Freitag, 1. November 2013

Memmingen: Schlägerei in Gaststätte - Türsteher verletzt

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In der frühen Freitagnacht kam es in einer Gaststätte in Memmingen zu einer Schlägerei, bei der drei Beteiligte den Türsteher angriffen. Die zu Hilfe gerufenen Streifenbesatzungen mussten Pfefferspray einsetzen um die alkoholisierten Täter vom Türsteher zu trennen. Der Türsteher wurde bei der Auseinandersetzung nicht unerheblich verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Im Rahmen dieses Polizeieinsatzes kam es durch Störungshandlungen durch eine weitere alkoholisierte Person. Da diese nicht dem durch die Polizeibeamten ausgesprochenen Platzverweis nachkam, wurde sie in Gewahrsam genommen.

Erkheim: Banküberfall - Täter flüchtig

Am Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, wurde die Sparkasse in Erkheim durch einen unbekannten Täter überfallen. Der Täter bedrohte mit einer Schusswaffe die Bankmitarbeiter und zwang die Herausgabe von mehreren tausend Euro Bargeld. Der Täter konnte entkommen und flüchtete vermutlich mit einem dunklen PKW. Bei der Tat wurde niemand verletzt. Beschreibung des Räubers: männlich, ca. 37 -45 Jahre, ca. 175 cm groß, korpulente Figur, sprach Deutsch mit ausländischem Dialekt, bekleidet mit dunkler Fleecejacke, trug bei der Tat eine Sonnenbrille. Eine eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen verlief ergebnislos.

Mindelheim: Brennender Gartenabfall sorgt für nächtlichen Feuerwehreinsatz

Foto ©Rizer
Am Freitag, gegen 02.30 Uhr stellte eine Polizeistreife beim Wertstoffhof Mindelheim zunächst eine erhebliche Rauchentwicklung fest. Bei genauerer Überprüfung zeigte sich, dass diese von einem riesigen Grünguthaufen, der sich auf dem Außenbereich befand, kam. Zudem züngelten bereits kleine Flammen zwischen den Ästen. Die schnell eintreffende FFW Mindelheim löschte im Anfangsstadium ihres Eingreifens von außen. Im Anschluss wurde der Grünguthaufen mit einem Radlader auseinander gezogen, mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht und diese dann gezielt gelöscht. Dank der professionellen Arbeit der FFW konnte der beginnende Brand gelöscht werden. Sachschaden entstand nicht. Als Brandursache wird von einer Selbstentzündung ausgegangen

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Memmingen: Oberbürgermeister gratuliert Stadtbrandinspektor zur Auszeichnung mit dem höchsten Feuerwehr-Ehrenzeichen

Gratulation zur Auszeichnung mit dem Steckkreuz (v.li.): Günther Bachfischer, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz, Stadtbrandrat Hans Hirschmeier, Stadtbrandinspektor Wolfgang Bauer mit Steckkreuz und Urkunde, Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Thomas Schuhmaier, Leiter des Referates Öffentliche Sicherheit und Ordnung, und Andreas Land, stellvertretender Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz. (Foto: Mayer/Pressestelle Stadt Memmingen)
Der Bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, hat den Memminger Stadtbrandinspektor Wolfgang Bauer mit dem Steckkreuz, der höchsten Form des Feuerwehr-Ehrenzeichens, ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt Bauer im festlichen Augsburger Rokokosaal der Regierung von Schwaben aus der Hand des Regierungsvizepräsidenten Josef Gediga. Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger gratulierte dem Geehrten nun bei einem kleinen Empfang in seinem Amtszimmer. Die seltene Auszeichnung erhält nur, wer sich "besondere Verdienste um das Feuerlöschwesen" erworben hat. Wolfgang Bauer ist seit 1973 Mitglied der Memminger Feuerwehr. Er absolvierte zahlreiche Lehrgänge und Ausbildungen und wurde 1993 zum Zugführer ernannt. 2004 wurde Bauer zum stellvertretenden Kommandanten und Stadtbrandinspektor gewählt. Er leitete viele Einsätze der Feuerwehr, darunter den Einsatz beim Großbrand eines Industriebetriebes im September 2003, bei der Schneekatastrophe im März 2006, beim Brand einer Chemiefirma im Januar 2010 sowie bei zahlreichen schweren Verkehrsunfällen auf den Autobahnen A7 und A96. Der Oberbürgermeister gratulierte dem Geehrten zu dieser hohen Auszeichnung und dankte ihm im Namen der Stadt und persönlich für seine "klugen und weitsichtigen Entscheidungen als Einsatzleiter". Er habe mit Souveränität und Fachkenntnis an den zahlreichen Einsatzstellen dazu beigetragen, den Schaden für Mensch und Umwelt absolut gering zu halten. Damit habe er sich um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger der Stadt verdient gemacht, sagte Holzinger. (Quelle: Pressestelle Stadt Memmingen)


Oberstaufen: Diebstahl eines Porsche Cayenne aufgedeckt

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Der Polizeistation Oberstaufen ist es in Zusammenarbeit mit der Kripo gelungen, einen in Italien begangenen Diebstahl eines Porsche Cayenne aufzuklären. Einem Oberstaufener Beamten fiel bereits im August 2013 ein Ford Kia mit roten Kennzeichen eines niederbayerischen Autohauses auf, weshalb er diesen einer eingehenden Kontrolle unterzog. Dabei stellte er fest, dass die Kennzeichen widerrechtlich benutzt wurden. Das Fahrzeug wurde damals an Ort und Stelle vorübergehend stillgelegt. Bei weiteren Nachforschungen stieß der Beamte auf Ungereimtheiten bezüglich der Kennzeichen und eines Gegengeschäftes, welches der Fahrer des Kia mit dem Autohausbesitzer getätigt hatte. Dabei war ein hochwertiger Porsche Cayenne dem Autohändler verkauft worden, dessen Ausstattung nicht exakt mit den Fahrzeugdaten übereinstimmten. In Zusammenarbeit mit Fachdienststellen überprüften die Beamten unter anderem auch Zulassungen in Rumänien und stellten dabei fest, dass ein identisches Fahrzeug mit gleichen Daten seit 2010 aktuell auch in Rumänien zugelassen war. Dieses Fahrzeug war ordnungsgemäß zugelassen. Schließlich konnte der Beamte der Polizeistation Oberstaufen in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei einen Fahndungserfolg verbuchen: Der Porsche des niederbayerischen Autohauses wurde im Jahre 2010 in Italien gestohlen, nach Deutschland verbracht und mit der Doppelidentität ausgestattet. Die weiteren Hintergründe zu dem Fall sind Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen.

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Kißlegg/A96: Tödlicher Verkehrsunfall - Mann springt über Mittelleitplanke

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Tödliche Verletzungen hat am Mittwochnachmittag ein 41-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A96 auf Höhe Kißlegg erlitten. Er überquerte die Fahrbahn zu Fuß und wurde vom Gegenverkehr erfasst. Der 41-Jährige befuhr mit seinem Audi gegen 13 Uhr die A96 zwischen den Anschlussstellen Leutkirch Süd und Kißlegg in Fahrtrichtung Lindau. Im Bereich der dortigen Grünbrücke prallte der aus bislang unbekannter Ursache zunächst gegen die rechte Leitplanke. Hierbei verlor er ein Rad am Auto und stieß kurz danach gegen die Mittelleitplanke. Anschließend kam er mit seinem Fahrzeug auf dem rechten Seitenstreifen zum Stehen. Der 41-Jährige verließ sein unfallbeschädigtes Auto und überquerte zu Fuß beide Fahrstreifen in Richtung Mittelleitplanke. Diese überstieg er und gelangte auf die Gegenfahrbahn. Ein dort auf der Überholspur fahrender VW-Lenker wich nach rechts aus und streifte einen neben ihm fahrenden Mercedes. Anschließend rannte der 41-Jährige quer über die Gegenfahrbahn, wendete und lief erneut in Richtung Mittelleitplanke. Hier wurde er von einem in Richtung München fahrenden Mazda-Fahrer frontal erfasst. Dabei zog sich der 41-Jährge tödliche Verletzungen zu. Ein verständigter Notarzt konnte wenig später nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der 47-jährige Fahrer des Mazda erlitt einen Schock und wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Unfallschaden an den beteiligten Fahrzeugen beläuft sich auf rund 40000 Euro. Die Autobahn war zur Bergung und Unfallaufnahme bis kurz vor 17 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde in beide Richtungen auf ausgeschilderte Umleitungsstrecken geleitet. Zeitweilig bildete sich auf der A96 ein Rückstau von rund 16 Kilometern Länge. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde zur Klärung des Unfallhergangs ein Sachverständiger beauftragt. Er nahm seine Untersuchungen noch an der Unfallstelle auf.

Dienstag, 29. Oktober 2013

Illertissen: 7-jähriges Mädchen von Pkw überrollt

Ein 42-jährigen Pkw-Fahrer übersah gestern an einem Fußgängerüberweg ein 7-jähriges Mädchen und überrollte sie mit einem Vorderreifen. Das Mädchen wurde nach ersten Erkenntnissen leicht verletzt. Der 42-jährige Vater des Mädchens schlug vor Ort mit der Faust auf den Pkw-Fahrer ein und beschimpfte ihn. Am Montag, 28.10.2013, 15.35 Uhr, befuhr ein 42 Jähriger mit seinem Lieferwagen die Krankenhausstraße in nördlicher Richtung und bog nach rechts in den Unteren Graben ab. Am dortigen Fußgängerüberweg musste er anhalten und ermöglichte einem Buben das Überqueren. Er fuhr dann an und übersah die nachfolgende Schwester, sieben Jahre, die mit ihrem Roller ebenfalls den Überweg benutzte. Er überrollte sie mit dem Vorderreifen. Offensichtlich bemerkte der Fahrer den Zusammenstoß nicht, hielt aber an, da er ein Kratzgeräusch gehört hatte. In dem Moment - noch bevor er wusste was genau passiert war - ging bei ihm die Beifahrertür auf und ein Mann sprang ins Fahrzeug. Er wurde von ihm beschimpft und er erhielt mehrere Faustschläge ins Gesicht. Es handelte sich um den 42-jährigen Vater des siebenjährigen Mädchens. Das Kind wurden mit dem Rettungswagen in die Uniklinik Ulm. Nach den ersten medizinischen Erkenntnissen erlitt das Mädchen glücklicherweise lediglich Prellungen. Das Mädchen blieb über Nacht zur Beobachtung in der Klinik. Es wird nun gegen den Fahrer und den Vater ermittelt.

Asch: Großbrand im Sägewerk - Flugfeldfeuerwehr Penzing unterstützt

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Aus bisher ungeklärter Ursache war gegen 10.30 Uhr ein Brand dem Sägewerk ausgebrochen. Personen kamen dabei nach ersten Informationen nicht zu Schaden. Um den Brand unter Kontrolle zu bekommen wurden die Feuerwehren vor Ort durch ein Spezialfahrzeug der Flugfeldfeuerwehr Penzing unterstützt. Ebenfalls im Einsatz war der Abrollbehälter Atemschutz der Berufsfeuerwehr Augsburg. Inzwischen wurde durch die Einsatzleitung beschlossen die gut 50 x 20 Meter große Halle kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Feuerwehr ist nach wie vor mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften vor Ort.

Montag, 28. Oktober 2013

Hawangen/St2013: Verkehrsunfall mit Motorroller im Kreisverkehr der Moosbacher Kreuzung

Foto ©Merkel
In den frühen Abendstunden des Montag, 28.10.2013, fuhr ein 64-jähriger Pkw-Fahrer auf der Staatsstraße 2013 aus Richtung Memmingen in den Kreisverkehr Moosbach ein. Hierbei übersah er einen vorfahrtsberechtigten 15 Jährigen, welcher auf seinem Roller unterwegs war. Der Roller wurde am Hinterrad touchiert, der 15 Jährige kam zu Fall und verletzte sich dabei am Rücken. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Memmingen gebracht. Der Sachschaden beträgt ca. 15.000 Euro.

Neu-Ulm: Kleintransporter und Lkw prallen frontal zusammen

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Ein 48 Jähriger Kleintransporterfahrer befuhr am Montag, gegen 10:30 Uhr, die Europastraße stadteinwärts in Fahrtrichtung Nersingen. Kurz vor der Unterführung, auf Höhe der "Ratiopharm Arena", kam der Fahrer des Kleintransporter aus bisher unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Kleintransporter frontal gegen einen entgegenkommenden Lkw. Durch die starke Deformierung des Fahrzeuges wurde der 48 Jährige eingeklemmt und konnte erst nach einer Stunde von der Feuerwehr aus seinem Kleintransporter geborgen werden. Der 48 Jährige zog sich durch den Unfall schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste durch den Rettungsdienst in eine Ulmer Klinik eingeliefert werden. Da bei dem Unfall Öl in den Straßenkanal lief, war ein Vertreter des Wasserwirtschaftsamt und der Straßenmeisterei vor Ort. Aufgrund der geringen Menge des ausgelaufenen Öl waren jedoch keine weiteren Maßnahmen notwendig. Der 32 Jährige Lkw-Fahrer erlitt bei dem Unfall einen Schock. Die Fahrbahn war in beiden Richtungen für die Unfall- und Bergungsarbeiten bis 13.10 Uhr gesperrt. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von insgesamt 25 000 Euro. Neben drei Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm waren die Feuerwehr Neu-Ulm und Pfuhl mit 14 Mann und der Rettungsdienst mit Notarzt, mit insgesamt sechs Personen im Einsatz.

Winterrieden: Bussard verursacht schweren Frontalzusammenstoß

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Auf der B300 kam es am Montag zwischen Memmingen und Krumbach (28.10.2013) zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw, nachdem ein Pkw-Fahrer einem Bussard ausgewichen war. Der 44-jährige Pkw-Lenker war von Boos in Richtung Winterrieden auf der B 300 unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve einem vor ihm kreuzenden Bussard ausweichen wollte. Dadurch geriet er auf den Gegenfahrstreifen und stieß mit einer 45-jährigen Pkw-Fahrerin frontal zusammen. Die 45 Jährige aus dem Landkreis Unterallgäu wurde bei dem Zusammenprall schwerst verletzt und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr Babenhausen musste sie mit der Rettungsschere aus dem Pkw befreien. Die nach einer ersten medizinischen Einschätzung lebensbedrohlich verletzte 45 Jährige wurde nach erster Versorgung vor Ort mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Der 44-jährige Mann aus dem Landkreis Landsberg wurde schwer verletzt und musste ebenfalls mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht werden. Beide Pkw wurden bei dem Unfall total beschädigt. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 50.000 Euro beziffert. Aufgrund ausgelaufenen Motorenöls und anderer Betriebsstoffe wurde zudem das zuständige Referat des Landratsamtes Unterallgäu verständigt. Das Teilstück der B 300 (zwischen Winterrieden - Boos) ist immer noch voll gesperrt. Die Sperre wird zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und zur Reinigung der Fahrbahn noch etwa eine Stunde andauern. Im Nahbereich der Unfallstelle konnte ein verendeter Bussard aufgefunden werden.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Altenmünster / Augsburg: Höhenrettungseinsatz - schwer verletzter Baumpfleger

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Am Samstag wurde die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Augsburg nach Altenmünster zur Unterstützung der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr gerufen. Ein Baumpfleger war dabei einen über 20m hohen Laubbaum in Seilklettertechnik abzutragen. Durch ungeklärte Umstände wurde der Mann von einem 15m langen 30 cm starken Ast getroffen und schwer verletzt. Der Verunfallte hing in 12m Höhe gefangen in seinem Seilsystem. Aufgrund seiner starken Verletzungen war es ihm unmöglich sich selbst zu befreien. Er hatte Glück, dass eine Beobachterin sofort einen Notruf an die ILS Augsburg sendete. Diese alarmierte sofort die örtliche Freiwillige Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Höhenrettungsgruppe der BF Augsburg. Die FF Altenmünster war innerhalb von wenigen Minuten am Unglücksort, konnte tragbare Leitern in Position bringen und Kontakt mit dem Verletzten herstellen. Aufgrund der abgeschiedenen Lage konnten keine Hubrettungsgeräte eingesetzt werden. Die Höhenrettungsgruppe der Berufsfeuerwehr Augsburg konnte dank der Mittel der örtlichen Feuerwehr zügig zu dem Verletzten emporsteigen. Mit Hilfe von Seiltechnik und Flaschenzügen konnte der Verletzte aus seiner Lage befreit und zu Boden gelassen werden. Rettungsdienst und Notarzt übernahmen den Verletzten direkt aus den Seilen und transportierten ihn ins Krankenhaus. (Quelle: Feuerwehr Augsburg)

Maierhöfen: Motorradfahrer verstirbt nach schwerem Verkehrsunfall

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Am Samstag, gegen 11.00 Uhrh, ereignete sich ein schwerer Motorradunfall auf der Staatsstraße 1318, Maierhöfen – Grünenbach. Zwei Motorradfahrer wollten ein Wohnmobil überholen, welches ebenfalls einen Traktor überholen wollte und hierzu den Fahrtrichtungsanzeiger betätigte. Der unmittelbar hinter dem Wohnmobil fahrende Kradfahrer bemerkte dies, bremste stark ab, brach den Überholvorgang ab und wollte hinter dem Wohnmobil einscheren. Der zweite Kradfahrer erkannte offenbar das Bremsmanöver des vorderen Krades zu spät und fuhr auf dieses auf. Durch die Kollision überschlug sich der auffahrende Motorradfahrer samt Motorrad. Der 22-jährige Kradfahrer, aus dem Landkreis Unterallgäu, wurde schwerstverletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Er verstarb am Sonntagmittag . Der andere Motorradfahrer blieb unverletzt. 

Kempten: Brand im Elektroraum eines Wohn- und Geschäftshauses

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Am Samstagabend lief bei der Integrierten Leitstelle Allgäu die Brandmeldeanlage eines Gebäudes am Freudenberg auf. Daraufhin wurden mehrere Einheiten der Feuerwehr Kempten alarmiert und an die Einsatzstelle entsandt. Als die ersten Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, kontrollierten sie den ausgelösten Rauchmelder und stellten eine Verrauchung in einem Elektroraum fest. Sofort gingen die Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten und einem Kohlendioxid Feuerlöscher vor um die Flammen zu bekämpfen. 

Foto ©Feuerwehr Kempten
Innerhalb kürzester Zeit konnte das Feuer gelöscht werden. Anschließend wurde der Elektroraum belüftet. Da im Treppenhaus leichter Brandgeruch feststellbar war, kontrollierten die Einsatzkräfte auch diesen Bereich und belüfteten das Gebäude mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr. Nachdem die Arbeiten abgeschlossen waren konnten die knapp 30 Feuerwehrkräfte von der Einsatzstelle wieder abrücken. (Quelle: Feuerwehr Kempten)