „Wir müssen ein Bewusstsein schaffen, dass der Übertritt kein Selbstläufer ist“, so der Bundesjugendsprecher. „Wir brauchen den Austausch, wir brauchen den Impuls für eine Diskussion und handfeste Lösungsvorschläge.“ Das Thema „Übertritt“ wurde bereits im Bundesjugendforum, dem Netzwerkgremium der Landesjugendsprecher, und in verschiedenen Fachausschüssen der Deutschen Jugendfeuerwehr sowie in einigen Ländern mit Ideenwerkstätten, Seminaren und Diskussionen auf- und vorbereitet.

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Um sich diesem komplexen Thema zu nähern, veranstaltete die DJF erstmals ein gemeinsames Tagungswochenende mehrerer Ausschüsse. Mehr als 60 Fachleute aus den Ausschüssen für Bildung, Integration, Mädchen-/Jungenarbeit und Öffentlichkeitsarbeit sowie der DFV-/DJF-Projektgruppe „Kinder in der Feuerwehr“ haben sich aktiv beteiligt. „Mit diesem Experiment holen wir das Wissen, die Kreativität und Erfahrung unserer unterschiedlichen Fachausschüsse zusammen und wagen etwas Neues“, so Timm Falkowski. Und er zieht ein positives Fazit: „Wir leben in einer bunten Welt, wir haben ein buntes Feld an Ideen- und Wissensträgern bei der Deutschen Jugendfeuerwehr. Das wollen wir stärker nutzen, uns austauschen und wichtige Themen für unsere Zukunft gemeinsam gestalten. Unsere erste Fachtagung hat gezeigt, dass wir dabei auf einem guten Weg sind.“ Quelle: Deutscher Feuerwehr Verband)

Dienstag, 29. April 2014

Obergünzburg: Großeinsatz in Molkerei - 19 Personen untersucht

Foto: Merkel
Ein Brandalarm löste kurz nach 18 Uhr einen Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst aus. In dem Milch verarbeitenden Betrieb hatte ein Löschsystem einer Anlage ausgelöst, nachdem nach dem derzeitigen Erkenntnisstand Milchpulver auf einem Heißluftzuflussrohr zu kokeln angefangen hatte. Nachdem sich durch die Nachschau der Feuerwehr bestätigt hatte, dass kein Brand vorlag, konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Vorsorglich wurden 19 Personen, darunter 5 Einsatzkräfte der Feuerwehr, vom Rettungsdienst untersucht. Bei keiner der Personen wurden Verletzungen festgestellt. Bei dem Vorfall, der sich während eines Probebetriebes ereignet hatte, entstand kein Sachschaden. Bildergalerie

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Hemslingen: 79-Jähriger stirbt bei Verkehrsunfal

Foto: Polizeiinspektion Rotenburg
Rotenburg (ots) - Am Dienstagvormittag ist ein 79-jähriger Mann aus Schneverdingen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 170 ums Leben gekommen. Als Fahrer eines Peugeot war er gegen 9.40 Uhr auf dem Weg von Grauen in Richtung Hemslingen. In einer leichten Linkskurve kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts vor der Fahrbahn ab und prallte zunächst gegen eine Eiche. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Renault herum, krachte gegen die nächste Eiche und blieb schließlich auf dem Dach liegen. Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hemslingen und Bothel mussten den 79-Jährigen aus dem Wrack befreien. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er verstarb an der Unfallstelle. Während der Unfallaufnahme war die Landesstraße gesperrt.

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Montag, 28. April 2014

Günzburg: Brand im Hochhaus - Bewohner verhaftet

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Am Montag dem 28.04.2014, um 19.30 Uhr brach ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Parkstraße aus. In dem siebenstöckigen Gebäude brannte es in der Wohnung eines 24-Jährigen.Die obere Etage des von 48 Personen bewohnten Gebäudes musste zur Sicherheit komplett geräumt werden. Von dieser Maßnahme waren ca. 20 Personen betroffen. Die Wohnung des 24-Jährigen brannte teilweise aus. Der Mann der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Wohnung aufhielt, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom Rettungsdienst zur Beobachtung ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere Wohnungen waren nicht betroffen gewesen. Der Brandschaden der zunächst auf ca. 40.000 € geschätzt wurde, dürfte sich nach erneuten Schätzungen eher im Bereich um die 10.000 € bewegen. Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlungen übernommen. Bei der Besichtigung des Brandortes wurden Hinweise auf ein vorsätzliche Legung des Brandes durch den Bewohner festgestellt. Wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung wurde der Arbeiter festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt. Aufgrund des psychischen Zustands des Mannes wurde durch den Haftrichter ein Unterbringungsbefehl für diesen erlassen.

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Kempten: Versuchter Mord an 19-jähriger Frau im Schuhmacherring - Schneller Ermittlungserfolg bei versuchtem Tötungsdelikt - Täter in Haft

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Am Sonntag dem 27.04.2014. gegen 22:20 Uhr war die schwer verletzte junge Frau aufgrund ihrer lauten Hilfeschreie im Treppenhaus eines Wohnblocks im Schuhmachering von anderen Hausbewohnern aufgefunden worden. Durch eine Nachbarin wurde daraufhin umgehend über Notruf der Rettungsdienst sowie die Polizei verständigt. Die 19-Jährige, die sowohl am Rumpf, als auch an den Armen mehrere Stich- und Schnittverletzungen mittlerer Tiefe erlitten hatte, musste im weiteren Verlauf im Krankenhaus notoperiert werden. Durch die Polizei wurde der Tatort umgehend abgesperrt. Noch in der Nacht begannen Kriminalbeamte mit der Spurensicherung in dem Treppenhaus. Die umgehend eingeleitete Fahndung nach dem zunächst unbekannten Täter verlief ergebnislos. Zur Klärung der Tat wurde bei der Kripo Kempten eine Arbeitsgruppe mit 13 Mitarbeitern eingerichtet. Im Laufe des Montags fand sowohl eine Nachbarschaftsbefragung als auch eine Absuche der Umgebung statt.

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Aufgrund der wenigen Angaben welche die Geschädigte machen konnte, stand für die Kriminalbeamten zunächst nur fest, dass es sich um einen dunkelhäutigen, namentlich unbekannten Angreifer handelte, welchen die Frau vor mehreren Wochen in einer Kemptener Kneipe kennen gelernt hatte. Aufgrund der Befragungen und weiterer Ermittlungen verdichtete sich die Spur zu einem 28-jährigen Mann aus Kempten. Über die Staatsanwaltschaft Kempten wurde noch am Montag ein Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung erwirkt und die Durchsuchung durchgeführt. Nachdem der aus Mali stammende Mann mit dem Tatvorwurf konfrontiert worden war, räumte er den Angriff auf die 19-Jährige ein. Gemäß den bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es zwischen der Frau und dem Mann bereits vor mehreren Tagen zu einer verbalen Auseinandersetzungen gekommen war, in deren Verlauf sich der Mann in der Ehre gekränkt fühlte. Am Sonntag suchte der Mann, der zu diesem Zeitpunkt ein Messer mit sich führte, die Frau erneut auf. Kurz nachdem diese ihm die Haustüre geöffnet hatte, stach er auf die 19-Jährige ein. Während die Schwerverletzte im Treppenhaus nach oben flüchtete, verließ der Mann den Tatort. Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, konnte, wie von dem Tatverdächtigen angegeben, auf dem Dach der Kemptener Asylantenunterkunft aufgefunden werden.

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kempten wurde der 28-Jährige am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags den Haftbefehl. Der Mann wurde zwischenzeitlich in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Winterrieden: Gemeldete Bedrohung mit Waffe - Beziehungsprobleme führen zu Polizeieinsatz

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Der Umstand, dass eine 47-jährige Frau zu ihrem Ex-Freund zurückgekehrt ist, führte am Freitag dem 25.04.2014 kurz vor 20 Uhr zu einem Polizeieinsatz. Der im Landkreis Goslar wohnende Ehemann der 47-Jährigen hatte sich am Freitagabend zu dem Anwesen des Ex-Freundes begeben, um ein Gespräch mit seiner Frau zu suchen. Nachdem aber weder der 39-jährige Unterallgäuer noch die Frau mit dem 48-Jährigen sprechen wollten, wurde ihm nicht die Tür geöffnet. In der Folge gingen von beiden Parteien Mitteilungen an die Polizei ein. Während sich der Unterallgäuer über den vehement an die Türe hämmernden Niedersachsen beschwerte, teilte dieser der Polizei mit, dass seine Frau in dem Anwesen vermutlich mit Waffengewalt festgehalten werde.

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Da die ersten Überprüfungen der Polizei ergaben, dass der 39-jährige Unterallgäuer berechtigt über mehrere Waffen verfügt, eilten mehrere Streifen der Polizei zu dem Anwesen. Vor Ort stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass sich die Frau bereits seit geraumer Zeit wieder bei ihrem Ex-Freund freiwillig aufhält und dass keine Freiheitsentziehung vorlag. Eine Überprüfung ergab zudem, dass die Waffen ordnungsgemäß untergebracht waren. Seitens der Polizei wird geprüft, ob dem Niedersachsen die Kosten für den Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden können. (ext/pol)

Kempten: Zwischenprüfung der THW Grundausbildung im Ortsverband

Archivfoto / Foto: THW
Am Samstag dem 26.04.2014 fand die Zwischenprüfung der Grundausbildung zusammen mit dem Ortsverband Sonthofen in Kempten statt. Die Grundausbildung stellt für jeden Helfer im THW die erste Stufe seiner Ausbildung dar. Hauptziel dieser Ausbildung ist es, jedem Helfer in den vielfältigen theoretischen als auch praktischen Bereichen das notwendige Wissen mitzugeben, damit sie nach Abschluß dieser Ausbildung in der Lage sind, die im Einsatzgeschehen immer wieder auftretenden Arbeiten sicher, zuverlässig und erfolgreich durchführen zu können.

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In zwölf verschiedenen Themengebieten rund ums THW werden die Helfer in einer Vielzahl von verschiedenen Tätigkeiten ausgebildet. Das Spektrum reicht dabei von der Organisations- und Rechtskunde im THW über die einfachen Themen (Knotenkunde, Holzbearbeitung und Metalbearbeitung), aber immer wieder benötigten Hangriffe und Konzepte bis hin zum selbständigen Arbeiten mit Geräten wie den pneumatischen Hebekissen, dem Stromerzeuger, dem Rettungsgerät und den Sprechfunkgeräten oder auch das Aufbinden auf eine Trage einer verletzten Person. Vor der bald anstehenden Prüfung fand nun am Samstag eine Zwischenprüfung in Theorie und Praxis statt um den Ausbildungsstand zu erfassen und alle ausstehenden Fragen zu beantworten. Zur Zwischenprüfung im Ortsverband Kempten sind ebenfalls die Helfer aus Sonthofen angereißt um ihre Lernfortschritte zu prüfen. Die Grundausbildungsprüfung findet am 17.5 in Kaufbeuren statt. (Quelle: THW Kempten)

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Memmingen: Vorfahrt missachtet - Pkw-Fahrerin übersieht Baukran

Symbolfoto
Am Samstag, 26.04., kam es in den Nachmittagsstunden im Mitteresch zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem 48-Tonnen-Baukran. Der Fahrer dieses Krans befuhr die Hühnerbergstraße in Fahrtrichtung Innenstadt. Gleichzeitig befuhr eine 23-Jährige die Hühnerbergstraße stadtauswärts und wollte auf Höhe der Kreuzung Im Mitteresch nach links in eine Hofeinfahrt einbiegen. Hierbei übersah sie den bevorrechtigten Baukran und es kam zu einem Zusammenstoß, bei welchem der Pkw der jungen Frau völlig zerstört wurde. Sie selbst kam mit leichten Verletzungen zur ambulanten Versorgung ins Klinikum Memmingen. Es entstand ein Sachschaden von ca. 14.000 Euro. (ext/pol)

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Duisburg: Brand im Wohn- und Geschäftshaus - 3 Personen getötet

Symbolfoto
Duisburg (ots) - Drei Tote, ein ausgebranntes Wohn- und Geschäftshaus und die beiden Nachbargebäude evakuiert, so die vorläufige Bilanz des Polizeiberichtes der vergangenen Nacht. Gegen 02:30 Uhr waren Nachbarn durch die herab fallende Leuchtreklame des zweieinhalb geschossigen Hauses unter den Ulmen 60 wach geworden und hatten Polizei und Feuerwehr alarmiert. Gegen 03:40 Uhr entdeckten die Löschkräfte dann in der Dachgeschosswohnung die Leichen von zwei Erwachsenen und einem Kind. Die Straße Unter den Ulmen war für die Dauer der Löscharbeiten zwischen Altenkamp und Tunnelstraße gesperrt. Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der zuständige Staatsanwalt hat die Hinzuziehung eines Brandsachverständigen angeordnet.

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Mönchengladbach: Zwei Schwerverletzte nach Wendemanöver

Foto: Polizei Mönchengladbach
Mönchengladbach (ots) - Ein 60-jähriger Motorradfahrer und seine 56-jährige Sozia wurden am Sonntag dem 27.04.2014 gegen 18:10 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Dahlener Straße in Höhe der Bogenstraße schwer verletzt. Ein 53jähriger Pkw-Fahrer hatte zuvor die Dahlener Straße stadtauswärts befahren und in Höhe der Bogenstraße gewendet, um stadteinwärts weiter zu fahren. Bei diesem Wendevorgang übersah er den stadteinwärts fahrenden Motorradfahrer. Dieser konnte einen Aufprall auf das Heck des Pkw trotz einer Notbremsung nicht mehr vermeiden. Die schwer verletzten Motorradfahrer wurden nach notärztlicher Erstbehandlung vor Ort in Krankenhäuser eingeliefert. Das benutzte Motorrad kam nach dem Zusammenstoß spektakulär auf dem Kopf zum Stehen. Die Unfallstelle musste für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt 8.000 Euro. Bisher von der Polizei namentlich nicht festgehaltene Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 02161-290 zu melden.

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Sonntag, 27. April 2014

Kempten / Wildpoldsried: Frontalzusammenstoß nach Überholvorgang - 5 Personen verletzt

Symbolfoto
Am Sonntag dem 27.04.2014 gegen 13:30 Uhr, ereignete sich auf der B12, Kempten – München, zwischen der AS Kempten und Wildpoldsried ein schwerer Verkehrsunfall. Eine 74-jährige Frau wollte mit ihrem PKW VW Passat Kombi einen PKW BMW, in Fahrtrichtung München, überholen. Sie kollidierte auf gerader Strecke frontal mit dem entgegenkommenden PKW, ebenso VW Passat. Die 74-Jährige wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde schwer verletzt vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Ein Rettungshubschrauber stand bereit. Der entgegenkommende PKW, Passat, war mit insgesamt vier Personen besetzt. Die 49-jährige Fahrerin und die beiden Kinder , der 17-jährige Sohn und die 15-jährige Tochter, wurden leicht verletzt.

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Die 81-jährige Großmutter wurde schwer verletzt. Die Personen stammen aus dem Landkreis Konstanz. Die Unfallverursacherin, die 74-Jährige, kommt aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Der Sachschaden belauft sich nach ersten Schätzungen auf insgesamt ca. 30 000 €. Durch den Unfall entstand ein Trümmerfeld in einer Länge von ca. 100 m . Der Verkehr wurde vor der Unfallstelle, bei Wildpoldsried / B12 ausgeleitet. Die Überleitung von der A7 / Kempten zur B12 / Kempten, Richtung München, war gesperrt. Insgesamt war die B12 an der Unfallstelle wegen Aufnahme, Bergung und Fahrbahnreinigung bis 16:15 Uhr komplett gesperrt gewesen. (ext/pol)

Breitenbrunn: Verkehrsunfall - Großeinsatz für Vermisstensuche

Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Am Samstag Abend dem 26.04.2014 ereignete sich in dem Ortsteil Fürbuch bei Breitenbrunn ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person. Bei dem Unfallverursacher handelte es sich um einen 26-jährigen Pkw-Fahrer. Dieser fuhr, aus noch unbekannten Gründen, in einer Linkskurve an einen rechtsseitigen Zaun mit einer circa 50 cm hohen Betonmauer und einen angrenzenden Strommast. Hierbei verletzte sich der Fahrzeugführer am Kopf. Am Pkw entstand Totalschaden. Nachdem Passanten und der bereits eingetroffene Rettungsdienst den jungen Mann ansprachen, flüchtete dieser zu Fuß vom Unfallort. Da aufgrund des Zustands des jungen Mannes von einer akuten Gefährdungslage für ihn auszugehen war, wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet.

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Foto: Rizer / mindelmedia NEWS
Daran beteiligt waren ca. 150 Hilfskräfte, darunter die Feuerwehren Breitenbrunn, Bedernau, Dietershofen, Kirchhasslach, Pfaffenhausen und Babenhausen, eine Rettungsdienstbesatzung. Neben der Polizeistreife (PI Mindelheim) waren noch mehrere Rettungshundestaffeln mit insgesamt acht Rettungshunden im Einsatz. Der plötzlich eingetretene Regenschauer erschwerte die Suchaktion erheblich. Ein Polizeihubschrauber konnte aufgrund der schlechten Wetterlage nicht beordert werden. Etwa drei Stunden nach dem Unfall meldete sich der Flüchtige über ein Telefon bei einem seiner Freunde. Seinen Aufenthaltsort wollte er nicht bekannt geben. Die Suchmaßnahmen konnten daraufhin eingestellt werden. Weitere Ermittlungen, warum der junge Mann bei Eintreffen der Hilfskräfte flüchtete, folgen durch die Polizeiinspektion Mindelheim. (ext/pol)