Samstag, 26. Oktober 2013

Ottobeuren: Schwerer Verkehrsunfall mit 3 Pkw, Lkw und einem Schulbus

Fotos ©Merkel
Die Zusammenarbeit bei einem Unfall mit einem Massenanfall von Verletzten übten die Wehrmänner aus Ottobeuren, Markt Rettenbach, Haitzen sowie Einheiten des Rettungsdienstes am Samstag Mittag.

Wenn die Alarmwecker der Feuerwehrmänner und Frauen klingeln, steigt der Adrenalinpegel schlagartig. Wenn es dann auch noch heißt »Verkehrsunfall mehrere Verletzte, Schulbus beteiligt« wird es stressig, dann muss im Einsatz jeder Handgriff sitzen. Genau solch ein Szenario hatten sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Ottobeuren für ihre Herbstübung herausgesucht. Auf einer Ortsverbindungsstraße wurde dazu ein anspruchsvolles Szenario für die Helfer aufgebaut.

Angenommen wurde, dass zwei Fahrzeuge bei einem Überholvorgang verunglückt waren. Beide Fahrzeuge waren gegen einen Strommasten geprallt, die Insassen eingeklemmt. Zeitgleich befuhr ein LKW mit Lademulde sowie ein weiterer PKW und ein Schulbus die Straße. Erschrocken durch den Unfall, musste in der Übungsannahme, auch der LKW abbremsen, der folgende PKW konnte nicht mehr anhalten und fuhr auf den Muldenlastwagen auf. Ein nachfolgender Schulbus konnte zwar noch anhalten, doch Fahrer und Schüler erlitten durch die vorhergegangenen Unfälle einen Schock.

Für die Hilfskräfte wartete also reichlich Arbeit. Während die Ortsfeuerwehr aus Haitzen zuerst die Fahrgäste des Busses sowie die Verletztenbetreuung und Verkehrsabsicherung übernahm, gingen die Wehren aus Ottobeuren und Markt Rettenbach zur technischen Hilfeleistung über.  Es galt die eingeklemmten Fahrzeuginsassen aus den Unfallwracks zu befreien. Aufgrund der Lage der Fahrzeuge war dies jedoch besonders Anspruchsvoll und nur durch geschicktes Arbeiten möglich. Die Wehrmänner mussten mit viel Umsicht vorgehen, um bei den Schneide- und Spreizarbeiten keine Personen zu verletzen.

Die Wehren arbeiteten gleichzeitig an beiden Unfallstellen. Schonend und trotzdem schnell sollten die verletzten Insassen aus den Fahrzeugen befreit werden. Nach gut einer Stunde intensiver Arbeit, konnten die Übungsleiter ein durchweg positives Fazit ziehen. Die Übungsaufgaben wurden ordentlich gemeistert, alle Eingeklemmten wurden befreit und die Schüler des Busses hatten schon wieder freche Sprüche auf Lager.
Im Gespräch mit der Feuerwehr wurde uns gesagt, dass vor allem die Zusammenarbeit der verschiedenen Feuerwehren im Mittelpunkt der Übung stand. Gut unterstützt wurde die Übung auch durch Kräfte des Rettungsdienstes, welche zum einen die Verletzten sichteten und zum anderen auch die Erstversorgung übernahmen. Hand in Hand im Sinne des Patienten. Besonderer Dank galt den beteiligten Firmen für die Bereitstellung von LKW und Schulbus. (Text: Rizer)

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Wangen: Polizei kann Exhibitionisten überführen

Symbolfoto
Die Serie von Exhibitionismusfällen im Wangener Stadtpark ist zwischenzeitlich geklärt worden. Beamte des Polizeireviers Wangen konnten am Dienstag einen 21 Jahre alten Mann auf frischer Tat vorläufig festnehmen. Seit den Sommermonaten war im Stadtpark mehrfach ein Unbekannter aufgetreten, der sich vor Passantinnen entblößte und zu onanieren begann. Auch am Dienstagmittag ereignete sich ein solcher Vorfall, nachdem sich ein Mann aus einem Gebüsch heraus einer junge Frau näherte. Dem 21-Jährigen wurde dabei zum Verhängnis, dass es sich bei seinem Opfer um eine Zivilbeamtin des Polizeireviers Wangen handelte. Der Mann ergriff die Flucht, konnte aber nach kurzer Verfolgung widerstandlos festgenommen werden. Er zeigte sich umfassend geständig und räumte auch die Begehung einer Vielzahl zurückliegender Fälle ein. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Wer von dem Exhibitionisten ebenfalls belästigt wurde und bislang keine Anzeige erstattete, wird gebeten, sich unter 07522/984 0 mit dem Polizeirevier Wangen in Verbindung zu setzten.

Woringen: Schwerer LKW-Unfall - Pkw-Fahrerin schwerverletzt

Symbolfoto
Freitag Mittag kam es gegen 12.30 Uhr auf der Darastallee zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw.Eine 33-jährige Pkw-Fahrerin war offensichtlich über die Fahrbahnmitte gekommen und trotz Ausweichmanöver des entgegenkommenden Lkw-Fahrers in der Mitte der Fahrbahn mit ihm zusammengestoßen. Der Pkw geriet daraufhin ins Schleudern und blieb beschädigt liegen. Der Lkw kam von der Fahrbahn ab und kippte seitlich um. Das auf dem Lkw geladene heiße Bitumen lief teilweise aus und verteilte sich auf der Fahrbahn.Die 33-Jährige wurde nach erster Versorgung vor Ort schwerverletzt in das Memminger Klinikum eingeliefert. Der 55-jährige leichtverletzte Lkw-Fahrer konnte von Ersthelfern aus dem Führerhaus befreit werden.Die Darastallee zwischen Woringen und Wolfertschwenden musste zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge sowie zur Reinigung der Fahrbahn für mehrere Stunden gesperrt werden. Um 16.30 h konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Im Bereich der Unfallstelle musste jedoch aufgrund der Fahrbahnbeschädigung eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingerichtet werden.An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 90.000 Euro.

Freitag, 25. Oktober 2013

Bainfurt: Schlag gegen Drogenhändler - Polizei gelingt großer Drogenfund

Beschlagnahmte Drogen (Foto: Polizei)
Beamten der Kripo Ravensburg ist im Laufe dieser Woche ein Schlag gegen international agierende Drogenhändler gelungen. Die Polizisten konnten zwei Männer im Alter von 38 und 40 Jahren festnehmen und rund 50 Kilogramm Marihuana sicherstellen. Den am Montag durchgeführten Festnahmen gingen monatelange Ermittlungen voraus. Nachdem sich bereits Mitte des Jahres erste Verdachtsmomente ergaben, dass der sehr vorsichtig agierende 40-Jährige aus Baienfurt in Rauschgiftgeschäfte verwickelt ist, gelang es den Kripobeamten durch akribische Kleinarbeit, die illegalen Aktivitäten des Mannes nach und nach aufzuhellen. Am Montagnachmittag wurde er schließlich in der Nähe seines Wohnortes in Begleitung des 38 Jahre alten Mittäters festgenommen. Die Durchsuchung ihres zuvor benutzten Kleintransporters führte dabei zum Auffinden von rund 35 Kilogramm Marihuana. Die Drogen befanden sich in einem Hohlraum am Unterboden des Wagens. In einem Schrebergarten des 40-Jährigen konnten schließlich noch weitere 15 Kilogramm des Rauschgifts sichergestellt werden. Beide Männer wurden am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen nach weiteren Tatverdächtigen sind nach wie vor im Gange. Der Straßenverkaufswert der beschlagnahmten Drogen liegt bei rund 500 000 Euro.

Lindau/Schönau: Schwerer Verkehrsunfall auf der B31 – eine Person schwerst, 2 leicht verletzt

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Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es heute kurz vor 16 Uhr auf der B31 in Höhe Schönau, ca. fünf Kilometer vor der Landesgrenze nach Baden-Württemberg. Auslöser war ein Klein LKW, dessen Fahrer im Grünstreifen in Fahrtrichtung Lindau angehalten hatte. Ein ungarischer, in gleicher Fahrtrichtung fahrender LKW-Führer glaubte, dass der Klein-LKW losfahren wollte und bremste deshalb stark ab .Ein diesem nachfolgender LKW-Fahrer reagierte zu spät, zog noch nach links streifte das Heck des vorausfahrenden LKW und geriet auf den Gegenfahrstreifen. Hier konnte der Fahrer eines entgegenkommenden PKWs aus dem Raum Kassel nicht mehr rechtzeitig abbremsen und kollidierte frontal mit dem LKW. Der PKW und der LKW kamen von der Fahrbahn ab. Der 25-jährige LKW-Fahrer und die 65-jährige Beifahrerin des PKW wurden leicht-, der 69-jährige PKW Fahrer schwerst verletzt. Die Staatsanwaltschaft Kempten ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an.