Samstag, 16. November 2013

Memmingen: Gastwirtschaft zum zweiten Mal binnen einer Woche angezeigt

Bei Jugendschutzkontrollen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Memmingen ist ein 32-jähriger Gastwirt besonders negativ aufgefallen. Er erhält innerhalb einer Woche die zweite Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz. So wurden am vergangenen Wochenende im Lokal nach Mitternacht noch 10 Jugendliche festgestellt, welche zudem bis auf eine Ausnahme teilweise stark alkoholisiert waren. Die Kontrolle, welche in der Nacht von Samstag, 08.11.13 auf Sonntag, 09.11.13 stattgefunden hatte, schien jedoch ihre abschreckende Wirkung verfehlt zu haben. So konnten Beamte der Polizeiinspektion Memmingen dort in der Nacht von Freitag, 15.11.13 auf Samstag, 16.11.13 abermals fünf Jugendliche nach Mitternacht antreffen. Den Gastwirt erwartet nun eine empfindliche Geldstrafe seitens der Stadt Memmingen.

Dietenheim: Tödlicher Verkehrsunfall - 4 Personen sterben

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Am frühen Samstagmorgen dem 16.11.2013, gegen 5:30 Uhr wurde der Ulmer Rettungsleitstelle ein Verkehrsunfall mit einem brennenden Fahrzeug gemeldet. Als die Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen hat sich das brennende Fahrzeug nicht bewahrheitet. Jedoch konnten die Einsatzkräfte nur noch den Tod der vier Insassen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren feststellen. Nach ersten Erkenntnissen war das Auto mit überhöhter Geschwindigkeit in der Ortsmitte in Richtung Balzheim unterwegs als der Fahrer offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in unmittelbarer Nähe des Rathauses gegen ein Gebäude prallte. Zur Klärung des Unfallherganges wurde ein Sachverständiger eingeschaltet. Für die Rettungsmaßnahmen musste die Landesstraße 260 voll gesperrt werden.Auf die Einsatzkräfte der Polizei und der hinzugezogenen sechs Notfallseelsorgern kam den ganzen morgen noch die schwere Aufgabe zu, die Angehörigen der Unfallopfer über deren Tod zu informieren und ihnen beiseite zu stehen. Aber auch für die Einsatzkräfte sind die Notfallseelsorger im Rahmen der Nachbereitung ein wichtige Stütze. Zur Einsatzbewältigung waren außer einem großen Aufgebot der Ulmer sowie Dietenheimer Polizei 20 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr sowie Notärzte und Rettungswagen aus den angrenzenden Gemeinden sowie Bayern eingesetzt.

Erkheim / A96: Auffahrunfall - Smart wird von Autobahn geschossen

Foto ©Rizer
Am Freitag dem 15.11.2013, gegen 22.50 Uhr, fuhr auf der A96 zwischen dem Kohlbergtunnel und Erkheim ein Smart-Fahrer in das Heck eines vorausfahrenden Opel. Nach dem Aufprall fuhr der Smart rechts die Böschung hinunter und durchbrach den Wildschutzzaun. Der Opel prallte zweimal in die Mittelleitplanke und blieb anschließend stark beschädigt auf dem Seitenstreifen der Autobahn liegen. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Beim 37-jährigen Fahrer des Smart wurde während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch festgestellt. Deswegen wurde ein Alkotest und anschließend eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den Fahrer werden nun Ermittlungen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung durchgeführt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 14.000 Euro.

Freitag, 15. November 2013

Senden: Autofahrer verursacht Unfall nach Sekundenschlaf

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Kurz eingenickt war ein Autofahrer Freitagnacht gegen 00.50 Uhr, als er auf der BAB A7 in Richtung Ulm fuhr. Der 49-Jährige war mit seinem Audi kurz vor dem Autobahndreieck Hittistetten nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, stieß gegen einen Sicherungsanhänger, der auf eine Baustellensituation aufmerksam machen sollte, und krachte folglich gegen ein Verkehrszeichen und ein weiteres Sicherungsfahrzeug. Der Sicherungsanhänger war durch die Wucht des Aufpralls vom Seitenstreifen bis auf den linken Fahrstreifen katapultiert worden. Der Autofahrer verletzte sich nur leicht und wurde mit dem Rettungsdienst in die Klinik nach Neu-Ulm gebracht. Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 25.000 EUR. Zur Absicherung der Unfallstelle und Beseitigung ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Freiwillige Feuerwehr Weißenhorn ausrücken. Alle beteiligten Fahrzeuge wurden von der Unfallstelle abgeschleppt. Den 49-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung.

Mindelheim: Verkehrskontrollen zum Programm "Sichere Landstraße"

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Am Nachmittag des Donnerstag, 14.11.2013 wurde die PI Mindelheim durch Kollegen der Bereitschaftspolizei unterstützt. Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogrammes 2020 „Sichere Landstraße“ wurden den ganzen Nachmittag im gesamten Bereich der PI Mindelheim verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt. So wurden z.B. Geschwindigkeitskontrollen mit der sogenannten Laserpistole durchgeführt. Insgesamt waren drei dieser Geräte gleichzeitig im Einsatz. Der schnellste gemessene Pkw-Fahrer war mit 129 km/h statt der erlaubten 70 km/h unterwegs. Auch wurden Stoppstellen und Überholverbotsstrecken intensiv überwacht. Das Anlegen des Sicherheitsgurtes und das Telefonieren mit dem Handy waren ein weiterer Schwerpunkt der Kontrollen. Insgesamt mussten ca. 40 Verkehrsteilnehmer beanstandet werden, die teilweise mit einem Verwarnungsgeld davon kamen, teilweise aber auch mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen müssen. Am Bahnhof in Mindelheim wurde eine Person kontrolliert, die per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann musste ca. 1000 Euro Strafe bezahlen und konnte so den Haftbefehl abwenden.

Kaufbeuren: 2 Motorräder entwendet

Bereits in der Nacht vom 12. auf den 13.11.13 wurden aus einem Carport in der Kemptener Str. zwei Motorräder entwendet. Eines dieser Motorräder wurde am Donnerstagmorgen auf einer Brachfläche am Blatterbachweg ausgebrannt aufgefunden. Erst mit Auffinden des ausgebrannten Kraftrades wurden die Diebstähle bekannt. Das zweite Kraftrad konnte am Donnerstagnachmittag auf einem angrenzenden Firmengelände sichergestellt werden. Der oder die Täter hatten das Krad dort zurückgelassen. Der Schaden am ausgebrannten Krad wird auf 2000 Euro geschätzt, das zweite Krad blieb unbeschädigt. Hinweise erbittet die Polizei Kaufbeuren. Tel.: 08341/9330.

Obergünzburg: Sattelzug steckt nach Navi-Fehlbedienung fest

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Bereits am Mittwoch Abend, gegen 21.00 Uhr, führte die irrtümliche Ortseingabe in das Navigationsgerät einen rumänischen Lkw Fahrer nicht zum gewünschten Ziel. Ursprünglich wollte der Orts unkundige Mann in Obergünzburg Ware abladen, gab aber statt des kompletten Straßennamens nur den Ortsteilnamen in das Navigationsgerät ein. Letztendlich kam er nach Liebenthann in ein Waldstück und fuhr sich fest. Rangierversuche und auch die Hilfe von zwei Landwirten, die den Lkw mittels Zugmaschinen aus dem morastigen Gelände zu ziehen versuchten, scheiterten. Aufgrund der Dunkelheit konnten keine weiteren Bergungsmaßnahmen eingeleitet werden und der Fahrer übernachtete in seiner Sattelzugmaschine. Ein beauftragter Abschleppunternehmer begann am nächsten Tag mit schwerem Gerät, gegen 13.00 Uhr vor Ort, mit seiner Arbeit. Ob und in welcher Höhe ein Flurschaden entstanden ist steht noch nicht fest. Der Lkw Fahrer blieb unverletzt.

Taifun Haiyan - THW-Einsatzteam auf den Philippinen eingetroffen

Ankunft von Team und Ausstattung in Cebu.
Quelle: THW/Kai-Uwe Wärner
Mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen, einem Labor zur Analyse der Wasserqualität und Werkzeug zur Reparatur von Infrastruktur im Gepäck ist das THW-Einsatzteam heute Morgen auf der philippinischen Insel Cebu angekommen. Zurzeit wird die Frachtmaschine entladen und das Material für den Weitertransport vorbereitet. Insgesamt sind 24 THW-Kräfte auf den Philippinen im Einsatz. Die Trinkwasseraufbereitungsanlagen sollen am Freitag auf dem Landweg von Cebu City aus in Richtung Norden verlegt werden. Die Region nördlich und westlich der Stadt Bogu ist von den Auswirkungen des Taifuns sehr stark betroffen. Mit den Anlagen können täglich bis zu 36.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.
Infos zur THW-Kreditkarte 
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Die Trinkwasserexperten des THW waren in den vergangenen Jahrzehnten rund um den Globus im Einsatz. Beispielsweise nach dem Tsunami in Südostasien 2004 oder dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 unterstützten THW-Experten bei der Trinkwasserversorgung in den Katastrophengebieten. Das Technische Hilfswerk (THW) ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit rund 80.000 Freiwilligen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Europäischen Gemeinschaftsverfahrens sowie im Auftrag von UN-Organisationen. (Quelle: THW)

Donnerstag, 14. November 2013

Pfronten: Aktion "Sichere Landstraße" Zwei Kleintransporter mit glatten Reifen aus den Verkehr gezogen

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Im Rahmen der Aktionswoche "Sichere Landstraße" wurden am Dienstag Vormittag auf der B309 zwei Kleintransporter aus dem Verkehr gezogen die mit mangelhaften Reifen ausgerüstet waren. Zunächst wurde ein 51-jähriger Autohändler aus Italien kontrolliert der einen älteren Kleintransporter von Meran nach Nesselwang überführen wollte. Ein Winterreifen an dem Fahrzeug war glatt abgefahren und die drei weiteren Reifen waren nur noch mit geringer Profiltiefe. Der Autohändler wurde angezeigt und eine Sicherheitsleistung einbehalten. Wenig später geriet ein 26-jähriger Kurierdienstfahrer aus Kempten in die Kontrolle. An seinem Transporter waren ebenfalls zwei Winterreifen an der Hinterachse glatt abgefahren. Bei Regen oder Schnee wären diese Reifen völlig ungeeignet gewesen. Dem jungen Mann wurde nur noch die Fahrt zur nächsten Reifenwerkstatt genehmigt. In dem Fall wurde sowohl der Fahrer als auch der Fuhrparkleiter des Transportunternehmens wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit angezeigt. (PSt Pfronten)

Pfaffenhofen / NU3: Lkw Anhänger kippt um - Ladung verteilt sich auf Straße

Foto ©Fuchs
Am Mittwoch dem 13.11.2013, gegen 14:30 Uhr kam es auf der Kreisstraße NU 3 bei Pfaffenhofen an der Roth zu einem Lkw Unfall. Ein 25-Jähriger kam mit seinem Lkw und Anhänger bei Hirbishofen aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts in das Bankett. Im weiteren Verlauf kippte der Anhänger um und der Inhalt des darauf befindlichen offenen Containers, Humus und Hornspäne, verteilte sich auf der Fahrbahn sowie im Böschungsbereich. Der Lkw blieb quer zur Fahrbahn stehen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro, der Lkw Fahrer blieb unverletzt.

Ottobeuren / St2011: Vorfahrt missachtet - 2 Menschen sterben

Foto ©Merkel
Am Mittwoch Nachmittag dem 13.11.2013 gegen 15 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2011 bei Ottobeuren. Ein 79-jähriger Ostallgäuer überquerte von Frechenrieden kommend mit seinem Pkw die St 2011 unter Missachtung der Vorfahrt. Dabei übersah der Unfallverursacher einen von links kommenden Lieferwagen. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Im Pkw eingeklemmt verstarb der Fahrer noch an der Unfallstelle, seine 72 Jahre alte Beifahrerin und Ehefrau zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie wenig später im Klinikum Memmingen verstarb. Eine 69 Jahre alte Mitfahrerin wurde schwer verletzt in das Klinikum eingeliefert. Der 50-jährige Fahrer des Klein-Lkw wurde ebenfalls schwer verletzt und ins Krankenhaus Ottobeuren eingeliefert. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von 12.000.- Euro. Die St2011 war für ca. 4 Stunden totalgesperrt. Die Staatsanwaltschaft Memmingen ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, Notärzte samt Rettungshubschrauber sowie die FFW Ottobeuren. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die PI Memmingen.

Mittwoch, 13. November 2013

Memmingen: Fahrzeugkontrolle überführt alkoholisierten Fahrer

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Am Mittwoch dem 13.11.2013, wurde kurz nach Mitternacht in Memmingen ein Pkw kontrolliert, dessen Fahrer beim Gewahrwerden des Streifenfahrzeuges sich auffällig verhielt. Bei der Überprüfung des Fahrers versuchte dieser gerade zwischen den Vordersitzen auf den Rücksitz zu rutschen. Es wurde starker Alkoholgeruch festgestellt, zudem befand sich auf der Rücksitzbank eine Wodkaflasche. Der Fahrer verweigerte einen freiwilligen Alkoholtest, so dass eine Blutentnahme im Klinikum Memmingen angeordnet werden musste. Zudem wurde der Führerschein sichergestellt. Neben dem Fahrer, der wegen Trunkenheit im Straßenverkehr zur Anzeige gebracht wird, wird ein weiteres Verfahren gegen die auf dem Beifahrersitz befindliche Fahrzeughalterin eingeleitet, da diese dem alkoholisierten Mann ihr Fahrzeug zum Fahren überließ.

Memmingen / Heimertingen: Fahrer hantiert am Radio - Pkw prallt gegen Baum

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In den Abendstunden des Dienstag, 12.11.2013, befuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw die MM 30 in südwestlicher Fahrtrichtung von Heimertingen in Richtung Memmingen. Beim Hantieren am Radio kam er nach rechts auf den Fahrbahnrand und stieß frontal gegen einen dort befindlichen Baum. Der junge Mann wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Pkw geschnitten werden. Während der Verletztenbergung war die MM 30 total gesperrt. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt mit Verdacht auf mehrere Brüche und Wirbelsäulenverletzung ins Klinikum Memmingen gebracht. Der Pkw ist Totalschaden mit ca. 10.000 Euro und wurde durch eine Abschleppfirma entfernt.

Mindelheim / B18: BMW überschlagen - 19-jähriger verletzt

Foto ©Krivacek
Am Mittwoch dem 12.11.2013, kurz nach Mitternacht befuhr ein 19-Jähriger mit seinem BMW die B18 in Richtung Mindelheim. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er links von der Straße ab und überschlug sich mit seinem PKW mehrfach. Durch den Unfall wurde der Mann verletzt, konnte sich jedoch mit eigener Kraft aus seinem völlig demolierten Fahrzeug retten. Um die Unfallstelle abzusichern und den Bereich auszuleuchten, rückten die Feuerwehren aus Oberauerbach und Mindelheim an. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie dem Notarzt. Besonderheit, der Fahrer des Rettungswagen war wenige Stunden vorher im Landratsamt Unterallgäu mit dem Ehrenzeichen am Bande, für 25-Jahre aktivem Dienst, ausgezeichnet worden. Zum freuen blieb also wenig Zeit.

Dienstag, 12. November 2013

Stuttgart: Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte - bewaffneter Mann tödlich getroffen

Am frühen Dienstagmorgen, dem 12.11.2013, ist in der Landhausstraße ein 36-Jähriger durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizisten schwer verletzt worden. Der Mann starb wenig später in einem Stuttgarter Krankenhaus. Gegen 00.10 Uhr hatte der 36-Jährige selbst die Polizei alarmiert und vorgegeben, nun bewaffnet auf die Straße zu gehen. Beim Eintreffen der Beamten wenig später stand der Mann tatsächlich mit einer Waffe in der Hand in der Landhausstraße und schoss einmal die Luft. Als der 36-Jährige sich trotz Ansprache und einen Warnschuss weiter auf die Einsatzkräfte zubewegte und zudem offenbar mindestens ein weiteres Mal schoss, gab ein Polizeibeamter einen Schuss auf den Mann ab. Dieser traf den 36-jährigen Deutschen in den Unterleib. Ein alarmierter Notarzt kümmerte sich noch vor Ort um den Angeschossenen, bevor er in ein Krankenhaus gebracht wurde. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Waffe des Mannes um eine Schreckschusspistole. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.

Polzeimeldungen für den Landkreis Unterallgäu & Memmingen vom 12. November 2013

Verkehrsunfall 
KRONBURG. Ein 68-jähriger Pkw-Fahrer befuhr am Montag, in den frühen Abendstunden, die Kreisstraße MN 20 in Richtung Kronburg. Aus Unachtsamkeit aufgrund von stark beschlagenen Scheiben kam er nach links auf die Gegenfahrbahn und rammte einen am rechten Fahrbahnrand an einer Bushaltestelle stehenden Pkw. Der Unfallverursacher landete daraufhin mit seinem Pkw in der angrenzenden Wiese. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 14.000 Euro. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (PI Memmingen)

Unfallflucht vorgetäuscht 
BAD WÖRISHOFEN. Am Montagnachmittag, 11.11.2013, erschien ein 25-jähriger Mann aus dem Unterallgäu bei der Polizeiinspektion, um Anzeige wegen Unfallflucht zu erstatten. Er gab an, dass ihm ein anderer Pkw ins Fahrzeug gefahren sei und dieser geflüchtet wäre. Der angegebene Sachverhalt deckte sich jedoch nicht mit dem Schadensbild am Pkw. Der junge Mann räumte schließlich ein, dass er gegen eine Leitplanke gefahren ist und kein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen war. Aufgrund den falschen Angaben erwartet ihn jetzt eine Anzeige wegen Vortäuschen einer Straftat und versuchtem Betrug. (PI Bad Wörishofen)

Ladendiebstahl 
BAD WÖRISHOFEN. Ein 24-jähriger Arbeiter aus Ungarn hatte am 11.11.13 gegen Mittag in einem Supermarkt in Bad Wörishofen versucht, Parfüm zu entwenden. Dazu nahm er die Fläschchen aus der Verpackung, steckte sie in seine Jackentasche und stellte die leere Verpackung wieder zurück ins Regal. Der Vorgang wurde von einer Angestellten beobachtet. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er einen für seine Einkommensverhältnisse angemessenen Geldbetrag als Sicherheitsleistung einbezahlen. Der Wert des Parfüms beträgt knapp 40 Euro. (PI Bad Wörishofen)

Sonthofen: Hohe Kosten im Nachtlokal und keine "Gegenleistung"

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Kurz nach Mitternacht kam es am Dienstag, dem 12.11.2013, in einem Sonthofener Nachtlokal zu einer Auseinandersetzung mit einem renitenten Gast. Dieser hatte im Laufe des Abends nach eigenen Angaben zweitausend Euro ausgegeben und am Ende noch eine Champagnerflasche für zweihundert Euro spendiert. Dafür wollte er von den anwesenden Damen jedoch entsprechende körperliche Gegenleistungen. Als dies verweigert wurde, wurde er ungemütlich und erhielt vom Gastwirt Hausverbot, welchem er jedoch nicht nachkam. Beim Eintreffen der alarmierten Streife begann er sofort die Polizeibeamten mit diversen Schimpfwörtern zu belegen. Nachdem er auch damit drohte, das Lokal später "zu zerlegen", wurde er in Sicherheitsgewahrsam genommen.

Allmendingen: Arbeiter tödlich verunglückt

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Unter einen Bagger geriet ein 60-Jähriger am Montagmorgen auf einer Baustelle bei Allmendingen. Vergeblich versuchten Polizeibeamte sowie der Rettungsdienst und die Notärztin, den Verunglückten wiederzubeleben. Gegen 7:30 Uhr stand der 60-Jährige auf einer Straßenbaustelle zwischen der B492 und Grötzingen. Der Arbeiter hielt sich nach ersten Erkenntnissen hinter dem Bagger auf, möglicherweise im toten Winkel. Als der 41-jährige Baggerfahrer rückwärts fuhr, erfasste sein Fahrzeug den 60-Jährigen. Zeugen alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Die Helfer versuchten vergeblich, den Verunglückten aus Ulm wiederzubeleben. Die Notfallseelsorge unterstützte die Polizei bei der schweren Aufgabe, den Angehörigen die Todesnachricht zu überbringen.

Stuttgart: Zimmerbrand in der Schurwaldstraße - 70000 Euro Sachschaden

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Am Montag dem 11.11.2013, gegen 17:30 Uhr, bemerkte eine junge Frau in ihrem Zimmer im Hochparterre eines 10-Familienhauses einen starken Rauchgeruch. Sie fand das Wohnzimmer brennend vor, verließ daraufhin ihre Wohnung, schloss die Tür, und meldete den Brand über den Notruf. 
Maßnahmen: Die Feuerwehr traf bereits 4 Minuten nach dem Notruf an dem Brandobjekt ein und konnte unmittelbar mit der Brandbekämpfung unter Atemschutz beginnen. Durch den Angriffstrupp wurde umgehend der Treppenraum durch einen Rauchschutzvorhang und einer Überdruckbelüftung rauchfrei gehalten und das Gebäude geräumt. Zeitgleich wurde mit der Drehleiter eine Anleiterbereitschaft hergestellt. Nach kurzer Zeit konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ geben. Angrenzende Wohnungen mussten geöffnet, kontrolliert und belüftet werden. Die abgehängte Decke des Brandraums musste geöffnet und Glutnester ausgeräumt werden. Anschließend wurde die Wohnung mit der Wärmebildkamera auf weitere Glutnester kontrolliert. Zudem mussten die durch die Hitze des Brandes zerborstene Fenster mit Holzplatten verschlossen werden. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar und polizeilich versiegelt. Die Bewohner konnten bei Bekannten unterkommen. Der Sachschaden beträgt ca. 70000 Euro.

Sonntag, 10. November 2013

Türkheim: Frontalzusammenstoß aufgrund von Straßenglätte

Foto ©Krivacek
Am Sonntag, dem 10.11.2013, gegen 19.30 Uhr befuhr eine Frau mit ihrem VW Lupo die Verbindungsstraße zwischen Irsingen und Türkheim, kurz hinter der Autobahnauffahrt geriet sie vermutlich aufgrund Straßenglätte in den Gegenverkehr und kollidierte dort frontal mit einem entgegenkommenden VW Golf. Während die zwei Insassen des Golf unverletzt ausstiegen, wurde die Fahrerin des Lupo verletzt und musste durch den Rettungsdienst betreut werden. Da aus den Fahrzeugen Öl auslief, mussten die Feuerwehren aus Türkheim und Irsingen ebenfalls anrücken. Insgesamt waren zwei Feuerwehrfahrzeuge aus Türkheim, ein Fahrzeug aus Irsingen, der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen sowie Notarztfahrzeug und eine Streife der Polizei Bad Wörishofen im Einsatz.

Buchloe: LF-KatS gesegnet - Vorgänger künftig in Honsolgen im Einsatz

Foto ©Feuerwehr Buchloe
Im Rahmen des alljährlichen Kameradschaftsabends wurde das neueste Fahrzeug der FF Buchloe, ein LF-KatS geweiht. Im neuen Feuerwehrhaus fanden sich Aktive und Ehemalige, der Stadtrat mit Bürgermeister und Kamerad Josef Schweinberger und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer ein.

Weihe im neuen Haus "Erst mit dem Segen ist das Fahrzeug eigentlich einsatzbereit", sagte Vorstand Günter Forstner zu Beginn. Das Fahrzeug unter den Schutz Gottes zu stellen zeigt, dass nicht alles in unserer Hand liegt, so Benefiziat Benedikt Gruber. Pfarrer Christian Fait von der evangelischen Gemeinde und Kamerad Benefiziat Benedikt Gruber von der katholischen Stadtpfarrei segnete das anschließend das LF-KatS. Bürgermeister Josef Schweinberger und Landtagsabgeordnete Angelika Schorer freuten sich über ein nagelneues Fahrzeug für den Katastrophenschutz im Ostallgäu, bezahlt vom Bund. Sie wünschten wenige und stets unfallfreie Einsätze.

Vorgänger bleibt erhalten Der Vorgänger, ein 25 Jahre altes LF 16-TS, wird innerhalb der Stadtgrenzen bleiben und ein 31 Jahre altes Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Honsolgen ersetzten. Dies bedeutet eine erhebliche Aufwertung der Stadtteilwehr durch Atemschutz, Schaummittel und 600 Meter Schlauchmaterial. Das LF-KatS hat bereits seine Feuertaufe zweifach bestanden: bei den Unwettereinsätzen im Juni, sowie beim Großbrand des Koppenhofs in Honsolgen Anfang August hat es sich bestens bewährt. (Quelle: Feuerwehr Buchloe)

Ravensburg: Messerstecherei in der Innenstadt

Am frühen Sonntagmorgen kam es in der Ravensburger Innenstadt zu einer folgenschweren Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Aus noch unbekannten Gründen gerieten zwei Personengruppen kurz nach 3 Uhr im Bereich der Oberen Breite Straße / Adlerstraße / Goldgasse in einen Konflikt. Im Verlauf des Streits zog ein Beteiligter ein Messer und verletzte drei junge Männer schwer. Der Messerstecher und seine Begleiter flüchteten anschließend in Richtung Olgastraße. Die drei Verletzten wurden noch in der Nacht notoperiert und befinden sich zwischenzeitlich außer Lebensgefahr. Erste Zeugen beschreiben den Messerstecher als groß und schlank. Er soll etwa 1,90 cm groß sein. In seiner Begleitung befanden sich zwei weitere männliche Personen. Einer soll ein helles T-Shirt getragen haben, welches im Verlauf der Auseinandersetzung zerrissen wurde. Auch eine etwa 1,70 m große junge Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren und Ponyfrisur soll zusammen mit den Tatverdächtigen geflüchtet sein. Alle Beteiligten dürften zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Zeugen die Hinweise zu den Geschehnissen oder den Tatverdächtigen geben können werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0751 / 803-0 an die Kriminalpolizei Ravensburg zu wenden.