Samstag, 4. Januar 2014

Essen: Feuer in Kirchturm von St. Hubertus in Essen-Bergerhausen - Ursache vermutlich Blitzschlag

Foto: ©Feuerwehr Essen
Das kurze, aber sehr heftige Gewitter, welches gestern Abend gegen 19.30 Uhr über Teile Essens hinwegzog, bescherte den Einsatzkräften der Feuerwehr elf Einsätze mit dem Stichwort Sturm. Einige umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste mussten beiseite geräumt werden. Alltagsgeschäft, niemand kam zu Schaden. Nicht alltäglich war der nachfolgende Einsatz. Zunächst unbemerkt hat ein Blitzeinschlag sehr wahrscheinlich auch den Brand im Kirchturm von St. Hubertus in Essen-Bergerhausen verursacht. Erst gegen 20.30 Uhr wurde eine Rauchentwicklung gemeldet, kurz darauf war klar: es brennt in der Kirchturmspitze. Und zwar in einer Höhe von 74 Metern. Es ist kein offenes Feuer sichtbar, aber es glimmt, Funken fliegen durch den Nachthimmel, die Glut wird immer wieder von starken Windböen angefacht. "In Essen ist St. Hubertus die Kirche mit dem höchsten Turm"; erzählt der Pfarrer stolz. Das diese Höhe einen langwierigen Feuerwehreinsatz zur Folge haben wird, ahnt er wohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Mehrere Trupps machen sich zur Brandbekämpfung auf den Weg in den Turm, glücklicherweise sind der Pfarrer und mehrere Mitglieder des Kirchenvorstandes vor Ort, die mit Schlüsseln und wertvollen Hinweisen die Arbeit der Feuerwehr unterstützen. Eine Schlauchleitung muss auf 70 Meter gebracht werden, um Löschwasser zur Verfügung zu haben, etliche Pulverlöscher sind ebenfalls erforderlich. Ein echter Knochenjob, aber es gelingt den Männern schließlich, das Feuer immer wieder einzudämmen.

Foto: ©Feuerwehr Essen
Gelöscht werden kann es so jedoch nicht. Zu eng sind die räumlichen Verhältnisse, zu trocken die hölzerne Konstruktion des 100 Jahre alten Gotteshauses, zu heftig der Wind, der die Glut immer wieder entfacht. Da ein Kippen der Turmspitze nicht ausgeschlossen werden kann, werden drei Wohnhäuser und das Pfarrhaus evakuiert. In der Kirche bringen Berufs- und Freiwillige Feuerwehrleute Statuen und die Kreuzweg-Plastiken im Altarraum in Sicherheit. Zwischenzeitlich ist ein Teleskopmast der Feuerwehr Dortmund eingetroffen. Aus 50 Metern Höhe versuchen die Männer, das Feuer von außen zu erreichen. Die Sicht ist gut, das Technische Hilfswerk ist mit Beleuchtungsgerät und einem Einsatzstellensicherungsgerät vor Ort. Aber vergeblich, es fehlen entscheidende Meter, der Wind treibt das Wasser ab. Aus Düsseldorf wird ein ähnliches Fahrzeug eines Privatunternehmers herangeführt, begleitet von einer Polizeieskorte. Die 84 Meter Arbeitshöhe des Kolosses reichen bis zur Kirchturmspitze, der Außenangriff kann am Samstag morgen gegen drei Uhr endlich beginnen. Das Kreuz wird abgenommen, die Kupfereindeckung des Daches wird entfernt. Und dann entfacht der Wind das Feuer richtig, erstmalig werden Flammen sichtbar, aber Dank des Teleskopmastes sind die Männer mit dem Feuer auf Augenhöhe. (Quelle: Feuerwehr Essen / MF)

Fotos: ©Feuerwehr Essen
Update: 04.01.2014: Das Feuer im Kirchturm der St. Hubertus-Kirche in Bergerhausen ist gelöscht. Gegen 6.00 Uhr in der Früh waren die letzten Glutnester aufgedeckt und die verkohlten Balken und Holzbeplankungen vor dem Kircheneingang abgelegt. Der Kirchturm ist jetzt um etwa fünf Meter kürzer als noch gestern Abend, das schwere Kreuz liegt sicher im Foyer der Kirche. Die Wärmebildkamera zeigt keine unzulässig hohen Temperaturen mehr an. Es kann also ans Aufräumen gehen, viele Gemeindemitglieder sind vor Ort und packen an, kehren Brandschutt weg, wischen Löschwasser aus dem Treppenraum des Turmes, hängen Skulpturen und den Kreuzweg wieder auf. Dinge, die in der Nacht durch Einsatzkräfte in Sicherheit gebracht worden waren. Ein Dachdecker ist bereits vor Ort und sichert den schwarzen, weithin sichtbaren Stumpen des Kirchturmes gegen das kommende Wetter. Auch er arbeitet aus dem Korb des bereits in der Nacht eingesetzten Teleskopmastes. Generalvikar Klaus Pfeffer ist vor Ort, macht sich ein Bild, deutet Hilfe des Bistums an. Der Pastor der Gemeinde ist optimistisch. Er will am Sonntag um 11.15 Uhr den Gottesdienst in St. Hubertus feiern. Das könnte klappen. Daran sind die Essener Feuerwehrleute und alle ehrenamtlichen Helfer, die in der vergangenen Nacht einen hervorragenden Job gemacht haben, nicht ganz unbeteiligt. (MF)

Augsburg: Brand Gartenhütte in der Reichenbergerstraße

Foto: ©Feuerwehr Augsburg
Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Augsburg wurde am Freitag dem 03.01.2014 gegen 12:40 Uhr zu einem Brand eines Gartenhauses in die Reichenberger Straße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Haus bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Unter Atemschutzgeräte drangen die Feuerwehrmänner in das Gebäude zur Personensuche und Brandbekämpfung vor. Es war niemand in der Hütte, das Feuer konnte mithilfe von zwei Druckluftschaumrohren gelöscht werden. Im Gartenhaus befanden sich zwei heiße Gasflaschen, sie wurden im Freien in einem Wasserbecken gekühlt. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Hütte wurde mithilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert und mit einem Hochdrucklüfter entraucht. Der Sachschaden ist unbekannt. (Quelle: Feuerwehr Augsburg)

Blaubeuren / B28: Pkw überschlagen - Fahrer leicht verletzt

Symbolfoto
Die Polizei geht davon aus, dass der 20-jährige Fahrer nur leichte Verletzungen erlitten, weil er angegurtet war. Er war vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit am Samstag kurz vor 02.00 Uhr auf der B28 in Richtung Blaubeuren gefahren. Höhe Parkplatz Salzstadel geriet der Opel ins Schleudern und kam von der Straße ab. Der Pkw überschlug sich mehrere Male und blieb auf der rechten Seite liegen. Der junge Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Wie das Polizeipräsidium Ulm mitteilt beläuft sich der Sachschaden auf rund 1.000 Euro.

Kirchdorf: Pkw prallt gegen Baum - Fahrerin ohne Führerschein

Foto: ©Neumann
Am frühen Abend des 03.01.2014 ereignete sich in Kirchdorf ein Verkehrsunfall mit einer mittelschwer verletzten Person. Eine 17-jährige Frau aus Rammingen fuhr ohne Führerschein und mit einem nicht zugelassenen Fahrzeug gegen einen Baum am nördlichen Ortsende von Kirchdorf. Die Frau wurde stationär im Klinikum Kaufbeuren aufgenommen. Am Pkw entstand Totalschaden. Der Zeitwert des Fahrzeugs lag bei circa. 1000 Euro. Die FFW Kirchdorf und Bad Wörishofen war mit insgesamt 49 Mann vor Ort, der Rettungsdienst mit 4 Mann. Bildergalerie und Video

Polizeipressemeldungen für den Landkreis Ostallgäu & Kaufbeuren vom 4. Januar 2014

Verkehrsunfall aufgrund überhöhter Geschwindigkeit MARKTOBERDORF. 
Am vergangenen Freitagabend befuhr ein 21jähriger Pkw-Fahrer den Beschleunigungsstreifen der B12, Anschlussstelle Marktoberdorf-Nord, um in Fahrtrichtung Kaufbeuren aufzufahren. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Pkw des jungen Mannes schon zu Beginn des Beschleunigungsstreifens ins Schleudern. Dabei drehte sich das Fahrzeug um die eigene Achse und touchierte einen Pkw im Gegenverkehr. Aufgrund des regen Feierabendverkehrs bewegten die beiden Unfallbeteiligten umgehend ihre Fahrzeuge in den Verzögerungsstreifen der Abfahrt in Richtung Biessenhofen. Verletzt wurde niemand. Die Sachschäden belaufen sich auf ca. 3000 Euro. Bemerkenswert scheint in diesem Zusammenhang, dass trotz weithin sichtbarem Blaulicht des Polizeifahrzeuges sich der Fahrzeugverkehr auf der B12 nicht verlangsamte. Dieser fuhr mit unverminderter Geschwindigkeit über Glasscherben hinweg und nahm keine Rücksicht auf die Gefahrenstelle. (PI Marktoberdorf)

Verkehrsunfall mit Verletzten KAUFBEUREN. 
Am Abend des 03.01.2014 ereignete sich an der Kreuzung Füssener Straße/ Bahnhofstraße ein Verkehrsunfall, bei dem sich zwei Personen leicht verletzten. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Pkw die Ganghoferstraße und wollte noch vor dem Pkw mit den zwei Geschädigten, welche in entgegengesetzter Richtung fuhren, nach links in die Bahnhofstraße abbiegen. Während des Abbiegevorgangs kam es jedoch zum Zusammenstoß. Gegen den Unfallverursacher wird nun Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet. (PI Kaufbeuren)

Alkoholisierter prallt mit seinem Pkw gegen Baum GERMARINGEN. 
Am Morgen des 04.01.2014 gegen 04.00 Uhr teilte ein 23-jähriger Mann über Notruf mit , dass er verletzt in seinem Auto bei Germaringen sitze. Der Mann fuhr nach eigenen Angaben selbst in einen am Straßenrad stehenden Baum und verletzte sich dabei schwer. Er zog sich mehrere Knochenbrüche und starke Prellungen zu. Es bestand keine Lebensgefahr. Bei der Fahrt war er deutlich alkoholisiert, weswegen ein Blutentnahme durchgeführt wurde. (PI Kaufbeuren)

Facebookparty mit Folgen FÜSSEN.
In der Nacht vom 03.01.2014 auf den 04.01.2014 fand eine nicht genehmigte "Facebookparty" in Füssen statt. Viele Anwohner riefen bei der Polizei an, da sie sich durch die Party in ihren Ruhe gestört fühlten. Es befanden sich über 500 Personen auf dieser Feier. Es kam dort zu mehreren Verstößen, unter anderem auch welche gegen das Jugendschutzgesetzt. Im Zuge dessen wurden auch drei alkoholisierte junge Heranwachsende 16, 17 und 19 Jahre alt in Gewahrsam genommen. Der 18 jährige Veranstalter aus dem Ostallgäu, darf mit mehreren Anzeigen rechnen. Während die Polizeibeamten versuchten für Ruhe und Ordnung zu sorgen, beleidigte ein 19 jähriger diese. Ein Dienstfahrzeug der Polizei wurde bei diesem Einsatz zudem durch einen noch unbekannten Täter beschädigt. Die Polizei Füssen sucht für diesen Fall noch Zeugen. Diese werden gebeten sich unter der Telefonnummer (08362) 9123-0 zu melden. (PI Füssen)

Polizeipressemeldungen für den Landkreis Oberallgäu & Kempten vom 4. Januar 2014

Snowboard/Ski-Kollisionsunfall am Nebelhorn 
Bereits am Neujahrstag ereignete sich in der Nebelhorn-Gipfelmulde ein Kollisionsunfall, bei dem ein jugendlicher Snowboardfahrer und eine Skifahrerin zusammenprallte. Die 58-jährige Skifahrerin zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Immenstadt eingeliefert. Der Unfallhergang konnte eindeutig geklärt werden, da dieser von der Helmkamera des Snowboardfahrers aufgezeichnet wurde. (PI Oberstdorf)

Leerstehendes Einfamilienhaus angegangen KEMPTEN. 
Bisher unbekannte Täter haben am vergangenen Freitag Nachtmittag in der Neuhauser Straße in Kempten ein leerstehendes Einfamilienhaus angegangen. Eine aufmerksame Bürgerin teilte der Polizei mit, dass sich mehrere Jugendliche an dem Haus zu schaffen machten. Eine anschließende Durchsuchung des Anwesens durch die Polizei ergab, dass sich tatsächlich mehrere Personen dort aufgehalten hatte und mehrere Einrichtungsgegenstände beschädigt hatten. Ob in diesem Zuge Sachen entwendet wurden ist bisher nicht bekannt. Hinweise nimmt die Polizei Kempten unter 0831/9909-0 entgegen. (PI Kempten)

Körperverletzung in der Sylvesternacht SONTHOFEN. 
Wie erst jetzt bekannt wurde ereignete sich in der Sylvesternacht, gg. 23.50 Uhr, in Sonthofen eine Schlägerei mit zwei Beteiligten. Ein 18jähriger lies auf dem sog. „Kalvarienberg“ einen kleinen Sylvesterkracher in seiner Hand los. Daraufhin drehte sich ein vor ihm stehender Jugendlicher um und gab ihm eine Kopfnuss was zur Folge hatte, dass sich der Geschädigte die Nase brach. Der Täter sowie zwei Begleiter flüchteten nach der Tat. Der Verletzte begab sich noch in der gleichen Nacht in ärztliche Behandlung. Die Polizei Sonthofen bittet um sachdienliche Hinweise. (PI Sonthofen)

Betrunkener ohne Führerschein verursacht einen Verkehrsunfall SONTHOFEN. 
Am 03.01.2014, gg. 22.20 Uhr, fuhr ein 20jähriger mit einem Pkw vom MC Donalds her kommend in Richtung Östliche Alpenstraße (B 308). Bereits vor dem Schnellrestaurant rammte er das parkende Fahrzeug eines 21jährigen Gastes. Anschließend versuchte er seine Fahrt fortzusetzen. Hierbei krachte er nochmals mehrfach in genanntes Fahrzeug sowie beim rückwärts Rangieren in noch ein weiteres geparktes Auto eines 24jährigen. Im Anschluss flüchtete der Unfallfahrer mit seinem Pkw in zunächst unbekannt Richtung. Jedoch wurde eine Zeugin auf den Vorfall aufmerksam. Sie erkannte das Kennzeichen des Flüchtigen und fand das Fahrzeug kurze Zeit später in der Stadtmitte von Sonthofen. Sie folgte dem Pkw bis der Lenker diesen abstellte. Die Zeugin informierte dann hiesige Polizeidienststelle, so dass kurze Zeit später die Polizeistreife den Flüchtigen festnehmen konnte. Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass der Unfallflüchtige nicht nur erheblich unter Alkoholeinfluss stand, sondern zudem noch ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Ihn erwarteten nun mehrere Strafanzeigen. (PI Sonthofen)

Betriebsunfall BAD HINDELANG. 
Ein Betriebsunfall mit einem schwer Verletzten ereignete sich am gestrigen Vormittag in Unterjoch. Ein 19jähriger spaltete an einem Hydraulikspalter, angehängt an einem Traktor, gemeterte Baumstämme. Bei einem Stamm wurde das Holz durch den Spalter zunächst geteilt. Beim Ausfahren des Spalterkeils zog sich dieses jedoch wieder zusammen und klemmte so -3- Finger der linken Hand des Arbeiters ein. Mit schweren Verletzungen musste dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden. (PI Sonthofen)

Göppingen: Wohnungsbrand in Märklinvilla - 3 Personen verletzt

Symbolfoto
Drei verletzte Hausbewohner und ein Schaden von 250.000 Euro ist die Bilanz eines Wohnungsbrandes in der alten "Märklinvilla" in der Olgastraße. Am Freitag dem 03.01.2014 gegen 18.30 Uhr wurde das Feuer in einer 1 1/2 Zimmerwohnung im ersten Obergeschoss des Hauses gemeldet. Der gesamte Stadtlöschzug der Göppinger Feuerwehr rückte aus und hatte das Feuer rasch unter Kontrolle. Der Mieter der Wohnung und ein im darüber liegenden Stockwerk lebendes Ehepaar musste mit Rauchgasvergiftungen in die Klinik gebracht werden, Die beiden Wohnungen sind vorerst nicht bewohnbar. Oberbürgermeister Guido Till machte sich ein Bild der Lage. Nach ersten Ermittlungen könnte es sich bei der Brandursache um einen technischen Defekt handeln. Die Ermittlungen der Göppinger Polizei dauern an.

Bad Grönenbach / A7: Pkw kommt von Fahrbahn ab und prallt gegen Baumgruppe

Fotos: ©Merkel
Am Samstag dem 04.01.2013 kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Bad Grönenbach und Woringen. Eine dreiköpfige Familie aus Rheinland-Pfalz war am frühen Morgen des heutigen Tages gegen 05.00 Uhr auf der Heimfahrt aus dem Urlaub, als an dem Ford Focus auf der A7 zwischen Bad Grönenbach und Woringen der linke Vorderreifen platzte. Der 42-jährigeFamilienvater am Steuer verlor dadurch die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo der Pkw 15 Felder des Wildschutzzaunes zerstörte, ehe der Wagen totalbeschädigt zum Stillstand kam. Insgesamt entstand ein Sachschaden von 6.500 Euro, eingesetzt war die FFW Bad Grönenbach an der Unfallstelle zur Absicherung/Ausleuchtung. Außer dem Fahrer wurde die 43-jährige Ehefrau auf dem Beifahrersitz und die ordnungsgemäß hinten gesicherte 11-jährige Tochter verletzt, allerdings leichte Verletzungen, sie konnten das Klinikum Memmingen bereits am Morgen nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. . Bildergalerie




Freitag, 3. Januar 2014

Kempten: Feuerwehrtaucher trotzen eiskalter Iller

Fotos: ©Feuerwehr Kempten
Äußerst frisch begann der erste Tag im neuen Jahr für die Tauchergruppe der Feuerwehr Kempten. Mit sieben Tauchern und fünf Helfern traf sich die Gruppe am Vormittag im Bereich der Rosenau um verschiedene Übungen unter Wasser durchzuführen. Laut Wolfgang Scheele, Leiter der Tauchergruppe, dient der Trainingstag dazu um das Verhalten im fließenden Gewässer zu üben. Und so steigen die Einsatzkräfte, geschützt durch Tauchanzüge, in die vier Grad kalte Iller. Jürgen Zöllinger, der heute Taucheinsatzführer ist, erklärt was die Trainingsziele sind: „Suchtechniken, Leinenzeichen und Verständigungsübungen“. Nach und nach geht jeder Taucher ins Wasser und setzt die vorgegebenen Aufgaben um. Aber nicht nur für die Tauchergruppe der Feuerwehr sondern auch für die Spaziergänger ist es ein spannender Tag. Viele bleiben stehen und schauen in der Sonne dem regen Treiben in und am Wasser zu. (Quelle: Feuerwehr Kempten)





Donnerstag, 2. Januar 2014

Ulm: Pkw prallt gegen Strommast - Pkw fängt Feuer

Symbolfoto
Der 21-Jährige fuhr gegen 04.50 Uhr mit seinem VW durch die Böfinger Straße. Weil er nicht aufpasste, kam er mit dem Kleinwagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Polo prallte gegen einen Strommast. Durch den heftigen Aufprall ging der Wagen in Flammen auf, möglicherweise war die Kraftstoffleitung beschädigt worden. Der junge Fahrer konnte sich selbst in Sicherheit bringen, er blieb unverletzt. Das Auto aber brannte vollständig aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen, so lange war kein Straßenbahnverkehr möglich.

Polizeipressemeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 2. Januar 2014

Körperverletzung MEMMINGEN. 
Am Neujahrsmorgen kam es in der Braunstraße bei Neujahrfeierlichkeiten zwischen vier Personen zu einem Streit. Drei anwesende Personen wurden von einem offensichtlich alkoholisierten mit anwesenden Mann gepackt und geschubst. Im Verlauf der Auseinandersetzung schlug eine Frau dem Angreifer eine Bierflasche auf den Kopf. Beim Eintreffen der Polizei beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten und leistete Wiederstand. Daraufhin musste der Mann in Gewahrsam genommen werden. (PI Memmingen)

Körperverletzung / Wiederstand gegen Polizeibeamte OTTOBEUREN. 
Am Neujahrsmorgen schlief ein 18-jähriger Mann aus Ottobeuren zunächst im Ortsbus ein und ließ sich nicht mehr wecken. Der Mann musste schließlich durch die dazu gerufene Polizeistreife geweckt und aufgrund seiner starken Alkoholisierung in Gewahrsam genommen werden. Während der Fahrt schlug er auf die Beamten ein und beleidigte diese mit derben Ausdrücken. Der Mann musste schließlich durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. (PI Memmingen)

Körperverletzung / Wiederstand gegen Polizeibeamte MEMMINGEN. 
Am Neujahrsmorgen wurde die Polizei zur Unterstützung des Rettungsdienstes angefordert, da sich ein Mann nach einem Sturz am Kopf verletzte und sich nicht versorgen lassen wollte. Der 18-jährige Mann wollte sich im Klinikum nicht untersuchen lassen und versuchte, die behandelnde Ärztin zu schlagen. Nach Eintreffen der Polizei versuchte er schließlich noch einen Polizeibeamten in die Hand zu beißen. Der Mann musste mittels Medikamenten ruhig gestellt und am Bett fixiert werden. (PI Memmingen)

Gefährliche Körperverletzung BAD GRÖNENBACH. 
Am Neujahrsmorgen wurde ein Mann an der Tankstelle in der Weissenbachstraße von sechs bis sieben unbekannten Männern vor der Tankstelle geschlagen. Die sieben Personen sind dann angeblich in einem schwarzen Taxi, Marke VW, mit Kemptener Kennzeichen weggefahren. Hinweise über den Vorfall bitte an die Polizeiinspektion Memmingen, Tel. 08331 - 100-0. (PI Memmingen)

Seniorin und Passanten verhindern Übergreifen eines Brandes auf die Stadtmauer MINDELHEIM. 
In der Silvesternacht, gegen Mitternacht, konnte eine Anwohnerin die Entstehung eines Brandes in der Kirchgasse beobachten. Die rüstige 83-jährige Rentnerin griff geistesgegenwärtig sofort zu Eimer und Wasser und begann die bereits mehrere Meter hohen Flammen zu löschen. Zwei zufällig hinzukommende Passanten unterstützten sie dabei tatkräftig. Gemeinsam schafften sie es den Brand abzulöschen und somit ein Übergreifen der Flammen auf die historischen Holzbauten der Stadtmauer gerade noch zu verhindern. Nach ersten Erkenntnissen waren mehrere an der Stadtmauer aufgestellte Pflanzbehältnisse durch Silvesterfeuerwerkskörper in Brand geraten. Das Feuer griff auf eine Restmülltonne über und beschädigte durch Verrußung die dortige Stadtmauer. Der verursachte Sachschaden beträgt insgesamt ca. 3.500 Euro. Zeugen, insbesondere die beiden bislang unbekannten Passanten die beim Löschen geholfen haben, werden gebeten, sich mit der PI Mindelheim unter Tel. 08261/76850 in Verbindung zu setzen. (PI Mindelheim)

Diebstahl eines Grubbers BEDERNAU. 
Zwischen dem 06.12.2013 und dem 27.12.2013 wurde zwischen Erkheim und Arlesried ein Grubber, der vor einem Feldstadel abgestellt war, entwendet. Das bereits etwas ältere Ackergerät der Marke Rabewerk befand sich ca. 50 Meter westlich der Arlesrieder Straße und ca. 100 Meter südlich von Brandholz. Der Grubber wurde inzwischen am 27.12.2013 im Flurbereich zwischen Bedernau und Brandstetten auf einem Feldweg abgestellt aufgefunden. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Mindelheim unter der Tel. 08261/7685-0 in Verbindung zu setzen. (PI Mindelheim)

Zweimal Sachbeschädigung BAD WÖRISHOFEN. 
In der Silvesternacht wurde an einem Toilettenhäuschen im Ostpark die Glasscheibe eines Fensters mit einem Pflasterstein eingeworfen. Der Sachschaden wird auf circa 200 Euro geschätzt. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Wörishofen unter Telefonnummer 08247/96800 entgegen. (PI Bad Wörishofen)

RAMMINGEN. In der Silvesternacht wurde in einer Bank in Rammingen der Kontoauszugsdrucker umgeworfen. Dabei entstand nur geringer Sachschaden. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Bad Wörishofen unter Telefonnummer 08247/96800 entgegen. (PI Bad Wörishofen)

Memmingen: Kaminbrand in der Innenstadt

Foto: Rizer
Am Donnerstag dem 02.01.2014 kurz vor 12 Uhr fuhren Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr mit Signalhorn und Blaulicht durch die Altstadt. Grund für den Einsatz war eine starke Rauchentwicklung aus dem Dachbereich eines Altstadgebäudes.Vor Ort stellten die Feuerwehrkräfte fest, dass der Rauch seitlich aus einem renovierungsbedürftigen Kamin austrat. Ein Kaminkehrer wurde hinzugezogen im den Kamin zu inspizieren. Nach eingehender Prüfung wurde der Kamin außer Betrieb genommen. Die Feuerwehr sperrte während der Erkundungsarbeiten die Straße und stellte den Brandschutz sicher. Nach gut 30 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. (Text: Rizer/mindelmedia.de)

Oberstdorf: Snowboardausflug endet tragisch - Snowboarder verstirbt

Symbolfoto
Tragisch endete am Mittwoch dem 01.01.2014 ein Ausflug von vier Snowboardern in das Oberallgäu Ein Mann und drei Frauen aus Nordschwaben waren am Vormittag des Neujahrtages am Fellhorn beim Snowboarden, als sich gegen 11:30 Uhr ein Zusammenstoß ereignete. Eine Frau aus der Gruppe saß deutlich sichtbar am Pistenrand, als der 31-Jährige aus der Gruppe bei langsamer Fahrt stürzte und gegen die Frau prallte. Die Frau, die bei dem Vorfall eine Beinverletzung erlitten hatte, wurde von der Bergwacht zur Mittelstation gebracht und anschließend von dem 31-Jährigen in das Krankenhaus Oberstdorf begleitet. Im Krankenhaus klagte der 31-Jährige Dillinger unvermittelt über Kreislaufproblem und brach zusammen. Trotz der umgehend eingeleiteten Wiederbelegungsmaßnahmen verstarb er im Laufe des Nachmittags im Krankenhaus Immenstadt, in das er verlegt worden war. Aufgrund der derzeitigen Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass die zum Tode führende medizinische Ursache nicht mit der Kollision vom Vormittag zusammenhängt.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Stuttgart: Brand einer Tiefgarage in der Flurstraße

Lage: Über den Euro - Notruf 112 wurde der ILS-Stuttgart eine starke Rauchentwicklung aus einer Tiefgarage in Stuttgart - Bad-Cannstatt gemeldet. Daraufhin wurden von der ILS- Stuttgart die Kräfte der Feuerwachen 1 und 3 sowie der Freiwilligen Feuerwehr Sommerrain alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wies eine starke schwarze Rauchwolke den Einsatzkräften den Weg zum Einsatzort. Bei der Einsatzstelle handelte es sich um einen größeren Tiefgaragenkomplex mit überbauten Mehrfamilienhäusern. Auf Grund dieser Einsatzlage sowie Erfahrungen aus ähnlich gelagerten Bränden in der Vergangenheit, wurden umgehend zwei weitere Löschfahrzeuge der Freiw. Feuerwehr Münster sowie auch das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF60) der FW 2 nachgefordert.
Maßnahmen: Durch die ersteintreffenden Kräfte wurden sofort ein umfassende Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz und zwei Löschrohren in der Tiefgarage durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass sich mehrere Fahrzeuge im Vollbrand befanden. Im weiteren Verlauf wurde dann auch das LUF60 in den Einsatz gebracht. Dieses raupenartige Löschfahrzeug ist speziell für Brände in unterirdischen Gebäudeanlagen konzipiert und diente hierbei hauptsächlich der umfangreichen Belüftung der Tiefgarage. Durch die Größe der Wohnanlage und den direkten Anschluss der Tiefagarage an die Wohnbebauung mussten alle Treppenabgänge durch Kräfte der Feuerwehr kontrolliert werden um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch sicher zu verhindern. Durch den massiven Einsatz von Wasser und des LUF60 konnte das Feuer dann eingedämmt und schließlich abgelöscht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Abend an. 36 Bewohner der Wohngebäude über der betroffenen Tiefgarage wurden vorübergehend in einem Bus der Verkehrsbetriebe untergebracht und von Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Erst nachdem der Brand gelöscht war und die Gebäude freigemessen waren konnten die Bewohner in Ihre Wohnungen zurück kehren. Infolge starker Beschädigungen des Betons der Tiefgaragendecke, wurde ein Baustatiker zur Begutachtung der Schäden ebenfalls zur Einsatzstelle beordert.
Personenschaden: eine leichtverletzte Person, die ambulant vor Ort von einem Notarzt versorgt wurde.
Sachschaden: wird noch ermittelt
Kräfte Berufsfeuerwehr: Direktionsdienst, Löschzüge der Feuerwachen 1, und 3, mehrere Sonderfahrzeuge, Löschunterstützungsfahrzeug der FW 2
Kräfte Freiwillige Feuerwehr: FF Sommerrain , FF Münster , FF Hedelfingen Wachbesetzung: FF Münster
Kräfte Rettungsdienst: Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, 1NEF, 2 RTW, 1 Leitender Notarzt, Schnelleinsatzgruppe
Eingesetzte Geräte: 1 Löschunterstützungsfahrzeug/Großlüfter, 2 Löschrohre
Einsatzleiter: Herr Heber

Silvesterbilanz der Integrierten Leitstelle Stuttgart 2013/2014

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Erwartungsgemäß führte der Jahreswechsel zu einem erhöhten Einsatzaufkommen für die Feuerwehr und den Rettungsdienst in der Landeshauptstadt. Das Personal in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst (ILS) wurde entsprechend aufgestockt. Dadurch konnten die eingehenden Notrufe umgehend entgegen genommen und bearbeitet werden. Der Silvestertag begann für die Feuerwehr mit einer Serie von Brandstiftungen. Hierbei legten Unbekannte im Wohngebiet Giebel zwischen 5:40 Uhr und 8:00 Uhr mehrere Brände. Ein Mülleimer, zwei Müllcontainer und ein Gartenhaus wurden schwer beschädigt bzw. komplett zerstört. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden belief sich auf über 20.000 Euro. Neben einem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Weilimdorf mit zwei Löschfahrzeugen im Einsatz. Im Verlauf des Silvesterabends und der Neujahrsnacht verursachten Feuerwerkskörper diverse Kleinbrände. Meist brannten Müllbehälter, Gebüsche oder auf Balkonen gelagerte Gegenstände. In den meisten Fällen konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr größerer Schaden verhindert werden. Zusätzlich kam es durch die Rauchentwicklung des Feuerwerks zu Fehlauslösungen von Brandmeldeanlagen. Um 04:14 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den europaweiten Notruf 112 einen Brand auf einem Balkon im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Badbrunnenstraße in Bad Cannstatt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten die Flammen bereits auf weitere Gebäudeteile übergegriffen und Brandrauch hatte sich in mehrere Wohnungen ausgebreitet. Obwohl die Feuerwehr den Brand rasch unter Kontrolle bringen konnte, wurden drei Personen leicht verletzt und vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser transportiert. Neben einer Vielzahl von medizinischen Notfällen durch übermäßigen Alkoholgenuss mussten diverse Hand- und Gesichtsverletzungen durch die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerkskörpern durch den Rettungsdienst versorgt werden. Tragisch endete ein Verkehrsunfall am Seeblickweg in Hofen. Dort wurde ein 71jähriger Mann von einem PKW erfasst. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Ein weiterer Fußgänger wurde auf der Theodor-Heuss-Straße von einem Kraftfahrzeug erfasst und lebensgefährlich verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde er in eine Klinik transportiert. Insgesamt gingen bis 6 Uhr am Neujahrstag rund 1800 Anrufe in der Integrierten Leitstelle ein. Hieraus resultierten 59 Einsätze der Feuerwehr und fast 400 medizinische Notfalleinsätze.

Ulm / Alb-Donau-Kreis: Schwerer Sturz und viele Brände in der Silvesternacht

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Schwer verletzt wurde ein 28-Jähriger am Neujahrsmorgen in Erbach. Gegen 02.15 Uhr hielt er sich in seinem Schlafzimmer auf. Nach Einschätzung der Polizei stürzte er aus dem Fenster, was wohl auf seine Trunkenheit zurückzuführen ist. Er fiel etwa fünf Meter tief auf Kies. Der Mann erlitt Kopfverletzungen und wurde in eine Ulmer Klinik gebracht. Durch unvorsichtigen Umgang mit Böllern entstanden in der Silvesternach zwar mehrere Brände, doch hielt sich der Schaden, auch dank des schnellen Einsatzes der Feuerwehr, in Grenzen. In Ulm brannte gegen 00.15 Uhr eine Hecke in der Straße Am Hohen Rain. Die Feuerwehr hatte den Brand zwar schnell gelöscht, dennoch wurde ein Auto beschädigt, das neben der Hecke parkte. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro. Etwa eine Stunde später meldeten Zeugen eine brennende Tanne in der Donaustraße. Auch dieser Brand war schnell gelöscht, der Schaden eher gering. In beiden Fällen geht die Polizei davon aus, dass die Brände durch Böller verursacht wurden. Bereits kurz vor 14.30 Uhr musste die Feuerwehr in Ehingen am Groggensee löschen. Auch hier hatte jemand mit einem Böller hantiert, so unvorsichtig, dass an einer morschen Weide ein Schwelbrand entstand. Die Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Gegen 00.15 brannten in Laichingen die Hecken zweier Reihenhäuser im Starenweg. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr brannten etwa zehn Meter Hecke nieder. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Ulm mitteilt, dürfte auch hier ein Böller Ursache gewesen sein. Den Schaden schätzen die Polizisten auf etwa 1.000 Euro. Nur wenige Minuten später setzte eine Rakete in der Ulmer Straße in Blaustein das Mobiliar auf einem Balkon in Brand. Die Bewohner konnten die Kunststoffstühle zwar schnell löschen, dennoch entstand geringer Schaden. Die Polizei ermittelt derzeit noch, wer die Rakete abgeschossen hat. In Westerstetten räumte ein Mann gegen 1.30 Uhr seine Böller von der Straße weg. Er legte sie unvorsichtigerweise zu nahe an seine Hecke. So fingen die Pflanzen Feuer und die Feuerwehr musste sie löschen. Ob Schaden entstanden ist, muss noch ermittelt werden.

Polizei zieht Positives Fazit zur Silvesternacht 2013/2014

Nach den bisher vorliegenden Informationen kann ein positives Fazit zur Silvesternacht gezogen werden. Der Jahreswechsel verlief im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zwar einsatzreich, aber überwiegend ohne schwerwiegende Vorfälle. Im Zeitraum zwischen 31.12.2013 19:00 Uhr und dem Neujahrsmorgen 06:00 Uhr verzeichnete die Einsatzzentrale der Polizei rund 250 Notrufe, aus denen knapp unter 200 Einsätze hervorgingen. Insgesamt lag das Einsatzaufkommen, wie in den Jahren zuvor, auf einem doppelt so hohen Niveau wie in einer normalen Nacht. Bemerkenswert ist, dass das Einsatzaufkommen trotz des ausnehmend guten Witterung, die zum Feiern im Freien eingeladen hat, gegenüber dem Vorjahr um rund 10 % rückläufig war. Während der gesamten Nacht kam es zu einer Vielzahl von Einsätzen wegen Ruhestörungen. Ab Mitternacht kam es vermehrt zu Einsatzen im Zusammenhang mit stark alkoholisierten Personen die hilflos waren, oder eine medizinische Behandlung verweigerten. Mindestens vier Minderjährige mussten aufgrund Alkoholvergiftungen medizinisch betreut werden. Ebenfalls ab Mitternacht kam es vermehrt zu körperlichen Auseinandersetzungen. Auch hier waren die Beteiligten durchwegs alkoholisiert.

Brände und Sachbeschädigungen
Wie in den Jahren zuvor mussten auch dieses Jahr Feuerwehr und Polizei zu Bränden durch Feuerwerkskörper ausrücken. In der Mehrzahl handelte es sich um Brände von Hecken, Bäumen oder Grasflächen. In Neu-Ulm wurden leere Getränkekisten in einem Außenlager durch eine Rakete in Brand gesteckt, hierbei entstand ein Schaden von 100 EURO. Analog wurde in Memmingen in einem Industriebetrieb ein Brand von Paletten verursacht, bei dem ein Schaden von 200 Euro entstand. In Lindenberg entstand bei einem Pkw Brand, der durch einen Feuerwerkskörper ausgelöst wurde 2.000 Euro Schaden. In Neu-Ulm, Kaufbeuren und Kempten setzten Böller den Inhalt von Wertstoffcontainern in Brand. In Krumbach wurde die Eingangstüre eines Geschäftsgebäudes ebenso wie die Heckscheibe eines Pkw in Sonthofen durch eine Rakete stark beschädigt. Der schwerwiegendste Brand ereignete sich gegen 00:15 Uhr in der Adelbert-Stifter Straße in Günzburg. Hier entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von 60.000 Euro bei einem Kellerbrand, der vermutlich durch die unsachgemäße Handhabung eines pyrotechnischen Gegenstandes ausgelöst wurde. In Jettingen wurden gegen 21:45 zwei Zigarettenautomaten durch Böller die in den Geräten gezündet wurden schwer beschädigt. Insgesamt sind bisher 14 Sachbeschädigungen und drei vorsätzliche Brandstiftungen bei der Polizei gemeldet worden. Diese Zahlen werden erfahrungsgemäß im Laufe der nächsten Tage noch ansteigen.

Körperverletzungen
In Ichenhausen wurde ein 16-Jähriger bereits kurz vor Mittenacht von einem Böller am Kopf getroffen. Der Jugendliche erlitt aber nur leichte Verletzungen. Wesentlich schwerer waren die Verletzungen einer Frau bei einem weiteren Vorfall in Ichenhausen. Dort fiel eine Feuerwerksbatterie nach dem Anzünden um. Die waagrecht abgeschossene Füllung, welche die 60-jährige Frau an Bein traf, verursachte so schwere Verletzungen, dass sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste. In Kaufbeuren wurde kurz vor 03 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung mit 20 beteiligten Personen mitgeteilt. Gegen 03:15 Uhr wurde eine Schlägerei mit 10 Personen in Bad Grönenbach und gegen 03:45 Uhr ein Schlägerei mit zahlreichen Beteiligten in Kempten gemeldet. In allen Fällen dauern die Ermittlungen zu den beteiligten Personen noch an. In Kempten musste einer der Beteiligten wegen eines Nasenbeinbruchs im Krankenhaus behandelt werden. Weitere schwerwiegende Verletzungen wurden bei diesen Auseinandersetzungen bisher nicht bekannt. Bei einer körperlichen Auseinandersetzungen in Senden bei einer privaten Silvesterfeier schlug ein junger Mann auf eine Jugendliche ein, so dass diese kurz das Bewusstsein verlor. Im weitern Verlauf kam es zu einer Auseinandersetzung bei welcher drei Personen leicht verletzt wurden. Insgesamt wurden bisher 24 Körperverletzungen registriert. Während diese Gesamtzahl deutlich unter dem Wert der 34 am Vorjahresvormittag bekannten Fällen liegt, ist die Zahl der gefährlichen Köperverletzungen mit 8 Fällen geringfügig höher (7 in 2013). Für acht Fahrzeugführer endete der Jahreswechsel ebenfalls weniger erfreulich. Diese waren im Rahmen von Verkehrskontrollen mit zuviel Alkohol am Steuer ertappt worden und sehen bereits im neuen Jahr entsprechenden Anzeigen entgegen.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Sontheim: Zug prallt gegen Pkw - 2 Personen tödlich verunglückt

Fotos: ©Merkel
Am Dienstag dem 31.12.2013 kam es zu einem schwerem Zugunglück in Sontheim. Kurz vor 16:00 ereignete sich an einem unbeschrankten mit Blinklicht gesicherten Bahnübergang ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Pkw, welcher ortseinwärts fuhr, von der Diesellok eines Regionalexpresses erfasst. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls in eine angrenzendes Grundstück geschleudert und völlig zerstört. Der 23 Jahre alter Fahrer und sein 25 Jahre alter Beifahrer wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarben noch vor Ort in einer angrenzenden Wiese. Der 35 Jahre alte Lokführer erlitt einen Schock. Die rund 30 Zuginsassen blieben unverletzt und wurden mit Ersatzbussen zum Bahnhof Memmingen gebracht. Anschließend wurde ein Ersatzschienenverkehr eingerichtet. Zwei Züge wurden über Kempten umgeleitet. Die Bahnstrecke war mehrere Stunden gesperrt. Weshalb der Fahrer das Blinklicht übersehen hat, ist Gegenstand der Verkehrsunfallermittlungen der Polizeiinspektion Mindelheim. Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen verfügt. Der Sachschaden an dem Pkw, der Lok und den Bahneinrichtungen wird auf mind. 50.000.- Euro geschätzt. Am Einsatz waren u.a. der Notfallmanager der DB, die Freiwilligen Feuerwehren Sontheim, Ottobeuren, Attenhausen, der Rettungdienst sowie das Kriseninterventionsteam beteiligt.





Pfronten: Sonne geblendet - Zwei Fußgängerinnen bei Unfall schwer verletzt

Symbolfoto
Schwerverletzt wurden zwei 80-jährige Fußgängerinnen bei einem Verkehrsunfall am Montagmittag in Pfronten-Ried. Die beiden Frauen wollten gegen 13:00 Uhr die Allgäuer Straße auf Höhe der Bäckerei Lipp überqueren und wurden dabei von einem in Richtung Pfronten-Steinach fahrenden Pkw erfasst. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Frauen auf die Fahrbahn geschleudert und bleiben dort verletzt liegen. Der 36-jährige Pkw-Fahrer gab gegenüber den Polizeibeamten an, dass er die Fußgängerinnen aufgrund der blendenden Sonne nicht gesehen habe. Beide Frauen wurden aufgrund ihrer Verletzungen mit dem Sanka in das Krankenhaus Pfronten eingeliefert. Der Pkw wurde im Bereich der Motorhaube stark beschädigt. Während der Unfallaufnahme wurde die Allgäuer Straße komplett gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen in beiden Fahrtrichtungen. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich mit der Polizei Pfronten in Verbindung zu setzten, Tel. 08363/9000.

Erkheim: Brand einer Schreinerei im Ortskern - 200.000 Euro Sachschaden

Fotos: ©Merkel / Eilers
Am 31.12.2013 kam es zu einem Brand in einer Schreinerei. Beim Brandobjekt handelt es sich um ein Vorratssilo gefüllt mit Holzspänen und Sägemehl für eine Heizungsanlage. Das Holz wird über einen Zerspaner zugeführt, welches die Holzreste zu Spänen zerkleinert. Nach Erstermittlungen durch den Kriminaldauerdienst kommt als Brandursache in Betracht, dass Metallgegenstände (Schrauben/Nägel) in den Zerspaner gelangten, was zu einer Funkenbildung in der Anlage geführt hat. Da das Silo aufgrund des Brandes erheblich Beschädigt wurde musste es nach Beendigung der Löscharbeiten abgerissen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 200 000 EUR. Zur Bekämpfung des Brandes waren ca. 250 Feuerwehrleute eingesetzt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Memmingen geführt. Bildergalerie






Bad Grönenbach: Wohnungsbrand - 4 Jahre altes Kind setzt Christbaum in Brand

Fotos: ©Merkel
Bei einem Wohnungsbrand in Bad Grönenbach am Montag Nachmittag ist ein Sachschaden von über 30.000.- Euro entstanden. Als die 35 Jahre alte Mutter sich in der Küche der Wohnung aufhielt, setzte der 4 Jahre alte Sohn der Familie den im Wohnzimmer aufgestellten Christbaum in Brand. Die Mutter konnte die brennende Wohnung mit ihren 2 anwesenden Kindern verlassen. Einer der Nachbarn versuchte noch einen Löschversuch mittels Feuerlöscher. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Bad Grönenbach und Memmingen. Vorsorglich begaben sich die Mutter sowie die Kinder zur Untersuchung ins Klinikum Memmingen. Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen hat bereits die weiteren Ermittlungen aufgenommen.




Montag, 30. Dezember 2013

Memmingen: Hydraulischen Rettungssatz gefunden - Eigentümer gesucht

Fotos: Polizei Memmingen
Einen eher ungewöhnlichen Fund machte ein Unterallgäuer im Flussbett der Iller am vergangenen Sonntag. Die Polizei sucht nun nach dem Eigentümer. Der Jäger entdeckte im Bereich des Memminger Ortsteils Egelsee - der sich nahe dem Landkreis Biberach befindet - im Wasser zufällig mehrere technische Geräte, die bislang keinem Eigentümer zugeordnet werden konnten. Das technische Werkzeug, welches zusammen einen sogenannten Hydraulischen Rettungssatz ergibt, wird unter anderem von Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk verwendet. Die Bergung der abgebildeten Geräte gestaltete sich nicht einfach, so dass dafür die Feuerwehr Memmingen und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) notwendig waren, die mittels Neoprenanzügen in die Iller stiegen und die Gerätschaften bargen. Der Eigentümer des Fundes ist ebenso nicht bekannt wie der Umstand, wer die Geräte vor Kurzem in den Fluss warf. Ob der Fund eines weiteren Hydraulischen Rettungssatzes am 18. Dezember diesen Jahres im Bereich Aitrach (Lkr. Ravensburg) mit diesem Fund in Zusammenhang besteht, ist unklar. Die Polizei sucht nach dem Eigentümer der Funde aus Memmingen und Aitrach, und bittet daneben um weitere sachdienliche Hinweise. Diese werden durch die Polizeiinspektion Memmingen unter der Telefonnummer (08331) 100-0, oder dem Polizeirevier Leutkirch unter der Telefonnummer (07561) 8488-0 entgegen genommen.