Freitag, 13. Dezember 2013

Polizei warnt vor Gefahr - Wiedereröffnung der Bahnstrecke Senden - Weißenhorn

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Am kommenden Wochenende wird die, seit 1966 stillgelegte, Bahnstrecke Senden - Weißenhorn wieder für den Personenverkehr eröffnet. Die Stadtwerke Ulm betreiben künftig im Stundentakt die Verbindung von Weißenhorn über Senden nach Ulm und zurück. Damit sind auf dieser Strecke wieder regelmäßig Personenzüge unterwegs. Nachdem in den vergangenen Jahren nur vereinzelt Schienenverkehr auf dieser Strecke stattfand, wurden in vielen Fällen Abkürzungen über die Gleise gewählt und es entstanden regelrechte Trampelpfade. Die Polizei warnt dringend davor, die Gleise, wie vielleicht in den vergangenen Jahren zur liebgewordenen Gewohnheit geworden, zu überschreiten. Dieses ist lebensgefährlich! Ein Zug, der mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h unterwegs ist, hat einen wesentlich längeren Bremsweg als ein Pkw. Tödliche Unfälle mit Fußgängern sind keine Einzelfälle! Das Überschreiten der Gleise ist verboten und mit Bußgeld bewährt, bei Gefährdung des Zugverkehrs liegt der Verdacht einer Straftat vor. Wir bitten Sie, zu ihrem eigenen Schutz und zu ihrer Sicherheit, die Gleise nur an Bahnübergängen oder an ausgewiesenen Querungspunkten zu überschreiten!"

Bad Wörishofen: Überholmanöver trotz dichten Nebels - Pkw kommt ins Schleudern

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Am späten Donnerstagnachmittag, 12.12.2013, ereignete sich auf der Staatsstraße 2015, kurz nach der Landkreisgrenze, ein Verkehrsunfall. Dabei überholte ein 83-jähriger Ostallgäuer einen vorausfahrenden Pkw, obwohl die Sicht aufgrund des dichten Nebels eingeschränkt war. Eine ihm entgegenkommende junge Dame, ebenfalls aus dem Ostallgäu stammend, konnte ein Frontalzusammenstoß zwar vermeiden, kam nach dem Ausweichmanöver jedoch ins Schleudern und anschließend von der Fahrbahn ab. Dort blieb ihr Fahrzeug in einem Busch stecken und musste durch ein Abschleppfahrzeug befreit werden. Die 22-jährige Dame blieb zum Glück unverletzt.

Stuttgart (Untertürkheim): Tödlicher Verkehrsunfall - Lkw prallt in Stadtbahn

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Lage: Beim Zusammenstoß, am Donnerstag dem 12.12.2013, eines LKW´s mit einer Stadtbahn in der Augsburger Straße, Stuttgart-Untertürkheim, erlitt der Fahrer des LKW´s tödliche Verletzungen. Beim Anprall wurde der Lastwagen zur Seite geschleudert und kippte infolge um. Hierbei wurde der Tank aufgerissen und es liefen Betriebsstoffe aus. Maßnahmen: Die Feuerwehr fing die Betriebsstoffe mit Hilfe einer Plane auf. Anschließend stellte sie mit Hilfe eines Kranwagens den havarierten LKW wieder auf. Dazu musste zuvor die Ladung (Mulden) von der Ladefläche geborgen werden. Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden mit Ölbinder verkehrt und aufgenommen. Personenschaden: Eine Person auf Grund der schweren Verletzungen an der Einsatzstelle verstorben. 2 Leichtverletzte Personen (Quelle: ILS Stuttgart)

Sonthofen / B19: Verkehrsunfall - Rettungswagen beteiligt

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Am Donnerstag Mittag wurde der Polizeiinspektion Sonthofen ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen mitgeteilt. Wie sich herausstellte, fuhr ein 33-jähriger Pkw-Lenker die B19 von Oberstdorf kommend in Richtung Fischen. Aufgrund eines vor ihm fahrenden Links-Abbiegers musste er auf der Höhe der Einmündung Sägestraße anhalten. Der hinter ihm fahrende 21-jährige Sanka-Fahrer erkannte dies nicht rechtzeitig und fuhr auf den Pkw auf. Ein weiterer Pkw, der hinter dem Sanka fuhr, konnte ebenfalls nicht rechtzeitig anhalten und kollidierte mit dem Rettungswagen. Diese 60-jährige Pkw-Lenkerin wurde mittelschwer verletzt. Der Fahrer und Beifahrerin des Sanka sowie ein Patient im Rettungswagen wurden leicht verletzt. Die Verletzten wurden vor Ort erstversorgt und anschließend zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden von geschätzten 15.000 Euro. Die B19 war für ca. 30 Minuten gesperrt, es wurde örtlich umgeleitet.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Kaufbeuren: Verfolgungsfahrt im Stadtbereich

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Am Mittwoch dem 11.12.13 kam es gegen 9:15 Uhr zu einer Verfolgungsfahrt im Stadtbereich von Kaufbeuren. Ein 21-jähriger wollte sich einer Verkehrskontrolle entziehen. Dabei fuhr er zunächst in der Neugablonzer Straße/Königsberger Straße über eine rote Ampel. Anschließend raste er über die Stettiner Straße in die Alte Poststraße. Dort hielt er kurz an, fuhr anschließend wieder weiter über den Fußweg auf die Augsburger Straße. Die Verfolgungsfahrt ging weiter über den Kreisverkehr der B12 und wieder über die Augsburger Straße stadteinwärts. Bei der Einmündung Am Hang konnte der Fahrer schließlich durch mehrere Streifenfahrzeuge der Polizeiinspektion Kaufbeuren gestellt werden. Der Grund für die Flucht stand den Beamten schnell fest. Der junge Mann war nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis. Außerdem stand er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Fahrzeug und in seiner Wohnung konnte weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Polizei bittet um Hinweise, ob ein Verkehrsteilnehmer durch den rasanten Fahrer während der Flucht gefährdet wurde - Tel. 08341/933-0.

Markt Wald: Frontalzusammenstoß - Fahrer erleiden leichte Verletzungen

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Zwei Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von rund 19000,- Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwoch Nachmittag des 11.12.2013 bei Markt Wald ereignete. Ein 70-jähriger Pkw-Fahrer, welcher von Zaisertshofen kommend in Richtung Markt Wald unterwegs war, übersah an der Einmündung auf Höhe der Ziegelei den Pkw einer 26-jährigen Frau aus Markt Wald, die in Richtung Tussenhausen unterwegs war. Als der Mann nach links in die vorfahrtsberechtigte Straße einfuhr, wurde dieser vom Pkw der Frau, die noch stark auswich, frontal auf der Fahrerseite erfasst. Die Beifahrerin im Pkw des Mannes blieb unverletzt. Beide Fahrzeuglenker wurden mit leichteren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. An der Unfallstelle wurde die Verkehrslenkung und die Säuberung der Fahrbahn von der Feuerwehr Markt Wald durchgeführt.

Fellheim: Personensuche Erfolgreich - 58-jähriger aus Seniorenheim gefunden

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Am Mittwoch dem 11.12.2013 wird gegen 22.00 Uhr ein 58-jähriger Mann aus dem Seniorenheim in Fellheim als vermisst gemeldet. Nachdem die Absuche mit mehreren Streifen zunächst ergebnislos verläuft, werden weitere Kräfte durch die Feuerwehren Fellheim und Pless sowie den Rettungsdienst angefordert und gestellt. Da der Vermisste laut Heimleitung auch gerne an der Iller entlang spazieren geht, wurde zusätzlich die Wasserrettung angefordert. Außerdem wird eine Rettungshundestaffel in Marsch gesetzt. Nach längeren Suchmaßnahmen geht bei der Polizeiinspektion Memmingen eine Zeugenmitteilung ein, wonach der Vermisste sich im Bereich Memmingen, Europastraße aufhalten würde. Teile der Einsatzkräfte werden in diesen Bereich verlegt und letztendlich kann der Mann gegen 01.00 Uhr im Bereich der Donaustraße auf Höhe Memmingen-Amendingen angetroffen werden. Letztendlich waren über 70 Personen an der Suche beteiligt, davon 40 Feuerwehrleute und 13 Personen der Wasserrettung Memmingen. Der 58-jährige wurde zur Versorgung ins Klinikum Memmingen verbracht.

Memmingen / A96: Auffahrunfall mit 4 Beteiligten Fahrzeugen

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Am Mittwoch Nachmittag ereignete sich auf der A96 im Bereich des AK Memmingen ein Serienunfall nachdem sich aufgrund von Bauarbeiten ein Stau gebildet hatte. Ein Pkw-Fahrer musste am Stauende stark abbremsen, was ein nachfolgender Pkw-Fahrer zu spät erkannte und auf dessen Fahrzeugheck auffuhr. Auch ein weiterer Pkw-Fahrer erkannte die Situation zu spät, wollte noch ausweichen streifte dabei aber einen auf der rechten Fahrspur stehenden Lkw. Glücklicherweise wurde keiner der Fahrzeuginsassen verletzt. Es entstand Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Die Hauptfahrbahn war während der Unfallaufnahme für ca. 1 Stunde gesperrt. Der auflaufende Berufsverkehr wurde für den o.a. Zeitraum am Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Sonthofen: Feueralarm im Amtsgericht Sonthofen

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Am Donnerstag Vormittag gegen 10:30 Uhr wurde der Polizei Sonthofen ein Feueralarm beim Amtgericht Sonthofen mitgeteilt. Wie bei Eintreffen der Streife festgestellt wurde, hatte lediglich ein Adventsgesteck Feuer gefangen. Dieses konnte bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte durch Mitarbeiter gelöscht werden. Der Tisch, auf dem das Gesteck stand, wurde aber ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen, so dass insgesamt ein Sachschaden von ca. 400 Euro entstand. Personen waren bei dem Vorfall nicht gefährdet, es befanden sich keine Personen in dem betroffenen Raum, ca. 20 Personen, die sich während der Rauchentwicklung im Gebäude aufhielten, standen bei Eintreffen der Streife bereits vor dem Gerichtsgebäude. Ursache für das Feuer war eine brennende Kerze in diesem Adventsgesteck.

Einbrüche in Memmingen und Ottobeuren

Bisher unbekannte Täter verübten in der Nacht vom 10.12. auf 11.12.201313 Einbrüche in Memmingen und Ottobeuren. Im ersten Fall drangen die Täter zunächst gewaltsam in ein Gebäude in der Donaustraße in Memmingen ein. Dort hebelten sie anschließend mehrere Bürotüren auf und entwendeten vorgefundenes Bargeld, zwei Beamer und die Geldfächer eines Getränke-/Snackautomaten, den sie zuvor ebenfalls gewaltsam öffneten. Im zweiten Fall verschafften sich die Täter, ebenfalls in der vergangenen Nacht, Zutritt zu einem Gebäude im Kaltenbrunnweg in Ottobeuren. Nachdem sie eine Tür aufgebrochen hatten, entwendeten sie einen Tresor mit mehreren hundert Euro Bargeld. Dazu luden sie den Tresor in ein vor dem Anwesen abgestelltes Fahrzeug. Insgesamt entstand Sach- und Beuteschaden im vierstelligen Euro-Bereich. Sowohl in Memmingen, als auch in Ottobeuren, konnten die Täter unerkannt entkommen. Ob ein Tatzusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, ist Gegenstand der derzeitigen Ermittlungen. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen werden an die Kriminalpolizei Memmingen, die die weitere Sachbearbeitung übernommen hat, unter Tel. 08331/100-0 erbeten.

Bombenfund in Nürnberg - THW war im Einsatz

In der Führungsstelle sammeln die beteiligten Akteure alle Informationen zum Einsatz und beratschlagen über dessen Fortgang. Quelle: THW/Stefan Mühlmann
46 THW-Helferinnen und Helfer waren bei einer Bombenentschärfung in Nürnberg im Einsatz. Die Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg wurde am  Dienstag dem 10.12.2013 in der Nähe des Hauptbahnhofes entdeckt. Die THW-Kräfte evakuierten in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehren und weiteren Rettungsorganisationen die betroffenen Anwohner sowie das Bahnhofsgelände. Rund 1300 Menschen wurden am Morgen evakuiert und das Gelände um den Fundort weiträumig abgesperrt. Ein THW-Fachberater wurde bei der Planung des weiteren Vorgehens hinzugezogen. Nun sind die Bombenentschärfer im Einsatz. Das THW hat als Teil des Krisenstabes eine Führungsstelle zur Nutzung der Kommunikationsinfrastruktur aufgebaut. Weitere Einheiten stehen für einen möglichen Einsatz bereit. (Quelle: THW)
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Neu-Ulm / A7: Verkehrsunfall mit Gefahrgut-Lkw

Foto: Stüber
Am Mittwoch Nachmittag dem 11.12.2013 wurde der Polizei ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten Gefahrgut-Sattelzug auf der A7 zwischen der AS Nersingen und AS Hittistetten, Fahrtrichtung Füssen, gemeldet. In den Verkehrsunfall waren insgesamt drei Sattelzüge verwickelt, was die Bergung und Aufräumarbeiten erschwert. Nach bisherigen Erkenntnissen musste der 50-jährige Fahrer eines Sattelzugs verkehrsbedingt abbremsen, dem nachfolgenden 63-jährigen Fahrer eines Gefahrgut-Lkw gelang es rechtzeitig anzuhalten. Jedoch fuhr auf diesen dann der 27-jähriger Fahrer eines slowenischen Sattelzugs auf und schob ihn auf den vorderen Lkw. Glücklicherweise war der beteiligte Gefahrgut-Lkw nicht beladen. Bei dem Verkehrsunfall wurde niemand verletzt, es entstand aber ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro. Die Aufräumarbeiten dauerten noch bis in den Abend an, die Fahrbahn in Richtung Füssen war komplett gesperrt.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Altenstadt / A7: Lkw verliert Glasflaschen auf der Autobahn

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Am gestrigen Dienstagnachmittag dem 10.12.2013, kam der 66-jährige Fahrer eines Getränkelastzuges aus Norddeutschland auf Grund eines Fahrfehlers ins Schlingern. Aufgrund des Schlingerns durchschlug ein Teil seiner Ladung (Getränke in verschiedensten Verpackungen) die Bordwand und fiel auf die Fahrbahn. Da große Bereiche der beiden Fahrspuren mit den leeren, teils zerbrochenen Falschen blockiert waren, musste zur Bergung der Verkehr für knapp zwei Stunden über den Pannenstreifen geleitet werden. Das führte zu einem Rückstau des Verkehrs im dortigen Bereich. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 €. Verletzt wurde niemand.

Leipheim / A8: Sattelzug fährt auf Lkw auf

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Rund 32.000 EUR Sachschaden entstand bei einem Unfall auf der A 8 am Dienstagmittag dem 10.12.2013. Der 35-jährige Fahrer eines ungarischen Sattelzugs hatte kurz nicht aufgepasst, als vorausfahrende Sattelzüge wegen einer abgesicherten Gefahrenstelle in Höhe der Tank- und Rastanlage Leipheim abgebremst hatten. Der Ungar konnte nicht mehr anhalten und fuhr einem Sattelzug aus den Niederlanden hinten auf. Die beiden Brummifahrer blieben unverletzt. Der Sattelzug des Unfallverursachers musste geschleppt werden. In Richtung München hatte sich auf der dreistreifigen Autobahn ein Rückstau gebildet. Hier wollte eine 42-jährige Autofahrerin vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen Lastwagen. Beim Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurde niemand verletzt. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei hier auf etwa 6.000 EUR.

Memmingen: VW Transporter umgekippt - Verkehrsunfall auf der Europastraße

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Am Dienstag, den 10.12.2013 am Nachmittag kam es in der Europastraße zu einem Verkehrsunfall. Ein 46-jähiger Mann wollte mit seinem Pkw, einem VW, die Kreuzung Egelseestraße / Europastraße überqueren. Hierbei übersah er eine heranfahrende 43-jährige Autofahrerin. Es kam zum Unfall. Dabei kippte der VW, fiel auf die linke Seite und beschädigte dabei einen wartenden Pkw. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt 12000 Euro. Die beiden Pkw-Fahrer wurden mit leichten Verletzungen ins Klinikum in Memmingen gebracht. Der Fahrer und der Insasse des dritten Pkw blieben unverletzt.

Landkreis Ravensburg: Ernüchternde Bilanz bei Spielhallenkontrollen

Bei einer spielerechtlichen Überprüfung von etlichen Spielhallen im Landkreis sind dieser Tage zahlreiche Mängel festgestellt worden. Beamte des Landratsamts und der Polizei nahmen bei einer ganztägigen gemeinsamen Kontrolle insgesamt acht Spielotheken in den Gemeinden Baienfurt, Aulendorf, Kißlegg und Altmannshofen unter die Lupe und überprüften dabei rund 90 Geldspielgeräte. Im Vordergrund der Kontrollen standen dabei die Vorschriften des neuen Landesglückspielgesetzes, welche insbesondere Regelungen zum Schutz der Spieler und der Eindämmung von negativen Folgen des Glückspiels enthalten. Aufgrund abgelaufener Zulassung mussten bei den Überprüfungen drei Geldspielgeräte von den Betreibern sofort vom Netz genommen werden. Zudem musste der Betrieb von etlichen Internetterminals eingestellt werden, welche verbotenerweise einen Zugang zu Webseiten von Wettanbietern ermöglichten. Gegen die Verantwortlichen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Daneben kamen insbesondere Mängel in der baulichen Ausgestaltung und Einrichtung der Spielhallen zur Beanstandung. Diese müssen nun von den jeweiligen Betreibern kurzfristig behoben werden. Das ernüchternde Kontrollergebnis zeigt, dass auch zukünftig ein Auge auf die Spielotheken im Landkreis geworfen werden muss. So soll zukünftig auch die Einhaltung von Vorschriften zur Reduzierung der Spielsucht Bestandteil der Kontrollen sein. Darunter fallen beispielsweise Regelungen über unzulässige Bewerbung, den Umgang mit Anträgen auf Selbstsperren, das Vorhandensein eines Sozialkonzeptes, die Einhaltung der Informationspflichten hinsichtlich verantwortungsbewusstem Spiel, das Verbot des Aufstellens von Geldausgabeautomaten sowie vor allem die Durchführung von Einlasskontrollen. „Mit Vertretern der jeweiligen Gewerbebehörden werden wir die Kontrollen auch in anderen Städten und Gemeinden weiter forcieren und Missstände konsequent zur Anzeige bringen“, so die Ankündigung von Uwe Stürmer, Leiter der Polizeidirektion Ravensburg.

Burtenbach: Verbotene Gegenstände aufgefunden

Foto: Polizei
Im Zuge von Ermittlungen, die in enger Zusammenarbeit zwischen der Kriminalpolizei Neu-Ulm und der Polizeiinspektion Burgau zunächst wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz geführt wurden, wurde am vergangenen Mittwoch in Oberwaldbach ein Wohnanwesen erfolgreich durchsucht. Bei der Durchsuchung des Anwesens, in welchem ein 70 und ein 19 Jähriger wohnhaft sind, konnten mehrere hundert Gramm Marihuana, mehrere tausend Cannabissamen und eine Indoor-Aufzuchtanlage für Marihuana-Pflanzen aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem wurde eine Schusswaffe sichergestellt, für deren Besitz keine Erlaubnis vorlag. Die weitere Durchsuchung führte unter anderem noch zur Auffindung eines sogenannten Schießkugelschreibers, mehrerer Wurfsterne, diverser Munition und einer geringen Menge Schwarzpulvers, welches in einer Deodorantdose abgefüllt war. Den 70 Jährigen und den 19 Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes verschiedener Verstöße nach dem Betäubungsmittel- bzw. Waffengesetz.

Dietmannsried / A7: PKW prallt auf LKW – Insasse eingeklemmt

Foto ©Merkel
Bei einem schweren Verkehrsunfall am Dienstag dem 10.12.2013 um 7:30 auf der A7 in Richtung Memmingen, kurz nach der Rastanlage Allgäuer Tor, wurde ein Pkw-Fahrer schwer verletzt. Der Pkw fuhr aus noch ungeklärter Ursache auf einen polnischen Sattelzug auf. Bei dem Verkehrsunfall wurde der 22-jährige Pkw-Fahrer eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Dietmannsried aus dem Pkw geborgen werden. Der Lkw-Fahrer erlitt einen Schock. Durch den Aufprall des Pkw in den Sattelzug wurde das Ersatzrad des Sattelzuges aus seiner Verankerung gerissen und ein nachfolgender Pkw konnte nicht mehr ausweichen und fuhr über den Reifen. Der Sachschaden wird insgesamt auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Die A7 wurde zur Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Memmingen für ca. 4 Stunden voll gesperrt. Neben der freiwilligen Feuerwehr Dietmannsried waren mehrere Rettungsfahrzeuge, ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber, sowie die Autobahnmeisterei Memmingen im Einsatz.

+++ UPDATE  11.12.2013 +++
Der Fahrer des Pkw, der mit seinem Fahrzeug gestern früh auf einen vor ihm befindlichen Sattelzug auffuhr, verstarb heute an der Schwere der durch den Unfall erlittenen Verletzungen. Zur Ermittlungen der Verkehrspolizei Kempten zum exakten Unfallhergang sind noch nicht abgeschlossen.

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